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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte einer Liebe ohne Happy End, 1. Januar 2010
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Latife Hanim (der Zusatz Hanim steht für Dame, Frau - 1899-1975) und Mustafa Kemal Pascha (1881-1938), türkischer Soldat, Führer und Staatsmann, der die Republik Türkei gegründet hat und ihr erster Präsident wurde. Zweieinhalb Jahre waren die beiden verheiratet, von 1923-1925. In den Jahren nach der Scheidung wurde Latife von der offiziellen Geschichtsschreibung ignoriert. Ipek Çalislar erzählt mit diesem Buch nicht nur die Geschichte einer Frau, wie sie in einer wohlhabenden Familie aufwuchs, das Zusammenleben, die Zeit nach der Trennung bis zu ihrem Tod, sie zeigt auch die ersten, schwierigen Jahre der Republik, zeigt die gesellschaftlichen Umbrüche und welche Rolle Latife dabei spielte.

Die Schwerpunkte reichen dabei von dem gesellschaftlichen Leben bis hin zur türkischen Frauenbewegung. Das türkische Zivilgesetz, welches 1926 in Kraft trat und auf dem Schweizer Zivilgesetz basiert, wurde zumindest laut der Zeitschrift TIME durchaus von Latife beeinflusst. Die Führerin der türkischen Frauenbewegung jener Zeit war jedoch Nezihe Muhiddin. Darüber hinaus geht Ipek Çalislar aber auch auf spezielle Fragen ein: Worauf gründete die Ehe? Spielte bei der Eheschließung Geld eine Rolle? Was waren die Gründe für die Scheidung? Dabei gibt es keine klaren Antworten. Die Zeitzeugen sind tot und so hat die Autorin aus Dokumenten und Aussagen Verschiedenes zusammen getragen, welches sie dem Leser neutral präsentiert. Komplex, nicht einfach. Sicher scheint mir zumindest, dass Atatürk sehr wohl eine gebildete und selbstbewusste Frau schätzte. Warum sonst hätte er Latife geheiratet, sie nachhaltig unterstützt auf ihrem Weg. Hätte er ein Heimchen am Herd gesucht, so wäre Fikriye - eine Verwandte Atatürks und die Frau, die vor Latife seinen Haushalt führte - die richtige Wahl gewesen. Dass Fikriye ihn liebte und durch die Heirat maßlos enttäuscht wurde, zeigt ihr Selbstmord. Nein, meiner Meinung nach schätzte der türkische Führer eine Frau, mit der er auf Augenhöhe leben konnte, die durch ihre Fremdsprachenkenntnisse ausländische Diplomaten beeindruckte, die Reden halten konnte, die selbstbewusst ihre Meinung äußerte.

Latife selbst schwieg bis zu ihrem Tode über die Beziehung und hat auch ihre Verwandten zum Schweigen verpflichtet, so dass die Recherchen der Autorin erschwert wurden. Sie musste vor allem Dokumente, Zeitschriften, Zeitungen, Memoiren von Zeitzeugen und andere Bücher als Informationsmaterial nutzen. Zwei Jahre lang dauerten die Arbeiten. Die Bibliografie am Ende des Buches ist erstaunlich umfangreich. Schade nur, dass die meisten Bücher türkische Titel tragen. Des Weiteren sind natürlich nicht nur mehrere Seiten mit Fotografien vorhanden, sondern auch ein Anhang, in dem die wichtigsten Ereignisse (z.B. Gallipoli, Friede von Lausanne, etc.) sowie Personen und sonstige Besonderheiten erläutert sind. Im Text selber sind immer wieder Zitate (kursiv / eingerückt) eingebaut. Diese Zitate sind mitunter auch länger, stören aber zumindest meiner Meinung nach den Lesefluss nicht, sondern unterstützen die Aussagen der Autorin.

Mein Fazit: Ipek Çalislar erzählt nicht nur von einer gebildeten, fortschrittlichen Frau, sie zeigt auch unbekannte Seiten des Gründers der Republik Türkei. Seiten, die einem den Menschen Atatürk näherbringen. Gut geschrieben mit gelungener Integration des geschichtlichen Hintergrunds. Meiner Meinung nach empfehlenswert für Leser, die an Biografien Spaß haben oder sich für historische Themen interessieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Porträt - Mischung aus Erzählung und Quellendokumentation, 7. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mrs. Atatürk Latife Hanim: Ein Porträt (Taschenbuch)
Der Journalistin Ipek Calislar ist zu verdanken, dass das beeindruckende Leben von Latife Hanim (1898-1975) nicht ganz in Vergessenheit geraten ist. Die politische Brisanz dieser Biographie der türkischen Frauenrechtlerin und Ehefrau der Jahre 1923-25 von Kemal Atatürk liegt darin begründet, dass ihr vermuteter Einfluss auf die Politik des Gründers der türkischen Republik wesentlich bedeutender ist als in der offiziellen türkischen Geschichtsschreibung darstellt wird. Wie aus dem Klappentext zu entnehmen ist, führte die Veröffentlichung dieses Porträts zum Vorwurf, die Ehre von Atatürk würde durch diese Veröffentlichung verletzt.

Ipek Caslilars Absicht ist es in aufwändiger Recherche die Beziehung der Eheleute Atatürk zu „rekonstruieren“, was jedoch mit Schwierigkeiten verbunden ist. In türkischen Quellen scheint die Rolle von Atatürks Ehefrau eher negativ darstellt zu werden, wenn sie nicht ganz unterschlagen wird. Ergiebiger sind Zeitungsartikel der 20-iger Jahre, zumal Latife Hanim, die in London und Paris gelebt hatte, häufige Interviewpartnerin ausländischer Journalisten war. Verwandte stellten kaum Dokumente zur Verfügung und beschränkten sich auf die Korrektur einiger Rechercheergebnisse. Latife Hanim hatte nach ihrer Scheidung über die Beziehung bis zur ihrem Tod im Jahr 1975 ihr Schweigen bewahrt und ihre nächsten Verwandten auch hierzu verpflichtet.

Wer eine flüssige zu lesende Biografie dieser modernen türkischen Frau erwartet wird enttäuscht sein.
Auf den ersten 100 Seiten werden Familie, Auslandsaufenthalte, Begegnung mit Mustafa Kemal, Heirat und Ehejahre dargestellt, teilweise im auktorialen Erzählstil mit wörtlicher Rede, teilweise in sachlicher Zusammenfassung mit Zitaten, allerdings ohne Belegstellen. Durch häufige Zwischentitel der kurzen Kapitel wird der Leser auf Themenwechsel vorbereitet, die Zwischentitel sind teilweise in Frageform gehalten, wodurch die Autorin gut deutlich macht, dass die Quellenlage keine eindeutige Antwort erlaubt.

Die türkische Originalausgabe von 2006 umfasst 520 Seiten, wurde also in der deutschen Übersetzung auf gut die Hälfte gekürzt. Die türkische Leserschaft als ursprüngliche Zielgruppe dürfte mit der knapp 100-jährigen Geschichte ihrer Republik vertraut sein, für deutsche Leser/innen empfiehlt es sich vor der Lektüre des Porträts sich kurz mit den Ereignissen in den 20-iger Jahren in der Türkei vertraut zu machen. Die eindrücklichen Abbildungen alter Fotos und die zehn Seiten Glossar im Anhang sind hilfreich, aber der geschichtliche und politische Kontext der Ehejahre 1923-25 bleibt unübersichtlich. Man kann aber ahnen, welche politischen Entscheidungszwänge das Präsidentenehepaar – vielleicht auch privat - belasteten.

Der letztliche Anlass bzw. Grund zur Scheidung bzw. Verstoßung seiner Frau durch Atatürk bleibt offen. So erschöpft sich der zweite Teil des Porträts in umfangreichen Zitaten aus Briefen, Memoiren von Zeitgenossen oder Zeitungsartikeln, die über die Beziehung, Ursachen und die Folgen der Scheidung spekulieren. Der Vergleich von Latife mit Napoleons Frau Joséphine, der von der internationalen Presse 1925 vorgenommen wurde, macht deutlich, wie sehr Latife Hanim ihre Zeitgenossen beeindruckt hat.

Zweifellos hat die Biografie stellenweise etwas Märchenhaftes. Die jugendliche Schwärmerei für den türkischen Befreier führt dank zufälliger Begegnungen zur Eheschließung. Eine Liebesbeziehung oder vor allem eine effektive Partnerschaft, um die gemeinsamen politischen Ziele zu verwirklichen? Scheiterte die Verbindung an privaten Konflikten oder an politischen Differenzen? War das Rollenverständnis als Frau und Ehefrau des Präsidenten zu modern und selbstbewusst für den jungen Staat in dieser Phase des Übergangs von Tradition zur Moderne? War die Scheidung für Atatürk Teil eines politischen Kompromisses? War das spätere Schweigen bzw. Verstummen von Latife Hanim Zeichen ihrer auch nach der Scheidung fortbestehenden Liebe und Verbundenheit oder politische Rücksichtnahme ? Hatte Latife Hanim Schuldgefühle, weil sie sich der verweigerte Zustimmung ihres Vaters zur Heirat widersetzte?

Viele Fragen, die das Porträt von Mrs. Atatürk – eigentlich eher eine Materialsammlung für eine Biografie - offen lässt. Das vorliegende Porträt von Latife Hanim zeigt aber eindrücklich, dass dieser Persönlichkeit im Zentrum der Macht der jungen türkischen Republik nicht nur als Ehefrau Atatürks, sondern vor allem als dessen „Assistentin“ und als Frauenrechtlerin ein bedeutsamer und würdiger Platz in den Geschichtsbüchern eingeräumt werden muss.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch am Anfang und doch schon gefesselt, 19. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Mrs. Atatürk Latife Hanim: Ein Porträt (Taschenbuch)
Hallo,

ich bin leider noch ganz am anfang dieses buches und habe gestern spät abend angefangen zu lesen. ich bin so begeistert von der klaren art und weise wie die geschichte wieder gegeben wird. biographien werden schnell zu emotionslos und zu geschichtsträchtig, aber bei dieser geschichte fällt es nicht schwer sich in die damalige zeit hineinzuversetzen. die türkei ist schnell verurteilt durch vorurteile, jedoch befassen sich die wenigsten mit der geschichte, die hinter diesem land steht. die geschichte hat viele überraschungen aufzuweisen, umso mehr macht es spaß das land und die leute aus einer frühen perspektive kennenzulernen um hier den grundgedanken der kemalistisch geprägten türkei im ansatz zu verstehen und vielleicht ändert es auch manch eine meinung. mich haben die ersten paar seiten schon positiv überrascht und ich freue mich auf die nächsten seiten.

Unbedingt empfehlenswert!

LG
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Biografie einer beeindruckenden Frau, 23. Oktober 2008
Das Portrait beeindruckt den Leser auf verschiedenste Weise. Man erlebt die Republikgründung aus den Augen der Ehefrau Atatürks, hat Teil am Wandel der Politik und der türkischen Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts und erfährt somit die Geschichte der Türkei aus einer vorher nie dagewesenen Perspektive.
Latife Hanim ist eine mutige, starke und doch sehr sensible Frau, die das Bewusstsein und den Weg für ein neues Frauenbild in der Türkei ebnete.

Gerade dass macht das Buch so lesenswert! Das Leben dieser vielschichtigen Frau nimmt einen in den Bann. Es verknüpft die offizielle Geschichte mit einer persönlichen Sicht und zeigt neben der Liebe zum Staatsgründer auch die Schattenseiten dieser Ehe und die Schwierigkeiten im Kampf um ein selbstbestimmtes Leben.
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5.0 von 5 Sternen interessante Recherche, 30. August 2014
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Rezension bezieht sich auf: Mrs. Atatürk Latife Hanim: Ein Porträt (Taschenbuch)
Angeregt durch das Buch Mustafa Kemal Atatürk: Mythos und Mensch wollte ich mehr wissen über seine kurze Ehe mit Latife. Es war sicher nicht einfach Material zu dem Buch zu bekommen. Die Autorin hat versucht Latife möglichst nahe zu kommen. Ihr Leben an der Seite von Atatürk war sehr spannend. Ich hätte mir allerdings mehr Details aus dem Leben nach ihrer Ehe gewünscht. Sie hat dann zwar keine öffentliche Rolle mehr gespielt, aber was für ein Schicksal!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührende Biografie, 23. Oktober 2008
Dieses Buch macht deutlich, warum Latife Hanim einen so großen Einfluss auf ihren berühmten Mann hatte. Lange Zeit war leider die allgemeine Ansicht die, dass sie wie eine Katastrophe über Mustafa Kemal Atatürk gekommen war. Sie war emanzipiert, wortgewandt, intelligent und ging Auseinandersetzungen nicht aus dem Weg. Sie hatte, wie ihr Mann, den Traum von einer "westlichen" Türkei - doch sie wurde verstoßen, verleumdet und totgeschwiegen. Wahrscheinlich war sie ihrer Zeit zu weit voraus...

Ipek Calislar hat all das "vergessene" Wissen über Latife Hanim wieder hervorgeholt und damit das Bild, das von ihr herrscht, grundlegend verändert.

Doch "Mrs. Atatürk" zeichnet nicht nur die bewegende Lebensgeschichte der
Latife Hanim nach, sondern auch einen prägenden Abschnitt der Geschichte der Türkei.

Ein sehr bewegendes Buch, das seinen Leser mitnimmt in die bewegte Zeit der türkischen Republiksgründung und gleichzeitig auch von einer großen Liebe erzählt, die leider viel zu früh "abgebrochen" wurde. Nicht nur ihrer Zeit war diese beeindruckende Frau weit voraus - auch heute kann sie Vorbild vieler Frauen sein.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemlos geschrieben - authentische Biographie einer herausragenden Frau, 7. Januar 2012
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Rezension bezieht sich auf: Mrs. Atatürk Latife Hanim: Ein Porträt (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch gekauft, um "eigentlich" mehr über Mustafa Kemal Atatürk zu erfahren. Der Wunsch war, eine prägende Gestalt der modernen Türkei besser zu erfassen, und was ginge besser, als dies über verbundene Menschen zu tun?

Der Verfasserin gelingt eine spannende, atemlose Reportage, ein Porträt mit schnellem Pinselstrich. Das Buch liest sich toll, :-).

Die Autorin warnt den Leser sogleich: Latife Hanim habe den Zugang zu Dokumenten pesönlicher Natur, zu Menschen, die Auskunft geben könnten, ja sogar zu eigenen Stellungnahmen gesperrt. Was die Autorin nicht hinzufügt ist, dass ofenbar Kemal Pascha Gleiches tat. Damit wird die Arbeit eines Biographen beträchtlich erwert, so dass Ipek Calislar des "Blick von außen" wählt, auf europäische Zeitungen, auf Notizen und spärliche Berichte zurückgreifen muss.

Ich möchte hinzufügen, dass eine authentische Biographie - die diesem Namen auch gerecht wird - für mich ein gewisses Hineindenken des Biographen in sein Sujet braucht, ein Begleiten des Portaitierten, ohne sich jedoch aufzudrängen. Derartiges gelingt oft nur mit großem zeitlichen Abstand, so passt etwa für Kronprinz Rudolf meiner Ansicht nach erst die 1978 (!!!) erschienene Biographie von Brigitte Hamann, "Rudolph - Kronprinz und Rebell". Der Dargestellte hat dadurch nur gewonnen.

Derartiges sehe ich für Atatürk nicht, vermutlich auch, weil Mythos Person überlagert.

Der Wert dieses Buches liegt genau in seiner Authentizität: Ipek Carislar zeichnet das Bild einer konfliktreichen Beziehung zwischen zwei spannenden Persönlichkeiten, trotz Scheidung in echter und tiefer Verbundenheit, mit Fehlern, die durch erst den Tod eines Protagonisten ein Ende findet (Wer sonst würde der geschiedenen Ehefrau diverse Geschenke en masse senden???).

Fazit: Stoff für ein großes Epos, und obendrein authentisch!
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Mrs. Atatürk Latife Hanim: Ein Porträt
Mrs. Atatürk Latife Hanim: Ein Porträt von Ipek Çalislar (Taschenbuch - 11. Oktober 2010)
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