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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut erzählte, solide Krimikost
Unmittelbar vor der Pensionierung stehend erhält Kommissar Berndorf die Nachricht vom Selbstmord eines ehemaligen Kollegen. Erinnerungen an einen misslungenen Einsatz vor knapp 30 Jahren, bei dem ein Unschuldiger getötet wurde, werden geweckt. Das Suizidopfer schien noch immer den Anrufer zu suchen, der damals die Polizei auf eine falsche Fährte lockte...
Veröffentlicht am 19. September 2003 von t.kuerten

versus
9 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Radikal und verrückt
Ein guter Schreibstil ermöglicht es dem Leser das vorliegende Buch in einem flotten Tempo durchzulesen. Die wichtigsten Handlungscharkteren sind gut skizziert und werden anschaulich vermittelt. Die Handlung ist anfangs spannend und gut durchdacht, doch was sich im letzten Viertel des Romanes abspielt ist blanker Unfug und zerstört den gesamten zuvor gewonnenen...
Veröffentlicht am 17. Februar 2004 von Krimi-Vielfraß


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut erzählte, solide Krimikost, 19. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Ränder der Glut (Taschenbuch)
Unmittelbar vor der Pensionierung stehend erhält Kommissar Berndorf die Nachricht vom Selbstmord eines ehemaligen Kollegen. Erinnerungen an einen misslungenen Einsatz vor knapp 30 Jahren, bei dem ein Unschuldiger getötet wurde, werden geweckt. Das Suizidopfer schien noch immer den Anrufer zu suchen, der damals die Polizei auf eine falsche Fährte lockte. Berndorf fängt noch einmal Feuer und nimmt die Fährte auf. Währenddessen stirbt nahe Ulm der Leiter eines geheimnisvollen Instituts. Es zeigt sich, dass eine Person bei beiden Fällen als Randfigur auftritt. Ebenfalls spielt der deutsche Geheimdienst und seine Operationen am Rande der Legalität eine Rolle in diesem Roman.
Gerade die ersten 50 Seiten verlangen vom Leser viel Konzentration und Aufmerksamkeit. Viele Schnitte, Wechsel der Handlungsschauplätze, verschiedene Figuren, noch kein roter Faden erkennbar. Dann aber führt der Autor sehr schnell und souverän die einzelnen Handlungsstränge zusammen. Im weiteren macht es besonderen Spaß, die bestens gelungenen Gespräche der handelnden Personen nachzulesen. Auch Actionsequenzen sind in hinreichender Anzahl zu finden.
Ritzels Sprache ist gut verständlich und lesbar, ohne dabei einfach oder gar reißerisch zu wirken. Das kritische Thema des Romans, die Verstrickung der Geheimdienste in Terror- und Verbrechensorganisationen vor dem Hintergrund eines Verbotsantrages einer rechten Partei, war bei Veröffentlichung hochaktuell. Für die Aufarbeitung und Recherchearbeit ist Ritzel zu loben. Ein Werk mit erzählerischen Stärken, kompliziertem Auftakt und leider einem auf den letzten 30 Seiten inhaltlich abflachenden Finale. Ritzels Bücher kann man aufgrund der mit wenigen, simplen Wörtern hervorragend vermittelten Atmosphäre mit Begeisterung lesen. Ein guter, aber eben kein hervorragender Kriminalroman.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Geheimnis der Silberkette, 12. Dezember 2005
Von 
Mario Kaiser (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Im Juni 1972 wird in Mannheim die Landeszentralbank überfallen. Die Polizei bekommt anonym einen Tipp, wo auch eine Silberkette erwähnt wird. Bei der darauffolgenden Festnahme wird die Person erschossen, die sich als unschuldig herausstellt. Befehlshabender damals war Kommissar Berndorf.
Als er jetzt (altersbedingt) seine Entlassungsurkunde bekommen soll, erfährt er, daß sich der Schütze von damals umgebracht und ihm einen Abeschiedsbrief hinterlassen hat, wo wieder auf diese Silberkette hingewiesen wird.
Bei der Aufklärung des Falles von damals (daß fühlt er sich dem Toten schuldig), kehrt Berndorf an die Orte seiner Vergangenheit zurück und trifft die zur damaligen Zeit beteiligten "68er".
Es ist erstens eine spannende Handlung, zweitens wunderbar beschrieben, wie sich die Welt von damals verändert hat und was aus den Protagonisten geworden ist und drittens ein wirklich klasse Erzählstil von Ritzel. Schon wie er die Stränge und Personen wie im Film rasend miteinander verwebt.
Wirklich nur zu empfehlen!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kommissar Berndorfs Start in die Pension, 18. Oktober 2003
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Ränder der Glut (Taschenbuch)
Nach "Der Schatten des Schwans" (btb 72800) und "Schwemmholz" (btb 72810) liegt mit "Die schwarzen Ränder der Glut" (btb 73010) der dritte Roman Ulrich Ritzels vor, in dem - gleich am Anfang - der Kriminalhauptkommissar Berndorf, Leiter des Dezernats 1 der Ulmer Kriminalpolizei, pensioniert wird. Doch den Ruhestand kann er nicht eine Sekunde genießen, denn noch bei der Vorbereitung der Abschiedsfeier erfährt er, daß ein früherer Kollege, Wilhelm Troppau, Selbstmord begangen hat und einen an Berndorf gerichteten Abschiedsbrief hinterlassen hat. Damit hat Berndorf seine Heidelberger Vergangenheit eingeholt: 1972, im heißen RAF-Sommer, erhielt die Polizei nach einem Banküberfall, der möglicherweise der Finanzierung der RAF hätte dienen können, einen anonymen Hinweis. Eine Polizeitruppe umstellte das Haus des Verdächtigen. Troppau und Berndorf drangen in die Wohnung ein, ein hypernervöser Troppau erschoß den in der Wohnung befindlichen Mann - einen Iren, der sich als unschuldig herausstellte. Der Banküberfall wurde nie geklärt. Nach dem Telefonanruf - 30 Jahre später - fährt Berndorf wieder nach Heidelberg, liest den Abschiedsbrief und führt sich vom toten Troppau aufgefordert, herauszufinden, wer sie damals zu einem Umschuldigen gelockt hatte und wie das ganze mit dem Banküberfall zusammenhängt. Berndorf macht sich nun daran, die Lebenswege der damals involvierten Personen zu recherchieren und herauszufinden, welche Rolle sie wirklich damals gespielt haben. Dabei kommt er darauf, daß einige, die vorgegeben haben, so zu sein, anders waren. Auf 413 spannenden Seiten findet Berndorf heraus, was damals geschah. Nunmehr kann man nur gespannt warten, was der pensionierte Kriminalhauptkommissar so machen wird, damit ihm der Tag nicht lang wird.
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5.0 von 5 Sternen Ein gelungener Krimi, 2. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Ränder der Glut / Der Hund des Propheten (Taschenbuch)
Ein depressiver Expolizist erhängt sich in seiner Wohnung. Grund seiner Depressionen ist, dass er 1972 einen Unschuldigen erschossen hat. Dem Polizisten, der den verhängnisvollen Einsatz geleitet hat, Kommissar Berndorf, hinterlässt er einen Abschiedsbrief. Berndorf will aus Schuldgefühlen die Ereignisse, die im Zusammenhang mit dem Einsatz standen aufarbeiten. Mit 30 Jahren Abstand erzählen die Beteiligten Berndorf von einem Banküberfall, einer Gruppe von junge Leute voller Ideale - von der Befreiung des Proletariats bis zur freien Liebe - sowie jeder Menge enttäuschten Gefühlen. Im zweiten Hauphandlungsstrang wird von deutschen Rechtsradikalen ein Anschlag auf den Bundeskanzler und den französischen Präsidenten geplant. Die Protagonisten aus dem Jahr 1972 sind auch bei diesmal wieder beteiligt. Am Ende hat Berndorf den Anschlag verhindert und auch was im Jahr 1972 geschah ist aufgedeckt.
Besonders gefesselt hat mich zu lesen, was aus den 68ern geworden ist. Aus jungen Leuten voller Pläne und Ideale wurden Professoren, Lehrer, Journalisten oder Lebenskünstler und sie alle erzählen aus ihrer Sicht vom damals und von heute. Durch die zahlreichen Nebenhandlungen werden die Figuren richtig lebendig und glaubwürdig. Allerdings konnte ich mit dem zweiten Handlungsstrang nur bedingt etwas anfangen. Der Autor erzählt eine übele Räuberpistole die mit einem in letzter Minute verhinderten Attentat und einer Schießerei zwischen Verfassungsschutz und Polizei endet.
Fazit: Trotz der Schwächen beim zweiten Handlungsstrang ein klasse Krimi für den es von mir 4,5 Sterne, also 5 Sterne gibt.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal wieder hervorragend!, 30. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Ränder der Glut (Taschenbuch)
Komplex sind ja alle bisherigen Ritzel-Berndorf-Krimis gewesen: Unheimlich viele Namen tauchen da auf und man verliert leicht den Überblick. Trotzdem hat sich auch dieser Krimi gelohnt - ohne Frage einer der besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Und das obwohl mich Krimis inzwischen eigentlich langweilen und ich einen großen Bogen um sie mache. Den nächsten Ritzel werde ich mir aber auf jeden Fall wieder kaufen!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber schlechter als die anderen Berndorfs, 24. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Ränder der Glut (Taschenbuch)
Den Anfang des Buchs fand ich sehr schleppend, dann war es wieder gut und spannend. Die anderen Krimis der Reihe haben mir besser gefallen. Dieses Buch ist überdurchschnittlich, vielleicht aber auch ein bißchen zu komplex, um ein herausragendes Buch zu sein. Das Lesen hat sich in jedem Fall gelohnt.
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4.0 von 5 Sternen Berndorf-Reihe, 6. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Ränder der Glut / Der Hund des Propheten (Taschenbuch)
Wer deutschen Schwermut mag und auch gesellschaftkritischen Backround bei einem Krimi, wird Ritzels Bücher liebend gern lesen und auch die eine oder andere verwirrende Handlung im Buch verzeihen.
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9 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Radikal und verrückt, 17. Februar 2004
Von 
Krimi-Vielfraß "N.F." (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Ränder der Glut (Taschenbuch)
Ein guter Schreibstil ermöglicht es dem Leser das vorliegende Buch in einem flotten Tempo durchzulesen. Die wichtigsten Handlungscharkteren sind gut skizziert und werden anschaulich vermittelt. Die Handlung ist anfangs spannend und gut durchdacht, doch was sich im letzten Viertel des Romanes abspielt ist blanker Unfug und zerstört den gesamten zuvor gewonnenen positiven Eindruck. Die sich bereits früh als Bösewicht abzeichnende Figur ist zum Schluß tatsächlich in die Tat hauptinvolviert, ein unrealistischer und vollkommen unglaubwürdiger Schußwechsel mit Schnellfeuerwaffen (wohlgemerkt mitten in bewohnten Gebieten der Bundesrepublik Deutschland!) nimmt abartige Züge an und ein unglaubwürdiges politisches Komplott stellt den Hintergrund des Geschehens dar. Die auf dem Cover abgedruckten Positivbilanzen von renomierten deutschen Zeitschriften sind für mich nicht nachvollziehbar. Alles purer Blödsinn!
Mein Fazit: Leider hat ein extrem schlechter Plot (der schlechteste und absurdeste den ich je gelesen habe!) dieses Buch vollkommen zerstört.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste, den ich gelesen habe - und nicht der letzte!, 16. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Die schwarzen Ränder der Glut (Taschenbuch)
Verschachtelt, komplex, viel drin vepackt- aber ein grandioser Krimi, interessante Protagonisten, sehr witzig-lakonische Sprache. Ich war von meinem ersten "Ritzel" begeistert und werde die anderen nachlesen! Absolut empfehlenswert, wenn auch anders als das gängige.
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Die schwarzen Ränder der Glut / Der Hund des Propheten
Die schwarzen Ränder der Glut / Der Hund des Propheten von Ulrich Ritzel (Taschenbuch - 1. Oktober 2007)
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