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Kundenrezensionen

7
2,9 von 5 Sternen
Narren des Zufalls: Die unterschätzte Rolle des Zufalls in unserem Leben
Format: TaschenbuchÄndern
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juni 2013
Das Buch ist kein Fachbuch, in dem es um Wahrscheinlichkeiten oder Statistik geht, deshalb kommt es ohne Formeln und fast ohne Tabellen, Diagramme und mit wenigen Zahlen aus. Der Autor, viele Jahre Händler an der Wall Street, bezeichnet es als Essey und sich selbst als skeptischen Intellektuellen. Ihm geht es um den Einfluß des Zufalls auf unser Leben, der seiner Meinung nach viel größer ist, als die meisten Menschen glauben oder wissen. Anhand von Beispielen und Geschichten, meist aus der Finanzwelt, und der Monte-Carlo- Simulation, seinem Lieblingsspielzeug, zeigt der Autor, dass Erfog und Misserfolg oft mehr die Folge von Zufall als von Können oder Unfähigkeit sind.
Er hat einen skeptischen Blick auf Wissen und Wissenschaft, insbesondere die Wirtschafts- und Finanzwissenschaft und die Journalisten, die zu sehr vereinfachen.
Teil 1: "geht der Frage nach, inwieweit eine Situation im Laufe der Zeit noch Veränderungen unterworfen sein kann." Eine Rolle spielt dabei das seltene Ereignis: " Es spielt keine Rolle, wie oft man erfolgreich ist, wenn ein Scheitern unerträglich teuer wäre." Ich denke da sofort an die Nutzung der Kernenergie und die recht oft auftretenden " Jahrhundertereignise".
Teil 2: gibt einen Überblick über die Zufallsvoreingenommenheiten, die in der Literatur zum Thema erörtert worden sind. Hier wird auch auf Wahrnehmungsverzerrung bei zufälligen Ereignissen eingegangen.
Manchmal war die Vielzahl der Ergebnisse aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten, die zum Teil zu wiedersprechenden Schlussfolgerunen führen, für mich verwirrend und ich hätte mir mehr Ausführungen gewünscht, als nur zwei oder drei Sätze. Im
Anhang folgen einige weitergehende Erörterungen.
Wer kein Einführung in Wahrscheinlichkeit und Statistik oder "Erfogreich an der Börse" erwartet und sich für den Zufall interssiert, dem kann ich das Buch nur empfehlen. Es liest sich flüssig und viele geistreiche Formulierungen haben mir Spaß beim Lesen gemacht und letztlich sind wir alle mehr oder weniger Narren des Zufalls.
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am 15. August 2015
Sind wir alle ‚Narren des Zufalls’ oder kann man Dinge vorhersagen? Diese Frage stellt der Autor Nassim Nicholas Taleb und glaubt, dass der Zufall in unserem Leben eine unterschätzte Rolle spielt. Er kleidet seine Gedanken in die Form der Plaudereien eines Essays, welche die sprachvirtuosen französischen Literaten und Philosophen zu einer Kunst erhoben hatten. Stolz hält Taleb an seinem Schreibstil und seinen „kleinen Fehlerchen“ fest und lässt sich von Redakteuren nicht beeinflussen.

Schon immer hatte der Mensch den Wunsch, einen Blick in die Zukunft zu werfen, um sein Handeln besser auszurichten können. In der Antike deuteten Opferschauer oder Vogelflugdeuter die Zeichen und Regenmacher versuchten das Wetter vorherzusagen. Seit den Zeiten René Descartes wuchs das Vertrauen der Menschen in die Wissenschaft und der Glaube an die Ursache-Wirkung Kette. Dieses Wissen wiegt uns in Sicherheit und vermittelt den Eindruck, dass alles kalkulierbar sei. Als ehemaliger Investment Banker kennt der gebürtige Libanese Taleb die Sehnsucht der Finanzhändler an der Wall Street nach einem statistischen Modell, welches die todsichere Prognose der Kurse weissagen soll. Beweisen nicht die Geschichten erfolgreicher Börsenmakler, dass man nur die richtigen Fähigkeiten und Geschick besitzen muss, um das Zahlengewirr der Börsen Nachrichten zu verstehen und in klingende Münze umzuwandeln? Gegebenenfalls muss man auch einmal eine kurze Durstdrecke durchstehen. Alles nur ein schöner Traum, denn dieser Erfolg beruht auf Glück und Zufall behauptet Taleb. Er verweist darauf, dass nur auf die wenigen Überlebenden im Rampenlicht stehen, von den vielen Gescheiterten aber niemand mehr spricht. An Beispielen illustriert er, wie Überheblichkeit (an falscher Strategie festhalten) und Fahrlässigkeit (kein Stop-Loss Limit setzen) zum Scheitern führen kann und dass auch die längste Glückssträhne einmal reißt oder wie der deutsche Volksmund sagt: Der Krug geh solange zum Brunnen, bis er bricht.

Taleb, der von sich behauptet abergläubisch zu sein („Aberglaube kann dem Alltag eine gewisse Poesie verleihen“), agierte erfolgreich am Optionsmarkt, indem er die täglichen „Nebengeräusche“ wie Börsenticker und Quartalsberichte ausblendete und sich auf die seltenen Ereignisse am Kapitalmark konzentrierte, „die nicht oft eintreten“ und deshalb falsch bepreist werden. Dazu verwendet er sogenannte Monte-Carlo Simulatoren, mit denen man eine „künstliche Historie“ erzeugen kann. Auch wenn er oft verliert, zahlt sich diese Methode aus, „denn bei einer Verlängerung der Zeitspanne ins Unendliche (wird) dieses Ereignis logischerweise sicher eintreten“.

Es bereitet Taleb offensichtlich großes Vergnügen, Juristen, Ärzten und Wissenschaftlern Fehler im Umgang mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung nachzuweisen. Doch wäre es zu kurz gegriffen, die so Gescholtenen in Bausch und Bogen zu verurteilen. Manche Hirnforscher gehen davon aus, dass unser Gehirn mit zwei Logiksystemen arbeitet: einem schnell, emotional und intransparentem einerseits und einem langsamen, rationalen und regelbasiertem System andererseits. Ein Überleben in der Natur war für unsere Vorfahren nur möglich, wenn Sachverhalte vereinfacht wurden, um schnell auf Einflüsse reagieren zu können. Taleb zitiert den Kognitionswissenschaftler Steven Pinkert: „Unsere Gehirn sind für Zweckdienlichkeit, nicht für Wahrheit gemacht“. Um in Situationen, in denen Rationalität gefragt ist (z.B. Börsenhandel) die richtigen Entscheidungen zu treffen, muss man die emotionale austricksen (Taleb vergleicht dies mit der List des Odysseus).

Bas Buch ist. Es richtet sich aber in erster Linie an einen angloamerikanischen Markt (reiche Zahnärzte, gescheiterte Börsenmakler). Hilfreich ist, wenn der Leser ein Grundwissen an Statistik und Stochastik mitbringt. Für Menschen, denen der Finanzmark fremd ist, werden viele Pointen ein Rätsel bleiben. Negativ aufgefallen ist mir der überhebliche, manchmal sogar herablassende Ton des Autors, der mit Stolz auf seine bourgeoise Familie blickt, die „in den letzten 200 Jahren ein Leben angenehmen Müßiggangs“ führte.

Fazit: Talebs Werk ist ein bunter Streifzug durch ein wissenschaftliches Labyrinth und versucht in einem Schnellkurs auch philosophische Erkenntnisse zu vermitteln. Das gelingt nicht immer, doch der witzige Ton und die humorvollen Anekdoten bieten dem Leser genügend Kurzweil. Sollten Sie nach der Lektüre des Buches entmutigt darüber nachdenken, ihre gelegentlichen Glücksspiele aufzugeben, dann hat Nassim Nicholas Talebs noch einen Rat für Sie: „Glück ist demokratisch und kann jeden treffen“.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. August 2014
Ich kann verstehen, wenn man so ein Buch nicht mag.
Für sehr viele Leute ist so was völlig unwichtig und reine Spinnerei.

Aber es gibt auch Leute, denen theoretische Betrachtungen dieser Art sehr viel geben.
Denen es Spaß macht, die neuen und bisweilen komplett abstrusen Gedankengänge von Buchautoren nachzuvollziehen.
Das ist eine Art Fitness Studio für das Gehirn.
Aber es setzt zugegebenermaßen ziemlich viel voraus: Wissen über Wahrscheinlichkeitsrechnung, Wissen über die Börse, Wissen über Mathematik, über Philosophie.
Aber Taleb kann auch noch gut erklären, also muss man gar nicht alles im Vorhinein wissen.
Für mich ein tolles Buch (ganz subjektiv).
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7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2013
Der Titel zeigt schon das Dilemma dieses Buchs: Wenn wir Narren des Zufalls sind, warum dann noch groß Worte verlieren? Zufall, habe ich mal gelernt, ist unbegründet und folglich kann man ihn nur akzeptieren.
Der Autor schildert so auch das Beispiel seines Nachbarn, der hochriskant an der Börse spekuliert und letztendlich komplett scheitert, während er, Taleb, Risiken vermeidet und so nicht richtig reich aber glücklich wird. Die Schlussfolgerung, nur Projekte zu verfolgen, die nicht mit einem Existenzverlust enden können, ist sicher vernünftig. Was wäre aber, wenn der Nachbar seine Gier rechtzeitig gezügelt hätte und vor dem großen Crash ausgestiegen wäre?
Dies wird nicht diskutiert, dafür sehr langatmig (und schwierig zu verstehen) Monte-Carlo Simulationen sowie mächtig viel Redundanz in diesem Buch. Ein bisschen nervt auch, wenn der Autor immer wieder von Begebenheiten erzählt, wo er alleine inmitten von lauter Mitmenschen steht, die allesamt Narren des Zufalls sind - und ihre Erfolge demnach reines Glück, während er selbst ja auf einem festen Fundament steht und sich nicht von "survivor bias" oder ähnlichen Phänomenen in die Irre leiten lässt.
Mich hätte mehr interessiert, was Zufall eigentlich ist und woher er kommt (hat das was mit der Heisenbergschen Unschärferelation zu tun?). So bleibt das Buch an der Oberfläche.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2015
Ich finde es unverständlich geschrieben, man bekommt das Gefühl, dass man selbst ein Idiot ist und der Autor selbst alles besser macht, jedoch beweist er nirgends, dass er ein Genie ist. Der Inhalt ergibt keinen Sinn wenn man es liest und der Typ hört sich nach einem alten verbitterten Mann an, der keine Freude an seinem Leben hat und nur im Sarkasmus lebt.
Da das englische Buch ganz gut wegkommt, zumindest Bestseller ist, stelle ich hier mal die Vermutung an, dass das Buch eher schlecht übersetzt ist?
Das werde ich jedoch wohl nie herausfinden, da ich dann doch lieber Bücher lese von glücklichen Menschen :P
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. August 2013
Spannendes, informatives Buch, an vielen Stellen redundant, aber wer sich in den Themenbereich nicht eingelesen hatte, für den ist es sicher o.k.
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5 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Februar 2014
halt einer dieser Narren. Hat mein kollege mir zufällig dieses Buch empfohlen oder weil er mich nicht leiden kann ?
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