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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sjöwall/Wahlöö gewidmet ...
Seit den beiden Spitze-Autoren schwedischer Krimis kommt da nun ein Schwede nach dem anderen daher und liefert Krimikost vom Allerfeinsten ab; und dabei ist schier unglaublich, wie souverän und unverwechselbar jeder seinen ganz eigenen Stil verwirklicht. Dies war mein erstes Buch von Persson, tja und schon wieder habe ich einen ausgezeichneten schwedischen Autor...
Veröffentlicht am 12. November 2008 von Petra N.

versus
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr Satire als Krimi, trotzdem lesneswert
Leif GW Persson orientiert sich sehr stark an seinen literarischen Vorbildern Sjöwall/Wahlöö, indem er den Polizeiapparat als zutiefst korrupt und verfilzt bezeichnet. Er weicht aber auch von seinen Vorbildern ab. Während bei Sjöwall/Wahlöö zwar einige Polizeibeamte inkompetent und unfähig sind, sind doch Martin Beck, Kollberg und...
Veröffentlicht am 1. März 2009 von J. Gonser


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5.0 von 5 Sternen Unspektakuläre, nüchterne und dennoch höchst kritische Beschreibung des Polizeialltags, 17. Januar 2008
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Ein kaltblütiger Mord an der 20-jährigen Polizeischülerin Linda erschüttert die Öffentlichkeit in dem kleinen Städtchen Waxjö in Schweden. Selten bisher mussten sich die Polizisten des idyllischen Ortes mit Morden befassen. Der "Fall Linda", wie er bald genannt wird, erhält auch von der Zentralen Polizeibehörde oberste Priorität, und ein Team von Polizisten wird aus Stockholm aus dorthin geschickt, um den Fall zu lösen.

Bäckström, aus den anderen Büchern Perssons als eigenwilliger, rassistischer und sexistischer Cop bekannt, wird als leitender Ermittler beauftragt. Auch andere Mitglieder seines Teams erkennt der treue Perssonleser wieder und zwar aus dem Buch "Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters", in dem es um den bis heute nicht aufgeklärten Mord an Olof Palme geht und mit dem Leif GW Persson nach 20-jähriger Schreibpause ein sensationelles Comeback feierte.

Leif GW Perssons Spezialität ist die nüchterne, dokumentarische, oft auch richtig wissenschaftlich daherkommende Schilderung des Polizeialltags, mit all seinen Licht- aber vor allem auch seinen Schattenseiten. Und es gelingt ihm mit diesem Stil, das System kritisch-solidarisch zu hinterfragen. Der im Polizeikorps grassierende Rassismus und Sexismus, die Korruption - dafür steht sein Kommissar Bäckström, dem niemand wirklich Einhalt gebietet, auch als seine Ermittlungstaktik sich immer weiter verheddert. Er bleibt ganz auf DNA-Proben fixiert und hofft, dass ihm der Täter so ins Netz geht.

Doch seine Kollegen sind auch nicht untätig und die Beobachtungen einer 92-jährigen Frau führen schlussendlich zur Festnahme von Bengt Mansson, dem Kulturbeauftragten der Stadt Waxjö. Die Beweise sind erdrückend, doch er schweigt.

Erdrückend sind auch die Vorgänge um Bäckström, seine Spesenabrechnungen und der Vorwurf der sexuellen Belästigung einer Journalistin, was den mittlerweile zum obersten Polizeichef ernannten Lars M. Johannsen ( auch bekannt aus den anderen Büchern Perssons) dazu veranlasst, Bäckström abzuziehen und die ebenfalls bekannten Kommissarinnen Eva Holt und Lisa Mattei zu schicken um Mansson zu verhören.

Die Schilderung dieser Verhöre ist eines der großen Besonderheiten dieses Buches. Unspektakulär, nüchtern und dennoch höchst kritisch beschreibt Persson der Ermittlungsalltag der Kripo und die inneren und äußeren Verhältnisse unter denen sie arbeitet.

Leif GW Persson ist als Professor der Kriminologie und als Berater schwedischer Regierungs- und Polizeibehörden der ausgewiesene Kenner der Materie. Es gelingt ihm bei alle Solidarität und Verständnis für seine Polizistenfiguren mit jedem seiner ungewöhnlichen, aber absolut lesenswerten Bücher Skandale aufzudecken und auf den zweifelhaften inneren Zustand der Polizei hinzuweisen. Gespickt sind seine Romane weiters mit in die Handlung eingewobenen Gesellschaftsanalysen , die Schweden als ein Land zeigen, das sich sehr verändert hat und hinter einem Haufen von "political correctness" versteckt, es aber noch nicht wahrnehmen will oder kann.

Persson Krimis sind nicht spannend im eigentlichen Sinn, sie gewinnen ihre einzigartige Qualität aus seinem unverwechselbaren Stil.
Anspruchsvolle Krimiliteratur in der Tradition von Maj Sjöwall und Per Wahlöö, denen der Autor das Buch auch gewidmet hat.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der beste schwedische Krimi aller Zeiten???, 5. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Mörderische Idylle: Roman (Taschenbuch)
Ich muss zugeben - der Klappentext hatte mich neugierig gemacht! Da ich sehr gerne Krimis lese, schienen mir die Bewertungen der schwedischen Zeitungen (auf der Rückseite des Buches) sehr vielversprechend zu sein.

Aber jetzt, wo ich mich durch das Buch hindurchgequält habe (ein Buch nicht fertig lesen gibt's bei mir nicht und die Hoffnung stribt bekanntlich zu letzt) bin ich nur noch froh, dass es vorbei ist.

Natürlich kann man sagen, dass die Darstellung der Polizeiarbeit in diesem Buch vermutlich viel realitätsnaher ist, als in den meisten anderen Krimis, die man so zu lesen bekommt. Aber ein Komissar, der nur daran denkt, wann er sein nächstes Bierchen zischen kann und sonst nur rassistisch, chauvinistisch, arrogant - und unfähig ist (Eigenschaften, die er auch seinen Kollegen unterstellt, wobei er sich für den einzig waren hält)? Auch die anderen Hauptdarsteller bleiben uninteressant und nerven auf Dauer nur. Wenn nicht der Kollege Lewin wenigstens ein bischen ordentliche Polizeiarbeit machen würde und das Ermittlerpaar Anna Holt und Eva Mattei (kommen nur leider viel zu spät in Erscheinung) ein paar interessante Verhöre mit anschließenden Analysen bringen würden, dann hätte das Buch nichts, aber auch wirklich nichts interessantes!

Ok, nennen wir es eine Charakterstudie von Polizisten. Aber Krimi? Von "Höchstspannung von der ersten bis zur letzten Seite" konnte nun wirklich nicht die Rede sein! Dazu nahmen viele geschilderte Episoden, die nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun hatten, aber auch nicht wirklich die Charaktäre besser erklärt hätten (zB die Wiederholte Beschreibung eines Traumes vom Sommer in dem er Fahrrad fahren lernte) die Fahrt raus. Meine Hoffnung, dass die Geschichte irgendwann an Fahrt zunehmen würde wurde leider bitter enttäuscht. Es endete so langweilig wie es angefangen hatte!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abwechslung nach all den Serienmördern, 6. November 2008
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mörderische Idylle: Roman (Taschenbuch)
Seit Hannibal stosse ich immer wieder auf Serienmörder, die mir langsam das Krimilesen vergällen.

Dieses Buch ist eine höchst erfreuliche Abwechslung: es ist kritisch, die Polizei und ihre Beamten sind Menschen mit mehr oder weniger grossen Fehlern, es wird niemand gehäutet oder geblendet und es hat Humor.

Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich empfehle dieses Buch allen Sehr-Viel-Krimi-Lesern!!!!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Persson kompetente Krimis gewinnen ihre einzigartige Qualität durch einen unverwechselbaren Stil, 14. Mai 2008
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mörderische Idylle: Roman (Taschenbuch)
Ein kaltblütiger Mord an der 20-jährigen Polizeischülerin Linda erschüttert die Öffentlichkeit in dem kleinen Städtchen Waxjö in Schweden. Selten bisher mussten sich die Polizisten des idyllischen Ortes mit Morden befassen. Der "Fall Linda", wie er bald genannt wird, erhält auch von der Zentralen Polizeibehörde oberste Priorität, und ein Team von Polizisten wird aus Stockholm aus dorthin geschickt, um den Fall zu lösen.

Bäckström, aus den anderen Büchern Perssons als eigenwilliger, rassistischer und sexistischer Cop bekannt, wird als leitender Ermittler beauftragt. Auch andere Mitglieder seines Teams erkennt der treue Perssonleser wieder und zwar aus dem Buch "Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters", in dem es um den bis heute nicht aufgeklärten Mord an Olof Palme geht und mit dem Leif GW Persson nach 20-jähriger Schreibpause ein sensationelles Comeback feierte.

Leif GW Perssons Spezialität ist die nüchterne, dokumentarische, oft auch richtig wissenschaftlich daherkommende Schilderung des Polizeialltags, mit all seinen Licht- aber vor allem auch seinen Schattenseiten. Und es gelingt ihm mit diesem Stil, das System kritisch-solidarisch zu hinterfragen. Der im Polizeikorps grassierende Rassismus und Sexismus, die Korruption - dafür steht sein Kommissar Bäckström, dem niemand wirklich Einhalt gebietet, auch als seine Ermittlungstaktik sich immer weiter verheddert. Er bleibt ganz auf DNA-Proben fixiert und hofft, dass ihm der Täter so ins Netz geht.

Doch seine Kollegen sind auch nicht untätig und die Beobachtungen einer 92-jährigen Frau führen schlussendlich zur Festnahme von Bengt Mansson, dem Kulturbeauftragten der Stadt Waxjö. Die Beweise sind erdrückend, doch er schweigt.

Erdrückend sind auch die Vorgänge um Bäckström, seine Spesenabrechnungen und der Vorwurf der sexuellen Belästigung einer Journalistin, was den mittlerweile zum obersten Polizeichef ernannten Lars M. Johannsen ( auch bekannt aus den anderen Büchern Perssons) dazu veranlasst, Bäckström abzuziehen und die ebenfalls bekannten Kommissarinnen Eva Holt und Lisa Mattei zu schicken um Mansson zu verhören.

Die Schilderung dieser Verhöre ist eines der großen Besonderheiten dieses Buches. Unspektakulär, nüchtern und dennoch höchst kritisch beschreibt Persson der Ermittlungsalltag der Kripo und die inneren und äußeren Verhältnisse unter denen sie arbeitet.

Leif GW Persson ist als Professor der Kriminologie und als Berater schwedischer Regierungs- und Polizeibehörden der ausgewiesene Kenner der Materie. Es gelingt ihm bei alle Solidarität und Verständnis für seine Polizistenfiguren mit jedem seiner ungewöhnlichen, aber absolut lesenswerten Bücher Skandale aufzudecken und auf den zweifelhaften inneren Zustand der Polizei hinzuweisen. Gespickt sind seine Romane weiters mit in die Handlung eingewobenen Gesellschaftsanalysen , die Schweden als ein Land zeigen, das sich sehr verändert hat und hinter einem Haufen von "political correctness" versteckt, es aber noch nicht wahrnehmen will oder kann.

Persson Krimis sind nicht spannend im eigentlichen Sinn, sie gewinnen ihre einzigartige Qualität aus seinem unverwechselbaren Stil.
Anspruchsvolle Krimiliteratur in der Tradition von Maj Sjöwall und Per Wahlöö, denen der Autor das Buch auch gewidmet hat.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Realismus, 26. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vielleicht ist der Klappentext des Buches tatsächlich zu euphorisch, aber wer schon andere Krimis von Persson gelesen hat, der weiß, dass der Autor einen recht trockenen, realitätsnahen Stil bevorzugt. Anders als bei Wallander und Co wird hier die Detailarbeit der Polizei gezeigt und das ohne typisches "Showdown" Ende, wo der Held immer alles alleine regelt. Und wer sagt, ein Kommissar muss immer sympathisch sein? Auch dort gibt es "Idioten". Ich finde das Buch sehr realistisch und es zieht einem den Zahn vom immer strahlenden Protagonisten. Allerings gibt es zwei Sterne Abzug, da der Spannungsbogen am Ende doch stark abfällt und Bäckström Kommissar bleiben darf... (PS Ich finde aber, bevor man eine Rezension schreibt, sollte man das Buch zu Ende lesen!)
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Mörderische Idylle: Roman
Mörderische Idylle: Roman von Leif GW Persson (Taschenbuch - 5. Mai 2008)
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