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am 19. September 2005
Gad Granach ist der Sohn des berühmten Schauspielers Alexander Granach. Mit der Geschichte seiner Kindheit und der Beschreibung des Verhältnisses zu seinem Vater und seiner Mutter beginnt Gad Granach seine Lebensgeschichte.
Da er rechtzeitig das nationalsozialistische Deutschland verlässt, überlebt er den Holocaust. In einer sehr witzigen, immer wieder mit jüdischen Geschichten und Anekdoten angereicherten Sprache schildert er seinen Alltag in Palästina, wohin er emigriert. Er beschreibt das Leben in einem Kibbuz und den schwierigen Alltag in einem Land, as sich von Feinden umzingelt sieht.
Das ganze Buch atmet die Hoffnung, daß es irgendwann zu einer friedlichen Regelung zwischen den Arabern und den Juden kommen könnte, doch es bleibt realistisch und nennt die Fakten beim Namen: die jüdischen Siedler haben das Land aufgebaut, sie haben die arabische Universität gegründet und das Gesundheitswesen auf einen modernen Stand gebracht. Er spart aber auch nicht mit bitteren und spöttischen Worten gegenüber den ultraorthodoxen Juden im Land, die sich nicht wirklich am Aufbau beteiligt haben und nur religiöse Sonderrechte beanspruchen.
Ein Zitat soll einen Vorgeschmack gegen auf eine wirklich empfehlenswerte Lektüre:
"Die frommen Juden haben überhaupt einen sehr persönlichen Zugang zu Gott, sie belästigen ihn ständig mit sämtlichen Kleinigkeiten. Er ist dort für das tägliche Leben verantwortlich, einfach für alles. Und wenn ein Mensch im Sterben liegt, ändern sie schnell seinen Namen. Die Frommen glauben, der Todesengel ist ein bisschen bekloppt und findet sie dann nicht, so als wäre er der Briefträger. Ich glaube, im Grunde sind wir erst am Anfang der Zivilisation. Aber falls es einen Gott gibt , hätte ich eine Bitte an ihn: Er soll sich ein andres Volk auserwählen und uns in Ruhe lasen. Nimm die Iraker, oder besser noch die Iraner! Denen gönne ich es."
Schade, daß es von diesen außergewöhnlichen Menschen nicht mehr zu lesen gibt!
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am 17. Januar 2009
Mit soviel Chuzpe kann eben nur ein Jude über die Macken und Marotten der Israelis schreiben. Es ist ein wunderbares Buch, zugleich behutsam und witzig. Wer sich für die Emigration des jüdischen Bildungsbürgertums in den 30er Jahren interessiert und zugleich für die ersten Frustrationen der Neuankömmlinge in Erez Jesroel, der muß dieses Buch gelesen haben. Am besten nicht zu spät am Abend mit der Lektüre beginnen, denn irgend wann kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
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Ga Cranach, der Sohn von Alexander Cranach, lebt heute 90 jährig in Jerusalem. Er schreibt über seinen berühmten Vater („Da geht ein Mensch")und das tägliche Leben in Israel, das seinen Lebensweg bestimmte und ihn als Mensch formte.
Es ist wirklich ein schön zu lesendes, heiteres, manchmal auch trauriges Buch. Es ist ein ausgesprochen atmosphärisch arbeitendes Buch mit den unterschiedlichsten Reflexionsebenen. Die lakonische Art des Ausdrucks, der unnachahmliche Humor, die grenzenlose Heiterkeit, wie er mit den größten Schwierigkeiten umgeht, machen diese Lektüre zu einem Leseerlebnis der besonderen Art.
Es ist ein glänzend geschriebenes Buch welches ich mit Nachdruck empfehlen kann
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am 8. August 2010
Dieses Buch ist die logische Ergänzung zu Alexander Granachs Buch "Da geht ein Mensch". Mit einem köstlichem Humor "erzählt" Gad Granach, er schreibt nicht selbst, von seinem Leben als Sohn des großen Mimen. Obwohl er von seinem Vater nicht viel hat, die Mutter hat sich früh von ihm getrennt, schwebt sein Schatten stets über ihm. Sehr interessant dann seine persönliche Einstellung zu vielen Fragen des Lebens in Israel: wie Religion, Araber, Politik, Krieg, Siedler und vieles mehr. Durch die eher anekdotenhafte Erzählweise erhält das Buch seine Lebendigkeit. Fazit: absolut lesenswert!
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am 28. April 2015
Das ist ein Lebenszeugnis aus den Jahren, als in Palestina die Keimzellen für das künftige Israel wuchsen, der Titel ist ein Wortspiel, denn der
Autor wurde als 16jähriger Knabe seine Heimat los, und mit der neuene Heimat sollte es erst sehr mühsam losgehen. Bei aller Trauer und Heimweh
kommt der Humor nie zu kurz, Gad Granach war ein begnadeter Erzähler, ein Sprechsteller eigentlich, mit einem unerschöpflichen Schatz an gut
erzählten Witzen, auch mit Selbstironie und einer Träne im Knopfloch. Lesenswert.
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am 30. Mai 2002
Das ultimative Buch! Informativ, rührend, heiter, traurig, nachdenklich machend - alles was ein Buch sein soll. Der einzige Nachteil: es ist VIEL zu dünn!!! DANKE Gad Granach!
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am 10. August 2014
Ich habe dieses Buch schon vor Jahren gelesen. Da nun die Unruhen sich verschärften im Nahen Osten, fiel mir das Buch wieder ein. Es hat sich in den letzten Jahren nicht verändert. Dieses Buch hätte ruhig gestern geschrieben werden können und nicht vor etlichen Jahren.
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am 5. Januar 2013
es zeigt ein bild über den start des staates israel und den wandel dieses staates zum landräuber und vertreiber der palästinenser
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