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38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum besseren Verständnis dieser Krankheit
Dieses Buch ist ein Erfahrungsbericht einer Frau, die selbst an Schizophrenie erkrankt ist, wieder gesund wurde und heute als Psychologin arbeitet. Sie beschreibt den schleichenden Weg in die Krankheit, die Einsamkeit ihrer Kindheit und Jugend, die großen Anforderungen, die sie an sich stellte und wie aus ihren eigenen unerfüllbaren Erwartungen ein Teufelskreis...
Veröffentlicht am 25. November 2010 von B. Johanna

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Psychologen haben den größten Schlag
Am Anfang kommt man noch mit. Das mit dem Kapitän und den Wölfen usw. aber spätestens danach verliert man die Lust am Lesen. Es ist sehr umständlich geschrieben und man hat keinen Aufhänger. Es wird vom Patientsein geschrieben und von Gefühlen es ist sehr langweilig langwierig werde das Buch nicht weiter lesen. Bin auch davon überzeugt,...
Vor 7 Monaten von Nadja Sossau veröffentlicht


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38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum besseren Verständnis dieser Krankheit, 25. November 2010
Von 
B. Johanna (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Dieses Buch ist ein Erfahrungsbericht einer Frau, die selbst an Schizophrenie erkrankt ist, wieder gesund wurde und heute als Psychologin arbeitet. Sie beschreibt den schleichenden Weg in die Krankheit, die Einsamkeit ihrer Kindheit und Jugend, die großen Anforderungen, die sie an sich stellte und wie aus ihren eigenen unerfüllbaren Erwartungen ein Teufelskreis wurde. Sie erschuf sich einen Kapitän, der ihr Kommandos zubrüllte, sie sah Wölfe, die sie verfolgten und sie verstand immer weniger von der Welt der "Gesunden".
Das Buch beschreibt zu einem Großteil ihren Aufenthalt in verschiedenen Kliniken. Interessant ist es v.a. durch die "Betroffenenperspektive", die durch ihr späteres Psychologie-Studium und ihre Arbeit so professionell aufgeschlüsselt wird, dass man die Schizophrenie in weiten Teilen verstehen lernt. Es werden auch einige grundsätzliche Dinge gesagt, die einfach als Hintergrundinfo ganz nützlich sein können. Z.B. sind einige Symptome durch den Klinikalltag erklärbar. Die meiste Zeit besteht aus Langeweile und so erklärt die Autorin, dass es nur ganz logisch ist, dass sie oft Papier aß, um die Leere in sich zu füllen. Oder es wird auch die ganz andere Logik eines Kranken verständlich gemacht. So geschah es einmal, dass eine Schwester versehentlich etwas liegen ließ, weil sie zu einem Notfall gerufen wurde und die Autorin, die zu dieser Zeit alles Zerbrechliche zerbrach, um sich damit zu schneiden, sah dieses Versäumnis der Schwester analog zu den Befehlen des Kapitän als Aufforderung, sich umzubringen. Natürlich hatte die Schwester dies keinesfalls intendiert, aber in den Augen Arnhilds konnte es nur so gemeint gewesen sein.
Es wird auch ein trauriger Aspekt dargestellt. Die Autorin wurde nicht nur einmal in die Klinik eingewiesen und dies häufig durch die Polizei. Ein Mal geschah es, dass es sich um charakterlich nicht sehr integre Polizeibeamte handelte und sie machten sich einen Spaß daraus, sie lächerlich zu machen, zu demütigen und auszulachen. Ich für meinen Teil finde es beängstigend, dass jemand, der sich nicht wehren kann, in seiner Menschenwürde derart verletzt wird.
Wichtig und auch deutlich beschrieben, finde ich ihre Einsicht, dass die "Symptome dem Kranken gehören". Das heißt, dass sie niemand außer diesem so gut deuten kann. Ihre Bedeutung kennt nur der Betroffene und er muss sie, natürlich mit Hilfe, herausfinden. Überhaupt finde ich es erstaunlich und respekteinflößend, wie sie sich ihre Krankheit "zu eigen" macht. Es gibt wohl wenige Betroffene, die mit sich und ihrer Schizophrenie so im Reinen sind und so gut damit umgehen und darüber reden können. Wohl beschreibt Arnhild aber auch den jetzigen Umgang einiger Kollegen oder Bekannter, der trotz ihrer vollständigen Gesundung, nicht völlig vorurteilsfrei ist.
Dieses Buch leistet einen großen Beitrag zum Verständnis einer häufig missverstandenen und verrufenen Krankheit. Für diese Leistung verdiente es eigentlich fünf Sterne. Ich entscheide mich dennoch für vier, da es in meinen Augen zwei Mankos hat. Zum einen fehlt eine Erläuterung zum familiären Hintergrund. Dies ist zwar zum Schutz der Familie verständlich, aber es ist doch ein blinder Fleck in diesem Lebensbericht, da dadurch eine meiner Fragen unbeantwortet bleibt: Welche Rolle spielte die Familie bei der Krankheitsentstehung? Zum anderen bleibt auf der psychologischen Ebene für mich unklar, warum oder wie Arnhild wieder gesund geworden ist. Es werden zwar die sozialen Belange behandelt, wie sie langsam wieder außerhalb der Klinik zu leben lernte, welche Hilfestellungen sie bekam usw. Aber was ist der Grund, was hat sich für sie verändert, dass sie wieder gesund werden konnte? Diese beiden Fragen bleiben für mich ungeklärt und deshalb vier Sterne. Nichtsdestotrotz sehr lesenswert und spannend!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fesselnd und aufklärend, 11. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Morgen bin ich ein Löwe: Wie ich die Schizophrenie besiegte (Taschenbuch)
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ein Buch, das fesselt und ohne erhobenen Zeigefinger aufklärt oder altklug daherredet.
Das Tabuthema Schizophrenie wird offen angesprochen. Dabei werden viele Vorurteile(die ich hatte, aber die sicher auch viele andere haben) weggeräumt, andere bestätigt. Es nimmt aber vor allem die Angst vor der Krankheit oder vor psychischen Krankheiten allgemein. Auch wenn einige Beschreibungen und Tatsachen immer noch erschreckend sind, hilft es doch zu sehen, was dahinter steckt, dem großen Unbekannten ein "Gesicht" zu geben.
Egal ob man nur betroffen ist(direkt oder indirekt) oder nicht, ein sehr lesenswertes Buch!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch hat mir geholfen ..., 27. Dezember 2009
Von 
Ralph Peterhänsel "The seer who sees" (Nittel, Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
... und fragt nicht wie ! Erst durch dieses Buch, welches ich locker als eines der besten Autobiographien aller Zeiten werten würde, wurde mir die Tragweite meiner eigenenen Erkrankung bewusst, und zugleich öffnete es mir den Weg aus meiner eigenen Schizophrenie. Der Untertitel "Wege aus der Schizophrenie" war also wie für mich bestimmt ... Auch mein langjähriger Psychiater las es auf meine Empfehlung hin, und war ebenfalls äussert angetan, wir sprachen mehrmals über verschiedene Auszüge dieses Buches in unseren Sitzungen. Dieses Buch fesselt einen tatsächlich dermassen, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann, wie es passend eine der rezensierenden Zeitungen beschrieb. Und es liess in mir den schon seit einiger Zeit schlummernden Wunsch erwachen, selbst ein Buch über meine eigene Schizophrenie zu schreiben, hoffentlich klappt es mal irgendwann ... Thank you, Arnhild, you saved my life !!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unbedingt zu empfehlen!, 10. Juni 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Morgen bin ich ein Löwe: Wie ich die Schizophrenie besiegte (Taschenbuch)
Als Psychologin und angehende Psychotherapeutin, die inzwischen zwei Jahre mit schizophrenen Patienten gearbeitet hat, muss ich wirklich sagen, dass dieses Buch sehr sehr empfehlenswert ist, um die Perspektive einer Betroffenen kennenzulernen. Im Grunde sollten alle, die mit schizophrenen Patienten arbeiten, dieses Buch lesen, seien es Psychiater, Pflegekräfte oder Psychologen. Einizger Kritikpunkt: Die angeblich 10 Jahre, die die Autorin in der Psychiatrie verbracht hat, sind absolut nicht chronologisch dargestellt. Daher kommt es zu der Bewertung und zum Abzug eines Sternes, weil alles etwas chaotisch rüberkommt - dies passt aber zu dem, wie die Autorin die Zeit wohl erlebt hat und ist dennoch wunderbar lesbar mit immer wieder interessanten fachlichen Einschüben, die überhaupt nicht langweilen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Arnhild Lauveng: Morgen bin ich ein Löwe, 28. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Morgen bin ich ein Löwe: Wie ich die Schizophrenie besiegte (Taschenbuch)
Das Buch ist ergreifend geschrieben und gibt dem Leser die Möglichkeit, sich in die Schizophrenie-Kranke hineinzufühlen. Über den kritischen Moment ihrer Gesundung etwas zu erfahren, darauf wartet man leider vergebens - wohl weil es bei jedem Kranken ein anderer sein muss und man ihn nicht nachahmen kann. Trotzdem schenkt das Buch direkt oder indirekt Betroffenen Hoffnung und auch praktikable Hinweise dafür, worauf es in der Pflege und bei Heilungsbemühungen Schizophreniekranker ankommt. Auch wer sich bloss informieren möchte über diese "Krankheit", erhält durch die Lektüre dieses Buches eine Vorstellung der Krankheit und aber was dabei das Wichtigste ist: eine Vorstellung davon, dass und wie es ein Mensch ist, der während seiner Krankheit immer anwesend ist und das Ganze an und in sich erlebt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstehen und Verständnis, 20. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist ein gutes Buch, das sicher auch zwischen den Zeilen das Verständnis für das Phänomen der Geistigen Haltung fördert, die Schizophrenie genannt wird, der Form jedenfalls, die mit Stimmen hören und Wahnvorstellungen einhergeht.

Ja, ich war immer überzeugt, daß alle Handlungen Sinn machen für den Handelnden. Und daß die Wahnvorstellungen Produkte der eigenen Wünsche, Begierden und Ängste sind.

Es war schön, das so zu lesen, von innen heraus geschrieben ...

Sicher eine Hilfe, den anderen, Verrückten, viel besser zu verstehen.

Ich kann mir vorstellen, daß es einen Sog entwickelt, genau so wie es geschrieben ist, welcher Betroffene ergreift ... mit zieht ...

Danke für dieses Buch!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast zu schön um wahr zu sein, 3. Mai 2010
Die Autorin erzählt ihre Geschichte und es ist eine Geschichte die Schizophrenie neu definiert. Es gibt dem Ganzen einen Sinn und hilft das Unverständliche fassbar zu machen. Da entsteht Hoffnung. Für mich als Pflegender ein sehr wertvolles Buch. Die beiden Sichtweisen als Erkrankte und Therapeutin sind sensibel vereint und geben echte Einsicht und Ansätze für Helfende und Angehörige. Absolut empfehlenswert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Seltenes Buch!, 11. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Morgen bin ich ein Löwe: Wie ich die Schizophrenie besiegte (Taschenbuch)
Ich hoffte mit diesem Buch mehr über die Ursachen einer Schizophrenie zu erfahren. Hier wird der Verlauf einer paranoiden Schizophrenie mit akustischen und visuellen (die eher selten sind) Halluzinationen ausführlich geschildert. Auch über ihre Gefühlswelt spricht die Autorin im Zusammenhang mit ihren Symptomen. Ihre Gefühle behauptet sie aber nicht auf realen Ereignissen. Man erfährt also nicht sehr viel Privates über die Autorin was ich sehr schade finde, da mich immer der Kern der Sache interessiert. Auch entsteht der Eindruck dass Schizophrenie hauptsächlich aus Halluzinationen besteht, was für viele garnicht zutreffen muss. Grundsätzlich ist das Buch aber lesenswert, da dass die einzige Möglichkeit ist, der Seele eines Schizophrenen so nahe zu sein und die Logik der Krankheit, die für jeden leicht nachvollziehbar sein müsste, zu verstehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Davon sollte es mehr geben, 29. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Morgen bin ich ein Löwe: Wie ich die Schizophrenie besiegte (Taschenbuch)
Vielen Vank für diese offene und mutige Schilderung der eigenen Geschichte. Auch hier sollte das Fachpersonal das Buch unbedingt lesen und danach handeln. Völlig klar wird, wie ewichtig eine kompetente und menschenfreundliche Behandlung für den Krankheitsverlauf ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr super Einblick in die Welt von Schizophrenie, Klinik und Therapie, 4. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Morgen bin ich ein Löwe: Wie ich die Schizophrenie besiegte (Taschenbuch)
Unglaublich gutes Buch. Therapeuten müssen das gelesen haben. Arnhild beschreibt so vieles so logisch und gut, dass einem diese Störung gar nicht mehr fremd vorkommt. Die ganzen Zusammenhänge, die sie beschreibt, sind so gut erklärt und laasen einen noch so verrückte Verhaltensweisen verstehen.
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Morgen bin ich ein Löwe: Wie ich die Schizophrenie besiegte
Morgen bin ich ein Löwe: Wie ich die Schizophrenie besiegte von Arnhild Lauveng (Taschenbuch - 6. April 2010)
EUR 9,99
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