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Kundenrezensionen

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am 6. Februar 2004
Auch der zweite Van-Veeteren-Roman ist keine Enttäuschung sondern eine Entdeckung! Nesser steigert sich sowohl was die Dramaturgie als auch die Glaubwürdigkeit und die seelische Verfassung seiner Figuren anbelangt.
Die Story:
In Kaalbringen, einem beschaulichen kleinen Küstenort irgendwo in der Phanatsie Nessers und wahrscheinlich in Europa gelegen, geht der "HENKER" um. Er wird von der Presse und der Bevölkerung so genannt, weil seine Morde einer Exekution gleichkommen. Die Opfer werden blutig und brutal mittels einer im Schlachtgewerbe gebräuchlichen äußerst scharfen Axt getötet. Der Polizeichef von Kaalbringen, Bausen, steht kurz vor seiner Pensionierung und vor einem fast schier unlösbaren Fall. Ihm wird deshalb Unterstützung in Person von Hauptkommissar Van Veeteren und Kommissar Münster zur Seite gestellt. Aber auch dies scheint nicht zum Erfolg zu führen. So sehr die Polizei sich auch bemüht, es gibt keinen Ermittlungsansatz. Sie stoßen weder auf eine Verbindung der Opfer untereinander noch auf ein mögliches Motiv des Henkers. Plötzlich steht der Henker vor seinem vermeintlich vierten Opfer und Van Veeteren fällt durch Zufall das fehlende Bindeglied in den Schoß, sodaß sich die Sache langsam entwirren und entschlüsseln läßt mit einem gar nicht so überraschenden Mörder, wie er auf der Buchrückseite noch angekündigt wird.
Dramaturgisch und "technisch" ein guter Kriminalroman. Die Geschichte wird von dem tiefgründiger und eindringlicher gezeichneten Charakter Van Veeterens getragen. Die kauzige und schrullige Art Van Veeterens ist derart sympathisch und nachfühlbar, daß man sich dem kaum entziehen kann. Und das macht den entscheidenden Unterschied zu Mankell`s Wallander aus.
Fazit: für alle, die Van Veeteren und Nesser mögen ein unabdingbares Muß. Für alle anderen: auch!
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am 15. September 2001
"Das vierte Opfer" (btb 72719 - schwedische Originalausgabe 1994) ist nach "Das grobmaschige Netz" (btb 72380 - schwedische Originalausgabe 1993), "Das falsche Urteil" (btb 72598 - schwedische Originalausgabe 1995) und "Die Frau mit dem Muttermal" (btb 72280 - schwedische Originalausgabe 1997) der vierte in deutscher Sprache erschienene Kriminalroman von Hakan Nesser mit Hauptkommissar van Veeteren. Diesmal ist er auf Urlaub in einer Stadt an der Küste, wo kurz hintereinander drei bestialische Morde geschehen und alle die Fortsetzung der Mordserie von dem - von der Presse so genannten -"Axtmörder" fürchten. Da die örtliche Polizei überfordert ist, wird Hauptkommissar van Veeteren, der sich dort auf Urlaub befindet, dazu abgestellt, die Mordserie aufzuklären. Er versucht mit den örtlichen Polizeikräften eine Verbindung zwischen den Morden an einem Kleinkriminellen, einem Gründstücksmakler und einem Arzt herzustellen. Einer jungen Inspektorin scheint dies als erster zu gelingen: doch sie verschwindet spurlos. Offenbar ist sie in die Fänge des Mörders geraten. Nun drängt die Zeit und in einem eher farblosen Finale werden die Serienmorde aufgeklärt. Insgesamt ein spannender Roman - wenngleich man Nesser nicht mit Mankell vergleichen kann - mit einem guten allerdings leicht zu durchschauendem Plot. Verwirrend ist hier, wie auch in den anderen Romanen Nessers, die Tatsache, daß man nicht weiß, in welchem Land (den Niederlanden?) Hauptkommissar van Veeteren tätig ist, da Namens- und Ortsbezeichnungen in holländischer, schwedischer und deutscher Sprache vorkommen.
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am 30. Juni 2003
Dies war nun mein drittes Buch von Hakan Nesser, daß ich gelesen habe. Und auch sein bestes unter diesen. In einer Stadt in Skandinavien geht ein brutaler Axtmörder um. Er mordet anscheinend wahllos. Diese Umstände bringen die Stadt dazu, einen erfahrenen Komissar von außen anzufordern: Van Veteren. V.V. beginnt damit, ein mögliches Motiv zu suchen und bringt im Laufe des Buches langsam die Wahrheit an's Licht. Das Ende ist sehr überraschend. Da im Klappentext schon auf dieses Ende hingewiesen wird, sucht man natürlich dauernd schon unter den bekannten Personen den möglichen Täter. Das ist der kleine Schwermutstropfen. Aber trotzdem ist es ein Ende mit Biß! Man muß dieses Buch auf jeden Fall gelesen haben!
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am 18. Februar 2002
Wo immer ich über diese Buch lese, wird Nesser mit Mankell verglichen. Auch wenn sich dieser Vergleich von zwei schwedischen Autoren anbietet, halte ich ihn für vereinfacht, denn beide schreiben ihren eigenen Stil.
Der ruhige und behutsame Stil von Nesser gefällt mir sehr gut. Die Personen werden empathisch und glaubhaft entwickelt. Das Buch ist spannend, wenn auch die Lösung des Falles vorhersehbar ist. Aber die Wer-ist-der-Mörder-Frage ist wohl auch nicht das wichtigste an diesem Buch, eher zu welchen Taten das Schicksal Menschen verführen kann.
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am 30. November 2004
Hakan Nesser mit Mankell zu vergleichen, ist nicht ganz abwegig. Unter drei Toten macht er's auch nicht, und die Akribie der Polizeiarbeit wie auch die weitgehend spannungsfreie Handlung ähnelt der Spurensuche in Mankells Revieren. Allerdings gibt es wesentliche Unterschiede: die Romane sind wesentlich kürzer und erheblich weniger quälend zu lesen, die Detailversessenheit ist nicht ganz so ermüdend. Außerdem kämpft der leitende Ermittler weniger mit privaten Problemen und mit der Gesellschaft als solches wie Wallanders Antiheld.
Das macht das Buch lesbarer, stellt aber auch eine Schwäche dar. In der Intuitivität seiner Schlüsse liegt bei van Veeteren etwas Abgehobenes, über dem Polizeialltag Stehendes, was ihm - vor allem im KOntrast zu seinem "normalen" Assistenten Münster - zu einer Art klassisch-detektivischen Heldenpose verhilft, die dem Roman nicht gut bekommt. Darunter leidet die Glaubwürdigkeit der Ermittlungen, auch wenn die Geschichte des sympathischen Mörders als solches durchaus nahe geht und die Figuren ansonsten in der Regel ernst zu nehmen sind.
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am 31. Juli 2001
Als Van Veeteren-Fan erwartete ich mit Spannung die Taschenbuchausgabe. Im Umschlagtext wird dem "gewieften Leser" (mit dem man sich zweifellos identifizieren kann)ein furioses Ende und ein überraschender Mörder prophezeit. Mit einer solchen Ankündigung wird das Mitraten so einfach (da der Mörder ja jemand sein muß, auf den man sowieso nie kommen würde),daß der Tatverdächtige schon nach den ersten Seiten feststeht. Einzig das Motiv lässt Fragen offen und schafft Interesse zum Weiterlesen. Am Ende fühlt man sich irgendwie um einige Seiten Rätselspaß betrogen. Auch das "furiose Ende" lies auf sich warten. Statt dessen gelang dem Autoren (wie üblich) ein leiser und sentimentaler Schluß. Ich frage mich , welchem "Krimiliebhaber" ist diese "geniale" Aussage gelungen, die dann auch noch als Buchwerbung mißbraucht wird??? Meiner Meinung nach würde das Buch ohne diese Information einiges gewinnen und den vorurteilsfreien Leser spannende Stunden bescheren.
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am 23. Januar 2012
Als dieses Buch den Schwedischen Krimipreis gewann, hat es laut Aufdruck auf der Titelseite jedenfalls, muss der schwedische Krimi gerade eine schwere Krise gehabt haben.
Ich konnte in dem was Hakan Nesser hier auftischt weder von der Charakterisierung der Figuren, der Handlung, dem Schreibstil oder irgendeinem anderen nennenswerten Detail her nachvollziehen was diesen Preis gerechtfertigt haben mag.
Kommissar Van Veeteren wird in eine Kleinstadt am Meer beordert um der örtlichen Polizei zu helfen zwei brutale Morde aufzuklären, ein dritter ereignet sich bald nach seiner Ankunft. Die brutalen Taten verunsichern die örtliche Bevölkerung, die Presse macht Druck und die Polizei kann keine konkreten Ermittlungsergebnisse vorweisen. Van Veeteren der ja als Hilfe geholt wurde, kann den Ermittlungen keine Wende geben noch gibt er entscheidende Impulse. Wie er am Ende den Fall tatsächlich löst bleibt nebulös.
Hakan Nesser gelingt es nicht glaubwürdige Ermittlungsarbeit zu vermitteln geschweige denn sie spannend zu gestalten. Seine Figuren bleiben seltsam blass, die Dialoge, besonders bei einigen der Befragungen durch Van Veeteren, künstlich. Von der im Text behaupteten Angst und Verunsicherung durch die Mordserie spürt man nichts. Selbst als zum Ende hin etwas Spannung aufkommt, Van Veeteren den Täter bereits kennt, der Leser wird im Dunkeln gelassen, handelt die Polizei bedächtig geradezu träge obwohl jeder Anlass zu Eile und beherztem Vorgehen gegeben wäre.
Hakan Nesser ergeht sich ebenso wie seine Hauptfigur in Andeutungen. Die Charaktere werden kaum entwickelt. Sprachlich einfach, was ja durchaus kein Makel sein muss, entsteht kaum Atmosphäre. Auf den letzten Seiten wird's besser, aber da ist dann auch nicht mehr viel zu retten. Insgesamt belanglos, reissbretthaft und wie der Entwurf zu einem Buch das noch auszuarbeiten wäre.
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am 18. August 2003
Das vierte Opfer war das dritte Buch, welches ich von Hakan Nesser gelesen habe. Und ich muss sagen, eindeutig das Beste der ganzen Reihe. Ein Buch, das man in einem Zug lesen kann und nach dem überraschenden Ende am liebsten nochmal von Vorne beginnen möchte.
Unglaubwürdig, wie ein Rezensent beschreibt, möchte ich nicht sagen. Allerdings bin ich auch kein Mensch, der sich mit Stift und Papier auf jeder Seite Notizen macht, um hinterher überprüfen zu können, ob alle Details zusammen passen. Bei mir muss das Lesen Spaß machen. Und wenn ich die Zeit vergesse und in die Welt des Autor eindringen kann, dann hat dieser wohl etwas sehr gut gemacht.
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am 26. September 2007
Nachdem mir ein anderer Roman Nessers sehr gut gefallen hat, wollte ich gern in die van Veteren-Reihe einsteigen. Warum nicht mit dem zweiten Band beginnen, der immerhin den schwedischen Krimipreis errungen hat? Gesagt, getan, ich brauchte nur zwei Tage, dann hatte ich den Band durch. Aber richtig spannend fand ich ihn nicht. In der ersten Hälfte geschieht nicht mehr, als dass drei Männer umgebracht werden und die Polizei Verstecken mit der Presse spielt. Man erfährt als Leser etwa so viel wie als Zeitungsleser, nämlich gar nichts von Bedeutung. Dann steigt für kurze Zeit die Spannungskurve, weil das titelgebende vierte Opfer fällig ist. Und dann folgt ein van Veteren-Special: als einsamer Wolf zieht der Kommissar seine Schlüsse, von denen man als Leser wieder nichts erfährt und demzufolge auch nichts nachvollziehen kann. Man tappt buchstäblich bis zur letzten Seite im Dunkeln (ebenso wie das vierte Opfer). Der Schluss ist, das muss ich zugeben, an Überraschungswert nicht zu übertreffen! Aber ob es gerechtfertigt ist, die innere Spannung der Geschichte derart zugunsten von sehr langwieriger Ermittlungsarbeit zu vernachlässigen, sei dahingestellt. Mich hat es (im Gegensatz zu "Die Schatten und der Regen") nicht überzeugt.
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am 9. Januar 2002
Ich finde das Buch im Großen und Ganzen gelungen, es beschreibt die Polizeiarbeit sehr detailliert und realistisch. Die Figuren werden umfangreich beschrieben, wodurch man sich gut in die jeweilige Person versetzen kann. Der Protagonist Van Veeteren wirkt sehr sympathisch, jedoch erscheint der Roman nicht nur aus seiner Perspektive, denn sie wechselt in jedem Kapitel. So wird man gezwungen sich ständig neu zu versetzen, was einem das Gefühl vermittelt mitten im Geschehen zu sein. Der Schluss ist sehr überraschend aber dennoch logisch und glaubhaft. Er regt dazu an, das Buch erneut zu lesen, da die Dialoge und Handlungen in einem neuen Licht erscheinen. Leider wird nicht erwähnt wie Van Veeteren auf die Spur kommt. Zudem sind die Verdächtigen von Vornherein auszuschließen, da sie meist zu offensichtlich erscheinen.
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