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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder mal gelungen
Jose Saramago ist ein Phänomen. Während nahezu alle meine Lieblingsautoren irgendwann einen enttäuschenden Roman vorgelegt haben, konnte ich mich bei Saramago noch mit allen seinen Werken anfreunden. Das Zentrum bildet erneut keine Ausnahme.
"Das Zentrum" ist ein monströses, modernes Bauwerk, ausgestattet mit Wohnzellen, Arbeits-,...
Veröffentlicht am 19. Mai 2002 von the_incubus

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Seniles Gebrabbel
Auf den ersten drei Seiten baut sich eine Spannung auf - mit der der Leser dann hängengelassen wird. Der eigenwillige Schreibstil jenseits des Erzählerischen fängt dann an zu nerven, eine Fortsetzung dieser Ausgangs-Handlung habe ich vermisst, wie es überhaupt nicht mehr möglich war, einen Erzählfaden zu erkennen. Nachdem ich mich durch 40...
Vor 13 Monaten von Irene Walz veröffentlicht


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder mal gelungen, 19. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Das Zentrum (Gebundene Ausgabe)
Jose Saramago ist ein Phänomen. Während nahezu alle meine Lieblingsautoren irgendwann einen enttäuschenden Roman vorgelegt haben, konnte ich mich bei Saramago noch mit allen seinen Werken anfreunden. Das Zentrum bildet erneut keine Ausnahme.
"Das Zentrum" ist ein monströses, modernes Bauwerk, ausgestattet mit Wohnzellen, Arbeits-, Einkaufs- und Freizeitangeboten. Wer einmal dort einzieht, läßt sein Leben komplett vom Zentrum bestimmen. Cipriano Algor, ein alter Töpfer, wohnt (noch) auf dem Land und verkauft seine Tonwaren an das Zentrum. Erst als seine Waren nicht mehr angenommen werde, muß auch er sein Leben nach dem Zentrum ausrichten.
Aber obwohl Cipriano sich und seine Arbeit ständig anpasst, gegenüber Zentrums-Bediensteten geradezu unterwürfig auftritt, lässt sich ein innerer Widerstand nie brechen. Das Ende der Geschichte ist zwar vorhersehbar aber gelungen; bei Saramago kommt es eben nicht nur auf die Handlung im Einzelnen an, sondern auch auf seine Erzählweisen und Wortwahl. Ihm gelingt ein Spagat zwischen Utopie und Tradition; gelegentlich greift er selbst in die Geschichte ein, führt den Leser weiter voran.
Auch wenn mir frühere Werke (Hoffnung im Alentejo, Alle Namen, Der Stuhl/Erzählungen) noch deutlich besser gefallen und "Das Zentrum" fast schon zu leicht zu lesen ist, kann man das Buch wohl empfehlen. Bei strenger Auslegung der 5er-Skala knappe 4 Sterne.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ultimative Rettung aus der Höhle des Seins, 23. August 2005
Von 
Oliver Jarde (Oulu, Finnland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Zentrum (Taschenbuch)
José Saramago ist ein Autor, der es aufs Beste versteht, sprachgewaltig und dennoch mit Feingefühl eine Geschichte von einem banalen und tristen Anfang zu einem völlig unerwarteten Ende zu entwickeln und als ein Kunstwerk ganz besonderer Art auf den Leser wirken zu lassen.
Zum einen ist es die traurige Geschichte eines Töpfers vom Dorf, der in regelmäßigen Abständen seine Ware im Zentrum abgibt - bis eines Tages daran kein Interesse mehr besteht. Davon schwer getroffen treten am selben Tag zwei Wesen in das Leben des Töpfers, die Witwe Isaura und ein herrenloser Hund, die seinem Leben wieder Sinn geben. Zusammen mit seiner Tochter arbeitet der Töpfer dann an neuen Produkten, in der Hoffnung, das Zentrum könnte sich dafür interessieren.
Während zwar das Glück und der Wohlstand der Menschen in dem Roman vom Zentrum abhängt, ist gerade das Zentrum der Ort, an dem später der Töpfer gar nicht leben will - und eben doch wie gegen seinen eigenen Willen hinzieht. Sein Schwiegersohn hat nämlich, wie es nur Privilegierten zusteht, dort eine Wohnung erhalten.
Zum anderen aber wird dem Töpfer erst vor Ort, also im Zentrum, klar, wie er seinem Leben doch noch Sinn geben kann. Aufgerüttelt durch den Besuch der Höhle, die unter dem Zentrum freigelegt wurde, beschließt der Töpfer, wieder zurückzukehren, in sein altes Leben im Dorf, hoffend darauf, dass der Hund und die Witwe noch dort wohnen.
Saramago malt das Bild einer wunderbaren Rettung aus einer kafkaesken Sinnlosigkeit.
In anderen Sprachen habe ich dieses äußerst wertvolle Werk unter dem Titel "Die Höhle" gesehen (wie im portugiesischen Orginal), was schon beim Öffnen des Buches erkennen lässt, was später im Zentrum sich offenbaren soll: die Wahrheit des Lebens und der Selbsttäuschung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gesellschaftliche Bestandsaufnahme, 14. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Zentrum (Taschenbuch)
"Das Zentrum" ist das erste Buch von José Saramago, das ich gelesen habe, und es wird mit Sicherheit nicht das letzte sein.
Die leichte Erzählweise ermöglicht einen schnellen Zugang zur Geschichte (s.o. beschrieben) und seinen Figuren. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings die Darstellung der Dialoge, bei denen man anfänglich leicht mal den Überblick darüber verliert, wer etwas sagt. Hat man sich aber erst einmal an die Dialogform gewöhnt, werden die Gespräche zwischen den Charakteren viel lebendiger, realistischer - man nimmt teil an den zum Teil emotionalen Auseinandersetzungen zwischen Cipriano und Martha bzw. Cipriano und Marcal, wenn es um ihre Zukunft geht. Während des gesamten Romans ist man immer nah an den drei Protagonisten, die trotz aller Schwierigkeiten zeigen, dass der Zusammenhalt und die Liebe der Familie viele Unwegsamkeiten überwinden kann. Und so bangt und hofft man mit Cipriano, Martha und Marcal, das sich letztlich doch noch alles zum Guten wenden möge.
"Das Zentrum" ist eine leise Prosa, die nicht auf eine allzu unterhaltsame Sprache und Spannung pur setzt. Und trotzdem: was kann spannender sein als das Bangen um die eigene Existenz, die in diesem Buch beispielhaft für unser aller Existenz ist. Als Leser begleitet man für eine kurze Zeit die drei Hauptfiguren, erhält Einblick in ihr teils noch sehr dörflich geprägtes Leben, das jedoch immer stärker von "der Übermacht" des Zentrums beeinflusst wird und der man sich letztlich nicht entziehen kann. Das Buch wirft nicht nur gesellschaftskritische Fragen auf wie z. B. "Wo bleibt der einzelne zwischen Konsumwahn und Gewinnmaximierung?", sondern geht auch philosophische Wege (Platons Höhlengleichnis).
Wenn José Saramago seine Figuren am Ende in eine ungewisse Zukunft entlässt, dann fragt man sich als Leser spätestens dann, inwieweit man sich dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Druck tatsächlich entziehen kann.
Ich kann dieses Buch all denen empfehlen, die wieder einmal eine berührende Geschichte lesen wollen, die zwischen den Zeilen lesen können und wollen und nicht alles in denkgerechten Portionen vorgesetzt bekommen wollen. Besonders bemerkenswert fand ich die geistige und emotionale Auseinandersetzung mit den Hauptfiguren, die man als sympathische, liebenswerte Personen mit kleinen menschlichen Fehlern und Unzulänglichkeiten in sein Herz schließt.
Fazit: Unbedingt lesen!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen, lesen, lesen!, 8. November 2003
Von 
Amazon Kundenrezensionen "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Zentrum (Taschenbuch)
Wer Saramagos "Hoffnung im Alentejo" kennt, hält eine Steigerung für kaum möglich. Dem ist aber nicht so - dieses Buch ist die Steigerung!
Was ist der Unterschied zu "Hoffnung im Alentejo"? "Das Zentrum" ist - man gestatte mir den Ausdruck - "altersweiser" - und lesbarer. Den erstgenannten Roman muss man sich eher "erkämpfen", zum "Zentrum" findet man schneller Zugang (trotz der teilweise unendlich langen Sätze!)
Worum geht es? Der alte Cipriano Algor betreibt (zusammen mit seiner Tochter Marta) eine kleine Töpferei, die ihre Produkte an das "Zentrum" liefert (=Einkaufszentrum). Aber plötzlich hält das Kunststoffzeitalter Einzug - und damit sind die Waren Ciprianos uninteressant geworden.
Und dann soll auch noch die Tochter mit ihrem Mann, der im "Zentrum" als Wachmann angestellt ist, in eben diesem eine Wohnung beziehen. Was wird nun aus dem alten Cipriano?
"Das Zentrum" ist ein Buch, das man jedem nur ans Herz legen kann. Nach der Lektüre ist man - wenigstens für kurze Zeit - ein anderer Mensch (nicht zuletzt auch deswegen, weil Saramago immer wieder menschlich-philosophische Fragen aufwirft).
Selber schuld, wer dieses Buch nicht liest!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wundervoll!, 8. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Zentrum (Taschenbuch)
Die Geschichte eines Töpfers, der dabei ist, aus der modernen Welt zu fallen, wo alles größer, bunter, toller und aus Plastik sein muss, wo die Menschen auf engem Raum in einer Kunstwelt zusammengepfercht werden. Und der Töpfer kämpft auf seine Art. Sehr eindringlich, leise und in einfachen Worten erzählt José Saramago zwar vordergründig dessen Geschichte, aber eigentlich berichtet er über den Zustand unserer Welt. Ein toller Roman. Ich habe ihn nicht aus der Hand legen können. Spannend vom Anfang bis zum Ende - wunderbare Sprache, liebevolle Figuren und ein mächtiger Feind. Ich wünschte, es gäbe noch viel mehr solcher Romane.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Widerstand durch Anpassung, 2. Januar 2003
Von 
Uli Geißler (Fürth, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Zentrum (Gebundene Ausgabe)
Schnell findet man sich in den Erzählstil des portugiesischen Nobelpreisträgers ein. Die Geschichte vereinnahmt einen. Man wird selbst Bestandteil des melancholisch-dramatischen Geschehens. Die aus rein kommerziellen Gesichtspunkten vollzogene Ungerechtigkeit schreit ungehört zum Himmel. Sie trifft mitten ins Mark kultureller Tradition und solidarischer Menschlichkeit. Trotzdem bleibt der letztlich als Kritik an den Auswirkungen neoliberaler Globalisierung zu verstehende Roman stets lesenswert. Die sehr individuelle Betroffenheit, springt von den Protagonisten auf den Leser über. So bangt, träumt und bittet man bis zuletzt einerseits für den alten Töpfer, seine zart erblühte Beziehung sowie andererseits für das junge eben erst entstehende Lebensglück seiner Tochter und seinen Schwiegersohn. Eine eindrucksvolle Elegie wirtschaftlicher Wandlung.
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5.0 von 5 Sternen Eine sehr schöne Geschichte voller starker Symbolkraft., 18. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Zentrum (Taschenbuch)
Cipriano Algor ist ein einfacher Töpfer und führt zusammen mit seiner Tochter Marta ein materiell karges jedoch recht glückliches Leben auf dem Dorf. Die naheliegende Stadt wird vom "Zentrum" dominiert, einem gigantischen Kommerz-Wohn-Vergnügungs-Tempel. Als Arbeitgeber des Schwiegersohnes und Abnehmer der Keramik ist das Zentrum eng mit dem Leben der Familie verbunden.

Der Roman verfügt über sehr schöne Konstruktionen. Der Gegensatz zwischen dem Handwerker, der mit einfachsten Methoden, ohne maschinelle Unterstützung, arbeitet und dem kafkaesken Zentrum, das der Leser vor allem durch Regularien, Bedrohlichkeit und beherrschende Größe kennenlernt. Auch das Dreieck Vater - Tochter - Schwiegersohn ist spannungsvoll, denn das sehr innige Verhältnis zwischen Vater und Tochter macht den Schwiegersohn zum Außenseiter. Das Nebeneinander des mühevollen Schaffens der Tonfiguren und des Abtransports und Endlagerns der alten Keramik in einer Höhle ist eindrucksvoll.

Leider macht es der Autor dem Leser nicht gerade leicht, die ersten hundert Seiten durchzustehen. Recht langatmig werden die Vorgänge in Haus und Werkstatt geschildert, die in ihrer Redundanz deutliche Ungeduld hervorrufen. Seitenlang wird über die Tätigkeiten des Hundes und das Abholen der alten Keramik berichtet. Daneben sind zuweilen Weisheiten und Sprüche zu lesen, die fadenscheinig und einfältig daherkommen. Wie auch immer - ein beeindruckendes Finale macht es leichter, Saramago zu verzeihen.

Saramago hat sich auf einen stilistischen Minimalismus beschränkt. Wir erfahren wenig über Aussehen und Tiefe der Helden und gar nichts über das Umfeld. Die Sprache ist einfach und läuft in einem stetigen Fluß aus Rede und Gedanken der Menschen sowie Beschreibungen. Jedoch ruft gerade die Synthese der großen Symbolik zusammen mit dem schnörkellosen Schreibstil eine starke Wirkung hervor.

Besonders gut haben mir die Gespräche Ciprianos mit den Angestellten der Einkaufsabteilung gefallen. Die eifrigen und taktlosen Argumente der Angestellten erwidert Cipriano stets mit leicht frechem Sarkasmus, gerade soviel, daß sein Gegenüber nichts davon bemerkt.

Der Roman "Das Zentrum" will Kommerz, Hierarchie und Willkür kritisieren. Cipriano Algor und seine Familie bilden mit ihrer Offenheit, Menschlichkeit und Verletzlichkeit den Gegenpol dazu. Der Roman würdigt den Menschen als freien Entscheider seiner Zukunft.
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4.0 von 5 Sternen Ohne Mehrwert, 23. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Zentrum (Taschenbuch)
Der Globalismus ist nicht nur an den Aktienmärkten, bei Werksschließungen oder in den Trauerreden von Politikern zu finden. José Saramagos Geschichte vom alten Cipriano Algor und seiner Töpferei, die so gerade ihren Mann ernährt, ist eine wunderbare Phantasmagorie vom Überlebenskampf der kleinen Leute, der sich am Rand einer Gesellschaft entfacht und in einer Welt nicht beachtet wird, deren Steigerungsraten am Arbeitsmarkt sich in Zuwachsraten in den Callcentern äußert. Das Handwerk wie in Ciprianos Fall wächst schon seit langem nicht mehr auf goldenem Boden, obwohl es immer noch schwerfällt, einen Elekriker oder Installateur aufzutreiben. Es wird in Billigländer ausgelagert und mechanisiert. Saramago spiegelt die Veränderung in unser aller Leben, unseren tiefsitzen Glauben an den Supermarkt und die Rabattreligion in einer Familiegschichte, bei der ein alter Mann mit Bauernschläue zu bestehen versucht, während die nächste Generation längst den modernen Weg einzuschlagen begonnen hat. Eine betörend kurzweilige Geschichte darüber, dass man sich nie geschlagen geben soll, solange man davon überzeugt ist, für sich auf der richtigen Seite des Lebens zu stehen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen freiwillige Entmündigung, 20. Oktober 2005
Von 
Esther (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Zentrum (Taschenbuch)
Cipriano Algor kommt vom Zentrum zurück in das Dorf, in dem er mit seiner Tochter lebt - wie schon sein Vater, Großvater und Urgroßvater - mit der Nachricht, das Zentrum benötige die Dienste seiner Töpferein nicht mehr. Langsam beschreibt Saramago die Verzweiflung über eine verlorene Lebensgrundlage und anschließendes "Hoffnungschöpfen" auf Grund einer neuen Idee. Wie diese Idee Kraft und Kapfgeist verleiht, während das Zentrum versucht, all seinen Käufern, Bewohnern und Mitarbeitern jeglicher Gedankenanstöße zu entwöhnen. Keine Fragen, keine Neugier, kein Abwegen ...
Ein Hauch von "big brother is watching you"; Auch wenn nicht viel passiert in dieser Geschichte, so verleitet sie zum Miterleben. Noch nicht passiertes, noch nicht gedachte Gedanken und noch nicht erachtete Möglichkeiten umschmeichel uns Lesern. Die Quintessenz liegt im aller lezten Satz!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Roman!, 11. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Zentrum (Taschenbuch)
Ein kleiner Töpfer droht aus der modernen Welt zu fallen und kämpft. Einer der schönsten Romane Saramagos; auf alle Fälle einer der lesbarsten. Poetisch, leise und sehr spannend. Ich konnte den Roman gar nicht mehr aus der Hand legen und hätte am liebsten ewig so weitergelesen. Ein richtig toller Roman!
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Das Zentrum: Roman
Das Zentrum: Roman von José Saramago (Taschenbuch - 13. Januar 2014)
EUR 9,99
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