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am 9. August 2006
in die Abgründe der menschlichen Seele...

Drei Freundinnen treffen sich alljährlich im Sommer mit ihren Familien. Eine Freundin fehlt dieses Jahr, sie ist plötzlich verstorben, doch ihr Mann mit seinen beiden Söhnen wird selbstverständlich in die Sommerferien eingeladen. Eine andere der drei Freundinnen kommt nicht mehr mit Ihrem Ehemann, sondern mit ihrem neuen Gefährten, er hat seine pubertierende Tochter gleich mit im Schlepptau.

An sich schon eine Mischung, die Querelen und Schwierigkeiten vermuten lässt. Aber damit nicht genug, verschwindet das Baby der Gastgeberin an einem belebten Badesee. Und nun liegen wirklich alle Nerven blank.

Bis in den Winter hinein begleiten wir die Freundinnen, ihre Partner und ihre Kinder, dürfen in ihre Seelen schauen und in ihr Gewissen.

Die Autorin versteht es in einer klaren und gefühlvollen Sprache das Leben so zu erzählen wie es wirklich ist, die verschiedenen Menschen mit all ihren Ecken und Kanten, mit ihren Vorzügen und Schwächen zu beschreiben.

Es steckt ungemein viel Lebensweisheit in diesem Buch.

Die Handlung tritt ein wenig in den Hintergrund, sie hält aber die verschiedenen Charakterstudien schön zusammen.
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am 23. September 2007
Der Klappentext schildert die Ausgangssituation. Beschrieben wird das ganze aus der wechselnden Perspektive einzelner Protagonisten: Laurens, der seine Frau Veronika verloren hat und von Schuldgefühlen geplagt wird, muss sein Leben neu ordnen; sein Sohn Niels, der gerade die Welt der Erwachsenen entdeckt; Gwen, stark gefordert - überfordert - in ihrer großen Familie; Beatrijs, gerade frisch verliebt und somit blind.

Die Autorin geht tief auf die Gefühle ihrer Personen ein. Durch Veronikas Tod und die dadurch veränderten Verhältnisse untereinander gerät ihr wohlgeordnetes Dasein, das Verständnis ihres Lebens, ins Wanken. Schuldgefühle spielen eine große Rolle. Renate Dorresteins Interesse gilt den fiesen kleinen Gedanken, die uns manchmal über geliebte Menschen durchs Hirn spuken. Hier ein böser Verdacht, da ein Zweifel an der Redlichkeit. Trotzdem ist es kein böses Buch, sondern ein zutiefst menschliches. Es ist schwer in Wort zu fassen, wie fein und klar die Autorin die Veränderungen der vormals klaren Gegebenheiten in Worte fasst. Veronikas Tod ist so eine Veränderung, ebenso Leanders schwer fassbare Person, mitsamt seiner unheilvollen Tochter, die die gesamte freundschaftliche Konstellation in Frage stellen. Wie diese Dinge, gekoppelt mit dem Verschwinden des Kindes, jeden in seiner Lebenssituation beeinflussen, ist die sehr spannende und dichte Handlung dieses Buches.

Renate Dorrestein beleuchtet das Innere ihrer Protagonisten aufs genaueste ohne sie zu sezieren. Zwar klingt der Klappentext ein wenig aufregend - ein verschwundenes Kind, ein zwielichter Hellseher - aber das sind nur die äußeren Umstände, an denen die Autorin aber nicht interessiert ist. Ihr klarer und schnörkelloser Schreibstil passt wunderbar zu dem Thema.

Als Fazit bediene ich mich eines Zitates von Random House: ""Renate Dorresteins Bücher fordern heraus: Ihre Geschichten sind voller harter, verstörender Details, die unter die Haut gehen."
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am 25. Januar 2009
Die Charaktere in diesem Buch sind sehr gut beschrieben. Ich fühlte mich gleich mittendrin in der Geschichte und konnte es erst wieder weglegen, als ich es gelesen hatte.
Es ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, aber sicher nicht das letzte.
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am 1. Juli 2012
Der Ausflug ist das erste Buch, das ich von der niederländischen Autorin gelesen habe. Sie versteht es, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Ich fühlte mich als vierte Freundin von Gwen, Beatrijs und der verstorbenen Veronica. Die Ängste, Zweifel, Hoffnungen und Wünsche der vorkommenden Personen sind gut nachzuvollziehen. Die Autorin besitzt eine tiefe Menschenkenntnis und genügend Schreiberfahrung, um heikle Situationen einfühlsam zu beschreiben, aber niemals ins Kitschige abzudriften.
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