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5.0 von 5 Sternen Sühne vor Zweifel ?
Zunächst sei die frage erlaubt warum im chronologischen ablauf der werke Leif GW Perssons der 2007 verfasste roman "Zweifel" erst jetzt auf dem deutschen markt erscheint, die 2008 geschriebene "Sühne" jedoch vorher. Im nachhinein finden so die zunächst zusammenhanglosen "großtaten" unseres antihelden Bäckström in der "Sühne" ihre...
Veröffentlicht am 12. März 2010 von Buch-Konsument

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Beinah bringt keine Mücke um"
"Beinah" hätte ich wirklich aufgegeben: 8 Wochen detailverliebter, akribischer Ermittlungsarbeit, überwiegend in den Aktenbergen zum Attentat auf den schwedischen Ministerpräsidenten Sven Olof Palme am 28. Februar 1986. 100 Seiten pro Woche, die ersten 400 Seiten fast ausschließlich ein Gegen-die-Wand-Gerenne, das macht schon mürbe. Was hat mir...
Veröffentlicht am 26. Juli 2010 von jury


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3.0 von 5 Sternen "Beinah bringt keine Mücke um", 26. Juli 2010
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zweifel: Roman (Taschenbuch)
"Beinah" hätte ich wirklich aufgegeben: 8 Wochen detailverliebter, akribischer Ermittlungsarbeit, überwiegend in den Aktenbergen zum Attentat auf den schwedischen Ministerpräsidenten Sven Olof Palme am 28. Februar 1986. 100 Seiten pro Woche, die ersten 400 Seiten fast ausschließlich ein Gegen-die-Wand-Gerenne, das macht schon mürbe. Was hat mir weitergeholfen? Vielleicht die unermüdlich wiederholten Sprüche: "du musst anfangen, die Situation zu lieben".

Worum geht es? Palme hatte nicht nur mächtige "Partner" jenseits des Atlantik verärgert, sondern sich auch im Widerspruch zu seiner Rolle als Friedenslobbyist als Star-Verkäufer der schwedischen Waffenindustrie profiliert. So existieren eine Menge Theorien, aber bei den meisten verbot sich aus Staatsräson eine erfolgreiche Ermittlung. "Lieber Gott, mach, dass es ein V*rrückter war", brachte Spiegel-Reporter Erich Wiedemann Dezember 1987 die Situation auf den Punkt [1].

Superpolizist Johansson, der "Mann, der um die Ecke gucken kann", klaubt ein kleines Team zusammen, um unter dem Vorwand, Ordnung in die Aktenberge bringen zu wollen, nochmals im Palme-Mord zu ermitteln: "Ich will den Namen von dem A*sch".

Aber er hat Konkurrenz: Bäckström, der "geniale", Fremden- und Frauen-feindliche Einmann-Ermittler gegen jede Regel, ist selbst auch hinter den "F*tzenfritzen, die offenbar Tentakel hatten", her, jedenfalls bis der "Sche*ßlappe oben bei der zentralen Krim seine Todespatrouille auf ihn hetzt".

Wie gesagt - nach 400 Seiten habe ich mich im Nachhinein ernsthaft gefragt, wie ich dazu komme, Schätzings "Limit" "schwere Kost" zu nennen. Dann aber setzt sanft ein merkwürdiger Strom ein, der zwar nicht zum reißenden Fluss wird, aber doch zunehmend Spannung aufbaut. Dazu kommen die verblüffend "lebendigen" Akteure wie Mutter und Tochter Mattei, die verkorkste Anna Holt und der pedantische Jan Lewin.

Man muss als "südlicher" Leser eine Menge ertragen: Die für unsereinen "lebensbedrohlich" klingenden Speise- und Getränke-Zusammenstellungen der Nordmänner, einen skurrilen Hirschpark und vor allem die schrillen Gedanken, die stets die Dialoge begleiten. Dazu - siehe obige Beispiel-Fetzen - eine oft gewöhnungsbedürftige Sprache, die ganz sicher nicht gesellschaftsfähig ist. Zudem pfeffert Persson die Geschichte an vielen Stellen mit brutalen Szenen, die für den Ablauf der Haupthandlung durchaus nicht unbedingt erforderlich wären - eine Unart, mit der immer mehr Autoren versuchen, von Mängeln ihrer Romane abzulenken.

Verständliche Ängste vor einem krampfigen Schluss - schließlich kann der Roman ja schlecht das Palme-Attentat aufklären - erweisen sich glücklicherweise als unnötig. Persson mogelt sich ganz geschickt aus der Bredouille, ohne dem Leser eine gewisse Auflösung zu verweigern.

Man muss also schon geduldig und sorgfältig an das stattliche Buch herangehen, um sich den kalten Norden warm zu lesen; ganz sicher ist das auch nicht für jeden das Richtige - aber mich konnte die Lektüre schließlich doch - wie man sich das so wünscht - in eine andere Welt entführen. Ob ich mir einen weiteren Persson antun werde? Mal sehen, ob ich es schaffe, "die Situation zu lieben".

print-jury 3* A0238 31.7.2010eg

[1] Es lohnt sich wirklich, den Artikel nachzulesen. Suchworte bei "Spiegel Online": "usa palme cia".
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sühne vor Zweifel ?, 12. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zweifel: Roman (Taschenbuch)
Zunächst sei die frage erlaubt warum im chronologischen ablauf der werke Leif GW Perssons der 2007 verfasste roman "Zweifel" erst jetzt auf dem deutschen markt erscheint, die 2008 geschriebene "Sühne" jedoch vorher. Im nachhinein finden so die zunächst zusammenhanglosen "großtaten" unseres antihelden Bäckström in der "Sühne" ihre erklärung, gleichwohl, ohne die jetzt erfolgte aufklärung wären sie rätselhaft ?! geblieben.

Ich habe bisher alle deutschen übersetzungen Perssons gelesen, er ist mein schwedischer lieblingsautor. Als professor der kriminologie, medienexperte und einer der führenden krimiautoren Schwedens, versteht er es sachkundig, mit hintergründigem humor und großer lebens- und berufserfahrung straftaten in der schwedischen gesellschaft in spannende, authentische polizeiromane zu verwandeln. "Zweifel" ist die fortsetzung der Erzählung "Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters". Fortsetzung, besser versuchte aufklärung des in diesem werk geschilderten mordanschlags auf Olof Palme.

Wie in den vorhergehenden werken z.B., "mörderische Idylle", "in bester Gesellschaft", "eine andere Zeit ein anders Leben" sind die handelnden personen, soweit sie dem polizeiberuf angehören, wiederkehrend, sozusagen wachsen sie mit ihrem lebensalter und ihrer berufserfahrung. Im beruflichen zenith des polizeichefs Lars Martin Johannsson werden alte fälle sogenannte "Cold Cases" wieder aufgerollt. Lars Martin setzt mit bedacht seine besten leute Anna Holt, Lisa Mattei und Jan Lewin auf diese fälle an, wohl wissend, daß er diesen sachverstand benötigt, aber auch seinen wünschen anpassen kann. Von Johansson nicht gewollt, aber umso beharrlicher versucht sich auch Kommissar Bäckström, größter versager der schwedischen polizei, ebenfalls mit der aufklärung der ungelösten "aktenzeichen". Die mischung dieser fachleute zu einem professionellen team, die verfolgung alter, aber damals nicht richtig eingeordneter spuren, die möglichkeiten mit neuesten computertechniken, alles zusammen führt zu einem ergebnis, welches Johansson so nicht vorhersehen konnte, auch nicht zu den wahrhaft "epochalen" ergebnissen unseres antihelden Bäckström. Wie immer gelingt es unserem autor mit ironie und sachverstand eine story zu gestalten, die alle bisherigen tugenden und fakten seines schaffens mit einbeziehen: ein mordfall, die polizeiarbeit, die politik, die familiären konflikte der protagonisten, hass, neid, bestechlichkeit, korruption, kurz, alle alltäglichen dinge die geschehen wenn es "menschelt". Wir erleben ein überraschendes ende, ...auch für Bäckström.

Fazit: Wer wie ich Leif GW Persson mag, gibt auch seinem neuesten deutschen werk 5 Sterne!

anmerkung für den verlag, die übersetzung für "Grisfesten" ist nach wie vor überfällig?
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Attentat auf Olof Palme, 26. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Zweifel: Roman (Taschenbuch)
In seinem vorherigen Werk "Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters" schildert der Autor ausführlich, wie es zu dem Attentat auf Schwedens Ministerpräsidenten Olof Palme gekommen ist. In diesem Roman, der 20 Jahre nach den tödlichen Schüssen spielt, wird eine Sondereinheit unter Leitung des Polizeichefs Lars M. Johansson gebildet, die sich offiziell um die Archivierung der unzähligen Ermittlungsunterlagen kümmern sollen, sich in Wirklichkeit aber an die Aufklärung des Attentats machen.
Wie im Vorgänger beginnt die Geschichte sehr langsam, steigert das Tempo aber im Laufe der Geschehnisse. Neue Indizien werden entdeckt, die sich zu einem immer besseren Gesamtbild vervollständigen. Ob es am Ende zu einem Sieg der Gerechtigkeit (und gibt es eine solche in diesem Fall überhaupt?) reicht, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber es lohnt sich wirklich, nach dem bedächtigen Anfang am Ball zu bleiben. Da das Verbrechen bis heute nicht aufgeklärt wurde, ist die Deutart von Leif G.W. Persson eine interessante Variante.
Mir wurde im Vorfeld die Lektüre des Vorgängers angeraten und ich kann nur sagen, dass ich dem nur voll zustimmen kann. In diesem werden Details und Verbindungen geschildert, die die Geschehnisse in "Zweifel" besser nachvollziehen lassen. Auch die vorherige Recherche im Internet zu dem Attentat (siehe auch die Rezension von jury) führt zu einem besseren Verständnis der Vorgänge.
Schön fand ich auch, dass mein lieber Antiheld, der Polizist Bäckström, wieder seine Auftritte hat. Seine sexistischen, beleidigenden Szenen und seine paranoide Ermittlung haben bei mir für viel Vergnügen gesorgt. Ich hoffe nur, dass es solche Personen nur in Büchern, nicht aber wirklichen Leben, gibt....
Als Fazit bleibt für mich festzuhalten, dass dieser Roman nach leichten Anfangsschwierigkeiten sehr zu unterhalten vermag und sich an Leute richtet, für die reine Action beim einem Krimi nicht zwingend erforderlich ist. Auch ein bisschen politisches Interesse sollte man mitbringen, um die Geschichte richtig genießen zu können. Insgesamt ein gutes Buch.
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5.0 von 5 Sternen Kein schneller Thrill, aber..., 6. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Zweifel: Roman (Taschenbuch)
Wenn ich mir diejenigen der wenig begeisterten Rezensionen zu diesem Buch ansehe, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier anscheinend das gleiche Phänomen sichtbar wird, wie wir es ja auch anderswo, z.B. im Film, beobachten können: wo jemand sich Zeit nimmt, eine Geschichte zu erzählen und wo berücksichtigt wird, dass in der Wirklichkeit weder alles klar und eindeutig ist, sondern unterschiedlich wahrgenommene Realitäten zunächst sorgfältig auseinander gedröselt werden müssen, bevor sich ein "wahres" Bild ergibt, dort geht so manchem die Geduld aus und er (oder sie) will nicht mehr folgen...
Wer also schnelle Lösungen und atemlose Action sucht, der ist bei diesem Buch - und auch bei anderen von Leif GW Persson - schlicht fehl am Platze. Wer eine glaubwürdige Beschreibung oft mühevoller Ermittlungsarbeit mit durchaus oft langsamen, aber dann plausiblen Fortschritten spannend finden kann, kommt dagegen sehr wohl auf seine Kosten und gewinnt Einblicke in die Wirklichkeit, die über die Ex-und-Hopp-Dramaturgie der Fastfood-Thriller deutlich hinaus geht. Langsamkeit ist eben nicht immer Langeweile, sofern man nur bereit ist, sich darauf einzulassen.
Und ja: es gibt die eine oder andere auffallende Wiederholung von Manierismen und Redensarten ("Ich bin ganz Ohr..."), aber seien wir doch einmal ehrlich, ist es nicht so, dass Menschen so sind, so reden, sich so wiederholen, weil es eben ihre ureigene Art ist, sich selbst zu inszenieren, sei es bewusst oder unbewusst? Liebe Nörgler, die das so stört: wie sieht es denn "zum Bleistift"(!) bei euch selbst damit aus...?
Und noch der Vollständigkeit halber: trotz meiner fünf vergebenen Sterne ist mir persönlich die Figur des Evert Bäckström als Inkarnation des ignoranten, vorurteilsbeladenen "Polizei-Idioten" einfach zu sehr polemisch karikiert. Hier geht es Persson für meine Begriffe oft etwas zu sehr "durch" mit seinem beissenden Spott und die Differenziertheit leidet dementsprechend. Dennoch wiegen die übrigen Qualitäten des Buches das für mich letztlich wieder auf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, wie eigentlich alle Leif GW Persson- Romane!, 28. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Zweifel: Roman (Taschenbuch)
Persson schreibt Polizeiromane, diese sind dann etwas anders gestrickt als Krimis - das scheint einige Leser zu verwirren und zu schlechten Bewertungen zu verleiten. Wer aber etwa an den Romanen von H. Mankell oder H. Nesser nicht nur den spannenden Plot, sondern auch die praegnante Zeichnung der Figuren, die stimmige Beschreibung von Oertlichkeiten und Situationen, die treffende Kritik an gesellschaftlichen Zustaenden schätzt, dem werden auch die Buecher von Persson gefallen.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich bin ganz Ohr!, 27. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Zweifel: Roman (Taschenbuch)
Kurz und knapp: Dieser Roman ist eine Zumutung. Wer sich eine spannende Auseinandersetzung mit den Vorgängen um den Mord an dem schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme im Jahr 1986 erhofft, wird bitter enttäuscht. In unglaublich pennälerhaftem Stil schildert Persson, wie sein fiktives Ermittlerteam den Fall neu aufrollt und über hunderte Seiten passiert eigentlich -gar nichts. Statt dessen quält sich der Leser durch eine Schreibe, die ihm erst Kopfschütteln, dann immer mehr Ärger beschert. Der Kriminalroman ist sicher nicht das Genre der Literaturnobelpreisträger, und das wird auch nicht erwartet, aber dieses phrasengesättigte Geschwafel ist dann doch zu stark. Beispiele: Nachdem man als Leser begriffen hat, dass alle Figuren des Romans beschlossen haben, "dass es höchste Zeit ist, die Situation zu mögen" (zu Beginn ca. 4-5 Mal), ein alter Kollege von der Kriminaltechnischen Abteilung als "ein sorgfältiger Mann, als richtiger Pedant verschrien" ist (immerhin wortgleich dreimal auf zwei Seiten), bei jeder zweiten vermeintlichen Neuigkeit, die sich die Beteiligten mitzuteilen haben -und das sind bei achthundert Seiten einige!- immerzu "Ich bin ganz Ohr!" ausgerufen wird (ungezählte Male, ich werde diese Phrase nie mehr hören können, ohne die Augen zu verdrehen), jeder immer noch irgendetwas denkt am Schluß eines Absatzes (...dachte sie, dachte er....), legt man das Buch schließlich ermattet zur Seite, wenn es zu den wiederholten, grauenhaften Schilderungen der Vulgarität des Kollegen Bäckströms kommt.
Ich habe Zweifel, dass dieses katastrophale Leseerlebnis auf das Konto der Übersetzerinnen geht; ich kann zwar kein Schwedisch, bin aber zuversichtlich, dass diese ihre Sache so gut wie eben möglich gemacht haben. Ich habe dagegen keinen Zweifel, dass Persson hier einen völlig unausgegorenen Roman veröffentlicht hat.
Ich habe Zweifel, dass Persson seine Leser für voll nimmt. Ich habe dagegen keinen Zweifel, dass die zehn Euro für (fast) jeden anderen Krimi besser investiert sind.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen :-( - nicht zu empfehlen!, 31. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Zweifel: Roman (Taschenbuch)
Ich hatte mir das Buch für den Urlaub gekauft. Das Thema Olof Palme finde ich grundsätzlich sehr interessant aber so langatmig und wenig spannend wie in diesem Roman hatte ich es nicht erwartet. Ich kann mich meinen Vor-Rezensionisten nur anschließen - besser nicht kaufen.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die grauenhafte Übersetzung..., 24. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Zweifel: Roman (Taschenbuch)
... hat mir echt die Leselust verdorben!

Zuerst das Wesentliche: Die Story ist eher fad, die Konversationen und Dialoge eher lahm und wenig spannend oder erfrischend. Es gibt dauernd irgendwelche Treffen an seltsamen Orten. Und dem Hauptkommissar nimmt man seine Rolle bis zum Schluss eigentlich nicht ab, ein "dünner" Charakter, von dem man doch die ganze Zeit glaubt, dass er irgendwie doch in der Sache mit drin steckt. Der Schluss kam dann doch überraschend und zu schnell und zu einfach. Story = höchstens 2 Sterne!

Aber nun zu der anderen Sache: Ich habe bereits etliche Bücher aus Skandinavien aus diesem Genre in der deutschen Übersetzung gelesen. War bisher immer fabelhaft. Aber so eine grottenschlechte Übersetzung wie in diesem Buch ist mir noch nie begegnet!

Der Hauptkommissar verwendet gerne die Bezeichnung "Frauenzimmer" - und das ziemlich häufig - von der zwar wohl jeder weiß was gemeint ist, aber das ist doch heute kein geläufiger Begriff mehr! Des Weiteren waren sich die Übersetzer selten einig darüber, wie Zahlen geschrieben werden sollen. Mal war es Zeugin eins, ein anderes Mal auf der gleichen Seite Zeugin 1.
Dann begegnen einem in diesem Buch Sätze wie "Vergessen wir nicht, dass es sich um Stockholms klassisches Prostituiertenviertel handelt und dass sich zudem jede Menge Kleinkriminelle und Drogensüchtige dort aufhält." Ein Tippfehler in Ehren, aber solche grammatikalischen Fehler dürfen einfach nicht passieren!
Außerdem heißt die gleiche Person einmal Björn und einmal Bjørn. Was soll das denn bitte?
Achja, und Fotos... Fotos schreibt man quasi schon seit Jahr und Tag mit F am Anfang. Diese Übersetzung bringt es fertig, dass fast im gleichen Satz einmal Photos vorkommen und daneben auch die richtigen Fotos. Ob das zwei verschiedene Dinge sind?!

Die simple und wenig abwechslungsreiche Übersetzung und diese gravierenden Fehler - ich habe irgendwann aufgehört sie zu zählen oder zu notieren - waren echt ein großer Minuspunkt an diesem Buch, die auch durch die Story an sich nicht überblendet werden konnten. Daher ist dieses Buch insgesamt nicht mehr als 2 Sterne wert.
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade ums Papier, 4. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Zweifel: Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich nun bei Seite 199 angelangt bin,
werde ich das Buch entsorgen.
Spannung gleich null,nur
langweiliges Geschwafel.

Das Buch kommt zum Altpapier.

Leider muss man mindestens einen Stern vergeben,
doch der ist schon zuviel.
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Zweifel: Roman
Zweifel: Roman von Leif GW Persson (Taschenbuch - 8. Februar 2010)
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