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68 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergänzung zu, aber auch leichte Kritik an Kahnemans "Schnelles Denken, langsames Denken"
Mit den provozierenden Fragen "Sind Menschen dumm?" und "Warum fürchten wir, was uns höchstwahrscheinlich nicht umbringt" führt Gerd Gigerenzer seine Leser im ersten der drei Buchteile in die Psychologie des Risikos ein. Der eine oder andere mag schon mal gehört haben, daß mit 256 Menschen relativ wenig Flugpassagiere direkt durch die...
Vor 16 Monaten von Georges de Gueule veröffentlicht

versus
16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Empfehlung?
Zunächst: Dieses Buch ist lesenswert und interessant. Wer jedoch die beiden Gigerenzer-Bücher kennt, wird ein bisschen enttäuscht sein. Man hat die meisten Beispiele schon gelesen. Also ein Punkt Abzug.
Und: Gigerenzer macht es sich ein bisschen zu leicht. Er spricht sich für eine positive Fehlerkultur aus (das halte ich für richtig) und gibt...
Vor 15 Monaten von -- veröffentlicht


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68 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergänzung zu, aber auch leichte Kritik an Kahnemans "Schnelles Denken, langsames Denken", 28. März 2013
Von 
Mit den provozierenden Fragen "Sind Menschen dumm?" und "Warum fürchten wir, was uns höchstwahrscheinlich nicht umbringt" führt Gerd Gigerenzer seine Leser im ersten der drei Buchteile in die Psychologie des Risikos ein. Der eine oder andere mag schon mal gehört haben, daß mit 256 Menschen relativ wenig Flugpassagiere direkt durch die terroristischen Anschläge in den USA im September 2001 umgekommen sind. 1 600 Menschen seien in den auf die Anschläge folgenden Monaten zusätzlich auf amerikanischen Straßen umgekommen, weil sie entschieden hätten, die Risiken des Fliegens zu vermeiden.

Gigerenzer, der wohl lange in den USA forschte und arbeitete, sieht allenorts die Tendenz, Menschen durch (milden, aber eben immer noch) Paternalismus zu schützen und zu beeinflussen. Im zweiten Buchteil geht es ihm darum, daß wir alle risikokompetent werden und zukünftig nicht mehr auf einen wohlwollenden Vater in Form von Staat, Vorgesetzten und anderen Institutionen angewiesen sein müssen. Hierzu führt er Beispiele aus so unterschiedlichen Bereichen wie dem Glücksspiel, der Führung von Menschen, dem Fällen von Entscheidungen und das Erkennen von Krebserkrankungen durch die oft fälschlich so bezeichnete Krebsvorsorge, an.

Im letzten und weniger als ein Zehntel des Buchs umfassenden Teil macht er Vorschläge, wie es gelingen könnte, Risikokompetenz zu lehren und zu erlernen. Gesundheitskompetenz, Finanzkompetenz sowie digitale Risikokompetenz seien -wie er an einem Beispiel für seine Leser nachvollziehbar zeigt- so darstell- und vermittelbar, daß sie mit den intellektuellen Fähigkeiten von durchschnittlich begabten Viertklässlern verstanden werden könnten. Heute krankten viele (statistische) Darstellungen -auch absichtlich- daran, daß sie sogar von der überwiegenden Zahl von Hochschulabsolventen nicht richtig begriffen würden. Im folgenden will ich zwei Aspekte herausgreifen, die mich bei der Lektüre besonders angesprochen haben.

Während Luftfahrtgesellschaften sich durch eine positive Fehlerkultur auszeichneten herrsche in der Medizin weltweit eine negative Fehlerkultur vor. Luftfahrtgesellschaften wollten und würden aus jedem noch so kleinen (selbst glimpflich verlaufenen) Fehler lernen. Um die Flugzeugführer zu unterstützen seien Checklisten für alle möglichen Eventualitäten eingeführt worden. Versuche in den USA hätten gezeigt, daß Checklisten in Kliniken erheblich dazu beitragen könnten, Todesfälle und schwere Infektionen zu vermeiden. Gigerenzer zeigt auf Seite 73 eine fünf Punkte umfassende Liste aus diesen Versuchen, die in ihrer scheinbaren Trivialität ("1. sich die Hände mit Seife waschen") kaum zu übertreffen ist.

Es erschreckt mich, daß einfachste Standardisierungen, wie sie auch durch Lean-Management in der Industrie schon seit Jahrzehnten üblich sind, in Bereichen, wo es wortwörtlich um Leben und Tod geht, scheinbar noch keinen Einzug gefunden haben. Ganz nebenbei empfiehlt Gigerenzer eine einfache Frage, die man seinem Arzt stellen sollte, wenn dieser eine Therapie empfiehlt: "Frage deinen Arzt nicht, was er empfiehlt, sondern frage ihn, was er tun würde, wenn es seine Mutter, sein Bruder, sein Kind wäre."

Beim bayerischen Landeswettbewerb Jugend forscht 2012 habe ich durch einen Wettbewerbsbeitrag aus der Mathematik zum ersten Mal vom sogenannten Ziegenproblem (auch als Monty-Hall-Problem in der Literatur bekannt) gehört und trotz der engagierten Erklärungen der Schüler nicht verstanden, um was es da genau geht. Der Teilnehmer an einer Fernsehshow kann eine von drei Türen auswählen. Hinter einer Tür verbirgt sich der Hauptpreis, hinter den beiden anderen je eine Ziege (die Niete). Der Teilnehmer wählt Tür 1, der Moderator öffnet Tür 2 hinter der sich eine Ziege befindet und fragt den Teilnehmer, ob er seine Wahl (bei Tür 1 bleiben oder jetzt Tür 3 wählen) überdenken wolle.

Wie Gigerenzer nachvollziehbar erklärt, wäre es (dem Moderator keine böse Täuschungsabsicht unterstellend) vernünftig, nun Tür 3 zu wählen. Wenn Sie das nicht nachvollziehen können, befinden Sie sich in bester Gesellschaft und können eventuell nachvollziehen, was ich ursprünglich beim o.g. Landeswettbewerb nicht verstanden hatte. Nach der Lektüre von Risiko werden Sie die Lösung des Ziegenproblems Ihren Bekannten erklären können und -was der eigentliche Grund für die Erläuterung dieses Phänomens durch Gigerenzer ist- Sie werden besser verstehen, warum so viele Menschen Probleme haben, statistische Daten richtig zu interpretieren und weiterzukommunizieren. Hierauf aufbauend erläutert Gigerenzer, wie man Wahrscheinlichkeiten (z.B. bezüglich des Nutzens von Krebsvorsorgeprogrammen) so darstellt, daß die Patienten aus ihrer Sicht "vernünftige" Entscheidungen fällen können.

Was Kahnemans aktuelles Buch anbetrifft, so stimmt Gigerenzer diesem zu, daß die Art der Präsentation von Wahrscheinlichkeiten einen erheblichen Einfluß auf die anschließende Wahlentscheidung der Probanden hat. Ob aber das von Kahneman propagierte absichtsvolle langsame Denken immer richtig ist, wenn es um das Fällen von Entscheidungen in einem unsicheren Umfeld geht, stellt Gigerenzer in Frage. Er kann an Bauchentscheidungen (schnellem Denken) auch Vorteilhaftes erkennen und begründet in Risiko ausführlich, warum wir unserer Intuition manchmal mehr vertrauen sollten.
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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über den richtigen Umgang mit Risiken, 5. April 2013
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Ich bin ein "Maximierer", wie ich Dank Gigerenzer jetzt weiß. Die meisten Menschen sind Maximierer. In einem Restaurant schaue ich mir immer alle angebotenen Gerichte auf der Speisekarte an, dabei gäbe es auch andere Wege der Entscheidungsfindung: Satisficing - ich wähle das erste Gericht, das meinem Anspruchsniveau entspricht. Oder ich frage den Kellner um Rat, was er empfiehlt. Alternativ kann ich auch das bestellen, was die Tischnachbarn essen und ihre Entscheidung nachahmen. Aus Gewohnheit wäre auch mein Lieblingsgericht eine gute Wahl. Würde ich - statt als Maximierer alle Möglichkeiten zu analysieren - eine der anderen Faustregeln anwenden, hätte ich vielleicht immer das mulmige Gefühl, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Allerdings hätte ich Zeit gespart und wäre in der Regel nicht schlechter gefahren.
Dieses einfache Beispiel aus Gigerenzers neuestem Buch zeigt einige der Wege zur Entscheidungsfindung. Solche Faustregeln lassen sich auf viele Situationen anwenden: Für welches neue Fernsehgerät soll ich mich entscheiden? Welchen Anzug kaufe ich? Und sogar bei der Partnerwahl helfen diese Strategien.

Gigerenzer ist Direktor am Max-Planck-Instutitut für Bildungsforschung und Autor zahlreicher Bücher. Nach "Bauchentscheidungen" ist der Titel "Risiko" ein nahe verwandtes Thema, in dem er statistisches Denken mit intuitiver Psychologie kombiniert. Mit vielen Fallbeispielen und Studien etwa aus den Bereichen Führung, Geldanlage und Gesundheitswesen wirbt er für mehr Risikokompetenz, um Risiken und Ungewissheiten besser einschätzen zu können.

Der erste Teil des Buches setzt sich mit der Psychologie des Risikos auseinander, wie zum Beispiel Medien durch Nennung der relativen statt absoluten Risikozunahme bewusst Angst in der Bevölkerung schüren. Schließlich ist es ein gefühlter Unterschied, ob durch Nebenwirkungen nun 2 von 1000 Patienten statt vorher einer sterben oder ob die Todesrate um 100% gestiegen ist. Unser Bildungssystem hat im Hinblick auf Risikointelligenz (also die Fähigkeit, solche Manipulationen zu durchschauen) erhebliche Schwächen: Es wird Geometrie statt Statistik und Biologie statt Psychologie gelehrt. Ziel des Buches ist es, tatsächliche Risiken zu verstehen und wie man mit Ungewissheit umgeht, ohne beide Elemente zu verwechseln. Nur wenn Risiken bekannt sind, helfen logisches und statistisches Denken weiter, um zu einer guten Entscheidung zu kommen. Aber in der heutigen Zeit, in der viele Risiken unbekannt sind, helfen kluge Faustformeln und das Bauchgefühl mehr weiter. Das Bauchgefühl ist auch keineswegs eine spontane Laune, ein sechster Sinn, Hellseherei oder Gottes Stimme. Es ist eine Form unbewusster Intuition und damit ein legitimes Element der Entscheidungsfindung. Besonders kritisch sind übrigens Modelle, die postulieren, dass alle Risiken bekannt seien, obwohl dies nicht der Fall ist. Banken nennen das "value-at-risk" und haben mit dieser illusorischen Gewissheit mehr zur Finanzkrise beigetragen als sie verhindert.
Besonders interessant fand ich die Analysen zur individuellen Fehlerkultur in der Gesellschaft, einem Unternehmen oder auch in speziellen Branchen. Fehler sind nicht grundsätzlich schlecht, wenn aus ihnen gelernt wird und man offen mit ihnen umgeht. Die Luftfahrtbranche ist beispielsweise sehr fehlertransparent, dokumentiert und veröffentlicht Pannen und Unglücke. In der Medizin werden dagegen Fehler verheimlicht und kaum systematisch ausgewertet. Diese Unterschiede haben viele Gründe und es ist ungeheuer spannend, hinter die Mechanismen zu schauen.

Jeder kann den Umgang mit Risiken lernen, und diese Prinzipien werden im zweiten Teil des Buches erläutert. Bei hoher Ungewissheit, vielen Alternativen oder kleiner Datenmenge muss die Entscheidung auf einfache Prinzipien reduziert werden, während bei niedriger Ungewissheit, wenigen Alternativen oder großer Datenmenge auch komplexe Kriterien herangezogen werden können. Zur Verdeutlichung passt das zu Anfang beschriebene Beispiel mit der Menükarte ganz gut: Gibt es zu viele Alternativen auf der Menükarte, sind einfache Faustformeln gefragt.

"Risiko" ist kein ausschließlicher Ratgeber zur Entscheidungsfindung - auch wenn der Untertitel dies vermuten lässt. Gigerenzer zeigt überzeugend und mit wissenschaftlicher Akribie, wie die Psychologie die Risikowahrnehmung beeinflusst. Seine klare Sprache und die vielen Fallbeispiele und Studienreferenzen machen das Buch zu einem äußerst kurzweiligen Lesevergnügen mit hohem Informationswert und seine zahlreichen Anmerkungen am Ende des Buches machen Lust, noch tiefer in diese spannende Thematik einzusteigen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die „Psychologie des Risikos“, 26. April 2013
Das freiwillige Eingehen von Risiken gehört in der Regel nicht zu den Stärken der Gattung Mensch. Im Gegenteil, in der Regel ist der „Gang auf Nummer Sicher“ wesentlich weiter verbreitet. Das, was unbekannt ist, wird zunächst misstrauisch und mit eher Abwehr betrachtet, als eine „Gefährdung“ wahrgenommen.

Auf der anderen Seite gibt keinen Fortschritt und keine persönliche Entwicklung ohne Aufbruch in „ neue Gefilde“. Wie Erich Fromm sagte: „Unwissenheit ist gerade die Bedingung, die den Menschen zur Entfaltung seiner Kräfte zwingt“.

Und besser, das legt Gerd Gigerenzer sehr überzeugend dar, wäre es, sich „im Risiko einzuüben“, denn letztlich ist das Leben nicht wirklich kontrollierbar, sind feste Sicherheiten rar gesät und ist es wenig erfolgversprechend, plötzlich neuen Herausforderung sich gegenüberzusehen, nachdem man sich in Formen der „Vermeidung“ breit und lange eingeübt hat. Eine Haltung, die das Risiko in Kauf nimmt und damit agiert ist notwendig. Soweit könnte man die Kernbotschaft des Buches zunächst zusammenfassen.

Oft und oft ist der Versuch, einer Krise Herr zu werden, allerdings mit enger gezurrten Rahmungen, neuen Gesetzen, besseren Vorbereitungen, höheren Versicherungen und ähnlichem verbunden. Was aber selten als Konsequenz aus der Risikobehaftung des Lebens erfolgt, ist die Entwicklung eines „risikokompetenten Bürgers“. Auf der Basis seiner Kernbotschaft wäre dies das Ziel, für das Gigerenzer mit seinem Buch zumindest einige wesentliche Einsichten und Elemente, erfolgreich im Übrigen, vermittelt.

Und dies angesichts der eher nüchternen Erkenntnis, dass Menschen wenig vorbereitet oder wenig Willens sind, sich mit „der Wahrheit“ oder „Ent-Täuschungen“ zu beschäftigen und daher Fachleute vielfach der Überzeugung sind, dass der „normale Mensch“ ein gehöriges Maß an Bevormundung benötigt, um einigermaßen über den Tag zu kommen.

Für Gigerenzer ist dies natürlich nicht die Lösung. Sondern die Herstellung einer „Risikointelligenz“. Eine Kompetenz, die gerade auch in Situationen zum tragen kommt, in denen nicht alle Wendungen und Risiken vorab oder mittendrin berechnet werden können. Gepaart mit einem „natürlichen Maß“ an Vorsicht. Aber dieses „natürliche Maß“ scheint abhanden gekommen zu sein und einer „Übervorsicht“ den Platz überlassen zu haben mitsamt einhergehenden Illusionen, sich tatsächlich den wesentlichen Risiken des Lebens entziehen zu können (was nicht geht) oder diese für sich nicht annehmen zu wollen (was mit Stillstand, Degeneration und Bevormundung durch andere dann verknüpft ist). „Expertenrat“ allerdings ist auch keine wirkliche Lösung, wie die Finanzkrisen seit Jahren überdeutlich zeigen. Eigene Entscheidungen sind das A und O des Lebens, der Mut, diese auch mit Risiken zu treffen ist vonnöten für ein einigermaßen gelingendes Leben. Erwachsensein, so kann man Gigerenzer verstehen, bedeutet einen offenen Umgang mit Risiken und die Entscheidung, sich nicht „von anderen“ bestimmen zu lassen (kein „Paternalismus), auch wenn sich dies „bequem“ anfühlt.

Schritt für Schritt nun eröffnet Gigerenzer dem Leser das Wesen und den möglichen Umgang mit Risiken. Von der „Psychologie des Risikos“ (mit eindrucksvoller Beweisführung, das „Gewissheit nur eine Illusion“ ist und das „Defensives Entscheiden“ nicht wirklich weiterführt) und der Antwort auf die Frage, warum wir uns eigentlich vor dem fürchten, was uns aller Wahrscheinlichkeit nach nicht umbringen wird, geht Gigerenzer im zweiten Teil dann über in ein Erkenntnis- und „Schulungsprogramm“ zur Erlangung von Risikokompetenz. Mit immer griffigen Beispielen und in einfacher Sprache öffnen seine Bemühungen Seite um Seite einen anderen, angemessenen Blick auf den Umgang mit Risiken.

Das Gigerenzer dafür plädiert, möglichst früh schon an den Schulen „Riskokompetenz“ zu schulen und sein Unverständnis darüber ausdrückt, dass die risikobehaftete Grundbeschaffenheit des menschlichen Lebens und die Chancen, die sich nur durch die Übernahme von Risiken eröffnen, wenig bis gar nicht der je nachwachsenden Generation vermittelt werden, ist eine logische Folge aus dem Duktus des gesamten Buches.

Sachlich, fundiert, leicht lesbar, erhellend führt Gigerenzer vor Augen, was dem menschlichen Leben selbstverständlich ist. Risiko gehört dazu, wegducken funktioniert nicht auf Dauer, andere haben oft hohe Eigeninteressen und sind als Fachleute nicht völlig vertrauenswürdig. Also bleibt nur, mit natürlicher Vorsicht natürlich, sich den Risiken des Lebens gegenüber aktiv zu verhalten. Dafür aber braucht es Wissen, Bildung, ein gesundes Misstrauen Fachleuten gegenüber und Emanzipation. Was man lernen kann.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Kauf des Buches ist kein Risiko!, 9. April 2013
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
In seinem neuen Buch macht Gerd Gigerenzer auf einige Aspekte hinsichtlich des Begriffs Risiko aufmerksam, die man vorher so nicht vermutete. Einer ist z.B. dass das Eingehen von Risiken nicht so sehr von der Persönlichkeit, sondern vor allem auch durch die Kultur geprägt ist. Und so können Risikoeinschätzungen in einzelnen Regionen und Ländern stark voneinander abweichen. Viele Europäer gehen z.B. in den Wald und suchen Pilze zum Mittagessen. In Amerika würde man über so viel Leichtsinn den Kopf schütteln, denn es könnten ja Giftpilze sein. Dafür gibt es in den Vereinigten Staaten mehr Pistolen und Gewehre im Privatbesitz, als Einwohner. Europäer wären entsetzt bei den dem Gedanken, ihr streitsüchtiger und betrunkener Nachbar könnte eine Waffe zur Hand haben - die Amerikaner hingegen fühlen sich damit sicherer. Die Menschen fürchten sich also vor recht unterschiedlichen Dingen, je nach Herkunft.

Ein anderer interessanter Aspekt zum Thema Risiko ist z.B., dass Risikoscheuheit in Bezug auf bestimmte Dinge auch in unseren Genen angelegt ist. Der Autor zitiert hier das schöne Sprichwort: " Nur der Dumme lernt aus SEINEN Fehlern, der Kluge aus den Fehlern anderer". Und wir lernen also aus den Erfahrungen der Generationen vor uns. So sind manche Angstobjekte genetisch in uns vorbereitet, weil sie in früheren Zeiten eine Bedrohung für das Überleben unserer Vorfahren darstellten. Viele Phobien, die Menschen leicht erwerben, sind biologisch vorbereitete Assoziationen. Dazu gehören etwa Angst vor Tieren (Spinnen, Reptilien), vor Ereignisssen (Donner) oder vor anderen Menschen (bedrohliches Gesicht) Indem die Angst davor schon genetisch in uns angelegt ist, vermeiden wir das Zusammentreffen damit und vermindern unser Risiko.

Fazit: Eine interessante Studie zum Thema Risiko, die vielleicht manchmal etwas weitschweifig ist, aber doch viele Denkanstösse enthält.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Du musst hart an dir arbeiten, um deine Gedanken so zu ordnen, dass sie einfach werden ..., 15. August 2013
Dieses Zitat, das von Steve Jobs stammt, erklärt den Beweggrund von Gerd Gigerenzer ein Buch über das Risiko zu schreiben. Denn - so die Überzeugung des Autors - unsere Welt ist zwar vernetzter geworden, was nicht gleichbedeutend damit ist, dass wir über mehr Wissen verfügen. Denn schließlich ist Wissen nicht Gewissheit, ebensowenig wie Glaube Ungewissheit ist. Dass Finanzsysteme dennoch den Eindruck vermitteln Gewissheit darüber zu haben, wie sich die Wirtschaft entwickelt oder welche Richtung die Börse einschlägt, ist eines von vielen Beispielen anhand denen uns Gerd Gigerenzer vor Augen führt, wie wir systematisch mit falschen Informationen Entscheidungen treffen. Kaum ein Arzt oder ein hochrangiger Manager versteht etwas von Statistik oder darüber, wie man sie zu kommunizieren hat. Da wird mit Zahlen und Prozenten hantiert, ohne ihre Zusammenhänge zu hinterfragen. Da werden im Gesundheitssektor Überlebensraten als Erfolgsmeldung verkauft, ohne über die Sterberate zu sprechen (Stichwort Früherkennung).

Wer das Buch liest, braucht kein Mathematiker zu sein, um zu erkennen, was falsch läuft. Und wer das Buch liest, wird nie wieder einfach so auf das Wort seines Arztes oder auf die Empfehlung seines Bankberaters in Sachen Anlageformen vertrauen. Dabei ist das Ziel des Buches nicht, Panik oder Zweifel zu streuen, vielmehr geht es darum, eine gewisse Risikokompetenz zu entwickeln, Zusammenhänge zu erfragen, Wahrscheinlichkeiten abzuwägen und dann eigenständig zu entscheiden. Die beiden Themen Gesundheit und Bankwesen sind zentrale Beispiele im Buch, weil sie nicht zuletzt die größten Irrtümer hervorgebracht haben. (Stichwort: Finanzkollaps 2008, Stichwort: Angst vor Schweinegrippe, Stichwort: Früherkennung von Krebs)

Ich kann das Buch insofern nur empfehlen, weil es für den "einfachen Bürger" geschrieben und keine wissenschaftliche Abhandlung ist. Es zeigt anhand zahlreicher Beispiele der jüngsten Vergangenheit ganz deutlich auf, dass wir im Begriff sind, nur noch in Risiken zu denken, ohne überhaupt zu verstehen, was damit eigentlich gemeint ist. Oder wie Albert Einstein zu sagen pflegte:"Jeder intelligente Narr kann Dinge größer, komplexer und gewaltiger machen. Es gehört eine Menge Inspiration und Mut dazu, sich in die gegenteilige Richtung zu bewegen."
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Statistik für Fortgeschrittene, 2. Juni 2013
Von 
Oliver Völckers (Berlin, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
In diesem Buch erklärt der Psychologie-Professor, wie wir Alltagsgefahren vorbeugen und statistische Aussagen verstehen können. Anders als der Titel es erwarten ließe, bietet er aber keine Hilfe für eine schwierige oder gefährliche Entscheidungsfindung.

Nach einem ersten Teil zur Psychologie des Risikos widmet sich der Autor Fragen der Partnerwahl, der Medizin und den Finanzen. Manche Erkenntnisse sind verblüffend, so etwa Gigerenzers Erklärung, warum Flugzeuge sicherer wären als Krankenhäuser: a) die hierarchische Struktur in Krankenhäusern ist kontraproduktiv, b) die Ärzte stürzen nicht mit ab wie die Flugpassagiere und c) Todesfälle verteilen sich und kommen daher nicht in die Nachrichten (S. 76). Gigerenzer erklärt, dass manche Ängste genetisch zwar nicht vorprogrammiert, aber vorbereitet sind, sodass Kinder eher Angst vor Spinnen haben als vor Steckdosen (107).

Weil das Buch des deutschen Autors aus dem Englischen übersetzt wurde, liest es sich mitunter etwas holperig, schade. Wissenschaftlich ist trotz der vielen Fußnoten manches schwach argumentiert. So zitiert er sich wie in Kapitel 6, Fußnote 1 mal eben selber oder es finden sich wie Quellen wie "FAZ vom 4. Juni 2011". Auch die verharmlosende Einschätzung von Rinderwahn (BSE) ab S. 300 finde ich fragwürdig.

Die Erklärungen zu Krebs-Vorsorgeuntersuchungen sind dagegen brillant und überzeugend. Auch Gigerenzers übrige Aussagen zu Gesundheitsthemen sind sehr nützlich. Jeder sollte verstehen, dass eine gestiegene Überlebenswahrscheinlichkeit durch Früherkennung zustande kommen kann, ohne dass irgend jemand geheilt worden wäre.

Manches ist mathematisch anspruchsvoll und setzt besonderes Interesse voraus. Wer davor nicht zurückschreckt, kann mit diesem Buch die eigene "Risikokompetenz", wie der Autor es nennt, deutlich erweitern.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mutiger Augenöffner, 29. Juni 2013
Von 
Felix Richter - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch steigt äußerst harmlos ins Thema ein: Was bedeutet es, wenn der Wetterbericht für morgen eine 30%ige Regenwahrscheinlichkeit vorhersagt? Wird es morgen in 30% des Landes regnen? Wird es morgen, was die meisten glauben, zu 30% der Zeit regnen? Nein, es wird an 30% der Tage regnen, für die diese Vorhersage gemacht wurde. Mit dieser Information mag man anfangen, was man will, aber Gigerenzer dient sie als Beispiel dafür, dass der Wert von statistischen Informationen damit steht und fällt, dass man versteht, worauf sich diese 30% beziehen.

Und dann wird es ernst. Gigerenzer weist nach, dass die Unfähigkeit, mit solchen Zahlen vernünftig umzugehen, eine wahre Volkskrankheit ist. Da geht es dann nicht mehr nur um die Frage, ob man morgen einen Regenschirm mitnimmt, sondern z. B.
- wie groß das Risiko ist, dass man tatsächlich HIV-positiv ist, wenn man positiv getestet wurde,
- ob eine Mammographie mehr nützt als schadet,
- ob es sinnvoll ist, die Pille abzusetzen, weil das Gesundheitsamt vor einer 100%igen (relativen) Steigerung des Thromboserisikos warnt und den absoluten Risikozuwachs (1 von 7000) unterschlägt,
- was es für den Patienten bedeutet, wenn Ärzte (berechtigte) Angst vor kunstfehlerspezialisierten Anwälten haben.

Es gibt auch Beispiele aus anderen Themenkreisen, aber im Grunde ist das Buch eine Generalabrechnung mit dem Gesundheitswesen. Ärzte, Politiker und Pharmaindustrie werden gleichermaßen dafür rasiert, dass sie es sich zum gemeinsamen Ziel setzen, ihre Patienten/Bürger/Kunden in einem Zustand der Ignoranz zu halten, in dem sie je nach Bedarf ruhig gestellt oder in Panik versetzt werden können. Wobei man sich fragen muss, was schlimmer ist, die Ärzte, die den Unterschied zwischen absoluten und relativen Risiken nicht verstehen oder zumindest nicht an ihre Patienten vermitteln können, oder diejenigen, die mit voller Absicht vom Unwissen der Bürger profitieren, indem z. B. im Zuge einer Schweinegrippepanik hunderte Millionen Euro für ein nutzloses Medikament verschleudert werden, auf Basis von äußerst fragwürdigen und bis heute nicht korrekt veröffentlichten Daten. Aber das ist jetzt auch irgendwie egal, oder? Das Zeug ist ja längst verbrannt.

Das ist aber noch nicht alles. Gigerenzer geißelt den für den Medizinbereich charakteristischen fahrlässigen Umgang mit Fehlern, der in unbekanntem, aber mit Sicherheit extrem hohen Maße Patienten Gesundheit oder Leben kostet. Checklisten, die z. B. in der Luftfahrt, Atom- oder Chemieindustrie eine Selbstverständlichkeit sind, werden dort als ehrenrührig betrachtet, ebenso wie eine Krankenschwester, die ihren Chef ans Händewaschen erinnert.

Auch die Banken bekommen ihr Fett weg. Hier ist es vor allem die bewusste oder unbewusste Verwechslung der Begriffe Risiko (rechenbar) und Ungewissheit (nicht rechenbar), die es den Bänkern ermöglicht, uns die fragwürdigsten Produkte zu verkaufen, die uns seit Jahren von einer Bankenkrise in die andere schlittern lässt und wo eine Besserung nicht absehbar ist.

So ist es auch folgerichtig, dass er allen Entscheidungsträgern Mut zuspricht, in ungewissen, rechnerisch nicht erfassbaren Situationen zu ihrem Bauchgefühl zu stehen. Dies gilt umso mehr, je weiter oben jemand in der Hierarchie steht. Pseudoargumente, die sich vielleicht mathematisch nachvollziehen lassen, sind nichts wert, wenn die Basis ungewiss ist, und führen deshalb viel zu häufig zu falschen Entscheidungen.

Dass das alles so schlimm ist, wie es ist, liegt nicht zuletzt daran, dass in den Schulen kein Verständnis für diese Denkweisen vermittelt wird. Möglich wäre es, das zeigt Gigerenzer an Übungen bereits mit Zweitklässlern, die, wenn man die Fragen richtig stellt, Probleme lösen können, an denen die Mehrzahl der Erwachsenen scheitert.

"Risiko" ist ein ausgesprochen mutiges Buch. Ich gehe davon aus, dass sich Gigerenzer gute Anwälte leisten kann, denn erscheut sich nicht, die Übeltäter beim Namen zu nennen. So z. B. New Yorks früheren Bürgermeister Rudy Giuliani, der allerlei Unsinn über das Prostatakrebsscreening erzählen konnte, weil er Überlebensraten hier mit Sterberaten dort verglichen hat - ein beliebtes Mittel, Tests zur Krebsfrüherkennung zu propagieren, die unterm Strich den Patienten mehr schaden als nützen. Dass mit einer vernünftigen Vorsorge (was etwas ganz anderes als Früherkennung ist) wesentlich mehr zu erreichen ist, liegt Gigerenzer ganz besonders am Herzen.

Ich habe selten ein Buch gelesen, nach dessen Lektüre ich mich so viel besser für die Risiken gerüstet fühlte, die das Leben eines Ruheständlers noch so zu bieten hat. Denn die liegen ja im wesentlichen im medizinischen Bereich.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Empfehlung?, 25. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst: Dieses Buch ist lesenswert und interessant. Wer jedoch die beiden Gigerenzer-Bücher kennt, wird ein bisschen enttäuscht sein. Man hat die meisten Beispiele schon gelesen. Also ein Punkt Abzug.
Und: Gigerenzer macht es sich ein bisschen zu leicht. Er spricht sich für eine positive Fehlerkultur aus (das halte ich für richtig) und gibt als nachahmenswertes Beispiel Checklisten an, wie sie im Flugverkehr verwendet werden. Das Fehlen von Checklisten sei das Problem in der Klinikmedizin. Da fürchte ich, fehlt die Logik, und der Vergleich hinkt. Lassen sich ein technisches Objekt wie ein Flugzeug und ein Individuum in identischer Weise "behandeln"? Ein paar Seiten weiter hält G. bei der Personalauswahl Bauchentscheidungen für besser als standardisierte Tests. Danach haben die Amerikaner zu wenig Angst vor Strahlung (z.B. durch CTs), später haben die Deutschen zu viel davon.
Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass mich der Autor ziemlich ratlos zurück lässt, wenn es um seine Vorschläge zur Erlernung von Risikoverhalten und zur Verbesserung des Schulwesens geht. Gigerenzer ist überzeugt, dass man Risikoverhalten problemlos lehren und trainieren kann. Allerdings bleibt er es schuldig, einer Umsetzung anhand plausibler und konkreter Vorschläge den Weg zu weisen. Natürlich muss der PISA-Sieger Finnland irgendwie herhalten, und schon in der Grundschule soll Gesundheitsverhalten incl. Kochen gelehrt werden. Ist das alles, was man von einem Direktor des Max-Planck-Institus für Bildungsforschung zu erwarten hat? Oder war das Buch ein Schnellschuss auf das "Schnelle Denken" des offensichtlichen Intimfeinds Kahnemann?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Bürger, 17. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in Schulen werden. Jeder jongliert heutzutage mit Zahlen und Statistiken, Ärzte, Politiker, Pharmaindustrie, Lehrer und natürlich wir alle...doch kaum jemand versteht offenbar, was die Prozentzahlen genau bedeuten. Vielleicht wäre dies nicht schlimm, wenn nicht lebenswichtige Entscheidungen, wie Gigerenzer für den Medizinbereich deutlich macht, davon abhingen. Es wird oft von einer Informations- oder Wissensgesellschaft gesprochen...dazu gehört aber in erster Linie ein Verständnis von Zusammenhängen, aber eben auch von Zahlen und nicht nur Anhäufung. Gigerenzer leistet hier in allgemeinverständlicher Art Aufklärung. das Buch mag etaws redundant und medizinbranchenlastig sein, dafür ist es aber sehr eingängig und das Medizinthema geht schließlich uns alle an.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der aufschlußreichsten Bücher die ich in meinen 75 Lebensjahren gelesen habe, 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hochinteressantes, für das ganze Leben sehr nützliches Buch, gut lesbar aber auch anspruchsvoll. Die wesentlichen Inhalte sollten in den Schulunterricht übernommen werden.
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Risiko: Wie man die richtigen Entscheidungen trifft
Risiko: Wie man die richtigen Entscheidungen trifft von Gerd Gigerenzer (Taschenbuch - 11. August 2014)
EUR 9,99
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