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Kundenrezensionen

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Format: Taschenbuch|Ändern
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am 8. Oktober 2011
Dieses doch schon ein wenig angestaubte Buch in meinem Regal hätte es schon viel eher verdient von mir gelesen zu werden! Unglaublich wie eindrucksvoll hier die Emotionen der verschienden Protagonisten beschrieben werden. Besonders hat mir die Beschreibung der Mutter nach der Tragödie gefallen. Wie hier mit treffenden Worten eine Gefühlslage beschrieben wird, so dass ich hier vollkommen in die Story eintauchen konnte - einfach Großartig! Für Leser, die hier eine leichte Lektüre erwarten würde ich dieses Buch nicht empfehlen. Auch meinem Mann würde davon abraten, obwohl es bestimmt kein reiner Frauenroman ist! Allen die eine gefühlvolle und doch zugleich auch amüsante Geschichte zu schätzen wissen und sich auf den Anfangs für mich etwas ungewöhnlichen Schreibstil einlassen wollen, sei dieser Roman von Anna Enquist wärmstens zu empfehlen.
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am 26. Dezember 2011
Der Maler Johan Steenkamer lädt zu seiner ersten großen Einzelausstellung ein. Die Familie trifft aufgeregt ihre Vorbereitungen. Hier lässt die Autorin zahlreiche Rückblenden einfließen, welche die verwirrenden Familienverhältnisse und Freundschaftsbande Johans offen legen: die schwierige Beziehung zu seinem Bruder Oscar, der nicht nur als Kunstkritiker versucht, seinen Bruder auszustechen und ihm zu schaden; das Zerbrechen der Beziehung zu seiner Frau Ellen, die sich noch immer rührend um seine Mutter Alma kümmert; die tödliche Krankheit seiner Tochter; die unkonventionellen Wege seiner Zwillingssöhne; die missglückte Ehe seiner Eltern; die Neigung seiner Mutter Alma, ihn und Oscar gegeneinander aufzubringen und die Streitereien der Brüder zu genießen; seine wechselnden Beziehungen zu jüngeren Frauen; das Verhältnis zu seinen Gönnern und Sponsoren. Die Ereignisse schildert Enquist allerdings nicht allein aus der Sicht Johans, sondern aus wechselnden Perspektiven. So spielt vor allem die Gefühlswelt Ellens eine bedeutende Rolle, die mit aller Kraft versucht, ihre Eigenständigkeit zurückzugewinnen. Häufig wird die Handlung auch aus Sicht der Psychoanalytikerin Lisa geschildert und kommentiert, die mit Ellen und Johan seit langem befreundet ist. Letztlich ist die Vernissage zwar ein Erfolg, innerfamiliär betrachtet gerät sie jedoch zum Desaster...
Der Erzählstil war für mich gewöhnungsbedürftig. Enquist reiht immer wieder Bruchstücke von Sätzen kurzatmig aneinander. Gerade so gelingen ihr detailreiche Beschreibungen ohne Längen. Nach anfänglichem Zögern machte es mir zunehmend Freude, in die schwierigen, aber auch zum Absurden neigenden Situationen innerhalb der Künstlerfamilie einzutauchen.
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am 14. Januar 2010
... ist der Autorin da auf nicht allzu vielen Seiten gelungen. Und dabei geht es um ein immerwährendes schwieriges Thema - das Verhältnis von Eltern und Kindern, die Belastungen einer Partnerschaft, den Verlust von Menschen, die Suche nach dem eigenen Platz im Leben.Für mich ist ein Buch dann gut, wenn ich mir ein Bild von den Gestalten machen kann, quasi in ihr Leben einzutauchen vermag. Anna Enquist schafft das immer wieder. Sie beschreibt die Psyche ihrer Helden so plastisch, dass es beim Lesen manchmal richtig weh tut.Dabei gibt sie ganz nebenbei kleine, amüsante Lebensweisheiten zum Besten, die man sich als Aufkleber an den Kühlschrank heften könnte (z.B. ihre Chrarakterisierung von Kindern als "Wucherungen"). Kurz gesagt: Anna Enquist kann richtig gut erzählen!
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am 24. Oktober 2012
Dies ist ein bewegender und gelungener Familienroman. Feinsinnig und ernst. Die Geschichte kommt wie ein Stein ins Rollen. Alle Familienmitglieder und zwei Freunde der Familie werden tiefgehend beschrieben. Im Mittelpunkt steht ein Familientreffen und - natürlich - die Vergangenheit, über die so lange geschwiegen wurden. Manches im Leben sieht man erst, wenn das Schicksal es einem zeigt.

"Die letzte Reise" von Anna Enquist ist schon genial, aber dies Meisterstück ist wirklich ein faszinierendes Meisterstück.

Achtung: In der Geschichte stirbt ein Kind. Es ist sehr traurig und wird dem Leser nahe gehen. Nicht unbedingt lesen, wenn man eine schwierige Zeit durchmacht oder wenn die eigenen Kinder sehr weit entfernt sind.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Januar 2008
Fische. Ein Fisch auf dem Umschlag, Fische in Tonnen, die ihre eigenen Jungen fressen, Fische auf Bildern, im Buch tauchen immer wieder Fische auf. Angler, Flüsse, Wasser.
Lisa, Psychologin, Freundin von Ellen, der Haupt-Protagonistin, wird als erste Person kurz umrissen. Es sind noch ein paar Tage bis zu Johans Ausstellung im städtischen Museum. Wir lernen ihn kennen, seine Ex-Frau Ellen, die Söhne Peter und Paul, seine Mutter Alma und seine Geliebte Zina, die allerdings nur am Rande. Wir erfahren etwas über Oscar, den Kunstkritiker, Bruder von Johan und sein größter Neider. Das schlechte Verhältnis der beiden Brüder wird von der Mutter Alma immer wieder bewusst auf kleiner Flamme gehalten und reicht bis in die Kindheit zurück, als der Vater Charles, auch Maler, die Familie verlassen hat. Viel Raum nimmt der Tod der 10-jährigen Tochter von Johan und Ellen ein. Die Ehe zerbricht und Ellen fast an der Trauer. Johan betrügt sie mit seinen Kunststudentinnen und Ellen hat in ihrem Chef einen väterlichen Freund, der sie nach dem Tod von Saar stark unterstützt, so dass sie wieder zu sich findet.
Am Tag vor der Ausstellung eröffnet Johan seiner Mutter, dass er seinen Vater ausfindig gemacht und zur Eröffnungsfeier eingeladen hat. Diese Nachricht bringt Alma, aber auch Oscar völlig aus der Fassung. Als fast nur noch die Familie im Museum versammelt ist, bringt Oscar die Situation zur Eskalation. Der letzte Absatz wirft Fragen auf.
Wie ein roter Faden zieht sich die Vaterfigur durch das ganze Buch. Der Vater Charles, der zu Zeiten als er noch da ist, bereits Rivalität unter den Brüdern hervorruft. Als er weg ist, der Eifer, wer bei der Mutter den Vaterersatz spielen darf. Johan selbst als Vater, der bei Peter und Paul versagt und für Ellen nicht die Schulter zum Anlehen ist, als sie Hilfe braucht. Sogar Lisa sehnt sich nach einem Arm, der sich väterlich um ihre Schultern legt.
Das Buch ist kurzweilig geschrieben, schnell zu lesen und die Charaktere der Personen sind sehr gut herausgearbeitet. Man kann sie förmlich vor sich sehen. Lesenswert
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am 19. Januar 2012
So ganz leicht ist das Buch nicht zu lesen: Personen-, Perspektivenwechsel, der Allgemeinheit eher unbekannte Charaktere... Aber es entfaltet erst rasant, dann verzögert und dann sehr nachhaltig eine große Wirkung: Zunächst verstörend, dann eher abschreckend - am Ende wirkt es sehr nach und obwohl manche Figuren dem Leser natürlich sympathischer sind als andere, ist es der Autorin gelungen, alle als *interessante* *Persönlichkeiten* darzustellen - gut, stark, bitter ...
Ein Buch, das nachwirkt und große Lust macht auf weitere Bücher der Autorin.
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am 11. Januar 2009
ich muss sagen ich war ziemlich überrascht: von dem mir nichtssagenden Namen Enquist habe ich mir nicht viel versprochen, aber die scheinbar triviale,ja banale Fabel nimmt allmählich einen interesannten Verlauf... und ist ein gefundenes Fressen für alle Anhänger der Psychoanalyse. Empfehlenswert. Hanna Kubiak
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am 14. September 2013
Eine Familiengeschichte in einen mittelmäßigen Roman gefasst. Ein bisschen Krimi ist auch dabei....Ich war auf weitere Lektüre von Anna Enqist nach "Letzte Reise" gespannt, bin von diesem Buch enttäuscht.
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am 13. Juni 2010
Ich habe das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen und war schon sehr gespannt, aber leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt. Mir war das ganze Geschehen zu verwirrend, die Familiengeschichte, die Mutter, das Verhältnis der Brüder einfach zu grotesk.
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