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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen10
4,7 von 5 Sternen
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am 23. März 2012
Die "Sternstunden" sind kein Buch, das man in einem Rutsch liest. Man muss schon ein bisschen mitarbeiten, wenn man etwas von den Erklärungen haben will. Die Welt steckt ja so voller faszinierender Phänomene, dass man eigentlich weder Fantasy noch Science Fiction braucht. Davon präsentieren die Autoren eine ordentliche Dosis. Und zwar in aller Ausführlichkeit. Da hätte ich mir die ein oder andere zusätzliche Erklär-Grafik gewünscht. An der Qualität des Buchs gibt es aber nichts auszusetzen, ich habe mich fundiert informiert gefühlt.
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Schon Udo Lindenberg war der Meinung: "Hinterm Horizont geht's weiter!" Nun ist der Begriff Horizont ein weites Feld. Den zuweilen beschränkten menschlichen hat wohl jeder schon einmal erlebt. Ein Beobachter, der sich auf der Erde unter freiem Himmel befindet, sieht den Horizont als Berandungslinie von Erde und Himmel. In der Relativitätstheorie wiederum trennt er Ereignisse (Weltpunkte) von einem Außenbeobachter (Ereignishorizont). Wenn es um die Sichtbarkeit von Gestirnen geht, spielt der Horizont gleichfalls eine Rolle. Das Wort, das aus dem Griechischen kommt und vollständig eigentlich horizon kyklos heißt, bedeutet 'begrenzender Kreis'. Allgemein gilt: Der Horizont trennt Beobachtbares von Unbeobachtbarem. Harald Lesch, der einer breiten Öffentlichkeit durch die Sendereihen "alpha-Centauri" sowie "Abenteuer Forschung" bekannt sein dürfte und Jörn Müller tragen in ihrem Buch ein wenig dazu bei, diese Trennlinie aufzureißen. Sie nehmen den interessierten Leser auf eine spannende und äußerst interessante Reise in die Weiten des Universums und wieder zurück bis ins Innere unserer Grundbausteine mit.

Dabei haben die beiden Physiker dem Fragewörtchen "wie" eine zentrale Bedeutung beigemessen. "Denn mit einem 'wie' beginnen nahezu alle Verständnisfragen. Wie funktioniert das? Wie läuft dieser Prozess ab? Wie kann man sich das erklären?", so die Autoren. Unser Universum ist für diese Fragen geradezu prädestiniert. Es präsentiert jede Menge ungewöhnliche Objekte und verwirrende Vorgänge. Da blasen sich Sterne regelmäßig auf, um sich hernach wieder zusammenzuziehen. "Oder aus den Tiefen des Alls erreicht uns urplötzlich ein nur Sekunden andauernder Strahlungsblitz, der mehr Energie transportiert, als unsere Sonne während ihres rund zehn Milliarden Jahre langen Sternenlebens erzeugt." Da existieren unvorstellbar große Sterne, die, setzte man sie anstelle unserer Sonne, diese nebst Mars verschlucken würden. "Auch die Tatsache, dass das Element Kohlenstoff, der Grundbaustein allen Lebens, in ausreichender Menge im Universum vorkommt, verdankt sich im Grund einem glücklichen Zufall."

In vierzehn Kapiteln stellen Lesch und Müller einige dieser merkwürdigen Objekte und bizarr erscheinenden Vorgänge vor. Dabei ist so ein extravagantes "Theater" wie auf dem Merkur, der mit einem doppelten Sonnenauf- und -untergang aufwartet, noch leicht nachzuvollziehen. Auch der vom ehemaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR geäußerte Slogan: "Überholen ohne einzuholen!" bekommt bei Harald Lesch und Jörn Müller eine praktische, planetare Anwendbarkeit. Mitunter setzt der vermittelte Stoff allerdings ein gutes physikalisches Grundverständnis voraus. Vor allem dann, wenn einem Begriffe wie Schleifen-Quantengravitation, Triple-Alpha-Prozess, Charm- und Strange-Quark (nicht zum Verzehr bestimmt!), Myon-Neutrino oder Leptonen um die Augen wirbeln. Doch versuchen die beiden Autoren den Stoff auch einem interessierten Laien gut verständlich und gewohnt humorvoll zu vermitteln. Zumal es nicht einmal den "Experten" gelingt, alles zu verstehen. Denn "noch immer bedürfen viele Theorien einer Bestätigung durch Experiment oder Beobachtung. Der Faszination tut das jedoch keinen Abbruch." Schon Einstein soll gesagt haben: "Wenn man gar nicht gegen die Vernunft sündigt, kommt man zu überhaupt nichts." Warum also nicht aus einem vielleicht isolierten Horizont einen vertrauten machen. Egal, ob es dahinter nun weitergeht oder nicht. Man muss sich ja nicht gleich mit den "Losern" unseres Sonnensystems - den Asteroiden - identifizieren. Warum Loser? Lesen Sie selbst. Es lohnt sich.
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am 6. Oktober 2014
In 14 eigenständigen Kapiteln erörtern die Autoren verschiedene Themen aus der Teilchenphysik, Planetologie und Kosmologie.
Die einzelnen Themen sind unabhängig (haben nichts miteinender zu tun), und sind eine willkürliche Auswahl verschiedenster Themen.

Manche Kapitel sind ohne größere Vorkenntnisse auch für Einsteiger nachzuvollziehen, bei anderen bedarf es gewisser Vorkenntnisse aus dem jeweiligen Sachgebiet um dem Inhalt folgen zu können.
Der Schreibstil ist etwas besser als in früheren Büchern der Autoren, und die Themen werden meist gut vermittelt.

Dennoch vergebe ich nur 3 Sterne, denn von einem populärwissenschaftlichen Fachbuch verlange ich einfach mehr als nur ein paar 'Kurzgeschichten' - hier suggeriert das Frontcover mehr als man dann als Inhalt bekommt...
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am 27. Januar 2016
Bestellung und Lieferung erfolgte ohne Probleme. Harald Lech, bekannt von seinen Sendungen im Fernsehen hat die Gabe, auch nicht so versierten Interessenten das Universum verständlch zu erklären. Eignet sich sehr gut für Schüler.
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am 4. November 2014
Die sachliche, nicht professorenhafte und aufgelockerte Art von Harald Lesch und seinem Koautor Jörn Müller, machen es leicht, sich in die Materie einzulesen. Neueste Erkenntnisse werden so erläutert, dass man "mitkommt". Das Einzige, was verlangt wird ist - lesen können. Ein sehr gutes Sachbuch.
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am 24. Mai 2013
Das Hörbuch hat meine Erwartung voll und ganz erfüllt. Harald Lesch erzählt, wie immer leicht und gut verständlich komplexe
Themen.
Kann ich dem interessierten Laien immer empfehlen

Grüsse
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am 26. Dezember 2012
Habe dieses Produkt zu Weihnachten verschenkt und obwohl ich, ehrlich gesagt, keine Ahnung davon habe...., ist es so einfach und witzig erklärt daß sogar ich diese komplexe Materie verstehen kann.Einleuchtend ! Dem Beschenkten scheine ich eine große Freude gemacht zu haben, denn er war begeistert.
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am 17. November 2013
Typisch Lesch eben. Interessant und dabei witzig und anschaulich erklärt. Vom Sonnensystem bis zum Kosmos ist alles dabei. Sehr empfehlenswert.
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am 5. Juni 2013
Dieses Buch war ein Geschenk,habe es selbst noch nicht gelesen.
Der beschenkte ist aber sehr zufrieden (sein Interesse an Sternenkunde ist aber auch groß )
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am 27. April 2012
Wieder ein echtes H. Lech, Björn Müller Buch, ohne wen und aber. Es vermittelt die letzten Geheimnisse des Universums anschlich, die letzten Forchungseregebnisse des Universums werden klar dargestellt.
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