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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Acht kleine Meisterwerke
Die Bücher von Haruki Murakami bringen mir den japanischen Alltag sehr nahe. Er berichtet in einer leisen, lakonischen Art und Weise vom Alltag in und um Tokio. Die Leute haben eigentlich die gleichen Probleme wie wir in München oder Düsseldorf oder Zürich.
Man nimmt Platz im Sessel, legt vielleicht die Füsse auf den Klubsessel, nimmt dieses...
Veröffentlicht am 23. September 2003 von lindenhof

versus
3.0 von 5 Sternen Ja, besser als andere, aber am unteren Teil der Könnensskala
Ich habe schon viele schlechtere Bücher gelesen, aber bei Murakami liegt die Messlatte nach jedem Buch höher ! Also in jedem Fall lesen !
Vor 1 Monat von Günther Salzwedel veröffentlicht


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Acht kleine Meisterwerke, 23. September 2003
Die Bücher von Haruki Murakami bringen mir den japanischen Alltag sehr nahe. Er berichtet in einer leisen, lakonischen Art und Weise vom Alltag in und um Tokio. Die Leute haben eigentlich die gleichen Probleme wie wir in München oder Düsseldorf oder Zürich.
Man nimmt Platz im Sessel, legt vielleicht die Füsse auf den Klubsessel, nimmt dieses Buch in die Hand und wird vom erzählerischen Sog mitgenommen. Ganz sanft, leicht, und da: plötzlich taucht das Irrationale auf. Eine Frau am Telefon mit einer erotischen Stimme, die nur 10 Minuten plaudern will!! Nur das!
Oder der Freund der Freundin, der mir sein Hobby gesteht: Scheunen anzünden!
Oder, eine verwöhnte glückliche Ehefrau verliert den Schlaf, plötzlich kann sie nicht mehr schlafen. In der Nacht kann sie das machen, was sie schon immer wollte: Anna Karenina lesen und Cognac trinken!
Am Tag ist diese Frau weiterhin die brave, anständige Ehefrau.
Insgesamt acht Geschichten erzählt der japanische Autor. Jede ein kleines Meisterwerk.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur Murakami verzeiht man "verschwundene" Elefanten, 22. Februar 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Elefant verschwindet (Taschenbuch)
Ein Elefant verschwindet. Wo ist er jetzt? Wie kam er dahin? Falsche Frage! Darauf gibt es bei Murakami keine Antwort.

Er spielt mit den Erwartungen der Leser und lässt diesen mit seinen Fragen allein. Allerdings verrät er uns viele andere Dinge. Wie der Elefant gelebt hat. Wie er dahin kam, von wo er verschwand. Was der Erzähler für ein Mensch ist und was ihn bewegt. Und er lässt immer der Phantasie eine Chance.

Das, was dem Leser auf seiner Suche nach der "Lösung" als nebensächliche erscheint, ist das eigentlich Wesentliche in Murakamis Erzählungen. Mit all seinen kleinen Geschichten hat sich Murakami unmerklich bereits tief in uns eingenistet. Die Geschichten klingen nach. Sie beschäftigen.

Jede ist anders. Aber alle sind typisch. Murakami eben. "Der Aufziehvogel und die Dienstagsfrauen" ist dem Leser vielleicht schon aus seinem späteren Roman "Mr. Aufziehvogel" bekannt. Die Kurzgeschichte wird dort zum 1. Kapitel.

Zwei absurde Überfälle auf eine Bäckerei und ein Mc Donald`s Cafe sind Thema der nächsten beiden Geschichten. Bunte Farbtupfer für Murakami-Fans.

"Schlaf" (neu illustiert gerade eben erschienen) ist die wohl gelungenste Erzählung dieses Bandes. Die Geschichte lässt einen nicht mehr los. Aber auch hier gilt: Keine falschen Erwartungen! Keine falschen Fragen! Es geht um tiefgründigeres als um eine Diagnose.

Murakami in konzentrierter Form.
Prädikat: Absolut lesenswert!
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit tiefenpsychologischem Garn gestrickt, 25. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Elefant verschwindet (Taschenbuch)
Die kurzen Geschichten aus Haruki Murakamis Erzählband kommen unscheinbar, ohne einen sensationellen Sprachduktus oder übertriebenes savoir-vivre-Gehabe, daher. In ihnen stolpern normale japanische Menschen (die uns so vertraut sind, als wären sie zugleich amerikanische, deutsche oder französchische) in ihren 100%ig alltäglichen Leben über Merkwürdigkeiten, die sie für Momente aufhorchen lassen, die in ihre fadenscheinige Realität eingreifen und ihnen, wenn sie sich auf eine Reflexion der Geschehnisse einlassen, zu wagen Erkenntnissen über die höheren Zusammenhänge ihres Lebens verhelfen. So gewinnt eine Hausfrau, deren Leben mit zunehmender Routinierung ihrer Position als Ehefrau und Mutter eine mechanischen Ablauf angenommen hat, durch eine plötzlich auftretende Schlaflosigkeit, ihre abhanden gekommene Individualität zurück. Zunächst erschrocken über diese Annormalität, versucht sie, ihrer Schlaflosigkeit mit Hilfe wissenschaftlich-autoritärer Erklärungen auf den Grund zu gehen und greift zu allgemein-konventionellen Methoden, um den erschreckenden Zustand der permanenten Wachheit abzustellen: Konjaktrinkend liest sie russische Klassiker auf der Wohnzimmercouch, während Ehemann und Sohn nichtsahnend ihren selbstgefälligen Schlaf schlummern. Tagsüber wühlt sie in medizinischen und psychologischen Büchern nach Erklärungen für das Phänomen. Nach und nach eröffnet sich ihr die volle Bedeutung der Schlaflosigkeit für ihr Leben: In den Stunden zwischen 22 und 6 Uhr gehört ihr Leben von nun an ihr: Sie nimmt ihr eigenes Denken wieder auf, das im Verlauf ihres Lebens als Hausfrau im automatischen Erledigen von fürsorgendem und rollenkonformem Tun (putzen, einkaufen, kochen, Figur in Schuss halten, "Sei vorsichtig" sagen) gänzlich verschwunden war. Sie kehrt zurück zu einer intensiven Beschäftigung mit Literatur, die bis zum Punkt ihrer Eheschließung ihr Leben bestimmt hatte. Sie gönnt sich Rauschzustände, deren Ablehnung zuvor lediglich aus der Übernahme von Verhaltensregeln ihres Mannes entstanden war. Im nächtlichen, ihr eigenen Teil ihres Doppellebens erfährt sie sich selbst und verweigert durch ihre konstante Wachheit, dass sich ihr Körper und ihr Geist im Schlaf von der einseitigen Benutzung regenieriert. "Wenn Schlaf nur die die periodische Wiederkehr ist, um mich von der Aufzehrung durch meine Disposition zu heilen, dann will ich ihn nicht. [...] Mein Körper mag von Dispositionen aufgezehrt werden, doch mein Geist gehört mir. Ich behalte ihn fest für mich. Ich will nicht therapiert werden. Ich schlafe nicht." In einem neuen Bewußtsein ihrer Eigenständigkeit reflektiert sie nachts die Beziehung zu ihrem Mann und ihrem Sohn und konstatiert die Dominanz der reinen Nützlichkeit gegenüber wirklicher Liebe. Sie realisiert, dass die beiden Männer in ihrem Leben selbstgefällig und unfähig, sie zu verstehen, sind. Sie reflektiert über den Tod und erahnt ihn als einen Zustand ewigen Wachseins in absoluter Dunkelheit. Im Zustand erweiterten Bewußtseins unternimmt sie nächtliche Streifzüge durch eine schlafenden Welt. "Als sei das Ich, dass jeden Abend schlafen ging, nicht mein wahres Ich, und als seien meine Erinnerungen aus der damaligen Zeit nicht meine wahren Erinnerungen." Wie viele Murakami-Geschichten ist auch die Geschichte über die schlaflose Frau offen für eine zutiefst symbolische Lesart. Ein Geschichte über Grenzgängertum zwischen wacher Bewußtlosigkeit und bewußter Wachheit,zwischen Körper und Geist. Eine Parabel, die mit unsichtbaren tiefenpsychologischem Garn gestrickt ist und deren Ende den Leser wie die Protagonistin mit ungelösten Fragen über die menschliche Existenz im Kopf zurücklässt.
In der gewohnten Mixtur aus lakonisch-korrektem Erzählton und surreal, absurdem Inhalt, ist auch die Titelgeschichte geschrieben. Ein junger Angestellter einer Werbeabteilung für elektronische Küchengeräte (der prototypische Beruf eines modernen Japaners?!) beschäftigt sich in seiner Freizeit aus Langeweile mit der detektivisch-genauen Verfolgung der Geschichte um einen alten Elefanten, der nach langen Debatten in der lokalen Politik von der Stadt einen Platz im Haushaltsbudget zugesprochen bekommt. Auf das Genaueste informiert durch Zeitungslektüre und eigene Beobachtungen ist der junge Mann der Einzige, der mehr über das plötzliche Verschwinden des Elefanten aus seinem Hochsicherheitsgehege weiß. Isoliert mit seiner Erkenntnis verfolgt der Mann tatenlos, wie das Interesse am Mysterium um den Elefanten in der Öffentlichkeit langsam abflaut und schließlich erstirbt. "Es schien, als wollten die Leute den Vorfall mit dem Elefanten zu den vielen anderen der Kategorie "unlösbare Rätsel" stecken. Der Lauf der Welt wurde durch das Verschwinden eines Elefanten und eines Pflegers in keiner Weise beeinträchtigt. Die Erde setzte ihre monotonen Umdrehungen fort, Politiker hielten weiter ihre hohen Reden, Menschen gingen weiter jeden Morgen gähnend in ihre Firmen, Kinder lernten für ihre Prüfungen. " Doch für den jungen Mann bewirkt der Vorfall eine Wende in seinem Leben. "Manchmal habe ich das Gefühl, als verlören die Dinge um mich herum ihr eigentliches, ihnen angemessenes Gewicht. Seit dem Vorfall mit dem Elefanten ist etwas in meinem Innern zerbrochen, vielleicht nehme ich deshalb verschiedene äußere Dinge als seltsam wahr. Wahrscheinlich liegt es an mir." Die Fabel der Geschichte ist der Verlust des Glaubens in die Realität, ausgelöst durch die Erfahrung, dass eine unheimliche, übernatürliche Begebenheit von der modernen Welt zunächst als Mediensensation ausgeschlachtet, um dann, wenn die Geschichte kein neues Futter für die nach vermeintlich objektiven Informationen hungernden Meute mehr abwirft, verdrängt zu werden. Das Besondere in Murakamis Absurdität liegt darin, dass sie zu Beginn von denkbar Alltäglichtem steht, um mit ihr klar zu kommen, müssen Leser und Protagonisten gleichermaßen eine Gradwanderung aus intellektuellem und intuitivem Erklären der Dinge unternehmen. Eine nachdenkliche Persiflage auf Politik, Medien und zwischenmenschliche Beziehungen oder einfach nur eine skurile phantasievolle Geschichte mit offenem Ende. Die Qualität an Haruki Murakamis Werken ist, dass er die Entscheidung immer dem Leser überlässt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einstiegsdroge, 8. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Elefant verschwindet. (Broschiert)
Die beste Geschichte ist der Überfall auf einen Bäckerladen. Absurd ist normal und völlig abgedreht keineswegs ungewöhnlich, weder für die Protagonisten, noch für den Leser, wenn er sich nach einer Weile an das Murakami Wonderland gewöhnt hat. Man kennt diesen Einbruch des Phantastischen aus der Lateinamerikanischen Literatur. Japanisch inspiriert ist er kafkaesker, kleiner und existentieller. Selbst wenn nichts passiert, weiß man, dass es gleich losgeht. Allein dafür lohnt es sich, einzusteigen oder abzutauchen. Danach war ich Murakami-süchtig und bin es heute noch.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Idyllische Reise, 13. Februar 2004
Mit seinem Erzählband "Der Elefant verschindet" schafft Murakami es, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Auf leicht verständliche Weise bezüglich Sprache und Zeitsruktur entführt Murakami den Lesenden in die Gedanken und Lebenssituationen anderer. Man kann dabei leicht zum Nachdenken kommen, wenn die Protagonisten ihre Liebesgeschichten und Gefühle offenbahren. Die deutsche Übersetung finde ich sehr gut, hat wirklich Spass gemacht, dieses Buch zu lesen. Dabei sind die Erzählungen ganz unterschiedlicher Natur, besonders hevorheben würde ich die ironische und sarkastische Erzählung "Der Bäckereiüberfall". Ich denke, dass hier für jeden etwas dabei ist. Auf alle Fälle leicht vergängliche Kost, die einfach nur nett zu lesen ist.
Die Sonderausgabe selbst finde ich sehr schön gestaltet. Sowohl vom Schutzumschlag als auch von der inneren Gestaltung passt alles recht gut zusammen. Sehr empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders, aber kurzweilig, 18. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Viele kurzweilige Geschichten. Spannend und interessant geschrieben. Auch wenn ich mich manchmal nach Sinn und Zusammenhang fragte, Philosophie oder Binsenweisheit, machte es doch großen Spass, diese Stories zu lesen. Das Buch verlangt nach mehr.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schlaflos..., 1. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Elefant verschwindet (Taschenbuch)
... und doch hellwach. In der Story -Schlaf- erklärt uns Haruki Murakami wie das funktioniert. Genau das ist die Stärke des Autors aus Kyoto. Murakamis Themen müssen nicht logisch, fundiert oder perfekt recherchiert sein. Murakami arbeitet mit dem Klang der Sprache, mit Worten und Sätzen die wie Drachen an einem Sommerhimmel im Wind tanzen. In -Der Elefant verschwindet- konfrontiert uns Murakami mit 8 Geschichten, die bereits 1993 veröffentlicht wurden. Und obwohl ich Murakami für einen wesentlich besseren Roman- als Kurzgeschichtenautor halte, sind diese Storys wirklich sehr gut gelungen.

Haruki Murakami nimmt uns mit in die Hinterhöfe Japans, auf der Suche nach einer verschwundenen Katze. Er beschreibt die legendären Bäckereiüberfälle und ist in puncto Schlaf aboslut perfekt. Er zelebriert das Tagebuchschreiben und berichtet über die Unart, Scheunen in Brand zu setzen. Danach erkärt er uns seine Beziehung zu Chinesen und lässt sogar einen Elefanten verschwinden. Man darf über die Inhalte von Murakamis Texten gern streiten, über Murakamis Schreibe allerdings nicht, denn die ist extraordinär gut.

Wer Haruki Murakami noch nicht kennt, für den ist -Der Elefant verschwindet- ein sehr guter Einstieg. Ich mag Murakami sehr. Er hat gegenüber den meisten meiner Lieblingsautoren einen riesigen Vorteil: Er lebt noch und kann mich mit neuen Romanen begeistern. Irgendwann wird es passieren, dann wandert der Literaturnobelpreis nach Japan. Er wird dort in den Händen von Haruki Murakami landen, da bin ich mir ziemlich sicher. Und wenn nicht; dann ist es auch egal. Murakami ist ein ganz großer seiner Zunft. Lesen sie sich rein! Es lohnt sich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein kunstvolles, ungezwungenes und sehr kurzweiliges Buch., 13. Mai 2013
Von 
ATREYU (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Ein Mann der seit kurzem Arbeitslos ist und jetzt den Hausmann spielt, wird von einer ihm unbekannten Frau während er sich gerade Spagetti zubereitet angerufen und so nimmt der Tag seinen lauf. Zwei junge Freunde begehen aus Hungersnot einen Überfall auf eine Bäckerei und gehen dabei einen ungewöhnlichen Deal ein. In einem späteren Leben erlebt diese Geschichte eine Wiederaufstehung. Eine 30 jährige verheiratete Frau leidet unter starker Schlaflosigkeit niemand um sie herum nimmt Notiz davon. In der letzten Geschichte geht es schließlich um den Buchtitel gebenden verschwundenen Elefanten.

Das nur als kurzer Vorgeschmack auf die insgesamt acht Kurzgeschichten die sich hier in diesem Buch zusammen gefunden haben. Murakami führt uns hiermit in die Lebenssituationen unterschiedlicher, altäglicher Menschen ein, wir begleiten diese kurz und bevor ein komplexer Plot entsteht, sehen wir uns schon in der Nächsten, also teils auch ohne dass eine wirkliche Auflösung erfolgt. Manchen Leser mag das vielleicht stören aber gerade das gefiel mir eigentlich an diesem Buch. Es liest sich alles sehr angenehm und ungezwungen und ehe man sich versieht ist man am Ende angelangt. Es ist sicherlich ein Buch das man nicht unbedingt gelesen haben muss außer selbstverständlich für die Fans des Japaners. Aber wenn man einfach zum Abschalten ein ungezwungenes und kurzweiliges Buch lesen möchte, so ist es ganz sicher einen Blick wert, zudem es auch sehr schön, ja kunstvoll geschrieben ist.

Fazit: Kurzes eintauchen in schlichte, stimmige, teils skurrile und fantasievolle Geschichten mit der typisch schönen Schreibkunst des japanischen Autors. Aber sicher nicht jedermanns Sache.
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3.0 von 5 Sternen Ja, besser als andere, aber am unteren Teil der Könnensskala, 10. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Elefant verschwindet (Taschenbuch)
Ich habe schon viele schlechtere Bücher gelesen, aber bei Murakami liegt die Messlatte nach jedem Buch höher ! Also in jedem Fall lesen !
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4.0 von 5 Sternen gute kurzgeschichten, 15. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Elefant verschwindet (Taschenbuch)
ich weiß nicht ob ich die begeisterung teile, die über murakami so im umlauf ist, aber wer kurzgeschichten mag, kann sich diese hier ruhig antun :)
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Der Elefant verschwindet
Der Elefant verschwindet von Haruki Murakami (Taschenbuch - 4. Mai 2009)
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