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542 Rezensionen
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81 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleine Schwächen, große Stärken
Vorweg - das dieses Buch lediglich ein nicht in sich abgeschlossener erster Teil sein würde, hätte der Verlag besser kommunizieren müssen. Schon beim letzten Zamonienroman kam es zu massiven Verschiebungen des Veröffentlichungszeitpunktes - dies wollte man diesmal vermeiden - daher wurde der Roman kurzfrisig als Zweiteiler angelegt. Dies macht auch...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2011 von bvc72

versus
553 von 579 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Große Enttäuschung
Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung der Abenteuer von Hildegunst von Mythenmetz gefreut und habe als Fan von Zamonienromanen dieses Buch vorbestellt.
Als ich das Buch endlich in den Händen hielt, war ich schon von der Optik hingerissen.
Die ersten Seiten lasen sich locker und erheiternd. Dann sank das von uns allen so gewohnte und geliebte Moers-Niveau,...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2011 von Julia


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553 von 579 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Große Enttäuschung, 16. Oktober 2011
Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung der Abenteuer von Hildegunst von Mythenmetz gefreut und habe als Fan von Zamonienromanen dieses Buch vorbestellt.
Als ich das Buch endlich in den Händen hielt, war ich schon von der Optik hingerissen.
Die ersten Seiten lasen sich locker und erheiternd. Dann sank das von uns allen so gewohnte und geliebte Moers-Niveau, sei es durch die 60-seitige Zusammenfassung des Romans 'Die Stadt der träumenden Bücher' in Form eines Theaterstücks oder die ziemlich langatmigen Ausführungen über den Puppetismus und die ins Buch integrierten Notizen von Mythenmetz. Ich habe mich öfter dabei ertappt, wie ich die Zeilen nur noch überflogen habe.
Die Geschichte plätschert dahin, ohne dass wirklich etwas passiert. Man fragt sich die ganze Zeit, wann es endlich hinunter in die Katakomben geht, dafür ist das Buch nicht mehr lang genug.
Dann kommt der Clou: Die Geschichte hört abrupt auf und der Autor verweist in seinem Nachwort auf den zweiten Teil. Der Roman sei zum Abgabetermin nicht fertig gewesen, deshalb habe sich der Verlag dazu entschieden, das Buch in zwei Teilen herauszubringen. Es ist eine Frechheit ein halbfertiges Buch zu so einem hohen Preis an den Leser zu bringen ohne ihn im Geringsten darüber zu informieren, dass die Geschichte nur häppchenweise kommt. Verlag und Autor sollten sich wirklich Gedanken darüber machen, wie sie diese profitgierige Aktion beim Leser wieder gutmachen können, damit dieser auch bereit ist, den nächsten Teil zu kaufen. Auf Neugier sollte man sich nicht verlassen, denn ich bin davon überzeugt, dass bei vielen Fans von Moers das Vertrauen in einen so großartigen Autor angekratzt und die Enttäuschung groß ist.
Schade.
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457 von 480 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der längste Prolog der Literaturgeschichte?, 23. Oktober 2011
Von 
"Meine innig geliebten Freunde,"

so würde Hildegunst von Mythenmetz wohl anheben, dem Diktum Aja Nulpes folgend, dass Bücher nur dickere Briefe an Freunde seien. Jener spezielle Brief aber, den diese Rezension behandelt, stellt mit seinen schier endlosen Schilderungen belangloser Kleinigkeiten selbst die seitenlangen Urlaubsgrüße meiner Großmutter mütterlicherseits - begonnen auf einer Ansichtspostkarte des Ferienorts, um über mehrere Blatt hoteleigenen Papiers durch dessen nähere und fernere räumliche und zeitliche Umgebung zu mäandern - bei weitem in den Schatten.

So scheint es auch, "oh meine geneigten Freunde", dass Mythenmetz gerade ebendiese Einwürfe wie auch die gesamten Kapitel zu Beginn, in denen er seinen eigenen Niedergang derart farbenfroh herausstreicht, vor allem dazu nutzen möchte, sich bei den Lesern einzuschmeicheln und gleichzeitig um ihr Mitleid zu betteln - wie jener Penner, der uns als Freund anredet, um sofort die Bitte um ein paar Münzen nachzuschieben. Das ist zwar einerseits würdelos, aber in diesem Fall andererseits auch bewundernswert, weil vermutlich die umfangreichste captatio benevolentiae der Sprachgeschichte (gleich welcher Sprache). Und dass Mythenmetz weiterhin Lichtjahre von seiner Bestform entfernt ist, wäre dem Leser (selbst dem "geneigten") ja sowieso bald aufgefallen.

Was man Mythenmetz sicherlich nicht vorwerfen kann, ist ein fehlendes Auge für die Details. Nein, ganz im ganz im Gegenteil - das Buch ist eine heil- wie ziellose Ansammlung von Einzelheiten. Wäre Mythenmetz ein größerer Autor, er hätte diese Episoden (wie etwa die Unterhaltung im Qualmoir oder den Besuch des Puppaecircus Maximus) in mehreren Novellen verarbeitet, sodass sie jeweils für sich wirken könnten - so aber stehen sie in einem Roman, der ja per se nach Spannungsbogen und Gesamtkonzept verlangte, wie Fremdkörper nebeneinander.

Dies führt leider noch zu einem anderen, weitaus schwerwiegenderen, unvorteilhaften Eindruck: Die Geschichte bewegt sich auf den ersten 400 Seiten um keinen Deut von der Stelle. Da hilft es auch nicht, dass Mythenmetz Form und Schriftart wild variiert und das Imaginationsvermögen der Leser in vielen Editionen durch die Illustrationen des großartigen Walter Moers unterstützen lässt - als wenn dies bei derart schillernden bis ausufernden Beschreibungen noch notwendig gewesen wäre.

Ein letzter, kleinerer Kritikpunkt bleibt: Sowohl bei den Kapitelüberschriften als auch dem Buchtitel greift Mythenmetz mit traumwandlerischer Sicherheit daneben, wenn es darum geht, die Thematik des entsprechenden Text(abschnitt)s zu erfassen. Nein, es ist kaum von einem Labyrinth die Rede, und um Bücher - insbesondere um "träumende" - geht es allenfalls am Rande. Ein Lektor, der sich gegenüber dem Autor auch durchsetzen könnte, hätte dem Buch in dieser Beziehung sicherlich gut getan.

Gerade, als Mythenmetz überhaupt auch nur in die Nähe eines Labyrinthes - der Katakomben - gerät, bricht das Buch unvermittelt ab. Soviel also zu Spannungsbogen und Gesamtkonzept! Es bleibt daher bei allem am Ende ein Gefühl der Enttäuschung und die Hoffnung auf die Fortsetzung. Zwei Sterne gibt es trotz allem - weil Mythenmetz ein Cousin 3. Grades meiner Frau ist, die sich um den Familienfrieden sorgt (vermutlich zurecht, wenn man Mythenmetz' eigenen Schilderungen seiner Jähzornsausbrüche glauben darf).

Fazit: Nicht dieses, sondern lieber das nächste Buch kaufen! Oder besser gleich meines! Mythenmetz hat jedenfalls seinen eingangs beklagten Tiefpunkt eindeutig noch nicht überwunden.

Lacrítz von Epenfilzer

(Übersetzung in Deutsche: L.-C. Stitz)
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321 von 340 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider kein Labyrinth..., 7. Oktober 2011
... denn als Mythenmetz dort endlich angekommen ist, ist das Buch auch schon vorbei. Als großer Mythenmetz-Fan habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut... was bleibt ist ein eher zwiespältiges Gefühl.

Zunächst schafft es Moers leicht, den Leser in vertraut gekonnter Manier wieder in die Welt von Buchhaim eintauchen zu lassen. Die neuerbaute Stadt beschreibt er phantasievoll und phantastisch, so dass man sofort das Gefühl hat an der Seite von Mythenmetz durch die Straßen zu flanieren. Man trifft alte Bekannte wieder und fühlt sich angekommen. Soweit es die Beschreibungen angeht, ist das Buch auf gewohnt hohem Niveau. Was sich von der Geschichte leider, so meine Meinung, so nicht sagen lässt. Jagt man im ersten Teil von einem Abenteuer ins nächste, so dümpelt die Handlung hier sehr gemächlich dahin.

Spätestens als die Geschehnisse des ersten Bandes (in Form eines Theaterstücks) auf über 50 Seiten nacherzählt wurden, setzte bei mir eine gewisse Enttäuschung ein, zu der sich die Frage gesellte, wann es denn endlich mit der Handlung richtig losgehen werde... Gar nicht, so die ernüchternde Erkenntnis, denn losgehen würde es im Prinzip (wie ja im Buch auch sehr richtig angemerkt) erst dort wo das Buch aufhört.

Im Nachwort erfährt man dann, das dies nur eine Ouvertüre sei und es folgt die Ankündigung eines zweiten Bandes, wobei natürlich nicht erwähnt wird in welchem Zeitraum dieser erscheinen wird / soll. Er habe sich mit der Zeit verkalkuliert so gibt Moers dort an und es sei ein Kompromiss mit dem Verlag gewesen, das Buch in zwei Teilen erscheinen zu lassen. Aus Sicht des Verlages sicher eine lukrative Entscheidung, für die Leser wohl eher ein Ärgernis. Ich hätte lieber noch 1 Jahr länger gewartet und wäre dann in den Genuss eines 'ganzen' Buches gekommen.

Letztlich fühlt man sich ein wenig betrogen, vor allem um das Abenteuer das man sich beim Kauf des Buches versprochen hat, aber auch bei der Aussicht nun unbestimmte Zeit auf die Fortsetzung warten zu müssen.
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73 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die einzig passende Antwort zu diesem Fedehandschuh an den Leser:, 23. November 2011
Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli 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So. Eine solche Gemeinheit von Hildegunst, sei sie auch noch so mythenmesk, muss mit einer ähnlichen Gemeinheit bestraft werden. Ein ganzes Buch als mythenmetzsche Abschweifung und dann auch noch quasi unter dem Deckmantel des "Puppetismus" das Buch "Die Stadt der träumenden Bücher" nochmal erzählen? Also wirklich, mein Guter. Blauen Blumenkohl zu züchten hätte dir besser zu Gesicht gestanden.
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82 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wo bleibt das Orm?, 11. Oktober 2011
Auch ich war sehr gespannt auf das neue Buch - habe es bereits im August vorbestellt - und bin nun sehr verärgert, denn das ist mit Abstand das schwächste Buch aus Moers Zamonien-Reihe.
Bereits zu Beginn wundert man sich, dass wieder ein Brief unseren Hildegunst nach Buchheim lockt, aber zumindest weist der erste Teil eine Handlung auf. Zwar war Moers hier auch schon origineller (z.B. die Szene wo Mythenmetz einen Kaffee bestellen will, wirkt doch sehr abgeschmackt), doch er schafft es immerhin, den Leser wieder in diese einmalige Szenerie und Stimmung zu versetzen, die wirklich Lust auf mehr macht.
Was aber nach dem Betreten des Theaters folgt, ist schlicht eine Frechheit: das Nacherzählen des Vorgängerbuches auf über 50 Seiten, ist für Kenner des Buches einfach nur langweilig. Ein schlichter Hinweis, dass dieses Buch eine Vorgeschichte hat, wäre völlig ausreichend gewesen. Es ist mir auch noch nie bei Moers passiert, dass ich völlig entsetzt viele Seiten überblättert und nach der Stelle gesucht habe, wo es endlich mit etwas Neuem weiter geht.
Aber weit gefehlt: dem stocklangweiligen Theaterbesuch schließt sich ein nur noch peinlicher Exkurs (Abschweifung) zum Thema Puppetismus an. Sicher, es ist nett, wenn Moers auf - sagen wir mal - fünf Seiten solche Miniaturen ausführt, aber das sollte es dann auch gewesen sein.
Um ehrlich zu sein habe ich das Buch jetzt erst mal zur Seite gelegt.
Wie ich von anderen Rezensenten erfahren habe, kommt aber auch nichts weltbewegendes mehr.
Wenn man ein Buch schon das Labyrinth der Träumenden Bücher nennt, sollte dieses auch in irgendeiner Form vorkommen und wenn dieses Buch tatsächlich als Ouvertüre für ein zweites gedacht ist, sollte der Verlag zumindest im Klappentext darauf hinweisen.

Fazit: da das zweite Buch vermeintlich wieder die "Ereignisse" dieses Buches zusammenfassen wird, kann man sich das vorliegende getrost sparen, den Moers beschädigt mit dieser Arbeit wirklich seinen Ruf als einer der besten deutschen Schriftsteller.

Ormlos!
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103 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Armer Mythenmetz!, 9. Oktober 2011
So liest es sich also, wenn einen Schriftsteller das Orm verlässt - er beginnt eigene Romane nachzuerzählen, verliert sich in verschnörkelten,
ausufernden Beschreibungen von Belanglosigkeiten, nur noch mit ausgeleierten literatischen Kunstgriffen hält er den gähnenden Leser
bei der Stange. "Der Schattenkönig ist zurückgekehrt!" - Aber wir werden ihm in diesem Roman nicht begegnen, außer in der breit ausgewaltzten
Nacherzählung in Theaterform. "Regenscheins vertikale Karte des Labyrinths" - Wird in diesem Buch nicht weiter benötigt.
"Hier fängt die Geschichte an!" erfahren wir auf der vorletzten Seite, als unser alternder Held endlich einen Fuß in die Katakomben setzt - umblättern -
Na toll, das Buch ist zu Ende!
Armer Mythenmetz.
Größer noch als meine Enttäuschung ist die Sorge um seine literarischen Fähigkeiten, die erkennbar gelitten haben.
Hoffentlich erholt er sich und kann es noch einmal finden, das Orm, das Alphabet der Sterne. Wäre er nicht der Gigant, der seinerzeit
die "Stadt der träumenden Bücher" und den "Rumo" verfasst hatte - ich würde mir nach dieser Lektüre keine Fortsetzung antun wollen.

Un im Verlag sitzen wohl auch ein paar gierige Haifischmaden - ein halbes Buch für diesen Preis!
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77 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wo bleibt die Handlung?, 5. Oktober 2011
Ich habe zu bemängeln, dass der Verlag in den Pressetexten vorab nicht darauf aufmerksam machte, dass es sich aus Zeitdruck um einen Zweiteiler handeln wird. Im Nachwort heißt es, dieses Buch sei nur die Ouvertüre. Das merkt man. Der Leser benötigte keine quälend langweilige Zusammenfassung der "Stadt der Träumenden Bücher", ebenso wenig wie eine Mythenmetzsche Abschweifung, die 30 Seiten umfasst. Moers hat offensichtlich immer noch Spaß am Fabulieren, aber dabei scheinen ihm die Ideen auszugehen, denn er greift auf alte Muster zurück. Wieder wird Mythenmetz von einem Manuskript nach Buchhaim gelockt, die Liebe zum Buch, die im letzten Teil deutlich wurde, umfasst nun das Theater, das Puppentheater. Leider kommt die Handlung in diesem Buch um der Beschreibungen und Erläuterungen willens absolut zu kurz. Es bleibt zu hoffen, dass der nächste Part nicht Jahre auf sich warten lässt und wieder gutmacht, was dieses Buch verpatzte.
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64 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschend, aber trotzdem Moers, 6. Oktober 2011
Mir fehlen noch ein paar Seiten bis zum Schluss, aber nachdem ich die rein schwarz-weißen Kritiken gelesen habe, möchte ich von meiner Seite etwas näher auf das Buch eingehen.

Von Mythenmetz ist der größte zamonische Dichter geworden. Ein ziemlicher Arroganzling, der keine Kritik verträgt, tatsächlich aber keine gute Dichtung mehr abliefert. Er hat das Orm verloren, sitzt auf der Lindwurmfeste, isst und liest Fanpost und isst und isst. Da rüttelt ihn ein Brief auf, der ihm aus der Ledernen Grotte zugesandt wurde. Er stellt fest, dass das zehnseitige Geleier, welches er liest, exakt seinem eigenen Schreibstil entspricht. Daraufhin macht er sich auf nach Buchhaim, um das Rätsel zu lösen. So weit, so gut.

Wir lernen das neue Buchhaim kennen mit wirklich sehr hübschen Ideen. Mythenmetz trifft alte Bekannte wieder, alles ist stimmig. Moers ist absolut authentisch in seinen Beschreibungen. Das ist Buchhaim, das ist Hildegunst, das ist Moers. Das ist der Grund, warum ich trotz meiner Verärgerung, auf die ich gleich eingehen werde, doch drei Punkte gebe.

Mythenmetz lernt durch die Schreckse Inazea den Puppetismus kennen und befasst sich eingehend damit. Das Buch hat 426 Seiten. Ca. 10 Seiten lang wird der erste Programmpunkt in einem Puppentheater beschrieben. Gut, passt. Dann aber wird "Die Stadt der träumenden Bücher" im Theater aufgeführt, was auf über 60 Seiten beschrieben wird. Egal, wie hübsch Moers die Empfindungen des Mythenmetz beschreibt .... wir Leser kennen die Geschichte. Ich fand es tatsächlich unverschämt, dass ich in einem Buch dieser Preisklasse eine derartige Wiederholung vorgesetzt bekomme.

Anschließend lässt Moers seiner Fabulierfreude freien Lauf und lässt uns Anmerkungen von Hildegunst lesen, die dieser sich zu seinen ganzen Puppentheatererfahrungen gemacht hat. Zuerst fand ich das ganz lustig, aber über knapp 30 Seiten einfach zuviel. Ich möchte keine Puppentheater, ich möchte ins Labyrinth. Doch das ist mir nicht vergönnt, denn nun studiert der Lindwurm den Puppetismus. Auch das fand ich erst ganz witzig, weil Moers diese Kunstform an die Geschichte der Malerei angleicht. Aber es ist zuviel, zuviel Puppen, es hört nicht auf.

In einem Kapitel kündigt er uns den Mann hinter den Puppentheatern an, doch dieser erscheint tatsächlich erst knapp 100 Seiten später, kurz vor Ende.

Ja, und dann habe ich zum Schluss gesehen, dass dies nur die Ouvertüre zum bald folgenden Buch ist. D.h., dass der Leser zum Einen irre geführt wurde, zum Zweiten noch einmal in die Tasche greifen muss, ganz abgesehen von der Warterei. Ich persönlich kann mir nicht sehr oft ein gebundenes Buch leisten, umso stärker ist meine Enttäuschung über dieses hier.

Trotzdem ist es phantasievoll und ein echter Moers.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Orm - das war einmal, 6. Dezember 2011
...zumindest ist das mein Eindruck, nachdem ich das Buch gelesen habe. Bislang auch der einzige zamonische Roman, den ich nur einmal gelesen habe und bei dem ich tatsächlich froh war, als ich das Ende erreichte. Der Roman lässt einen äußerst schalen Nachgeschmack zurück; als hätte man sich wie seinerzeit Käptn Blaubär in Anagrom Ataf mit pfundweise Lebensmitteln vollgestopft ohne satt zu werden.

Mythenmetz schwankt hier zwischen den Extremen: Stellenweise ist das Buch überladen, stellenweise gähnend langweilig, manchmal wird es sogar regelrecht albern (und das ist diesmal nicht positiv gemeint). Schon der Anfang ist misslungen, denn Mythenmetz versucht das, was bei seinem ersten Buch noch interessant und innovativ war - die feigen Leser zu vertreiben - nochmals zu übertrumpfen. Es gelingt ihm jedoch schon hier nicht, eine subtil-schaurige Atmosphäre der Vorfreude zu zaubern; vielmehr wirkt der ganze Abschnitt plump und ans Lächerliche grenzend.

Vollends absurd wird es dann, als Mythenmetz beginnt, über seine schriftstellerische Unfähigkeit zu jammern. Das ist jetzt nicht mehr schräg, aber liebenswert, noch nicht mal lustig, sondern einfach nur frustrierend und peinlich - denn dass es dem Autor an Inspiration mangelt, hat der geneigte Leser spätestens auf der zweiten Seite selbst bemerkt. Leider findet der Autor auch im Verlauf der Geschichte nicht zu alter Größe. Buchheim wirkt wie eine verkitschte Hollywood-Version der liebenswerten Antiquariatsstadt aus dem ersten Teil - alles schriller, bunter, größer, aber leider ohne jeden Charme. Keine Stadt mehr, die ich gern besuchen würde. Auch die Schreckse und Kibitzer (die ich als Charaktere wirklich sehr mochte) wirken blasser und farbloser, einen Ticken zu schrullig, um noch lebendig zu sein, das Bisschen überzeichnet, das einen Stereotypen von einem Charakter unterscheidet.

Das alles wäre aber nicht so schlimm, gäbe es einen ordentlichen, dichten, gut durchdachten Plot. Das ist das größte Manko des Buches: Es passiert die ganze Zeit kaum etwas. Mythenmetz geht durch Buchheim, wundert sich über die veränderungen, isst, schläft, besucht das Theater, und wirkt, als hätte er seinen Spannungsbogen verlegt und versuchte verzweifelt, ihn wieder zu finden. Das Ganze wirkt wie ein billiges Remake, und das in einem großen Teil des Buches der erste Band in Form eines Theaterstücke noch einmal aufgewärmt wird, setzt dem Ganzen die Krone auf. Wie vermutlich jeder, der dieses Buch gekauft hat, habe ich den Vorgänger tatsächlich gelesen, und es ist absolut unnötig, die ganze Geschichte noch mal kürzer, schlechter und langweiliger nachzuerzählen.

Das Ende empfand ich hingegen nicht als bodenlose Frechheit oder unerträglichen Cliffhanger wie andere Rezensenten. Abgesehen davon, dass ich zu meiner eigenen Bestürzung tatsächlich froh war, es endlich erreicht zu haben, konnte ich es schon weit vorher vorausahnen. Auch setze ich keine wirklichen Hoffnungen in das dritte Buch - egal, worum es geht (und ich habe so meine Ahnungen), es kann kaum an das erste heranreichen und mir kommen beide Sequels eher vor wie der verzweifelte Versuch, auf einem toten Pferd doch noch ein paar Meter vorwärts zu kommen.

Was bleibt ist bodenlose Enttäuschung. Mir war bereits klar, dass das zweite Buch unmöglich genauso gut sein kann wie der erste Teil - denn das ist praktisch nie der Fall - aber es kommt weder atmosphärisch, noch von den Beschreibungen oder Charakteren her an das erste Buch heran. Oder an die anderen von Walter Moers übersetzten zamonischen Romane, die allesamt in diesen drei Punkten immer besonders stark waren. Stattdessen ist das Buch gerade durch seine Überzeichnung farb- und leblos.

Dennoch ist die Aufmachung natürlich sehr schön, und als Zeichner versteht Moers sein Handwerk wie wenige andere. Die wundervollen Illustrationen steigern das eher minimalistische Lesevergnügen wenigstens etwas, weswegen ich dem Buch gern zweieinhalb Sterne gäbe, mich aber dank des amazonschen Ratingsystems auf zwei beschränken werde. Auf den nächsten Buchheimroman Hoffnungen zu setzen halte ich für unrealistisch. Ich hoffe lieber, dass Moers demnächst ein wie gewohnt großartiges Buch aus der zamonischen Literatur in Angriff nimmt - vielleicht Mythenmetz' Reise nach Dullsgard?
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81 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleine Schwächen, große Stärken, 7. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg - das dieses Buch lediglich ein nicht in sich abgeschlossener erster Teil sein würde, hätte der Verlag besser kommunizieren müssen. Schon beim letzten Zamonienroman kam es zu massiven Verschiebungen des Veröffentlichungszeitpunktes - dies wollte man diesmal vermeiden - daher wurde der Roman kurzfrisig als Zweiteiler angelegt. Dies macht auch schwer eine abschließende Bewertung abzugeben. Der Vorliegende Roman ist lediglich eine sehr lange (und über weite Teile sehr gelungene) Einleitung der zweiten Geschichte um Buchheim.

Moers hatte sichtlich Probleme nach Buchhaim zurückzukehren. Der Anfang des Romans ist (für Walter Moers) ungewohnt uninspiriert und eher gute Handwerksarbeit als vom Orm geleitet. Der Autor und sein Alter Ego scheinen zu Beginn der Romans unter ähnlichen Problemen zu leiden ;-) Dies ändert sich spätestens mit der Beschreibung der Aufführung der "Stadt der träumenden Bücher" im .... aber ich möchte hier inhaltlich nicht vorgreifen.

Thematisch deutet sich ein Diskurs über moderne Kunstformen (Film, Musical, modernes Theater, Medien etc.)und ihre Auswirkungen auf das Perzeptions und Konsumverhalten an. (In Zamonien repräsentiert durch die modernen Formen des Puppenspiels in Buchheim.)

Das Buch ist gespickt mit literarischen und musikalischen Anspielungen von der "Dreigroschenoper" bis "Warten auf Godot" - Es erklingen Ravels Bolero, Melodien aus "Peer Gynt" - Literatur und Musik vermischen sich im Kopf des Lesers. Das ist neu bei Moers und das ist großartig...
Nicht nur Buchhaim ist von der Klassik in der Moderne angekommen....

Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung - Der letzte Zeile des Buches deutet an was uns erwartet: "Hier fängt die Geschichte an"

Man kann es nur wiederholen: Der Roman "Das Labyrinth der träumenden Bücher" ist lediglich die sehr lange (und in dieser Funktion sehr gelungene) Einleitung eines solchen. Wer ein fertiges Werk erwartet wird von diesem Buch (zunächst) enttäuscht sein. Erst wenn der gesamte Roman vorliegt lässt sich eine echte Bewertung vornehmen. Dieser Gesamtroman wird sicher auch die volle Punktzahl verdienen (Hoffe ich als echter Moers und Zamonienfan). Zumindest weite Teile der vorliegenden "Einleitung" verdienten sie jetzt schon.
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Das Labyrinth der Träumenden Bücher: Roman
Das Labyrinth der Träumenden Bücher: Roman von Walter Moers (Taschenbuch - 11. März 2013)
EUR 14,99
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