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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Reise des Enaiatollah
Enaiat ist fünf Jahre alt, als ihn seine Mutter aus dem afghanischen Bergdorf in die nächste große Stadt bringt. Im Dorf wäre er seines Lebens nicht mehr sicher. Nach wenigen Tagen lässt ihn die Mutter zurück. Allein muss er sich von nun an durch das Leben schlagen. Mit Hilfe eines fernen Verwandten kommt er zu einer Anstellung und findet...
Veröffentlicht am 11. März 2011 von book.seller

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine wahre Geschichte
Spannend und autentisch erzählt, und auch wichtig damit man das Schicksal der Flüchtlinge nicht vergisst.
Aber literarisch eher mittelmäßig.
Trotzdem sollte man es lesen.
Vor 18 Monaten von Utti veröffentlicht


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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Reise des Enaiatollah, 11. März 2011
Von 
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Enaiat ist fünf Jahre alt, als ihn seine Mutter aus dem afghanischen Bergdorf in die nächste große Stadt bringt. Im Dorf wäre er seines Lebens nicht mehr sicher. Nach wenigen Tagen lässt ihn die Mutter zurück. Allein muss er sich von nun an durch das Leben schlagen. Mit Hilfe eines fernen Verwandten kommt er zu einer Anstellung und findet Freunde. Durch Erzählungen hört er, wie gut es den Menschen in Europa geht. Von da ab, hat er einen Traum: Afghanistan verlassen und nach Europa zu gehen.

Mit Freunden macht er sich auf den Weg: Erst über die Grenze illegal nach Pakistan, dann in den Iran, Abschiebung, wieder zurück nach Iran, dann weiter über die Berge in die Türkei, bei minus 30 Grad. Von dort ist es nicht mehr weit, doch jeder kleine Fehler kann die erneute Abschiebung nach Hause bedeuten.

Fabio Geda lernte Enaiat in Turin kennen und gemeinsam schrieben sie an dieser Geschichte. Und es ist eine Geschichte, die uns Mut macht, unsere Träume zu verwirklichen, auch wenn man nichts hat und der Weg noch so schwer ist.

'Im Meer schwimmen Krokodile' ist einfach geschrieben und doch ist man beim Lesen atemlos, welche Abenteuer Enaiat bestehen muss und mit welchem Elend er konfrontiert wird. Die Geschichte von Enaiat ist wahr. Fabio Geda hat daraus ein nettes, unterhaltsames Buch gemacht. Lesenswert!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen willkür und gnade!, 12. Mai 2011
ohne erhobenen Zeigefinger schildern Autor und Protagonist, eine Flucht im 21. Jahrhundert. Es ist erschütternd zu erfahren wie Menschen, quasi wie lebende oder halbtote Ware, behandelt und gehandelt werden (drei Tage und Nächte, eingesperrt wie in einer Sardinenbüchse, ohne Wasser und Brot). Enaiatollah hat Durchhaltevermögen und den absoluten Willen zu Überleben. Viele Faktoren müssen zusammentreffen um einem solchen Alptraum heil zu entfliehen. Enaiatollah hat es geschafft. Viel Gnade ist ihm wiederfahren. In einem Land wo Menschen grundlos ihres Lebensraumes bzw. ihres Lebens beraubt werden, grenzt dies fast schon an ein Wunder. Kurzweilige und spannende Lektüre.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ankommen, 3. Mai 2011
'Und merke dir, dass es sich lohnt zu leben, wenn man immer einen Wunsch vor Augen hat wie der Esel eine Karotte'.

Dies ist wohl der wichtigste Satz, den seine Mutter dem kleinen, 10jährigen Enaiatollah mit auf den Weg zu geben vermag. Viel mehr wird es nicht mehr sein, denn über Nacht ist die Mutter verschwunden, bereits in der Fremde in Pakistan, wohin sie mit ihrem Sohn aus Afghanistan mehr geflohen als hingezogen war.

Damit beginnt dieses kleine, aber fulminante Buch auf der Basis der wahren Lebensgeschichte des Enaiatollah Akbari. In seiner Heimat Afghanistan unter dem diktatorischen Regime der Taliban nicht mehr sicher, in der Fremde quasi ausgesetzt, lässt Fabio Geda den Leser Schritt für Schritt teilhaben an der Energie, aber auch der Lebenshoffnung des kleinen Jungen. Der umgehend beginnt, für sich selbst zu sorgen und der von dem Wunsch angetrieben wird, diese misslichen Umstände hinter ich zu lassen, weiter zu wandern. Zunächst sieht er den Iran als Ziel und Ausweg, wird von dort zweimal wieder zurückgeschickt, bevor er doch dort Fuß fassen kann. Und merkt, dass dieses Land nicht der Endpunkt seines Weges sein kann. Am Horizont winkt eine bessere, freiere, sicherere Welt, Europa.

Ein harter Weg bis dahin schon und auch der weitere Verlauf wird für den Jungen kein leichter Weg sein. Voller Unsicherheit als Illegaler, was das tägliche Überleben angeht, was die Frage angeht, wem er überhaupt vertrauen kann (wenige). Ein Weg, der er mit Mut und Zähigkeit angeht. Ein Lebensmut und ein Beharrungsvermögen, von dem das Buch in bester Weise kündet und dass den Leser nicht unberührt lassen kann. Verschärft noch durch den Umstand, dass hier ein Kind seine Geschichte erzählt, der während seiner Odyssee zum Jugendlichen heranreift. Eine Lebensgeschichte auch der Moderne dieser Welt. Erschreckend und in Teilen einfach abstoßend, wie Menschen nichts gelten in weiten Teilen der Erde, wie ständige Machtinteressen und zudem fanatische Überzeugungen ganze Völker drücken, wie der Versuch einer Ausrottung immer und immer wieder noch im Raume steht.

Sprachlich bestens umgesetzt wurde die Geschichte von Fabio Geda, dem es gelingt, die inneren Wechselbäder der Gefühle des kleinen Enaiatollah filigran nachvollziehbar in seiner romanhaften Erzählung lebendig werden zu lassen.
Eine Geschichte, die auch vom Glück kündet. Aber auch Ohnmacht hinterlässt. Denn obwohl am Ende des Weges für Enaiatollah ein Happy End im Raume stehen wird, wird er auf seinem Weg so manchen begegnen, die am Wegesrand liegen geblieben, ermordet, gestorben, ertrunken sind. So ist das Buch auch ein politisches Plädoyer, nicht darin nachzulassen, sich an die Seite jener zu stellen, die in ihren Ländern nichts gelten und unter ständiger Bedrohung für Leib und Leben ihre Tage in Angst verbringen.

Eine Erzählung, die auf Tatsachen beruht, die wachrüttelt und Emotionen freisetzt. Zu Recht bereits ein Bestseller in Italien.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Welt ist nicht schwarz/weiß ..., 14. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch handelt von einem zu Beginn 10-jährigen afghanischen Jungen, der von seiner Mutter aus Furcht vor den Taliban beziehungsweise Paschtunen nach Pakistan geschmuggelt wird. Und der dort von ihr zurückgelassen wird, als sie eines Tages ohne Ankündigung zurückkehrt, um sich um ihre anderen Kinder zu kümmern.

Was dann folgt ist eine Reise über viele Jahre und durch viele Länder - seine Route führt von Pakistan und den Iran über die Türkei und Griechenland bis zu seinem schlussendlichen Bestimmungsort - Italien.

Das Besondere daran: die Geschichte ist nicht erfunden, sondern wahr. Und wenn man dann liest, wie er zusammen mit anderen afghanischen Flüchtlingen in einer haarsträubenden Aktion im Sommer 2003 mit einem kleinen Gummiboot von der türkischen Küste nach Lesbos gefahren ist, dabei einen Gefährten auf dem offenen Meer verloren hat und anschließend ohne einen Cent oder Kleidung in einem Supermarkt von staunenden Touristen beim Klauen erwischt wird, und man selbst um diese Zeit nicht weit entfernt am Strand lag, dann stockt einem doch schon der Atem ...

Es sind Geschichten wie diese, die einen erden können und gleichzeitig das Bewusstsein dafür schärfen, dass diese Welt, in der wir leben, weder gerecht noch schwarz/weiß ist. Und dass es aber doch neben den vielen tragischen auch hin und wieder ein paar glückliche Fügungen gibt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine wahre Geschichte, 17. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Spannend und autentisch erzählt, und auch wichtig damit man das Schicksal der Flüchtlinge nicht vergisst.
Aber literarisch eher mittelmäßig.
Trotzdem sollte man es lesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wirklich wahr, 19. April 2012
mich faszinierte, dass diese Geschichte wirklich wahr ist und das die Person, der das passiert ist, grade mal so alt ist wie ich! Wenn ich mir vorstelle, ich hätte das alles erleben und durchmachen müssen! Da merkt man grad mal wieder, wie verwöhnt wir doch alle sind!
Zudem finde ich es schön erzählt, es handelt wirklich von ihm selbst und nich noch um das Grosse drumherum! Es ist seine Geschichte, nicht die von Politik und Krieg und sonst was allem, sondern ehrlich und aufrichtig.

Mir hat es sehr sehr gut gefallen und habe es in 2 Tagen verschlungen :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Bericht, der nicht immer glaubwürdig erscheint, 24. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Meer schwimmen Krokodile -: Eine wahre Geschichte - (Taschenbuch)
Ja, die Thematik des Buches regt zum Nachdenken an! Die menschenunwürdigen Umstände, in die sich Flüchtlinge begeben, um aus einem Land, in dem Terror herrscht, fliehen zu können und das alles mit der Option einer mehr als ungewissen Zukunft, ja, darüber müsste in unserer Wohlstandsgesellschaft viel intensiver diskutiert werden. Leider haben die Politiker der EU-Staaten kaum besseres im Sinn, als über zusätzliche Abschottungsmaßnahmen ihrer Länder nachzudenken!
Das Buch greift das Flüchtlingsdrama am Beispiel des afghanischen Jungen Enaiat auf und beschreibt die einzelnen Stationen seiner Flucht. Die einzelnen Geschehnisse könnten den Leser betroffen machen, haben das bei mir aber nur bedingt getan. Die eher nüchterne Erzählweise gleicht einem Bericht, wobei die Empfindungen und Gefühle von Enaiat deutlich in den Hintergrund treten. Vielleicht vom Autor so gewollt? Na gut, dann sollte man aber nicht von einem "poetischen Roman" (TTT) sprechen.
Eine wahre Geschichte? Neben durchaus realistisch wirkenden Passagen werden Begebenheiten dokumentiert, die meines Erachtens wenig glaubwürdig erscheinen, eine Einschätzung, die ich mit einigen anderen Lesern in einem Literaturkreis teile. Da wird zum Beispiel von einem extrem strapaziösen 26-tägigen Marsch über das Grenzgebirge zur Türkei mit schlechtester Ausrüstung und nahezu keinem Proviant berichtet ( die Entfernung beträgt übrigens ca. 40km), von einer ungeheuerlichen Schlauchbootfahrt zu einer griechischen Insel (sie liegt übrigens in Sichtweite zur türkischen Küste), von einer 3-tägigen Fahrt in einem engen, stockdunklen Lastwagenhohlraum mit einer Flasche Wasser und ohne Wasserlassen (physiologisch überhaupt möglich?), von Schlepperbezahlungen mit Erfolgsgarantie.
Ich habe das Büchlein mit wenig Emotionen gelesen - und das bei diesem Thema! Schade, da hätte man meines Erachtens mehr draus machen können, nein, auch ohne in eine sentimentale Gefühlswelt abgleiten und auf die Betroffenheitsdrüsen drücken zu müssen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig-Schön und berührend, 18. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Meer schwimmen Krokodile -: Eine wahre Geschichte - (Taschenbuch)
Ein wundervolles Buch. Das eigene Leben, so sehr wir auch im Alltag kämpfen, ist ein Paradies gegen das, was dieser Junge durchmacht. So viel Überlebenswille und Kraft und Mut!
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Geschichte, aber schlecht geschrieben, 27. Juni 2011
Aus dieser wahren Geschichte hätte man mehr machen können. So wurden die Erlebnisse des Jungen sehr schnell nach den durchlaufenen Ländern abgearbeitet. Es fehlt an so viel wichtigen täglichen Erlebnissen und Lebenssituationen. Er hat viel zu wenig geschrieben wie die eigenen Eindrücke seiner Peiniger waren, wie waren die Arbeitsplätze in der er ja lange gearbeitet hat. Alles ist viel zu kurz erzählt worden. Der Junge war jahrelang unterwegs aber dem Buch nach bzw. dessen Aussage dachte man es waren nur 3 Monate. Man vermisst die Gedankengänge der jungen Menschen bei den tagelangen Fahrten, Wege über die Berge und auf den Fahrten über das Meer nach Griechenland. Ein professioneller Autor hätte mehr aus dieser Geschichte machen können.
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5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen!, 8. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Meer schwimmen Krokodile -: Eine wahre Geschichte - (Taschenbuch)
Eine auf wahre Tatsachen beruhende Geschichte: bewegend, spannend und einfühlsam erzählt. Es beschreibt die Flucht eines Kindes aus Afghanistan bis nach Europa.
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Im Meer schwimmen Krokodile -: Eine wahre Geschichte -
Im Meer schwimmen Krokodile -: Eine wahre Geschichte - von Fabio Geda (Taschenbuch - 8. Oktober 2012)
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