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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
90
3,8 von 5 Sternen
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am 13. September 2011
Vier Studenten aus Uppsala, die in den 70er Jahren befreundet waren: der spätere Pfarrer Rickard, Anna, die Journalistin, der geschäftstüchtige Tomas, die schöne Gunilla, Maria, die sich selbst als böse" bezeichnet, und der düstere Germund, der ein Geheimnis hat.
Diese sechs sehr bemerkenswerten Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gehen ein Stück ihres Wegs zusammen, und es bilden sich drei Paare. Bis zu dem Tag, an dem Maria stirbt; sie stürzt in eine Schlucht. Doch die Freundschaft der sechs war schon früher zu Ende, denn auf einer gemeinsamen Reise in den Ostblock ist etwas passiert...

Barbarotti und Backmann, die 35 Jahre später den Unfall/Mord/Selbstmord von Germund untersuchen, stochern lange im Dunkeln, nur sehr langsam kommen sie dahinter, was wirklich geschehen ist.
Für mich ist dies einer der spannendsten Romane von Håkan Nesser. Und einer der reifsten. Jedes Wort sitzt an seinem Platz, die Geschichte wird mit einer Tiefe erzählt, mit einer Sensibilität und Empathie, die nur wenige Krimiautoren erreichen.

Der Roman läuft auf zwei Zeitebenen: in der Gegenwart und Anfang der 70er Jahre. Schon das trägt erheblich zur Spannung bei, zumal die meisten Kapitel auf beiden Zeitebenen meist mit einem Cliffhanger enden. Abwechselnd erzählen einige der Freunde die Geschichte aus ihrer Sicht, teilweise in Ich-Form, was dazu beiträgt, dass man die Protagonisten bis ins Innere kennenlernt. Auch dadurch entsteht Spannung und eine enge Bindung an den Leser.

Die andere Zeitebene ist das Hier und Jetzt, wo Barbarotti und Backmann langsam immer tiefer in die Geheimnisse um das tödliche Beziehungsgeflecht dieser einstmals sechs fröhlichen, lebenshungrigen Studenten (und Freunde) eindringen.
Am Ende schließt sich der Kreis, keine Frage bleibt offen, auch Germunds Geheimnis offenbart sich. Es geht um Liebe und Schuld, falsche Loyalität, Heldentum und Verdrängung, um Lebensentwürfe, die scheitern mussten, weil keiner - außer einer - den Mut hatte, zu dem zu stehen, was ihn ausmacht.

Das alles ist meisterhaft erzählt und wird all die Leser ansprechen, die neugierig auf Menschen sind und nicht nur den schnellen, oberflächlichen Thrill suchen. Für mich ist es das bisher beste Buch von Håkan Nesser.
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am 23. August 2011
Ein wenig enttäuscht hinterlässt mich dieses Buch. Krimi? Die "Ermittlungen" drehen sich über hunderte von Seiten im Kreis, 35 Jahre alte Verhöre über ein und dasselbe Geschehnis aus mehreren Perspektiven füllen einige Seiten und immer wieder kommt es zu drögen Unterhaltungen Barbarotti <-> Backman; "Glaubst Du es war Mord?" "Ich weiß nicht, ich habe da so ein Gefühl." "Ich auch." Hmm, habe schon deutlich besseres von Nesser gelesen, zumal auch der Rest der Geschichte inklusive des recht beliebigen Plots nur bedingt überzeugt. Streckenweise driftet das Buch etwas flach ins Pseudophilosophische ab, anstatt einfach spannend zu unterhalten. Die drei Vorgänger, insbesondere die ersten beiden Bände sind um Längen besser! Schade.
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am 4. Juni 2015
Die Biographien der Protagonisten sind, wie immer bei Nesser, intensiv und geben Einsicht in die Gedanken und Handlungen der Charaktere.
Jeder dieser 6 Studenten kommt durch die Ich-Erzählung zu Wort und man hat dadurch ein klares Bild der einzelnen Charaktere vor Augen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Auch der Kriminalinspektor Barbarotti kommt dabei nicht zu kurz. Ein sympathischer Ermittler mit Ecken u. Kanten, der neben den Ermittlungen einen Deal mit Gott am Laufen hat.

Der Kriminalroman verläuft in mehreren Handlungssträngen und diese wiederum auf zwei Zeitebenen - der Gegenwart und Anfang der 70er Jahre.
Ist jedoch nicht so kompliziert wie es sich anhört. Im Gegenteil! Das Buch liest sich flüssig und es trägt erheblich zur Spannung bei.
Die Spannung nimmt gegen Ende zu und die Auflösung ist wieder einmal eine große Überraschung, die man nicht im Ansatz hätte erahnen können - dramatisch, aber auch traurig.

Fazit:
Philosophisch, tiefgründig, spannend und doch mit Witz.
Wieder einmal ein Nesser den ich nahezu verschlungen habe
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am 16. August 2011
Lange habe ich mich auf den neuen Nesser gefreut, vereint Hakan Nesser doch alle Eigenschaften, die aus meiner Sicht einen herausragenden Schriftsteller ausmachen: Literarische Qualität, Tiefe und, was seine Kriminalromane angeht, Spannung pur.

Aber diesmal bin ich ein wenig enttäuscht.

2 Menschen sterben am selben Ort. Er 35 Jahre nach ihr. Beide waren ein Paar. Wir lernen sie kennen. Und nicht nur sie, sondern auch 4 Freunde der beiden.

6 Personen, 3 Paare: Nesser schildert deren Lebensweg vom Ende der 60er Jahre bis heute. Aus 20jährigen Jugendlichen sind 60jährige, lebenserfahrene Menschen geworden. Die Biografien sind intensiv, die Charaktere so unterschiedlich wie sie nur sein können und absolut stimmig. Hier beherrscht Nesser sein Metier meisterlich.

Die Spannung des Kriminalromans will sich jedoch nicht ohne weiteres einstellen. Zu lange tappen Barbarotti und Kollegin Backman im Dunkeln, drehen sich ihre Ermittlungen im Kreis. Erst ein einschneidendes Ereignis auf einer Urlaubsreise der 3 befreundeten Paare bringt wieder Fahrt in die Geschichte. Aber nicht in die Ermittlungen.

Nicht nur in den Ermittlungen bleibt Barbarotti seltsam blass. Ohne Ecken und Kanten, ohne Fehl und Tadel, zu perfekt.

Ohne zuviel zu verraten: Auch die Auflösung des Falles wirkt beliebig. Nichts deutet darauf hin.

Dennoch habe ich dieses Buch meistenteils gefesselt vom Gang der Geschichte verschlungen. Für Nesser-Fans ein Muss, für Neulinge sind die ersten drei Bände der Barbarotti-Reihe (Mensch ohne Hund, Eine ganz andere Geschichte, Das zweite Leben des Herrn Roos) empfehlenswerter.
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am 24. Februar 2015
Inhalt
7 Studenten brechen eines Tages aus unbekannten Beweggründen auf zur Pilzsuche. Nur 6 kehren wieder zurück. Der Fall wird als Unfall zu den Akten gelegt. 35 Jahre später geschieht an der selben Stelle wieder ein Fall mit Todesfolge. Das Opfer - einer der übrigen 6 von damals. Ermittlungen beginnen und verlaufen schleppend.
Immer wieder stoßen die Ermittler an eine Wand aus Schweigen und auch ihrem Vorgesetzten können sie nur schwer Rechenschaft darüber ablegen, ob hier ein Mord geschah oder ein Unfall.
Der Autor lässt sich viel Zeit damit in einzelnen Rückblenden die Geschichten der Protagonisten zu erzählen. Wie lernten sie sich kennen, bzw kannten sie sich überhaupt? Wie verliefen die Beziehungen im Einzelnen? Man lernt alle gut kennen und zeitweise fühlt man sich auch wie in einer Telenovella. Mal ist es spannend, dann zieht es sich wieder..Aber auf jeden Fall will man unbedingt wissen, wie es weiter geht.

Protagonisten
In gewisser Hinsicht sind alle Figuren interessant. Am meisten beeindruckt hat mich jedoch die Rolle der Maria. Sie ist zwar die tragischte aller Protagonisten, jedoch war sie für mich ein Mensch der in jüngsten Jahren schon den besseren Durchblick in unsere Gesellschaft hatte als die anderen. Ständig unterschätzt, drängt sie sich selbst in die Rolle einer unwichtigen Randerscheinung, obwohl sie mit ihren Bemerkungen oft mitten ins Schwarze trifft.

Rickard und Gunilla erzählen abwechselnd in Rückblenden wie damals alles begann. So gesehen lernt man beide gut kennen, aber zu Sympathieträgern schaffen sie es nicht. Zu naiv und Kleinbürgerlich erscheint oftmals deren Standpunkt.

Tomas und Anna lernt man nur indirekt kennen. Sie werden absichtlich in die Rollen der Unsympathen geschrieben, allen voran Tomas. Aber auch wenn man sie nicht mögen muss, sind deren Entscheidungen äußerst menschlich gehalten. Es sind keine überzeichneten Charaktere und trotzdem halten sie die Geschichte erst am Laufen.

Germund ist der mysteriöse Teil des Buches. Ich fand diese Story jedoch bis zur letzten Seite etwas lahm gestaltet und obwohl er das zentrale Thema ist, konnte ich für ihn kaum Interesse aufbringen.

Die 7. im Bunde hätte man einfach weglassen können.

Gesamteindruck
Insgesamt finde ich dieses Buch sehr gut. Der Schreibstil ist - wie von Hakan Nesser gewohnt - sehr ansprechend. Hier wurde nichts lieblos hingetippt, sondern jeder Satz erscheint wohl überlegt.
Es wird in kleinen Schritten aus der jeweiligen Perspektive ein Gesamtbild erarbeitet. Man erfährt immer nur kurze Einblicke in die Gedanken der Protagonisten damals. Teilweise in Zeitsprüngen, teilweise aus den Protokollen der Vernehmungen. Was sich wirklich zugetragen haben könnte erahnt man beim Lesen nicht. So erzeugt der Autor sehr viel Spannung und eine unglaublich hohe Erwartungshaltung in die Auflösung des Falles / der Fälle. Meiner Meinung nach ist diese zu hoch, und das Ende daher etwas enttäuschend. Das komplexe System durch das man sich Seitenlang durcharbeitet lässt einen immer vermuten, dass mehr hinter all dem stecken muss. Manche Protagonisten werden unnötig in ein Zentrum verlagert, obwohl sie sich als völlig unwichtig entpuppen.
So fand ich es auch am Ende äußerst simpel, als man endlich erfährt, was sich tatsächlich zugetragen hat und persönlich kann ich nicht ganz nachvollziehen, wieso dieser Fall nicht schon vor 35 Jahren geklärt werden konnte. Wenn ein Buch so hervorrangend ausgearbeitet wird, wie dieses, verlangt man als Leser einfach auch am Schluss einen "Kracher".
Daher bleibt Begeisterung mit Beigeschmack.
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am 28. Juli 2014
Obwohl der Leser immer ein bisschen mehr weiss als der Inspektor, nervt es mit der Zeit, dass es überhaupt keine Erkenntnisfortschritte gibt. Bis kurz vor Schluss bleibt alles ein großes Rätsel. Das verlangt viel Geduld vom Leser.
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am 27. August 2011
Der "große Philosoph" unter den Krimistars lässt uns wiedermal an Kommisar Barbarottis Leben (zum 4. Mal) teilhaben. 35 Jahre nach dem Unfalltod seiner Lebensgefährten fällt ein Universitätsdozent ebenfalls die gleiche Schlucht runter. Es gibt wiederum keinerlei Anzeichen von Fremdverschulden (wie damals), das Ermittlerduo Backmann und Barbarotti forscht jedoch trotzdem detaillierter nach.

Der Roman pendelt ständig zwischen dem Leben einer Freundesclique (aus denen die Todesopfer später entstammen) der Jahre 1969 - 1975 und den Ermittlungen in der Gegenwart. Es beschreibt sehr schön 6 unterschiedliche junge Charaktäre die gerade dabei sind im Leben sich richtig zu orientieren und Fuss zu fassen in einer Studentenstadt. Die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Personen sind in der bekannt schönen Art und Weise von Hakan Nesser ausgemalt. Das Buch regt auch viel über "Sinn und Verantwortung des Lebens" zu denken an.

Nachdem ich ein sehr großer Hakan Nesser Fan bin, habe ich das Buch doch wieder verschlungen. Ich finde jedoch, dass es bedeutend bessere Werke von ihm zu lesen gibt. Ich empfehle vor allem: "Kim Nowak badete nie im See Generath" von seinen "philosophischeren Büchern", in diesem zeichnet er viel schöner die Gedankengänge junger Menschen, bei seinen Krimis kann ich fast jeden der Van Veeteren Serie uneingeschränkt empfehlen! Fans von Hakan Nesser wird jedoch auch dieses Buch nicht enttäuschen.
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am 13. März 2012
Ich beziehe mich mit dieser Rezension nur auf die Kindle-Edition des Romans "die Einsamen"
Was ist das? Es hat mal Blocksatz und mal Flattersatz. Es finden sich Tren-
nungen am Zeilenanfang, nach denen die Zeile abbricht, obwohl der Absatz ja da wohl nicht zuende ist (ja, genauso wie hier. Blöde, nicht wahr?).
D
as erste Wort jedes Kapitels nimmt zwei Zeilen ein (dito). Schriftgrößen wechseln plötzlich, realtiv unmotiviert.
Was das ist? Ein unangenehmes Leseerlebnis! Leider ein unangenehmes Leseerlebnis, das einen Krimi betrifft, der eigentlich gut zu werden verspricht. Für so teure Kindle-Editionen sollte der Verlag sich schon Gedanken machen, wie das, was bei einer Printausgabe die Seitengestaltung ist, zumindestens auch bei einer E-Book-Version den Mindestanforderungen entsprechen kann. Wenn das nicht geht, dann sollte man das e-book eben nicht verkaufen oder mit entsprechendem Warnhinweis für einen Euro verramschen. Ich habe es noch nie erlebt, dass der unruhige und dilletantische "Satz" so vom Inhalt des Buches abgelenkt hat, dass ich bei jedem elektronischen Umblättern statt auf eine krimialistsiche Überraschung nur auf die nächste Layoutkatastrophe gewartet habe - das lenkt, unter uns gesagt, vom Krimi doch sehr ab. Schade! Und sehr, sehr ärgerlich!
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am 8. September 2013
Nesser liest sich gut: tiefgründig, psychologisch einfühlsam, klares Bild von den Charakteren. Wer auch mal über langatmige Szenen hinweg lesen kann und somit also etwas Geduld mitbringt, dem sei dieser Roman empfohlen. Da die Spannung während den 600 Seiten aber nicht immer aufrechterhalten wird, gibt es nur 3 Punkte.

Hier von einem Krimi zu sprechen, trifft auch nicht so ganz zu. Es gibt zwar zwei Todesfälle und zwei Kommissare suchen nach dem Mörder, aber die Auflösung des Falles ist mehr der Unentschlossenheit von Gunnar Barbarotti und Eva Backmann geschuldet, welche schliesslich dem Zufall auf die Sprünge hilft. Die kriminalistische Aufklärungsarbeit ist hierbei nicht so packend geschildert. Gut gefallen haben mir aber die wörtlich wiedergegebenen Interviewprotokolle mit diversen Verdächtigen.

Das Buch handelt von einem menschlichen Drama, das sich über 40 Jahre hinweg erstreckt. Die Personen, ihre Träume und ihre schwierigen Liebesbeziehungen sind hervorragend beschrieben. Als Leser leidet man mit. Als Strandlektüre nur zu empfehlen, wenn man Geduld mitbringt und die gedrückte Grundstimmung nicht zu ernst nimmt.
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am 6. Juni 2013
Ich bin ein bekennender Nesser-Fan.

Dieses Buch hat mich nicht überzeugt, ich fand es einfach zu langatmig, um nicht zu sagen, langweilig.

Schade! So hoffe ich auf den nächsten Nesser.....
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