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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für meine Person das bislang beste Buch der Autorin!
Der siebenundvierzigjährige erfolgreiche Unternehmer Anders Strandberg, ein Tag und Nacht arbeitender skrupelloser und kreativer Unternehmer mit Millionenumsatz, lebte Jahre nur für sein Investmentunternehmen. Anders steht an einem Scheideweg seines Lebens, er wird von endlosen Grübeleien und einem Gefühl des Scheiterns übermannt und landet nach...
Vor 23 Monaten von LEXI veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Feinsinnig gezeichnete Charaktere, Versuch metaphysischer Reflexion, aber dennoch kitschig
Das Thema des Romans „Eine zweite Chance“ ist en vogue: Midlife Crisis, Sinnsuche, Neubeginn mit über vierzig. Chick-Lit hin oder her: Sowohl Frauen als auch Männer bewegt diese Thematik. Egal, ob eher häuslich-familiär oder weltgewandt und beruflich sehr erfolgreich. Ab circa vierzig Jahren erinnert einen der Körper daran, dass man...
Vor 6 Monaten von Markus F. veröffentlicht


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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für meine Person das bislang beste Buch der Autorin!, 2. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine zweite Chance: Roman (Kindle Edition)
Der siebenundvierzigjährige erfolgreiche Unternehmer Anders Strandberg, ein Tag und Nacht arbeitender skrupelloser und kreativer Unternehmer mit Millionenumsatz, lebte Jahre nur für sein Investmentunternehmen. Anders steht an einem Scheideweg seines Lebens, er wird von endlosen Grübeleien und einem Gefühl des Scheiterns übermannt und landet nach einem Autounfall im Krankenhaus.

Helena Lindgren, die nach einer schwierigen Kindheit mit einer suchtkranken Mutter und einem unbekannten Vater im Soziologiestudenten Martin ihre große Liebe und ihren Halt im Leben gefunden hatte, muss nun nach ihrer Scheidung alleine zurechtkommen. Die Verwirklichung ihres Lebenstraumes, ein Hotel in ihrer alten Heimat Norrland zu führen, scheint nun der harten Realität weichen zu müssen. Helena kämpft um ihre Pension, die harte Arbeit und der Geldmangel sind jedoch nicht die einzigen Probleme, mit denen Helena zu kämpfen hat. Ihre dreizehnjährige Tochter Emelie leidet sehr unter der Scheidung ihrer Eltern und fühlt eine tiefe Zerrissenheit, ist verloren zwischen der kleinen Welt ihrer Mutter in „Lindgrens Hotel“ und dem neuen Leben ihres Vaters in Stockholm, mit einer jüngeren Frau an seiner Seite.

Anna-Karin, ehemals Helenas beste Freundin aus Jugendtagen, kam ihr ganzes Leben nicht aus Norrland heraus und hat bereits zwei Scheidungen hinter sich. Ihre beiden Kinder leben in Stockholm, ihre Einsamkeit wird durch ihr konsequentes Schwarzsehen und ihre Vorurteile verstärkt. Anna-Karin nährt sich scheinbar von Konflikten und ist Frührentnerin auf Halbzeit.

Verner, ein eigenartiger alter Mann, der alleine in einer kleinen Hütte ohne jeglichen Komfort lebt, scheint ein Sonderling zu sein. Er hat ungewöhnliche Ansichten und scheint einige Geheimnisse zu bewahren…

Karin Alvtegen, die Großnichte der einzigartigen schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren, hat nach nun nach fünf Thrillern mit „Eine zweite Chance“ einen hervorragenden Roman über das Schicksal von Menschen geschrieben, die in ihrem Leben scheiterten, wieder aufstanden und weiter machten. Ihre lebendige Art, ihre Protagonisten zu beschreiben, zog mich als Fan dieser Autorin sogleich in den Bann. Die Charaktere sind besonders ausgeprägt gezeichnet, den einzelnen Figuren des Buches wird sehr viel Raum gewidmet. Die Lebensgeschichten von Helena, Anders, Anna-Karin und Verner kreuzen sich an einem ganz bestimmten Punkt in deren Leben – und ihre Begegnung beeinflusst jeweils den anderen. Karin Alvtegen erzählt diesen Roman in insgesamt siebenundzwanzig Kapiteln, die abwechselnd aus der Sicht Helenas, Anders, Verners, Emelies und Anna-Karins geschrieben sind, wobei der schrullige, sonderbare Verner mit der Zeit mein liebster Protagonist wurde, mir am meisten ans Herz wuchs. Die Schilderungen der Autorin beinhalten eine regelrechte Fülle von Lebensweisheiten, die zum Nachdenken anregen. Ein wahrlich wundervolles, liebenswertes Buch, das für meine Person zu einem persönlichen Lese-Highlight des Jahres 2013 wurde.

Nachfolgend einige der beeindruckendsten Zitate dieses Buches:

„Der Gruß der Toten an die Lebenden – auch eure Kümmernisse werden eines Tages vorüber sein, und niemand wird sich an ihr Gewicht erinnern.“

„Man muss vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht, denn es kann sein, dass es in Erfüllung geht.“

„Es gab Augenblicke, die ihn dazu gezwungen hatten, die Richtung zu wechseln. Einige davon hatten sein Leben in den Grundsätzen erschüttert und nachhaltige Auswirkungen gehabt. Vielleicht enthielten sie genauso viele Sekunden wie andere Augenblicke, vielleicht war es nur die Gewichtung, die anders war.“

„Wenn alles gegen Sie zu sein scheint, gibt es dann nicht Anlass, den Grund bei sich selbst zu suchen?“

„Wie sehr würde die Welt sich verändern, wenn wir alle abends für eine kurze Zeit lang den Blick auf die Sterne richten und der Unendlichkeit des Universums einen Gedanken widmen würden. Die Welt ist ein Mysterium, aber wir nehmen sie für gegeben hin und haben uns so an sie gewöhnt, dass wir ganz vergessen haben zu staunen.“

„Ich habe es nie verstanden wie du es schaffst, dich so sehr darum zu kümmern, was alle anderen die ganze Zeit machen. Das muss doch furchtbar anstrengend sein. Ist es nicht einfacher, wenn man sich auf seine eigenen Angelegenheiten konzentriert? Vielleicht musst du es gar nicht verstehen. Vielleicht musst du die Leute einfach nur das machen lassen, was sie selbst wollen.“

„Die Wahrheit brachte einen erst weiter, wenn man den Mut hatte, sich auf sie einzulassen. Wenn man aufhörte, gegen die Umwelt anzukämpfen und die Fehler bei sich selbst suchte.“

„Verner hatte seine Gedanken verändert und damit auch seine Welt. Genau wie er selbst es in den letzten Tagen getan hatte. Was kam eigentlich zuerst – der Gedanke oder die Wirklichkeit?“

FAZIT
Ein bezauberndes, berührendes und beeindruckendes Buch, das ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann. Für mich persönlich eines der Lese-Highlights des heurigen Jahres!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch zum Nachdenken und sich selbst erkennen, 6. Oktober 2013
Von 
gigunelsa - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Eine zweite Chance: Roman (Gebundene Ausgabe)
In fast jeder der Romanfiguren kann man ein mehr oder weniger kleines Stückchen von sich selbst erkennen, und genau das macht dieses Buch so lesens- und liebenswert. Es ist kein Roman, den man "verschlingt", sondern manchmal stehen philosophische Sätze drin, die es wert sind, dass man das Buch mal zuklappt und einfach darüber nachdenkt. Die Erzählkunst von Karin Alvtegen ist wunderbar, manchmal ein winziges bisschen am Rand des Kitschigen, fängt sich aber immer wieder und berührt dadurch sehr.
Die einzelnen Charaktere sind so gut geschildert und ausgearbeitet, dass man sie direkt vor sich sieht, und auch wenn man ihre Handlungen nicht immer und unbedingt nachvollziehen kann, hat man doch Verständnis, da die jeweilige Sicht der Personen so gut gezeichnet wird.
Es geht um Lebens-Situationen, Umdenken, Neudenken, Vorurteile in Vergangenheit und Gegenwart. Und natürlich um Beziehungen, Liebe, Neid und Intoleranz.
Dies alles in einer großartigen Geschichte zusammengefasst, die zwar ein Happy-End hat, aber mit Vorbehalten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Feinsinnig gezeichnete Charaktere, Versuch metaphysischer Reflexion, aber dennoch kitschig, 22. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Eine zweite Chance: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Thema des Romans „Eine zweite Chance“ ist en vogue: Midlife Crisis, Sinnsuche, Neubeginn mit über vierzig. Chick-Lit hin oder her: Sowohl Frauen als auch Männer bewegt diese Thematik. Egal, ob eher häuslich-familiär oder weltgewandt und beruflich sehr erfolgreich. Ab circa vierzig Jahren erinnert einen der Körper daran, dass man nicht ewig leben wird, und zugleich dreht sich das Leben allmählich im Kreis.

In europäischen Industrienationen ist die berufliche oder gesellschaftliche Neuorientierung mit rund vierzig Jahren so gut wie unmöglich. Es sei denn, man macht sich mit irgendetwas Waghalsigem selbstständig und bricht ohne Rücksicht auf ökonomische Vernunft die Verwirklichung eines diffusen Traums übers Knie. Wie etwa ein Mini-Hotel in der schwedischen Einsamkeit aufmachen, was ohne passendes Konzept und ohne massive Investitionen nie und nimmer auch nur kostendeckend sein kann.

Warum Menschen plötzlich inneren Stimmen folgen, alle Vernunft über Bord werfen und auf eine neue Lebenskonstellation hoffen, ist so schwer zu erklären wie Quantenphysik. Die Thematisierung der Quantenphysik ist in diesem Roman ebenso wertvoll wie die feinsinnig, sehr gefühlvoll und letztlich auch menschlich warm erscheinende Zeichnung der Charaktere. Die herrlich entspannte Ruhe und Einsamkeit der schwedischen Wälder ist ideal zur Selbstfindung.

Trotz des sprachlich und erzählerisch zumeist durchaus hohen Niveaus möchte ich das Buch insgesamt als eher kitschig bezeichnen. Wer Rosamunde Pilcher mag, liegt mit dem Kauf richtig. Wer aber eine der Tiefgründigkeit der Charakterisierungen und der quantenphysikalischen Herleitungen von Weichenstellungen des Lebens entsprechende Gesamtkonstruktion der Figuren und Handlung erwartet hat, wird enttäuscht. Was als intellektuelles, vom weisen Verstehen des wirklichen Lebens gekennzeichnetes Erzählen beginnt, läuft dann schnell auf eine Prinzen-Story hinaus.

Der Wirklichkeit in intergalaktischem Ausmaß entrückt erscheint die männliche Hauptfigur: Sie hat den Manager-Job hingeworfen und sucht den Sinn. Sie begeht sogar einen Selbstmordversuch. Ja, das ist ein Thema, das viele bewegt. Sehr viele wüssten gerne, wie man der Mühle entkommt, wenn das Alter anklopft und einen an die Endlichkeit des Daseins erinnert. Wenn man vieles erreicht hat und plötzlich kein Ziel mehr hat. Wenn man etwas anderes machen möchte als das, was man schon im Schlaf kann. Wenn einen Geld und Besitz doch nur langweilen.

Viele träumen weiter und bleiben ökonomisch vernünftig. Wenige sind mutig, ziehen die Reißleine und schaffen es irgendwie, trotzdem durchzukommen. Oder sie nehmen ein Scheitern in Kauf, um einmal ihren Traum gelebt zu haben. Wenn sie sich dabei doch noch erfolgreich nennen dürfen, haben Sie erkannt, worin das Geheimnis liegt: Massiver materieller und sozialer Verzicht. Rückbesinnung auf ein einfaches, ärmliches, eher rurales Leben in Ruhe und mit viel Zeit für sich selbst.

Was aber passiert hier? Die Entscheidung der männlichen Hauptfigur, ihr sehr erfolgreiches Manager-Dasein an den Nagel zu hängen ist alles andere als mutig. Die Hauptfigur fährt Aston Martin (wie einst James Bond – und sonst wirklich niemand!), hat unverändert vier Angestellte, die nur sein Vermögen verwalten und gibt Millionen für den Kauf von Raritäten aus. Und schneit dann nichtmals quantenphysikalisch erklärbar herein in das halbfertige Landhotel seiner vom Ehemann verlassenen und fast mittellosen Besitzerin. Nach nur 24 Stunden kennt der vornehme, aber noch als armer Wicht getarnte Fremde fast ihre gesamte Lebensgeschichte und gibt bereits den Aushilfsmaler und Hilfskellner. Die pubertierende Tochter lässt mit der von ihr fix herbeigezauberten Atmosphäre vieler Teelichter fast schon die Hochzeitsglocken bimmeln. Der Froschkönig als Erlöser. Das ist leider Trivialliteratur, die man im Allgemeinen deutlich günstiger verkauft. Höchst bedauerlich, denn die Autorin kann es bestimmt anspruchvoller.
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4.0 von 5 Sternen Die zweite Chance, 10. Mai 2014
Von 
Kleeblatt Monika "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Eine zweite Chance: Roman (Gebundene Ausgabe)
Helena hat sich gemeinsam mit ihrem Mann ihren Traum erfüllt. Sie hat sich den Bauernhof gekauft, in dem sie als Kind jährlich glückliche Ferientage verbrachte, während ihr Zuhause mit einer alkoholkranken Mutter geprägt war. Dafür ist die Familie aus Stockholm weggezogen. Nun soll der Bauernhof ein Hotel werden.
Helena merkte nicht, oder wollte es nicht merken, dass sich ihr Mann und ihre Tochter zurück nach Stockholm sehnten, worüber ihre Ehe zerbrach.
Nun steht sie da, allein mit ihrer Tochter, die sich mehr und mehr zurückzieht und einem Hotel, in dem noch lange nicht alles getan ist, um Gewinn einzubringen.
Anders Strandberg, ein Investmentbanker, kennt nur alles oder nichts. Ein Workaholic im wahrsten Sinne des Wortes. Dann verkauft er eines Tages seine Firma, ist jedoch im allgemeinen unzufrieden. Selbst die Jagd auf Raritäten, der er sich intensiv widmet, bringt nicht das nötige Zufriedenheitsgefühl.
Als er von der Gitarre Lucy hört, die ein Hinterwäldler besitzen soll, macht er sich auf den Weg, er muss sehen, ob es wirklich die Gitarre ist, die einst einer der Beatles gespielt hat und wenn ja, muss er sie kaufen, egal zu welchem Preis.
Auf dem Weg dahin bekommt er die Anwandlung, den Zufall entscheiden zu lassen, ob er Leben soll oder nicht, schließt im Auto die Augen und fährt mit dem Auto weiter. Seine nächste Wahrnehmung erlebt er im Krankenhaus ...

Anders, dem es nicht gelungen ist, die Gitarre zu kaufen, strandet im Hotel von Helena. Dort will er erst mal nichts anderes, als seine Ruhe haben.
Nach einem Gespräch mit Helena, die ihm erzählt hat, dass noch viele Arbeiten am Haus nötig sind, entscheidet er sich spontan, ihr zu helfen und lässt sich für 4 Wochen als Maler von ihr anstellen. Natürlich weiß Helena nicht, dass Anders alles andere als ein armer Schlucker ist. Ihm macht die Arbeit Spaß, er kommt zum nachdenken.

Helena befindet sich in einer Zwickmühle. Immer wollte sie für ihre Tochter eine andere Mutter sein als ihre eigene Mutter für sie gewesen ist. Zeit wollte sie sich für sie nehmen und immer für sie da sein. Die Realität sieht anders aus, denn ihr Hauptaugenmerk liegt im Hotel, das sie weiter aufbauen will und so entgleitet ihr ihre Tochter.
Ihre ehemalige Freundin aus Kindertagen Anna-Karin hilft ihr, wenn Not am Mann ist.
Briefe ihres getrennt lebendes Mannes, der inzwischen eine andere hat, ignoriert sie, wie auch Anrufe und Mails. Alles entgleitet ihr, ihre Tochter hält heimlich Kontakt zu ihrem Vater.

Helena und Anders sind zwei völlig zerrissene Menschen. Beide hatten eine schwere Kindheit hinter sich.
Anders' Mutter starb, als er 7 Jahre alt war und ihn und seinen lebensuntüchtigen Vater zurückließ. Anders fühlte sich für ihn verantwortlich, was für ein Kind in dem Alter alles andere als leicht ist.
Helena wuchs bei einer Alkoholikern auf und atmete auf, wenn sie ihre Ferien in Norrland verbringen durfte.
Jeder der beiden kämpft mit seinen eigenen Dämonen.

Aber nicht nur die beiden Protagonisten sind interessante Persönlichkeiten im Buch. Ebenso bereichern Anna-Karin und Verner die Geschichte.
Anna-Karin, eine Frau, die immer und mit allem unzufrieden ist und über andere nur schlechtes reden kann. Verquere Ansichten, das Leben betreffend, machen sie nicht unbedingt sympathisch. Trotzdem Helena das alles erkennt, kann sie nicht von Anna-Karin als Freundin lassen.

Verner, ein Eigenbrödler und als Sonderling im Ort bekannt, lebt allein in einem Häuschen im Wald. Er war für mich die größte Überraschung im Buch und auch trotz seiner Eigenheiten, ein sympathischer Zeitgenosse.

Ein Buch, das vieles beinhaltet. Einsamkeit, Liebe, Neid, Hoffnung, Voreingenommenheit sowie Bewältigung der Vergangenheit. Viele Probleme stehen an, einige werden gelöst oder zumindest auf den Weg gebracht.

Ein Buch zum Nach- und Mitdenken und einfühlsam geschrieben.
Es hatte anfangs ein paar Längen, wo ich am Text vorbeigelesen habe, aber nachdem die Geschichte mich gepackt hatte, konnte ich sie nicht mehr aus der Hand legen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöner Roman über Krise und Neuanfang, 2. Dezember 2013
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Rezension bezieht sich auf: Eine zweite Chance: Roman (Kindle Edition)
Karin Alvtegen hat nach einer Reihe Thrillern einen ruhigeren aber nicht weniger interessanten Roman verfasst. Die Hauptfiguren sind vielschichtig und plastisch gezeichnet. Man mag die Figuren, so verschieden sie auch sind. Der Plot wirkt komplett "wie aus dem Leben gegriffen", ist aber dennoch spannend.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine 2. Chance, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine zweite Chance: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich muss zugeben, dass ich mich bei diesem Buch etwas gelangweilt habe, dachte immerzu: da muss doch noch etwas kommen ---
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Eine zweite Chance: Roman
Eine zweite Chance: Roman von Karin Alvtegen (Gebundene Ausgabe - 15. April 2013)
EUR 19,99
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