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Kundenrezensionen

37
4,5 von 5 Sternen
Hochsommermord: Kriminalroman
Format: TaschenbuchÄndern
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TOP 500 REZENSENTam 29. Dezember 2013
Seinen Dienstantritt hatte sich der frischgebackene Kriminalkommissar und ehemalige SEK-Beamte Moritz Kepplinger doch ein wenig anders vorgestellt. Kaum auf seiner neuen Dienststelle angekommen, wird er von seinem Chef sofort mit einem Vermisstenfall betraut. Die kleine Manuela Jessen ist spurlos verschwunden, durch unglückliche Umstände wurde sie jedoch erst drei Tage nach ihrem Verschwinden als vermisst gemeldet. Zusammen mit Polizeiobermeisterin Lea Thomann beginnt Moriz im Umkreis der Familie von Manuela zu ermitteln und für beide Polizisten beginnt im drückend heißen Sommer 2013 ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Täter hat schon sein nächstes Opfer im Visier.

Jochen Frech ist selbst bei der Polizei und ehemaliger SEK-Beamte und man merkt ab der ersten Seite, dass der Autor somit ganz genau weiß, wovon er schreibt. Allerdings begeht Jochen Frech dabei jedoch nicht den Fehler, seine Leser mit seinem Wissen über die Polizeiarbeit zu überschütten. Gut dosiert, nachvollziehbar und verständlich baut der Autor seine Kenntnisse in seinen fesselnden Debütkrimi ein. So wirkt der gesamte Krimi sehr realistisch.

Die Geschichte lässt der Autor mit einem Prolog beginnen, der seine Leser rund 16 Jahre zurückführt. Hierbei erlebt man mit, wie ein kleines Mädchen beim Spielen tödlich verunglückt. Inwieweit diese Szene in Verbindung mit den aktuellen Geschehnissen steht, erahnt man erst ziemlich zum Schluss des Krimis. Nach dem kurzen Prolog stellt Jochen Frech seinen Lesern dann erst einmal seinen Protagonisten Moritz Kepplinger vor wie auch einige weitere Beteiligten des Krimis. Doch relativ zügig beginnt dann die eigentliche Krimihandlung. Und diese entwickelt sich gut durchdacht, komplex und unvorhersehbar.

Zumeist verfolgt man die Ermittlungen von Moritz und Lea, doch ab und an wechselt Jochen Frech auch den Handlungsstrang und man lernt einen Mann kennen, dessen Identität einem lange Zeit nicht bekannt ist, der jedoch eng in den Fall involviert ist. Inwiefern dies der Fall ist, kann man sich recht bald denken, doch so richtig hilft einem dies bei der Lösung des Falls auch nicht.

Die Story ist packend und spannend erzählt, wobei die Ermittlungsarbeit der Beamten überwiegt, doch ab und an nimmt sich Jochen Frech auch die Zeit einem das Privatleben von Lea wie Moritz ein wenig näher zu bringen. Beide haben so ihre Probleme. Moritz ist frisch getrennt von seiner langjährigen Freundin, die Trennung hat er bisher nicht überwunden. Hinzu kommt, dass Moritz immer wieder an sich selbst zweifelt, der Perfektionist hat Angst, Fehler zu machen und dadurch die Ermittlungen zu behindern. Hinzu kommen immer wiederkehrende Alpträume, Überbleibsel aus seiner Zeit beim SEK. Lea dagegen hat sich aus privaten Gründen in die schwäbische Kleinstadt Süßen versetzen lassen, würde gerne zur Kriminalpolizei wechseln, traut sich dies jedoch nicht so recht zu. So ist die unverhoffte Zusammenarbeit mit Moritz für sie eine ideale Gelegenheit, in die Arbeit bei der Kripo hinein zu schnuppern und dabei ihr kriminalistisches Gespür unter Beweis zu stellen.

Fazit: Ein spannender wie realistisch erzählter Krimi, der durch eine komplexe Story und facettenreich beschriebenen Charakteren überzeugt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 2014
Mit einem Prolog aus dem Jahr 1997 beginnt die Geschichte.

Aktuell ist Freitag, der 13. Juli 2013 und Moritz Kepplinger hat seinen ersten Tag als Kommissar in der neuen Dienststelle.
Sein Leitsatz, der ihn immer begleitet, lautet: „Man sieht nur, was man weiß“.

Gleich zu Beginn bekommt er die Leitung einer SOKO wegen eines verschwundenen Mädchens, Manuela Jessen, übertragen. Lea Thomann, eine Streifenpolizistin, kennt die Familie bereits, ist engagiert und wird ihm zur Seite gestellt. Sehr spannend kann der Leser nun die Ermittlungen verfolgen und miträtseln.

Im Laufe der Geschichte erfährt man einige Details aus dem Vorleben der beiden Ermittler, die das Ganze abrunden und menschlicher machen. Außerdem ist es ein großer Berufswunsch von Lea auch Kommissarin zu werden und jetzt bekommt sie die Gelegenheit, sich positiv zu präsentieren.

Am Ende schließt sich der Kreis, der Prolog erscheint im richtigen Licht und das Finale wird dann auch noch geprägt durch ein Kindheitserlebnis von Lea.

Ein echter Pageturner und ein gelungenes Debüt. Der Autor hat die Story sehr realistisch und authentisch erzählt. Man merkt, daß er weiß wie der Polizeitalltag aussieht. Von Beginn an liest sich der Krimi spannend und fesselnd. Ich bin jetzt schon auf den nächsten Fall für die beiden gespannt .
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 19. Februar 2014
das ist eine Redensart des Kriminologie-Dozenten unseres Helden und frischgebackenen Kriminalkommissar Moritz Kepplinger.
Gleich am ersten Tag bekommt er die Leitung in einem Vermisstenfall übertragen und muss sich beweisen.
Von Anfang an merkt man, dass dieser Kriminalroman von jemandem verfasst wurde, der Ahnung vom Metier hat, der selbst schon Untersuchungen leitete und weiß, wie Ermittlungsarbeit vor sich geht.
Als Krimi-Vielleser habe ich leider grundsätzlich Probleme mit deutschen Lokal-Krimis wie z:B.von Klüpfel/Kobr oder Nele Neuhaus.
Zu bizarr und unglaubwürdig sind die Geschichten, an den Haaren herbeigezogen, absolut realitätsfern und eigentlich eine Beleidigung für alle dort Ansässigen.
Die Geschichte um das verschwundene 10jährige Mädchen wird jedoch spannend erzählt, die Abläufe sind nachvollziehbar in einer wirklich guten Sprache geschildert, die Charaktere sind glaubhaft. Man erfährt viel über die Fahndungsroutine und involvierte Technik. Kein spektakulärer Fall, aber man lebt und leidet mit unseren Protagonisten bis zur Auflösung mit - und das muss ein guter Thriller schaffen.
Fazit: Sehr spannend, realistisch und mit Suchtfaktor - ich hoffe auf ein baldiges zweites Buch! Sehr empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Dezember 2014
„Hochsommermord“ ist das Debüt von Jochen Frech, Polizeibeamten und ehemaligen SEK Beamten und gleichzeitig der Auftakt zur Serie mit dem Ermittler Moritz Kepplinger, einem frischgebackenen Kriminalkommissar und ehemaligen SEK-Beamten. Ihm zur Seite steht Lea Thomann. In „Hochsommermord“ dürfen wir Kepplinger bei seiner allerersten Ermittlung auf Schritt und Tritt begleiten. Gleich am ersten Arbeitstag überreicht ihm sein Chef eine Vermisstenanzeige, inder ein 10-jähriges Mädchen gesucht wird. Natürlich weiß jeder Kriminalbeamte, dass in so einem Fall jede Minute zählt, denn je länger ein Kind verschwunden ist, desto schlechter ist die Chance es noch lebend aufzufinden. Der Fall entwickelt sich nicht nur zu einer Zerreißprobe, er konfrontiert Kepplinger auch mit seiner eigenen Vergangenheit: Ein Einsatz beim SEK hinterließ tiefe Narben und ein kleines Trauma, weil er in einer Katastrophe geendet hat.

Als im Fall des vermissten Mädchens ein Pädophiler in den Fokus der Polizei rückt, der mit dem Verschwinden etwas zu tun hat, überschlagen sich die Ereignisse: Es zieht ein Unwetter auf und die Jagd nach dem Täter wird ein Wettlauf gegen den Tod. Werden Sie das Mädchen noch lebend finden?

„Hochsommermord“ ist in typischer Krimimanier geschrieben, sehr solide wie man es gewohnt ist. Er liest sich leicht, locker und flüssig, auch der Aufbau ist sehr gut. Den Kapiteln sind immer Tag und Jahr vorangestellt, damit man weiß, wo man sich gerade befindet. Die Kapitel selbst sind jedoch recht lang, die Erzählperspektiven wechseln manchmal recht rasch innerhalb eines Kapitels, was die volle Aufmerksamkeit des Lesers benötigt.

„Hochsommermord“ zählt dennoch eher zu den klassischen Krimis alla Agatha Christie, ruhiger getragener, keine schnellen Schnitte, die Brutalität hält sich in Grenzen. Wann immer Kinder im Spiel sind, beginnt natürlich das Kopf-Kino zu laufen und diese Bilder sind bisweilen schon brutal genug.

Moritz Kepplinger selber ist ein junger sympathischer Beamter, der in seinen Beruf noch hineinwachsen muss, auf der anderen Seite in der Vergangenheit schon einiges erlebt, was ihn geprägt hat. Das macht ihn als Figur spannend und interessant.

Die Geschichte ist glaubwürdig, der Spannungsbogen mäßig bis mittelhoch, wird aber gut bis zum Ende durchgehalten. Kleine Schnitzer vermögen das Lesevergnügen auf keinen Fall zu trüben. „Hochsommermord“ liest sich in einem Rutsch ganz gemütlich am Abend und ist gerade jetzt zur Sommerzeit sehr zu empfehlen. Ich lege diesen spannenden Krimi und dieses wunderbar gelungene Debüt von Jochen Frech allen Krimliebhabern ans Herz und man darf gespannt sein, was Moritz Kepplinger als nächstes erlebt, wie er sein Trauma verarbeitet, welche Fälle er noch lösen darf und wie er sich als Figur dadurch weiterentwickelt und verändert. Das ist das Schöne an Moritz Kepplinger. Er ist eine junge, unfertige Figur, nicht dieser klassische 50 Jährige „Grantler“, der am Glimmstängel hängt (oder an anderen Drogen), sondern eine erfrischende andere Ermittlungsfigur in der noch sehr viel Potential steckt, das Jochen Frech in den nächsten Romanen sicher herausarbeiten wird. Lea Thomann ist ebenfalls sehr sympathisch und eine gute Identifikationsfigur für die Leserinnen. Der Schreibstil des Autors ist professionell gut und packend.

Von mir gibt es daher 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Krimifans, die es nicht so gerne blutig und brutal haben oder actiongeladen mögen, sondern die Krimis bevorzugen, wo man sich entspannt zurücklehnen kann in dem Wissen, dass das Gute auf jeden Fall siegen wird.
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am 3. Januar 2014
Der Inhalt des Buches wurde ja schon von meinen Vor-Rezensierern dargestellt, so dass ich hier auf dies verzichten will. Nicht verzichten möchte ich jedoch auf den Hinweis, dass es sich hier um ein absolut gelungenes Debut eines Autors handelt, von dem man noch mehr lesen will.
Wie geht es weiter mit Kepplinger, seinem Protagonisten, der ganz anders als die derzeit "angesagten" Kommisare dieses Genres nicht durchgeknallt, alkoholkrank, 3 x geschieden und selbst schon Schatten seiner selbst ist?
Sondern einem Debütanten - Kepplinger tritt ja erst als frischgebackener Kommissar den Dienst an - , der sich im Polizeiapparat erst mal behaupten muss.
Kurz gesagt: ein fesselndes-das-man-gar-nicht-mehr-aus-der-Hand-legen-will-Buch. Neudeutsch sagt man ja jetzt "Pageturner" dazu - klare Sache: 5 Sterne.
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am 25. Februar 2014
Zum Inhalt:

Moritz Kepplinger, ehemaliger SEK-Beamter und frischgebackener Kriminalkommissar tritt in Göppingen seinen Dienst an. Bereits am ersten Tag muss er sich um den Fall der Vermissten 10jährigen Manuela kümmern. Zusammen mit der Polizeiobermeisterin Lea Thomann beginnen die Ermittlungen, die jedoch einiges überraschendes zu Tage bringen.

Meine Meinung:

Selten einen so spannenden regionalen Krimi gelesen. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Bis zum Schluss lässt der Autor, im Übrigen selbst Polizist, den Leser im Dunkeln. Die Geschichte wirkt so glaubhaft und echt, dass es sich wirklich um einen reelen Fall handeln könnte. Die Protagonisten sind hervorragend dargestellt, so dass der Leser sich schon bald als Zuschauer dieser ganzen Szenerie fühlt.

Mich mich mit Sicherheit eines der besten Debüts diesen Jahres.

Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung der beiden Ermittler.
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am 30. Dezember 2013
Als leidenschaftlicher Krimi-Leser habe ich mich an dieses Erstlingswerk gewagt. Und ich wurde ausreichend belohnt. Ich habe das Buch am Stück gelesen. Die Handlung ist spannend beschrieben, die Charaktere sind sehr interessant dargestellt und entsprechen keinem typischen Klischee. Das Ende ist unerwartet, allerdings nicht so, dass Moritz Kepplinger plötzlich einen für den Leser völlig unverständlichen Verdächtigen aus dem Hut zaubert. Die Ermittlungsarbeiten sind (wie es sich für einen Autor gehört, der selbst Polizist ist) kurzweilig, detailliert und logisch aufeinander aufbauend, was die Spannung weiter fördert.

Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen und freue mich auf hoffentlich viele weitere Kepplinger-Fälle.
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am 22. April 2014
Der Kriminalroman *"Hochsommermord"* erschien im btb-Verlag und ist das Debüt von Jochen Frech.
Als ehemaliger Polizeibeamter beim SEK versteht er es gekonnt, sein Wissen über die Polizeiarbeit hier realistisch einzubringen.

*"Man sieht nur, was man weiß!"* Zitat aus dem Buch S. 193

Nach Abschluß seines Studiums an der Polizeihochschule tritt Moritz Kepplinger seinen Dienst bei der Kripo in Göppingen an. Schon am 1. Arbeitstag erwartet ihn der Fall eines vermissten 10jährigen Mädchens.
Für die Einsatztruppe beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Meinung:

Der Prolog gibt einen Eindruck wieder vom tragischen Unfalltod eines Mädchens bei einem Ausflug im Jahr 1997.
Durch diese Geschichte erschüttert, beginnt man den aktuellen Fall Kepplingers am 19.7.2013. Auch hier geht es wieder um ein Mädchen gleichen Alters. Die Ermittlungen laufen nun unter Hochdruck.
Die Spannung ist geweckt!

Die Protagonisten Moritz und Lea, die ebenfalls mitermittelt, werden sehr genau charakterisiert. Moritz wird als selbstzweifelnder Mensch dargestellt, der einen Hang zur Perfektion besitzt. Seine wiederkehrenden Alpträume resultieren aus seiner nervenaufreibenden Zeit beim SEK. Einige Sitzungen bei einer Psychologin werden im Buch in kursiver Schrift beschrieben.
Lea Thomann ist Streifenpolizistin mit dem Hang nach Höherem, daher möchte sie sich in diesem Fall profilieren und engagiert sich stark.
Zwischen diesen Ermittlern beginnt eine vertraute Zusammenarbeit, die sie schließlich einander näher kommen läßt.

Zwischendurch gibt es wiederkehrende Einschübe, deren Inhalte den Täter annonym beschreiben. Ich konnte mir dadurch ein Bild dieses psychotischen Menschen machen. Das schafft eine unheimliche Spannung, hofft man doch ihn jeden Moment zu erkennen.

Realistisch dargestellt, so empfinde ich die trockene und zeitraubende Arbeit wie sie bei der Auswertung von etlichen Handydaten gezeigt wird.
Der Sucheinsatz von Hubschrauber mit Infrarotkamera sowie einer Hundestaffel vervollkommnen das Bild von authentischer Polizeiarbeit ebenso wie auch deutlich werdende Fehler in den Ermittlungen.

Autor Jochen Frech entwickelt hier einen realistischen und logisch durchdachten Krimi, der mich schnell mitgerissen hat. Die komplexe Story und die Suche nach dem Täter haben mich gepackt. Rache als Mordmotiv war dann auch überraschend für mich, aber auch der logische Bezug zum Prolog. Eine authentische Schilderung von Ermittlungstätigkeit ließ mich schnell hineindenken.

Fazit:

Ein logisch erzählter spannender Krimi, der mich dem Täter auf die Spur brachte. Gleichzeitig aber auch gute Unterhaltung und Informationen zum Thema Handyortung, die sonst nicht unbedingt in Krimis zu finden sind.
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am 13. März 2014
„MAN SIEHT NUR, WAS MAN WEISS“ Ein Debütroman, der es in sich hat.
Moritz Kepplinger, gerade frisch zum Kriminalkommissar ernannt, freut sich auf auf einen gemächlichen und gemütlichen ersten Arbeitstag in seiner neuen Dienststelle in Göppingen, als sein neuer Chef Brandstätter ihm aufgrund von Personalmangel den Fall der 10-jähringen Manuela in die Hände drückt.
Manuela, das erfahren wir zu Beginn des Buches, kommt nach der Schule am Freitag nicht nach Hause. Ihr Mutter Susanne Jessen vermutet sie bei ihrem Ex-Mann und so kommt erst am Tage später die Gewissheit, dass Manuela vermisst wird. Lea Thomann, eine sehr engagierte Streifenpolizistin, wird Moritz Kepplinger zur Seite gestellt. Sie war es, die bereits schon einige Monate vorher wegen heftiger körperlicher Angriffe innerhalb der Familie mit den Jessens zu tun hatte. Als sie den Anruf der Mutter auf dem Polizeirevier hört, ist sie sensibilisiert und spürt, dass etwas schlimmes passiert sein muss...
Lea Thomann hat mir gleich von Anfang an sehr gefallen. Sie ist absolut authentisch und jemand, die genauer hinschaut, die sich nicht ablenken lässt und die eben alles hinterfragt. Das gefällt auch Moritz Kepplinger, der vom SEK zur Kriminalpolizei wechselte. Genau wie der Autor Jochen Frech, der mit seinem Hintergrundwissen, ehemaliger SEKler, eine klasse Story liefert und immer ganz Nahe am Detail bleibt. In manchen Passagen finde ich es richtig spürbar, wenn Hintergrundinformationen erzählt werden oder wenn es um klassische Fakten geht. Man spürt, dass der Autor sich nichts aus den Fingern saugt, sondern Erfahrung hat und diese perfekt mit einem angenehmen Schreibstil verbindet.
Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen und das ganz Buch hindurch, hat man zwar Verdächtige, man kommt aber nicht unbedingt weiter mit seinen Vermutungen. Da bleibt dem Leser dann nichts anderes übrig, als durch das Buch zu rasen, um am Ende mit der Lösung überrascht zu werden.
Spannende und packende Passagen wechseln sich ab und man kann nicht anders als es schnell und flüssig „weglesen“. Natürlich will ich nun unbedingt weiterlesen und wissen, was kommt beim nächsten Thomann/Kepplinger - Fall. Wird Lea nun die Hochschule meistern und kann sich eine Beziehung entwickeln zwischen den beiden?
Seid ihr genauso neugierig geworden beim Lesen von HOCHSOMMERMOD? Ich bin begeistert von diesem Erstlingswerk und hoffe, dass der Autor schnellstens zur Feder greift und uns diese ungeklärten Fragen beantwortet.
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Moritz Kepplinger hat gerade seine Prüfung an der Hochschule in Villingen-Schwenningen bestanden und hat seinen ersten Arbeitstag im Kriminalkommissariat Göppingen vor sich.
Kaum ist er auf der Dienststelle angekommen gibt es die Meldung über ein vermisstes Mädchen, Moritz übernimmt die Ermittlungen.
Durch diesen Fall lernt Moritz auch Lea eine Polizistin kennen die ihn so gut es geht unterstützt und das Ermittlerteam in diesem besonderen Fall ergänzt.
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und Moritz hofft sehr, dass die Zeit ausrecht das Mädchen leben zu finden.

Da dies der Debütroman des Autoren Jochen Frech ist, war ich neugierig wie dieses Buch wohl sein würde und mich hat der Roman wirklich überrascht.
Dadurch dass der Autor selbst Polizist ist und auch ehemaliger SEK-Beamter ist konnte er die Handlung wirklich sehr realistisch erzählen und darstellen.
Die ganze Handlung hat nicht mal die Dauer von einer Woche, aber man erfährt trotzdem eine ganze Menge. Man wird als Leser richtig in die Ermittlungen hineingezogen und rätselt und fiebert selbst mit, dass der Fall hoffentlich gelöst werden kann.
Als ich mit dem Buch begonnen habe, hätte ich nicht gedacht dass ich gerade mal zwei Tage brauchen würde um diesen Roman zu lesen.
Doch die Handlung und die detaillierten Erzählungen haben mich so gefesselt, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Aber nicht nur die Handlung war gut erzählt, nein, auch alle im Roman vorkommenden Figuren waren so detailliert beschrieben, dass man sie sich beim Lesen sehr gut vorstellen konnte.
Genauso waren aber auch alle Handlungsorte sehr genau beschrieben und selbst für jemand der Göppingen und das Umland nicht so genau kennt sollte es eigentlich kein Problem sein sich alles sehr genau vorstellen zu können.
Auch fand ich gut, dass auch Dinge erwähnt wurden wie z.B. „Der Hammermörder“ wo auch damals im Ländle passiert ist und doch bei den meisten wieder in Vergessenheit geraten ist.
Dieser Krimi hat mich als Leser wirklich sehr überzeugt und für mich war er jetzt schon das Lesehighlight des Monats.
Sollte es einen Neuen Fall mit Moritz und Lea geben, oder ein anderes Buch des Autoren, dann werde ich ihn garantiert lesen.
Alles in allem kann ich den Krimi wirklich nur weiterempfehlen.
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