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Kundenrezensionen

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am 14. September 2007
"Denn Lieben und Geliebtwerden, nicht die Revolution, ist das höchste Ziel jedes Wesens, das auf die Welt kommt", schreibt Susanna Tamaro in diesem Buch. Der Mangel am Gefühl des Geliebtwerdens ist etwas, was viele Romanfiguren von Susanna Tamaro gemeinsam haben. Das Tragische ist, dass sie wohl geliebt werden - leider aber von Menschen, die aufgrund ihrer eigenen Lebensproblematik nicht fähig sind, ihnen dies zu vermitteln. In "Geh, wohin dein Herz dich trägt" unternimmt die Großmutter Olga zumindest einen Versuch dies zu ändern, indem sie ihrer Enkelin Marta ein Brief-Tagebuch verfasst, welches Erinnerungen und Gefühle an die nicht unproblematische Familiengeschichte aufzeichnet, die zwischen ihr und ihrer Enkelin bisher nicht zur Sprache gekommen sind. Während Marta nach Amerika reist, um dort zu studieren, schreibt Olga ihr Tagebuch als Vermächtnis für ihre Enkelin für den Fall des eigenen nahenden Todes - ohne es ihr aber zukommen zu lassen.

In "Erhöre mein Flehen" ist Marta nun zurückgekehrt zu ihrer Großmutter. Das Jahr im Ausland hat ihr anscheinend nicht geholfen, emotional neue Kraft oder Abstand zu gewinnen. Der Panzer, den sie um ihr Herz gelegt hat, ist so geschlossen wie zuvor, die Stimmung weiterhin unversöhnlich. Es erfolgt keine Aussprache zwischen Olga und Marta bevor Olga schließlich tatsächlich stirbt. Marta nimmt dies zum Anlass, auf die Suche nach ihren eigenen Wurzeln zu gehen. In Aufzeichnungen ihrer Mutter findet sie hilfreiche, aber wenig tröstliche Informationen. Schließlich gelingt es ihr, ihren Vater aufzuspüren, doch auch mit ihm findet keine grundlegende Aussöhnung statt. Marta beginnt zu erkennen, dass ihre Eltern verstrickt waren in die eigenen Lebenslügen. Erst nach einem Besuch bei ihrem einzigen noch lebenden Verwandten in Israel ist Marta schließlich fähig, entscheidende Weichen für ihre Zukunft zu stellen und zu ahnen, wohin ihr Herz sie tatsächlich tragen könnte.

Susanna Tamaro hat zwar mit diesem Buch eine Fortsetzung zu "Geh, wohin dein Herz dich trägt" geschrieben, aber mit "Erhöre mein Flehen" ein völlig eigenständiges Werk dagegengesetzt. Es ist kein zweites "weises Lehrbuch der Gefühle" entstanden. Der Lebensweisheit und -erfahrung der Großmutter, die die Grundlage des ersten Teils bilden, ist nun im zweiten Teil die Sichtweise der Enkelin entgegengestellt worden, die durch ihre tiefe Entwurzelung, die daraus resultierenden emotionalen Blockaden und ihre durchaus berechtigte Wut geprägt ist. Die Grundstimmung dieses Romans ist dementsprechend pessimistischer, bedingt auch durch weitere Verluste, die Marta erleiden muss. Es werden unzählige Fragen gestellt, auf die es keine Antwort gibt. Bei mir hat sich nach der Lektüre dieses Buches vor allem eine Frage hervorgetan: Ist eine Aussöhnung zwischen den Generationen denn zu Lebzeiten überhaupt nicht möglich? Dieses Buch macht diesbezüglich jedenfalls wenig Hoffnung. Und wer wissen möchte, ob Olgas Worte noch eine Brücke zu Marta schlagen und ihr letztendlich doch noch vermitteln, dass sie geliebt worden ist, der muss auch weiterhin seine Phantasie beanspruchen.
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am 5. Juli 2008
Kaum ein Buch hatte in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einen solchen Erfolg wie das 1994 erschienene, in 42 Sprachen übersetzte und weltweit über 12 Millionen Mal verkaufte "Geh, wohin dein Herz dich trägt", jener lange, anrührende Brief einer Großmutter an ihre Enkelin, den sie schrieb, nachdem die Enkelin nach langer Zeit des Streits die Großmutter verlassen hat und nach Amerika gegangen ist.
Einige Jahre später rümpfte manch ein Kollege und Freund seine intellektuelle Nase, als Susanna Tamaro ein Jahr lang für die katholische Zeitung "Famiglia Cristiana" wöchentliche Kolumnen schrieb, die später in Italien als Buch erschienen, das aber als einziges von Tamaros Büchern nicht in Deutschland veröffentlicht wurde.
Tamaro versuchte in diesen Zeitungsartikeln ihre Sicht der Familie zu erläutern und zu begründen, warum es ihr extrem wichtig ist, deren Verfall und Missachtung aufzuhalten.
Als Susanna Tamaro in diesen Jahren immer wieder von den Lesern darauf angesprochen wird, ob und wie die Geschichte von damals weitergeht, ob die Enkelin den Brief der Großmutter je erhalten hat, wie wohl ihre Reaktion darauf war und was mit der kranken Großmutter geschehen ist, begann sich Tamaro mehr und mehr selbst diese Fragen zu stellen und schrieb endlich 2006 die lange erwartete Fortsetzung. Es ist ein Buch, das inhaltlich direkt an ihre Kolumnen in der christlichen Zeitung anschließt, ein Buch der spirituellen Suche nach einem durch das Leben tragenden Sinn in einer schon längst zertrümmerten Welt. Ein Roman, der durchaus autobiographische Züge trägt und der quälenden Frage nachspürt nach den eigenen Wurzeln.

Die Enkelin Marta aus dem ersten Buch ist aus Amerika zurückgekehrt. Anfang zwanzig ist sie und steht ganz allein auf der Welt. Außer ihrer Großmutter, zu der sie zurückkehrt, hat sie niemanden mehr, so glaubt sie jedenfalls. Bevor die Großmutter stirbt, leben sie noch einige Monate zusammen, in denen Marta beginnt, sich ohne den früheren Groll und Streit um die sterbende Großmutter zu kümmern und sich ihrerseits an die Kindheit mit ihr erinnert. Und sie beginnt zu verstehen, was das komplizierte Verhältnis zwischen beiden all die Jahre ausgemacht hatte:
"Damals jedoch, in der Polarisierungswut der Adoleszenz, sah ich nur einen Teil der Wirklichkeit: die Auslöschung. Du hattest eine Tochter verloren und wolltest nicht an sie erinnert werden; gibt es einen deutlicheren Hinweis auf die Verderbtheit der Seele? Darüber hinaus war diese Tochter meine Mutter, die nach einem Leben voller Widersprüche früh gestorben war. Du hattest mir fast nichts von ihr erzählt."

Doch Marta hat auch nie nach ihrer Mutter gefragt. Das tut sie erst, als die Großmutter gestorben ist. "Wie war sie, wer war sie, was mochte sie - und vielleicht das Wichtigste für mich- warum hatte sie mich in die Welt gesetzt ?"
Allein in dem Haus der toten Großmutter beginnt Marta zu suchen und findet auf dem Dachboden die Tagebücher ihrer Mutter. Atemlos verschlingt Marta diese Aufzeichnungen, das Herz voller Schmerz. Sie liest von den siebziger Jahren, erfährt von Ängsten und Hoffnungen einer Frau, die, auf der Suche nach sich selbst, immer wieder an die falschen Freunde gerät, Erfahrungen mit Kollektiven und feministischen Gruppen macht und eine Abtreibung zu verkraften hat.
Hier auf diesen Seiten verarbeitet die Autorin viele eigene Erfahrungen. Sie hat die im Tagebuch von Martas Mutter beschriebene Zeit selbst in Rom miterlebt und mit ansehen müssen, wie viele ihrer damaligen Weggefährten im Terrorismus und Drogenrausch endeten.
Doch sie distanziert sich von einer Entwicklung, die die Familie als Keimzelle der Unfreiheit und Unterdrückung denunziert und setzt in einem Interview entgegen: "Die Familie ist die Keimzelle, in der wir uns heranbilden. Die Familie mag heute noch so sehr bizarr und kaputt sein, sie ist und bleibt unsere persönliche und historische Erinnerung. Es ist sehr wichtig zu wissen,, was geschehen ist. Unsere Vorfahren sind unsere Wurzeln. Wenn wir das vergessen, können wir nicht vorankommen."

Diese Haltung setzt Susanna Tamaro konsequent in ihrem neuen Buch um. In den Tagebüchern erfährt Marta von ihrem Vater, einem Philosophieprofessor, der, zwanzig Jahre älter als ihre Mutter, diese sofort verlässt, als sie schwanger wird und sich weigert, noch einmal eine Abtreibung über sich ergehen zu lassen. Auch in diesem sehr bewegenden Teil des Buches verarbeitet Tamaro eigene Beziehungserfahrungen zu ihrem Vater.

Marta begibt sich auf die Suche nach diesem alten Mann und findet den Vater als einsamen und zynisch gewordenen Eigenbrötler, der aus seinem Intellektuellenturm nicht mehr heraus kann. Doch Marta erfährt von ihm nicht nur von der Existenz eines Onkels, der während des Faschismus vor den Rassegesetzen nach Israel geflohen ist, sondern bleibt mit ihrem Vater bis zu dessen Tod bald darauf in einem sehr eigenen Kontakt, und als er stirbt, ist sie auf dem jüdischen Friedhof die einzige Verwandte, die an seiner Beerdigung teilnimmt.

Sie bricht auf, um den Onkel zu suchen und erlebt eine aufregende und bewegende innere Reise zu den Ursprüngen ihrer Unruhe, als sie ihn in Israel in einem Kibbuz schließlich findet.
Sie besucht die Gräber ihrer Ahnen und ist die ganze Zeit über im inneren Dialog mit der verstorbenen Großmutter. Marta beschließt, in deren Haus wohnen zu bleiben, es zurecht zu machen und neue Wurzeln zu schlagen. Bei diesen Aufräumarbeiten findet sie beim Putzen in einem Schrank ein dickes Kuvert mit der Aufschrift "Für Dich".

Als sie abends, nachdem sie den Garten bewässert hat, in aller Ruhe beginnt zu lesen, ist sie zum ersten Mal mit Worten konfrontiert, die Millionen von Menschen vor Jahren sofort in ihren geheimnisvollen Bann schlugen:
"Du bist vor zwei Monaten abgereist, und seit zwei Monaten habe ich, abgesehen von einer Postkarte, auf der du mir mitteilst, daß du noch lebst, keine Nachricht von dir ..."

Susanna Tamaro hat ein zutiefst spirituelles Buch geschrieben, das viel mehr ist als eine Fortsetzung ihres erfolgreichen Buches. Es zeugt von einer inneren Reifung und einem persönlichen Wachstum, an dem der aufmerksame und für Tamaros Philosophie offene Leser auf fast jeder Seite teilhaben kann. Es ist nur wünschen, daß möglichst viele der damals begeisterten Leser Tamaros Weg in die Tiefe der Suche danach den Wurzeln mitzugehen bereit sind.

Ein bewegendes und nachdenklich machendes Buch, das einen nicht unberührt zurückläßt und sehr lange nachklingt.
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am 21. September 2008
Kaum ein Buch hatte in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einen solchen Erfolg wie das 1994 erschienene, in 42 Sprachen übersetzte und weltweit über 12 Millionen Mal verkaufte "Geh, wohin dein Herz dich trägt", jener lange, anrührende Brief einer Großmutter an ihre Enkelin, den sie schrieb, nachdem die Enkelin nach langer Zeit des Streits die Großmutter verlassen hat und nach Amerika gegangen ist.
Einige Jahre später rümpfte manch ein Kollege und Freund seine intellektuelle Nase, als Susanna Tamaro ein Jahr lang für die katholische Zeitung "Famiglia Cristiana" wöchentliche Kolumnen schrieb, die später in Italien als Buch erschienen, das aber als einziges von Tamaros Büchern nicht in Deutschland veröffentlicht wurde.
Tamaro versuchte in diesen Zeitungsartikeln ihre Sicht der Familie zu erläutern und zu begründen, warum es ihr extrem wichtig ist, deren Verfall und Missachtung aufzuhalten.
Als Susanna Tamaro in diesen Jahren immer wieder von den Lesern darauf angesprochen wird, ob und wie die Geschichte von damals weitergeht, ob die Enkelin den Brief der Großmutter je erhalten hat, wie wohl ihre Reaktion darauf war und was mit der kranken Großmutter geschehen ist, begann sich Tamaro mehr und mehr selbst diese Fragen zu stellen und schrieb endlich 2006 die lange erwartete Fortsetzung. Es ist ein Buch, das inhaltlich direkt an ihre Kolumnen in der christlichen Zeitung anschließt, ein Buch der spirituellen Suche nach einem durch das Leben tragenden Sinn in einer schon längst zertrümmerten Welt. Ein Roman, der durchaus autobiographische Züge trägt und der quälenden Frage nachspürt nach den eigenen Wurzeln.

Die Enkelin Marta aus dem ersten Buch ist aus Amerika zurückgekehrt. Anfang zwanzig ist sie und steht ganz allein auf der Welt. Außer ihrer Großmutter, zu der sie zurückkehrt, hat sie niemanden mehr, so glaubt sie jedenfalls. Bevor die Großmutter stirbt, leben sie noch einige Monate zusammen, in denen Marta beginnt, sich ohne den früheren Groll und Streit um die sterbende Großmutter zu kümmern und sich ihrerseits an die Kindheit mit ihr erinnert. Und sie beginnt zu verstehen, was das komplizierte Verhältnis zwischen beiden all die Jahre ausgemacht hatte:
"Damals jedoch, in der Polarisierungswut der Adoleszenz, sah ich nur einen Teil der Wirklichkeit: die Auslöschung. Du hattest eine Tochter verloren und wolltest nicht an sie erinnert werden; gibt es einen deutlicheren Hinweis auf die Verderbtheit der Seele? Darüber hinaus war diese Tochter meine Mutter, die nach einem Leben voller Widersprüche früh gestorben war. Du hattest mir fast nichts von ihr erzählt."

Doch Marta hat auch nie nach ihrer Mutter gefragt. Das tut sie erst, als die Großmutter gestorben ist. "Wie war sie, wer war sie, was mochte sie - und vielleicht das Wichtigste für mich- warum hatte sie mich in die Welt gesetzt ?"
Allein in dem Haus der toten Großmutter beginnt Marta zu suchen und findet auf dem Dachboden die Tagebücher ihrer Mutter. Atemlos verschlingt Marta diese Aufzeichnungen, das Herz voller Schmerz. Sie liest von den siebziger Jahren, erfährt von Ängsten und Hoffnungen einer Frau, die, auf der Suche nach sich selbst, immer wieder an die falschen Freunde gerät, Erfahrungen mit Kollektiven und feministischen Gruppen macht und eine Abtreibung zu verkraften hat.
Hier auf diesen Seiten verarbeitet die Autorin viele eigene Erfahrungen. Sie hat die im Tagebuch von Martas Mutter beschriebene Zeit selbst in Rom miterlebt und mit ansehen müssen, wie viele ihrer damaligen Weggefährten im Terrorismus und Drogenrausch endeten.
Doch sie distanziert sich von einer Entwicklung, die die Familie als Keimzelle der Unfreiheit und Unterdrückung denunziert und setzt in einem Interview entgegen: "Die Familie ist die Keimzelle, in der wir uns heranbilden. Die Familie mag heute noch so sehr bizarr und kaputt sein, sie ist und bleibt unsere persönliche und historische Erinnerung. Es ist sehr wichtig zu wissen,, was geschehen ist. Unsere Vorfahren sind unsere Wurzeln. Wenn wir das vergessen, können wir nicht vorankommen."

Diese Haltung setzt Susanna Tamaro konsequent in ihrem neuen Buch um. In den Tagebüchern erfährt Marta von ihrem Vater, einem Philosophieprofessor, der, zwanzig Jahre älter als ihre Mutter, diese sofort verlässt, als sie schwanger wird und sich weigert, noch einmal eine Abtreibung über sich ergehen zu lassen. Auch in diesem sehr bewegenden Teil des Buches verarbeitet Tamaro eigene Beziehungserfahrungen zu ihrem Vater.

Marta begibt sich auf die Suche nach diesem alten Mann und findet den Vater als einsamen und zynisch gewordenen Eigenbrötler, der aus seinem Intellektuellenturm nicht mehr heraus kann. Doch Marta erfährt von ihm nicht nur von der Existenz eines Onkels, der während des Faschismus vor den Rassegesetzen nach Israel geflohen ist, sondern bleibt mit ihrem Vater bis zu dessen Tod bald darauf in einem sehr eigenen Kontakt, und als er stirbt, ist sie auf dem jüdischen Friedhof die einzige Verwandte, die an seiner Beerdigung teilnimmt.

Sie bricht auf, um den Onkel zu suchen und erlebt eine aufregende und bewegende innere Reise zu den Ursprüngen ihrer Unruhe, als sie ihn in Israel in einem Kibbuz schließlich findet.
Sie besucht die Gräber ihrer Ahnen und ist die ganze Zeit über im inneren Dialog mit der verstorbenen Großmutter. Marta beschließt, in deren Haus wohnen zu bleiben, es zurecht zu machen und neue Wurzeln zu schlagen. Bei diesen Aufräumarbeiten findet sie beim Putzen in einem Schrank ein dickes Kuvert mit der Aufschrift "Für Dich".

Als sie abends, nachdem sie den Garten bewässert hat, in aller Ruhe beginnt zu lesen, ist sie zum ersten Mal mit Worten konfrontiert, die Millionen von Menschen vor Jahren sofort in ihren geheimnisvollen Bann schlugen:
"Du bist vor zwei Monaten abgereist, und seit zwei Monaten habe ich, abgesehen von einer Postkarte, auf der du mir mitteilst, daß du noch lebst, keine Nachricht von dir ..."

Susanna Tamaro hat ein zutiefst spirituelles Buch geschrieben, das viel mehr ist als eine Fortsetzung ihres erfolgreichen Buches. Es zeugt von einer inneren Reifung und einem persönlichen Wachstum, an dem der aufmerksame und für Tamaros Philosophie offene Leser auf fast jeder Seite teilhaben kann. Es ist nur wünschen, daß möglichst viele der damals begeisterten Leser Tamaros Weg in die Tiefe der Suche danach den Wurzeln mitzugehen bereit sind.

Ein bewegendes und nachdenklich machendes Buch, das einen nicht unberührt zurückläßt und sehr lange nachklingt.
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am 9. November 2013
Der vorige Buch und dieses sind beide mutmachende Bücher,diese geschichte ist so gut erzählt worden, man denkt die
Autorin wäre älter als sie wirklich ist und in das andere ist die Autorin jung, beide Erzählungen sind weise und wenn man mit dem erste fertig ist will man der erste wieder lesen..........
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am 27. November 2009
Mit viel Freude und Emotion habe ich "Geh wohin dein Herz dich trägt" gelesen. Auch andere Bücher von Frau Tamaro wie "Luisito" und "Anima Mundi". Alle sehr tiefsinnig, getragen von einer eingängigen Schreibweise.
Das Buch, was die Fortsetzung des "Geh wohin..."-Buches ist, und inhaltlich auch ohne Zweifel ist, konnte bei mir keinen derartigen Eindruck hinterlassen. Die Enkel-Figur wird sehr rau dargestellt. Das schlägt sich auch auf die Wortwahl wieder. Es folgt nicht den mir so geliebten o.g. Werken, kommt mir einfach nicht nahe. Einzelne Passagen sind sicher sehr angenehm zu lesen, aber größtenteils sind die Inhalte sehr langatmig. Das Ende ist schlüssig und der letzte Satz erinnerte mich mit einem Lächeln an die Wärme des ersten Teils.
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am 8. November 2007
Susanna Tamaro ist ein würdiger Nachfolger ihres Bestsellers gelungen, in dem jede/r LeserIn Denkanstöße findet, aber ihre Stärke ist zugleich ihre Schwäche: Ihr Schreibstil ist wunderschön, aber in diesem Stil drückt sich jede Gestalt ihres Buches aus, ob alt oder jung, ob Mann oder Frau und das ist unrealistisch. Die Autorin ist auch die Meisterin der Metaphern und rhetorischen Fragen, wobei sie es mit letzteren vor allem in dem letzten Kapitel doch ein wenig übertrieben hat.
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am 5. Januar 2009
sehr sehr schönes buch. warum es nicht die volle punktzahl bekommen hat?
weil das erste werk, geh wohin dein herz dich trägt, gefühlvoller war. die sicht der großmutter emotionaler war. und, weil es mich mehr berührt hat. aber: wer wissen will wie der "erste teil" weiter geht, der sollte sich deises buch in ruhigen minuten auf jeden fall einverleiben :)
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am 13. Juli 2009
Wie schon "Geh wohin dein Herz dich trägt" wird diess Buch immer auf meinem Nachttisch liegen, weil es mit so viel Liebe gechrieben ist, und sich die liebevolle Grundstimmung beim Lesen automatisch ins Herz legt.
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