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Kundenrezensionen

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am 30. November 2009
Ulrich Ritzel war für mich meine Entdeckung des Jahres. Seine 4 Kommissar-Berndorf-Krimis habe ich mit großem Vergnügen gelesen. Auch der Nachfolger "Uferwald" mit der Hauptfigur Kuttler hat mich überzeugt. Und jetzt das hier. Berndorfs Nachfolgerin Wegenast, der er mit mir unverständlichem Vergnügen das Klischee der Kampf-Lesbe aufdrücken möchte, ermittelt in Fällen (kopflos in Polen und ertrunken im Bodensee), die mit der Qualität der Vorgänger wirklich nichts gemeinsam haben. Das Ganze gipfelt im letzten Drittel des Buches in einer unerträglichen Anhäufung von illegalen Handlungen und Dienstvergehen seitens der Ermittler, wie man sie sonst eigentlich nur aus billigen Vorabendkrimis im TV oder bei Autoren findet, die bei weitem nicht das Niveau von Herrn Ritzel haben. Ich bin enttäuscht und war mehr als einmal versucht, die Lektüre abzubrechen. Lediglich die bis zuletzt entäuschte Hoffnung auf eine Rückkehr zum gewohnten Niveau hat mich zu Ende lesen lassen.
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am 2. Dezember 2009
Offenbar hat Ritzel diesen Krimi genutzt, um seine Figur Tamara Wegenast zum Abschied aus der Ermittlergruppe zu verhelfen. Oder auch nicht, letztendlich sind viele Wendungen noch möglich, denn auch Berndorf ermittelt trotz seiner Pensionierung fleißig weiter. Ritzel lässt die Serie in ihrer personellen Struktur recht offen, Personen in den Mittelpunkt rücken, die in anderen Bänden der Reihe lediglich Nebenrollen einnahmen. Dies aber immer mit einer Distanz, die Nähe zum jeweiligen Ermittler lediglich erahnen, aber nie richtig aufkommen lässt. Wegenast bleibt auch hier düster, geheimnisvoll und in ihren Beweggründen, wenn, dann immer nur im Nachhinein erkennbar, wenngleich aber auch nicht immer in allen Details, wodurch Wegenast immer auch die Unnahbare bleibt. Wie in anderen Bänden bekommen auch hier nationalistische Umtriebe ihren Rahmen und Neonazis ihre Rolle als gefährliche Individuen bzw. Organisationen zugewiesen, wieder mit Wegenast als Gegenpol. Auch wenn hier wieder zwei Klischees bedient werden und die beiden Pole "Lesbe Wegenast" und "gefährliche Neonazis" einen nicht neuen Handlungsrahmen bieten, Ritzel hat letztendlich doch hieraus wieder eine düstere Spannung erzeugt und seine Abneigung gegen rechte Umtriebe (zu Recht!) mehr als verdeutlicht. Etliche Wendungen, Ereignisse, deren Bedeutung durchaus auch den Leser in die Irre führen, geben dem allem zudem ein eigenes Maß an Authentizität, denn zu Beginn ist alles offen und auch manche Spur kann ja in die Irre führen. Was hingegen etwas verwirrend ist, das sind die fortwährenden elementaren Rechtsverletzungen und Straftaten, welche die beiden Hauptakteure begehen und deren Konsequenzen sicher nicht aufgeabeitet wurden. Das erscheint mir doch zu realitätsfern und Ritzel hat daraus fast schon einen Kult gemacht indem er sie wiederholt benützt, um die an manchen Stellen scheinbar stockende Handlung voranzutreiben. Schade, denn das nimmt dem Krimi ein wenig an Glaubwürdigkeit.
Letztendlich bekommt die Geschichte aber nach zahlreichen Handlungssträngen einen Zusammenhalt und liest sich spannend. Nicht der beste Ritzel, aber ein guter.
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HALL OF FAMEam 8. Februar 2010
Nach "Der Schatten des Schwans" (btb 72800) mit Kommissar Berndorf, "Schwemmholz" (btb 72801) mit Kriminalhauptkommissar Berndorf und Kriminalkomissarin Tamara Wegenast, "Die schwarzen Ränder der Glut" (btb 73010) sowie "Der Hund des Propheten" (btb 73256) mit dem nunmehrigen Ex-Kriminalhauptkommissar und "Uferwald" mit den Kommissaren Markus Kuttler und Tamara Wegenast ist "Forellenquintett" (btb 73837) der 6. Kriminalroman von Ulrich Ritzel - mit Tamara Wegenast solo, nur ein wenig aus der Ferne unterstützt von Markus Kuttler. Die Story folgt zwei Handlungssträngen, die nicht unbedingt zusammenpassen. Im ersten Handlungsstrang wird offenbar von zwei Neonazis eine Polin in Krakau ermordet. Ein mehr oder weniger unschuldig zum Handkuß gekommener Deutscher wird bei seiner Rückkehr aus Polen - nachdem er niedergeschlagen wurde - in eine psychiatrische Klinik gebracht, wo er sich vornimmt nichts zu sprechen. Er wird - nachdem seine Geschichte in der Zeitung erscheint - von seinen angeblichen Eltern erkannt, deren Sohn vor 17 Jahren spurlos verschwand - und so kommt er an einen kleinen Ort am Bodensee. Der zweite Handlungsstrang geht auf die Geschichte des spurlos Verschwundenen ein. Tamara Wegenast trifft - von ihrem Dienstort Ulm kommend - am Bodensee ein, als ein Phantombild aus Polen den wiederaufgetauchten Sohn zeigt. Von da an wird die Geschichte etwas verwirrend, während Tamara Wegenast zusammen mit einer örtlichen Polizeikollegin versucht, eine Verbindung zwischen den beiden Fällen zu finden und sie zu lösen - was ihr auch im Zuge der Begehung mehrerer Straftaten gelingt. Die ganze Geschichte spielt in einer düsteren und bedrückenden Athmosphäre, sodaß beim Lesen nicht viel Freude aufkommt. Aber vielleicht ist der nächste - bereits erschienene - Kriminalroman "Beifang" mit dem als Detektiv agierenden Ex-Kriminalhauptkommissar Berndorf wieder besser.
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am 6. Mai 2010
Wenn man die anderen Bücher von Ulrich Ritzel gern gelesen hat, ist dieses Buch eine Enttäuschung. Charakteristisch für das Buch ist, dass die bereits in die Handlung verstrickten Personen in fast jedem Kapitel erneut anonym als "eine Frau" oder "ein Mann" eingeführt werden und der Leser erst nach einer ganzen Weile erfährt, um wen es sich handelt. Diese Methode sollte vielleicht die Spannung erhöhen, bewirkt aber das Gegenteil: der Leser verliert den Überblick und vor allem die Lust, immer wieder zu rätseln, wer diesmal gemeint ist. Zudem ermüdet die ständige Wiederholung dieses stilistischen Mittels. Die Aktionen der Hauptpersonen werden im Verlauf des Geschehens immer unglaubwürdiger. Die Lösung des Falls bleibt unbefriedigend und ist in mancher Hinsicht unlogisch.
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am 3. Februar 2011
Auch ich bin von diesem Buch enttäuscht. Der Leser hetzt der Handlung hinterher, der Plot wirkt konstruiert und die beiden ermittelnden Polizistinnen bleiben leere Hüllen an deren Gefühle und Gedanken man nicht teilhaben kann. Ritzel vermischt Europapolitisches(internationaler Drogenhandel, Neonazis..) mit Kleindörflichem (keiner sagt etwas, alle schauen weg...). Während z.B. im ersten Drittel des Buches die Beziehung von Tamara zu Hanna eine wichtige Rolle zu spielen scheint, findet sie in den restlichen Zweidrittel keinerelei Erwähnung mehr. Komisch...
Die Männer in diesem Buch sind entweder brutal, rechts, korrupt oder aber faul (da 2 Wochen vor der Pensionierung), die Frauen sind entweder Opfer oder aber voll gesetzlosen Tatendrangs.
Ein Buch das man nicht gelesen haben muss.
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am 29. Juni 2010
Das erste Drittel habe ich fast verschlungen, da ich die Story von Anfang an exotisch fand. Danach kippte alles doch etwas ab, und die Geschichte dümpelte etwas vor sich hin, auch erschien dann alles mehr und mehr zu konstruiert.
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