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57 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter erstling ...
mir hat mal ein krimiverkäufer in new york gesagt, dass man die bücher eines autors am besten in der reihenfolge ihres erscheinens lesen sollte ("read them in order"). der mann sah so aus, als habe er schon 1000 krimis gelesen, so dass er etwas davon verstehen musste .. klar, dass ich das seitdem so mache.
als ich - von mankell eher gelangweilt - auf hakan...
Veröffentlicht am 3. Juli 2003 von Franz Wagner

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja
Nachdem ich kürzlich von Nessers "Der Schatten und der Regen" begeistert wurde, wollte ich nun weitere Bücher des Autors lesen. Leider hat mich "Das grobmaschige Netz" nicht überzeugt. Die Idee an sich, und auch die Auflösung am Schluss, ist durchaus interessant, jedoch nur mittelmäßig umgesetzt. So richtig Spannung kommt nicht auf und man...
Veröffentlicht am 25. Mai 2008 von doth


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57 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter erstling ..., 3. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Das grobmaschige Netz (Taschenbuch)
mir hat mal ein krimiverkäufer in new york gesagt, dass man die bücher eines autors am besten in der reihenfolge ihres erscheinens lesen sollte ("read them in order"). der mann sah so aus, als habe er schon 1000 krimis gelesen, so dass er etwas davon verstehen musste .. klar, dass ich das seitdem so mache.
als ich - von mankell eher gelangweilt - auf hakan nesser aufmerksam wurde, habe ich also mit seinem ersten buch angefangen. um es kurz zu machen, es wird nicht mein letztes gewesen sein. folgendes möchte ich hier schon verraten:
1. nur weil nesser schwede ist heißt das nicht, dass sich sein buch wie ein mankell liest. es ist anders, lebhafter, spannender, zugänglicher.
2. der plot ist gut. auch jetzt, wochen später, muss ich sagen, dass ich die geschichte logisch finde und sauber aufgebaut. ein plausibler krimi, er hätte sich durchaus real so abspielen können.
3. nesser versteht es, spannung aufzubauen und die geschichte zu entwickeln. der fall löst sich erst ganz am schluss. ca. 90 % des texts führen zum kriminalfall hin, die lösung kommt dann schlag auf schlag.
wenn Sie einen nicht zu literarischen, sauberen krimi suchen liegen Sie richtig.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Start der schwedischen van Veeteren-Reihe, 1. September 2005
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das grobmaschige Netz (Taschenbuch)
Ein Mann wacht morgens aus dem Suff auf, will ins Bad - und findet die Tür von innen verschlossen. Wie er später feststellt, liegt dort seine Frau in einer Blutlache tot in der Badewanne. Erinnern kann er sich an nichts mehr - doch es kommt zu Übersprungshandlungen, die verdächtig sind... Dazu gleich ein Wort zum Klappentext: den lieber nicht lesen, denn er verrät zu viel über den Fall und verdirbt etwas die Spannung.
Nessers Debüt ist spannend geschrieben, überzeugend und mit einem überraschenden Ende - was will man mehr? Nesser stellt seinen Kommissar van Veeteren nicht so in den Mittelpunkt wie andere Krimi-Reihen, vielmehr beschäftigt er sich mit dem Zusammenspiel der Beteiligten und arbeitet mehrere Figuren aus. Jede Krimi-Reihe ist natürlich Geschmackssache, doch meiner Ansicht nach ist Nesser unter den skandinavischen Krimi-Autoren (u.a. Mankell, Arnaldur Indridason, Ake Edwardson, Leena Lehtolainen, Anne Holt) einer der Besten.
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Debüt von Hauptkommissar Van Veeteren, 26. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das grobmaschige Netz (Taschenbuch)
"Das grobmaschige Netz" (btb 72380 - schwedische Originalausgabe 1993) war das Krimidebüt von Hakan Nesser, einem schwedischen Autor, und zugleich jenes von seinem Hauptkommissar Van Veeteren. Sie ermitteln in einem nichtgenannten Land, das sich dadurch auszeichnet, daß - etwas verwirrend - Namens- und Ortsbezeichnungen in holländischer, schwedischer und deutscher Sprache sowie noch in einigen anderen Sprachen vorkommen. Hauptkommissar Van Veeteren ermittelt mit seinen 6 Kommissaren (vielleicht ein paar zuviel) in einem mysteriösen Fall: Janek Mitter wachte nach einem durchzechten Abend eines Morgens auf und findet seine Frau Eva ermordet vor. Bei der Vernehmung ist er sich zwar sicher, daß er nicht der Mörder seiner Frau ist, kann es aber nicht beweisen. Alles spricht gegen ihn. Er kommt vor Gericht und wird verurteilt. Kurze Zeit später wurde er in der Nervenheilanstalt, in die er eingewiesen wird, ermordet. Hauptkommissar Van Veeteren, der bereits beim ersten Mord Zweifel an der Schuld des Angeklagten hatte, ist sich sicher, daß die Gründe beider Morde in der Vergangenheit zu suchen sind, und versucht mit seinem Team, durch intensive Recherchen dem Täter auf die Spur zu kommen - was ihm schließlich gelingt. Insgesamt ein von der ersten bis zur letzten Seite spannendes Buch.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen außergewöhnlicher Erstlingskrimi mit leichten Schwächen, 29. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Das grobmaschige Netz (Taschenbuch)
Ich habe bereits einige Bücher von Nesser - den ich übrigens für wesentlich interessanter als Mankell halte - gelesen, und bin erst jetzt dazu gekommen, mir seinen Erstlingskrimi aus dem Jahre 1993 zu Gemüte zu führen.
Wenn man sich also in chronologischer Reihenfolge mit der van Veeteren-Serie beschäftigen will, ist es sinnvoll, aber nicht unbedingt erforderlich, diesen ersten van Veeteren-Krimi auch als Ersten zu lesen.
Van Veeteren wird hier von Nesser als echter Kotzbrocken dargestellt; es erscheint allerdings wenig real, dass insbesondere sein Umgang mit den Kollegen, so in praxi überhaupt möglich ist. Eine weitere Schwäche des Krimi sind die fiktiven Handlungsorte, wohl irgendwo in den Niederlanden. Man gerät hier irgendwie ins Schwimmen. In beiden angesprochenen Punkten hat Nesser aber dazu gelernt und in den Folgekrimis Änderungen vorgenommen.
Negativ überrascht war ich von dem Sprachstil Nessers, der mich in diesem Krimi nicht gerade überzeugt hat, insbesondere wenn man weiß, was Nesser kann und wie exzellent er in seinen späteren Büchern formuliert. Seine literarische Sprache und sehr gute Lesbarkeit sind eigentlich gerade die Stärken Nessers. Die vermisse ich hier noch.
Für mich war es aber interessant, die positive Entwicklung des Schriftstellers Nesser verfolgen zu können, der sich ja selbst gar nicht als typischer Krimi-Schriftsteller sieht und in seinen guten Büchern den Kriminalfall nur als Vorwand nimmt, um sozial-psychologische Themen bzw. psychologische Studien darzustellen. Nesser steht insofern in der Tradition von Sjöwall/Wahlöö, bei denen aber die Polizeiarbeit viel stäker in den Vordergrund gestellt wird.
Der Krimi wird von mir dennoch - trotz aller geschilderter Schwächen - als überdurchschnittlich bewertet. Nesser hat die Geschichte gut entwickelt und die Art und Weise, und mit welcher Psychologie van Veeteren den Fall löst, fand ich außergewöhnlich gut. Das geht weit über das Übliche hinaus.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gar kein schlechter Anfang, 30. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Das grobmaschige Netz (Taschenbuch)
Janek Mitter erwacht eines morgens verkatert und findet seine Ehefrau tot in der Bandewanne vor. Zwar kann er sich an nichts erinnern, dennoch schwört er, daß er nicht der Mörder seiner Frau ist. Trotzdem wird Mitter verurteilt und in eine psychatrische Anstalt eingewiesen. Als er jedoch selber ermordet aufgefunden wird, stellt sich für Kommissar Van Veeteren und sein Team stellt sich dann die Frage, wer stattdessen der Mörder ist.
Ein absolut spannender Krimi, mit überraschendem Ausgang. Seine Hauptfigur, Van Veeteren, ist allerdings ebenso wenig ein zweiter Wallander, wie Nesser ein zweiter Mankell ist. In einigen Punkten gleichen sich die beiden sicherlich, grundsätzlich ist Van Veeteren aber kauziger, irgendwie eigener und kantiger dargestellt. Hakan Nessers Stil ist meines Erachtens wesentlich schneller und etwas dynamischer, als der Mankells, weshalb man nicht unbedingt zu sehr vergleichen sollte, sondern besser die beiden Autoren für sich geniessen sollte. Generell würde ich aber sagen, wer die Skandinavischen Krimis mag, der wird auch hier eine Mischung aus Spannung, Raffinesse, einigen Überraschungen finden und einen weiteren Kommissar, der das Zeug zur Kultfigunr hat.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja, 25. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Das grobmaschige Netz (Taschenbuch)
Nachdem ich kürzlich von Nessers "Der Schatten und der Regen" begeistert wurde, wollte ich nun weitere Bücher des Autors lesen. Leider hat mich "Das grobmaschige Netz" nicht überzeugt. Die Idee an sich, und auch die Auflösung am Schluss, ist durchaus interessant, jedoch nur mittelmäßig umgesetzt. So richtig Spannung kommt nicht auf und man kann als Leser die Auflösung auch nicht nachvollziehen; was sicher auch daran liegt, daß das Werk einfach zu kurz ist - dadurch verliert es an Tiefe und die vorkommenden Charaktere können nur grob gezeichnet werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender, kurzweiliger Krimi, 28. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Das grobmaschige Netz (Taschenbuch)
Sehr gut zu lesender Krimi, der bis zur letzten Seite spannend bleibt.

Van Veetren ein eigenwilliger Ermittler der nicht immer sanft mit seinen Kollegen umgeht. Das lockert die Geschichte auf und sorgt ab und zu für einen Schmunzler beim Leser.

Nesser bleibt an der Handlung dran und verliert sich nicht in irgendwelchen Ausschmückungen von Landschaften und Orten. Das macht den Krimi kurzweilig und man bleibt leichter im Lesefluss.

Es ist ein Krimi für zwischendurch, leicht zu lesen und mit Lust auf einen weiteren.

Zu vergleichen ist Nesser mit Mankell nicht, dafür sind die beiden zu unterschiedlich ( Stimme da der ersten Rezension zu!)

Trotzdem sind beide in Ihrer Art absolute Spitzenklasse.

Für Krimifans ein Muss in meinen Augen. Viel Spaß dabei.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Der Schlimmste von allen!" - Ein Muss!, 20. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Das grobmaschige Netz (Taschenbuch)
Nesser wird gerne mit Mankell verglichen. Weshalb, das ist und wird mir aber beim besten Willen nicht klar (abgesehen von der Tatsache, dass beide Schweden sind). Mankell ist meines Erachtens ein äußerst politischer Autor, der in jedem seiner Fälle soziale Brennpunkte, gesellschaftliche Fehlentwicklungen und die eine oder andere moralphilosophische Fragestellungen zielgerichtet ausleuchtet. Nesser hingegen interessiert all das einen feuchten Kehricht, er ist ein im kurzweiligen Sinne psychologischer Krimi-Autor. Im Mittelpunkt seiner Erzählungen stehen die handelnden Figuren, die Opfer, die Täter und vor allem die Ermittler.

Nessers Krimi-Debut DAS GROBMASCHIGE NETZ hat seinerzeit einen Preis als bestes solches gewonnen. Zurecht, wie ich finde. Bislang hatte ich nur MÜNSTERS FALL gelesen, in dem der Ermittler Van Veeteren sich bereits aus dem aktiven Dienst zurückgezogen hatte und seinem Adlatus Münster lediglich als graue Eminenz und orakelnder Ratgeber auf dem heimischen Balkon bei den Ermittlungen zur Seite stand. Ich hatte mich köstlich amüsiert.

Was mir an MÜNSTERS FALL gefallen hat, erfüllt sich in diesem ersten Roman der Reihe sogar noch stärker: Die intime Nähe von psychologischer Tragik und einfach köstlichem Humor, insbesondere die Dialoge und Monologe, die sich lesen, als wären sie vom Munde abgeschrieben, sind unbezahlbar (hier auch einen Knicks in Richtung der Übersetzerin Gabriele Haefs: Sehr gute Arbeit!).

Die Figur Van Veeterens ist zudem eine Marke: Auch wenn man nicht ausführlich über seine Lebensgeschichte informiert wird, weckt sie das Interesse nach mehr. Man fühlt sich dabei nicht von Nesser fahrlässig unterinformiert, sondern vielmehr von Van Veeteren selbst willentlich aus der Biographie ausgeschlossen ... und das passt wie Topf und Deckel zu der Figur des eigenwillig-grantigen Ermittlers.

An einer Stelle des Romans ruft der des Mordes Verurteilte Mitter bei der Polizei an, um mit Van Veeteren zu sprechen, aber er entsinnt sich nicht an den Namen des Kommissars, der ihn im Zuge der Ermittlungen verhört hat. Also verlangt er, mit dem "Unsympathischen" zu sprechen. Mit welchem Unsympathischen, will der diensthabende Beamte wissen, es wimmele auf der Polizeiwache nur so von unsympathischen Polizisten. Die Antwort lautet: "Mit dem Schlimmsten von allen!"

Und das ist er zweifellos, der Schlimmste von allen. Brüskierend und herrisch gegenüber Verdächtigen, Zeugen, Kollegen. Aber dennoch ist Van Veeteren, der berufsmäßig desillusionierte, hartleibige und dienstmüde Kommissar eine schillernde Gestalt, deren Fälle man einfach lesen muss, wenn man ordentlich komponierte und schnörkellos erzählte Krimis mag. Und wer diesbezüglich anderer Ansicht ist, der dürfte sich von Van Veeteren vermutlich anhören dürfen: "Halt die Fresse!" So ist er halt, dieser VV.

Dienstanweisung also: Lesen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doppelt gut..., 10. April 2011
...kommt das ADAC-Motorwelt-Hörbuch -Das Grobmaschige Netz- von Hakan Nesser daher. Zum einen ist es die unspektakuläre, dichte, realitätsnahe und spannende Krimigeschichte mit "echtem" Ermittlerflair. Zum zweiten ist es Dieter Moor, der diesen Krimi, der auch in der gekürzten Hörbuchversion(auf 6 CDs) seine Klasse nicht verliert, professionell und einfühlsam vorträgt.

Janek Mitter, seines Zeichens Lehrer, erwacht verkatert. In der Badewanne findet er die Leiche seiner Frau Eva. Mitter hat keinerlei Erinnerung mehr an die durchzechte Nacht. Wer sollte der Mörder sein, wenn nicht er? So landet Mitter zunächst vor Gericht und dann im Gefängnis. Kommissar Van Veeteren muss sich mit diesen Fall eigentlich nicht mehr befassen, aber er ist skeptisch. Bei 19 Fällen weiß er sofort, wer der Mörder ist, beim Zwanzigsten bekommt er Zweifel. Janek Mitters Fall ist diese Nr.20. Van Veeteren weiß noch nicht warum, aber er glaubt nicht an Mitters Schuld. Ziemlich schnell stellt sich heraus, dass Van Veeteren sich auf sein Gespür verlassen kann. Zusammen mit seinem Kollegen Münster macht er sich an die Arbeit...

Hakan Nesser schickt seinen Kommissar Van Veeteren zum ersten Mal auf Schicht. Das geschieht in einer fiktiven Stadt mit skandinavischem Charakter. Van Veeteren ist dabei alles andere als ein Sympathieträger. Der Kommisar ist kurz angebunden, knurrig, unsozial, rechthaberisch, vergreift sich im Ton und ist manchmal ein echtes Ekelpaket. Sein Kollege Münster hat es da nicht einfach. Doch Van Veeterens Kopf arbeitet brilliant. Nach und nach sammelt er die Dinge auf, die zusammen gehören. Dann ist er sich sicher: Er wird den Mörder finden!

-Das grobmaschige Netz- ist ein Krimi, so wie ich ihn mir wünsche. Ohne großen Firlefanz und ganz nah am echten Leben. Wie Van Veeteren mit seinem Team genau das macht, was getan werden muss, das ist Polizeiarbeit vom Allerfeinsten. Wenn das Ganze dann noch so clever und unterhaltsam vorgetragen wird, wie hier von Dieter Moor, habe ich persönlich keinerlei Kritikpunkte. Absolut empfehlenswert!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gelungener Einstand!, 29. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das grobmaschige Netz (Taschenbuch)
Hakan Nesser etablierte 1993 mit diesem Roman seinen schwedischen Serienermittler Van Veteeren, eine kauzigen, manchmal ordinären und ungehaltenen, aber intuitiven Polizisten, der mit zumeist brutalen und rätselhaften Verbrechen konfrontiert wird. Der Vergleich mit Mankells Wallander-Romanen liegt nahe, und in der Tat tragen beide Polizisten ähnliche Merkmale - labile Charaktere, weggelaufene Frauen, ein Leben für die Polizei und eine ständige Verwunderung über die Brutalitäten unserer Zeit. Dieser Roman bietet viel Spannung und ein überraschendes Ende mit einem komplexen Motiv. Verwirrend ist in der Tat die Benennung von Personen und Orten mit deutschen, holländischen und sonstigen europäischen Namen - anscheinend wollte Nesser seine Romane relativ "unschwedisch", sprich global halten. Damit geht leider die besondere Note verloren, die die Mankell-Romane ausmacht - trübselige und urige Landschaften als Plattform für kauzige Prototypen in Südschweden. Dennoch sei das Werk Nessers und dieser Debütroman jedem Schwedenkrimi-Fan wärmstens empfohlen - und davon gibt es scheinbar täglich mehr.
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Das grobmaschige Netz: Roman
Das grobmaschige Netz: Roman von Håkan Nesser (Taschenbuch - 9. Mai 2011)
EUR 8,99
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