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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Kampf mit dem Alltag
'' die Literatur besteht nicht nur aus Worten, die Literatur ist das, was die Worte im Leser erwecken.'
Das trifft meiner Meinung nach auf die Bücher von Karl Ove Knausgård voll und ganz zu. Sie haben so viel Tiefe, sie sind so philosophisch, so zutiefst menschlich, dass sie in mir beim Lesen die ganze Bandbreite der Emotionen hervorrufen. So auch dieser zweite...
Veröffentlicht am 21. März 2012 von Gospelsinger

versus
7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unglücklicher Mann schreibt über sein unglückliches Leben
Ein junger, unglücklicher Mann schreibt sehr, sehr, sehr ausführlich über das sein unglückliches Leben mit Frau und drei Kindern. Vom Aussteigen aus dem Auto bis zum Kassenhäuschen eines Vergnügungsparks braucht der Ich-Erzähler schon mal gerne zehn Seiten. Und überraschenderweise können ihm dabei sehr viele unglückliche...
Vor 3 Monaten von monsieurlaurent veröffentlicht


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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Kampf mit dem Alltag, 21. März 2012
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Lieben: Roman (Gebundene Ausgabe)
'' die Literatur besteht nicht nur aus Worten, die Literatur ist das, was die Worte im Leser erwecken.'
Das trifft meiner Meinung nach auf die Bücher von Karl Ove Knausgård voll und ganz zu. Sie haben so viel Tiefe, sie sind so philosophisch, so zutiefst menschlich, dass sie in mir beim Lesen die ganze Bandbreite der Emotionen hervorrufen. So auch dieser zweite Band seiner sechsbändigen autobiographischen Romanreihe.
Anders als der erste Band, in dem erst einmal Betrachtungen über den Umgang mit Toten angestellt wurden, bevor die eigentliche Handlung einsetzte, beginnt dieses Buch mitten in einer sehr typischen Familienszene. Ein Paar mit drei kleinen Kindern macht einen Ausflug und möchte einen schönen Tag miteinander verbringen. Der Ausflug verläuft allerdings enttäuschend, zu hoch sind die Idylle-Erwartungen, zu anstrengend ist die Realität. Und auch die nachfolgende Schilderung eines Kindergeburtstages ist erfrischend realistisch dargestellt, meilenweit vom zuckersüßen Idealbild entfernt. Die Kluft zwischen dem, wie man sich das Leben mit Kindern vorgestellt hatte, wie es in den ersten Wochen nach der Geburt auch noch ist, und dem darauf folgendem aufreibenden Alltag mit seinen Routinen, zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch.
Der hohe Grad der Selbstreflexion und die Detailreiche der Beschreibungen sorgten dafür, dass ich, wie schon beim ersten Band, die ganze Zeit den Autor vor Augen hatte, er beim Lesen irgendwie anwesend war, wie bei einem Gespräch unter Freunden. Und vieles von dem, was er fühlt, kann ich gut verstehen.
"Das alltägliche Leben mit seinen Pflichten und wiederkehrenden Abläufen war etwas, das ich ertrug, nichts, worüber ich mich freute, nichts, was mir einen Sinn gab und mich glücklich machte. Es ging nicht darum, dass ich keine Lust hatte, den Fußboden zu putzen oder Windeln zu wechseln, sondern um etwas Fundamentaleres, dass ich in dem mir nahen Leben keinen Wert erblickte, mich stattdessen unablässig fortsehnte und dies schon immer getan hatte. Das Leben, das ich führte war folglich nicht mein eigenes. Ich versuchte es zu meinem zu machen. Das war mein Kampf, den ich ausfocht, denn das wollte ich doch."
Diesen Kampf mit dem Alltag kennen alle Eltern. Es ist aber ein Unterschied, ob man sich überwinden muss, sich auf den Alltagskram einzulassen, weil man lieber etwas Anderes unternehmen würde, oder ob man, wie Karl Ove Knausgård, seine innerste Persönlichkeit aufgeben muss.
Zutiefst verunsichert ist Knausgård in seiner Rolle als Mann, der sich als schwächlich wahrnimmt, als Vater, der seine Kinder auch mal anschreit. Und immer wieder geht es im Buch um den Kampf mit sich selbst, sich auf die Vaterrolle und den Alltag, auf das ganz normale Leben eines Paares, einzulassen, statt das zu tun, wonach es ihn so vehement drängt: zu schreiben, schreiben, schreiben. Immer ist der Gedanke präsent, 'was mache ich hier', immer muss der Wunsch, sich in seinem Büro zu verkriechen, allein zu sein, zu schreiben, mit aller Macht unterdrückt werden.
'Wie war es nur möglich, ein Leben damit zu vergeuden, sich über Hausarbeit aufzuregen? (') Ich wollte möglichst viel Zeit für mich haben und möglichst wenig gestört werden.'
Dass das nicht gut für eine Beziehung ist, versteht sich von selbst, zumal seine Partnerin Linda auch keine einfache Persönlichkeit ist, sondern an einer bipolaren Störung leidet. Kein Wunder, dass der Autor mir auf der Lesung von 'Sterben' sagte, seine Frau sei verärgert über dieses Buch gewesen, weil er so viel Intimes ausgeplaudert habe.
Der Roman beschränkt sich aber nicht auf die detailreiche Schilderung des Alltags, sondern ist darüber hinaus gespickt mit klugen Gedanken und Reflexionen über eine Fülle von Themen, wie zum Beispiel den Einfluss von Genetik und Milieu auf die Persönlichkeitsbildung.
'Es ist nicht so, dass wir gleich geboren werden und die Lebensbedingungen unsere Lebensläufe ungleich machen, es verhält sich umgekehrt, wir werden verschieden geboren, und die Lebensbedingungen gleichen unsere Leben einander an.'
Über Dostojewskis Ideale der Demut und Selbstauslöschung reflektiert Knausgård ebenso wie über die menschliche Wärme in einer Filmszene mit Charlie Chaplin, Hitlers Ideologie von Blut und Boden, die Vorteile einer natürlichen Geburt gegenüber medizinisch nicht notwendigen Kaiserschnitten und die Musik.
'' genau deshalb wollte ich schreiben, das war der einzige Grund, ich wollte daran rühren, woran die Musik rührte. Die Trauer und die Klage, die Wonne und die Freude der menschlichen Stimme, all das, womit uns die Welt füllte, wollte ich zum Leben erwecken.'
Immer wieder betrachtet Knausgård den Wert und Sinn des Lebens, macht sich Gedanken über unseren Anteil an der Welt, über die Verbundenheit der Menschen miteinander, darüber, was einen guten Menschen ausmacht. Er sucht nach den einfachen Dingen des Lebens, nach dem Ewiggeltendem und kritisiert die Auslese in der Gesellschaft, den Anschein von Freiheit bei in Wirklichkeit eingeschränkten Wahlmöglichkeiten in der Lebensplanung.
Knausgård gibt sehr viel von seiner Persönlichkeit preis, auch Peinliches wie seine Vergesslichkeit, dass er aufbrausend ist, und dass er mit Lob überhaupt nicht umgehen, sich selbst und seine Bücher nicht als wichtig erachten kann.
In 'Lieben', das im Jahr 2008 spielt, beschreibt dieser außergewöhnliche Autor auch seine Schaffenskrise, seinen Verlust des Glaubens an die Literatur, seine verlorene Fähigkeit, Fiktives zu schreiben, die daher rührt, dass wir überall in unserem Leben nur noch von Fiktionen umgeben sind.
Ich hoffe, dass Karl Ove Knausgård diese Krise inzwischen überwunden hat, denn ich liebe seine Bücher, seine Art, zu schreiben, die beim Lesen eine enge Verbindung mit seiner Persönlichkeit schafft. Nicht nur in seiner Art des Bücherkaufens habe ich mich sofort wiedererkannt: 'Von diesen Neuerwerbungen würde ich die wenigsten lesen, was mich allerdings nicht daran hinderte, mich gut zu fühlen.' Es trifft auch zu, was Knausgård über die Bücher eines Freundes schreibt: 'Wie alle bahnbrechenden Bücher formulierten sie in Worten, was für mich Ahnungen, Gefühle, Wahrnehmungen gewesen waren.' Genau so geht es mir mit den Büchern von Karl Ove Knausgård, die auf meinem Lieblingsbücher-Regal ihren Platz gefunden haben.
Lieber Luchterhand-Verlag, wäre es nicht möglich, die nächsten Bände im halbjährlichen Abstand herauszubringen? Oder, noch lieber, alle auf einmal?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irgendwo zwischen ernüchternd und erschütternd, 2. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Lieben: Roman (Taschenbuch)
Von diesem Titel sollte man sich nicht täuschen lassen, Romantik ist hier rar gesät. Wie schon in "Sterben" fängt Knausgård in diesem Buch ungeschminkte Realität ein und das ist eine Erfahrung für sich, die man aber auf einen Fall missen möchte. In "Lieben" erfährt man nicht nur, wie der Autor sich durch Beziehung und Vaterschaft kämpft, sondern auch wie es überhaupt dazu kam, dass er sich von der Fiktion lossagte und seinen autobiografischen Sechsteiler begann, was ich besonders interessant fand, da ich selbst vorerst keine Lust mehr auf irgendwelche Romane habe, sondern viel lieber bei solch einer lebendigen, wahrhaften Lektüre bleiben möchte!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lesen vor sterben, 14. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Lieben: Roman (Taschenbuch)
Ich kann verstehen, wenn der Leser, der sich für Belletristik interessiert 2 Sterne vergibt-ihm würde ich es auch nicht empfehlen. Hier handelt es sich um Literatur, ganz grosse Literatur, die Beflissenheit oder zur Not ein hohes Mass an Naivität, will sagen Unverderbtheit erfordert. Viele werfen Knausgard vor, er würde banale Handlungsabläufe aneinanderreihen. Ich stimme zu. Aber, der Punkt ist doch der, dass dies noch keiner vor ihm in einem solchen Umfang und eben dieser, nennen wir sie Knausgardschen Art und Weise, gewagt hat. Denn dadurch dass man von diese banalen, sonst übersehenen Handlungsweisen liest, fällt ein neues Licht auf diese, eines das uns eine weitere Perspektive auf das Alltägliche erlaubt und somit den Leser bereichert. Ausserdem muss man hinzufügen er bleibt mit seinen Beschreibungen im Rahmen, womit ich meine sie stören oder unterbrechen seine Geschichte keineswegs-sind also ein harmonisch bereichernder Teil derselben. Welche Geschichte, hört man hier und da den einzelnen Lästerer ausrufen. Es ist eine alltägliche Geschichte, vom Leben eines Mannes, und dem was ihn unmittelbar betrifft, das sind Partner, Freunde, Verwandte vor allem Mütter, und Orte, Häuser und Strassen, wobei alles einen Mikrokosmos bildet und uns Einblick in ihn in einer sonst unüblichen, ungeschminkten Sehweise, gewährt. Das einzig besondre an diesem Mann ist, dass er Schriftsteller ist, und das ist nunmal eine der interessanteren Sparte Menschen über die zu berichten sich lohnt. Obendrein wird eine Portion Philosophisches und Feullitonistisches mitgeliefert. Über die Fehler, die gibt es Zuhauf, möchte ich mich in Anbetracht der Grösse dieses Werkes, nicht auslassen, sie sind vernachlässigbar klein. Für Literaturliebhaber deswegen eine klare, für alle anderen eine vorsichtige Empfehlung-besser erst mal reinlesen.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unglücklicher Mann schreibt über sein unglückliches Leben, 18. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Lieben: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein junger, unglücklicher Mann schreibt sehr, sehr, sehr ausführlich über das sein unglückliches Leben mit Frau und drei Kindern. Vom Aussteigen aus dem Auto bis zum Kassenhäuschen eines Vergnügungsparks braucht der Ich-Erzähler schon mal gerne zehn Seiten. Und überraschenderweise können ihm dabei sehr viele unglückliche Gedanken durch den Kopf strömen. Der Unglückliche. Die meisten Menschen, die ihm begegnen scheinen ihm eher übel zu wollen - auch wenn sie nichts dergleichen tun - aber der jungen Mann denkt solange darüber nach, bis man das Gefühl hat, dass sie am Ende nur sein Unglück wollen. Ähnlich wie seine Frau. Und seine Kinder. Man fragt sich sehr schnell, warum er überhaupt geheiratet hat. Und warum zum Teufel er Kinder wollte, wenn diese doch nur Unglück und Mühsal bedeuten.
Aber wahrscheinlich hat all dieses Unglück eine tiefere Bedeutung. Die ich leider nicht erkennen kann - auch wenn mich hin und wieder meine Kinder in den Wahnsinn treiben. Vielleicht bin ich einfach zu optimistisch und lebensfroh. Sorry - nicht mein Buch.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intime Bekenntnisse, 25. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lieben: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch beweist, das die größtmögliche Intimität darin besteht ehrlich mit und zu sich selbst zu sein.Dadurch entsteht eine ganz eigene Faszination.
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23 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine einzige gigantische Selbstbespiegelung, 16. März 2012
Von 
Andreas Schröter "Andreas Schröter" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lieben: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wer ein Buch des norwegischen Schriftstellers Karl Ove Knausgard liest, braucht einen langen Atem. Über hunderte von Seiten wechseln Alltagsbegebenheiten mit Selbstreflexionen, Erinnerungen und philosophischen Überlegungen ab. Handlung: weitgehend Fehlanzeige.

So auch in seinem neuesten in Deutschland erschienenen Werk "Lieben", das den zweiten Teil seines monumentalen auf sechs Bände angelegten Autobiographieprojektes "Min Kamp" bildet. Die deutsche Übersetzung "Mein Kampf'" wird aus naheliegenden Gründen meist verschwiegen.

Knausgard, geboren 1968, stellt den Alltag mit seiner Frau und seinen drei Kindern in den Mittelpunkt dieses Bandes. Oft wundert man sich, mit welcher unglaublichen Langatmigkeit der Autor einfachste Begebenheiten wie etwa die Begrüßung von Gästen beschreibt. Ihm scheint komplett die Kunst des Weglassens zu fehlen, was aber einen wichtigen Teil des Wesens von Literatur ausmacht. Insofern hat dieses Buch keinen hohen literarischen Wert, wirkt in der vorliegenden Form eher wie eine ohne Konzept mal eben hingeschriebene Textfassung, die danach nie wieder überarbeitet wurde.

Auch eine irgendwie geartete Struktur oder die Unterteilung des knapp 800 Seiten langen Werks in Kapitel fehlt völlig. Viele Seiten kommen gänzlich ohne Absatz aus.

Dabei gibt es auch gute Ansätze: In den vielen kleinen Nervereien die der Ich-Erzähler im Alltag als Familienvater erdulden muss, werden sich sicherlich viele männliche Leser wiederfinden. Und obwohl Knausgard jegliche Selbstironie fehlt, entwickelt er in diesen Passagen oft - vielleicht nicht einmal bewusst - Humor.

Leserinnen dagegen könnten sich fragen, warum eigentlich nur Männer die "Babyrhythmik" mit dem gemeinsamen Absingen von Kinderliedern als unter ihrer Würde ansehen. Insgesamt ist "Lieben" eine einzige gigantische Selbstbespiegelung. Letztlich nicht empfehlenswert.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Flach, flacher, ...., 4. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lieben: Roman (Kindle Edition)
Ich muss sagen, ich bin froh, dass ich dieses Buch nur auf meinem Lesegerät habe (und damit ganz schnell wieder löschen konnte) und nicht ins Regal stellen soll. Gibt es eigentlich schon einen Ausdruck für die Inhaltlosigkeit von Büchern- im Film gibt es ja das Synonym "Soap". Ich kann die gelesenen Lobhudeleien nicht nachvollziehen, mit Witz und Spritzigkeit hat das nach meiner Meinung rein gar nichts zu tun. Besonders schwer zu ertragen fand ich die inhaltslosen Sätze und den mehr als einfachen Ausdruck- wer nicht auf diesem Niveau der deutschen Sprache lesen möchte, der erfreue sich an Böll, Lagerlöf, Lindgren, Marquez oder Murakami- nach meiner Meinung zu Recht ein "Ausgezeichneter" der Buchmesse.
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6 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gut, 29. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lieben: Roman (Gebundene Ausgabe)
Es hat mir sehr gefallen, dass es dem Autor beim Beziehung führen, Kinder hüten, Haushalt führen usw. auch nicht viel besser geht als mir. Das hat mich beruhigt.
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mein Kampf???, 2. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Lieben: Roman (Taschenbuch)
Das Buch an sich ist recht gut geschrieben. Zwar seeeehr langatmig und zuweilen (mir) zu philosophisch, aber der Autor versteht es perfekt, die Gefühle und Gedanken eines jungen Familienvaters widerzugeben. Und da ich zwar weiblich, aber in einer ähnlichen Situation mit zwei kleinen Kindern und Job bin, kann ich das, was er schreibt, oft gut nachempfinden.
Sehr nervig ist aber seine wohl allgemeine und äußerst pessimistische Sichtweise auf alles. Diese zumeist männlichen ewigen Romantiker, die sich in ihrem eingebildeten Schlechtgehen geradezu suhlen, gehen mir ziemlich auf den Wecker. Das ist was für 18jährige, alle anderen sind darüber hinweg.

So weit, so gut. Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann, ist, dass das Buch im norwegischen Original "MIn kamp" heißt, und das heißt übersetzt tatsächlich "Mein Kampf". Äh.....hallo? Welcher einigermaßen vernüftig denkende Mensch nennt sein Buch bitte "Mein Kampf"? Welcher Verlag lässt so einen Titel zu?
Ist das Unwissenheit? Kann ich mir nicht vorstellen. Provokation? Dann wär das die plumpeste, niveauloseste Provokation, die ich jemals erlebt hab. Oder seh ich das zu eng? Ist das den Leuten egal? Denkt man heutzutage bei "Mein Kampf" nicht an Hitler?
Ich kapiers nicht....
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4 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Extreme viele Fehler, 8. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Lieben: Roman (Gebundene Ausgabe)
Es lohnt sich, das Buch zu lesen. Extrem ärgerlich ist allerdings die unglaubliche Zahl von sprachlichen Fehlern in den Bereichen Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik. (Beispiele: "die Firnis"!!!! oder "solange" an einer Stelle, wo es "so lange" heißen muss). Ich habe mich tatsächlich gefragt, ob der Übersetzer der deutschen Sprache wirklich mächtig ist und ob der Verlag niemanden hat, der das fertige Manuskript kontrolliert. Falls ich Zeit finde, werde ich demnächst mal eine Liste der Fehler in meine Rezension einfügen.
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Lieben: Roman von Karl Ove Knausgård (Taschenbuch - 14. Oktober 2013)
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