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Kundenrezensionen

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am 10. Oktober 2011
Ein Lesebeispiel als Beweis:

Neunzehn Monate nach Leilas (Mutter) erster Geburt (von Schwester Stinne) gab der Zirkus auf der Entbindungsstation eine weitere Vorstellung. Es gibt keinen Grund, sich zu wiederholen - aber auch ich wurde von Frau Mutters (Großmutter mütterlicherseits) vorwurfvollem Blick getroffen, von Askild (Großvater) unter dem Kinn gekitzelt und in Bjorks (Großmutter) sentimentalen Tränen gebadet - , aber als sich die früher so blasse und hilflose Anne Katrine (Tante) der Wiege näherte, wurde es jedem klar, dass es einen Unterschied zwischen den Säuglingen gab..."

Erzählt wird aus der Sicht des Enkels, der in Amsterdam lebt und nach Dänemark zurückkehrt, da seine Großmutter im Sterben liegt. Nun beginnt er seine Geschichte mit interessanten Perspektiven zu erzählen, wobei er bei seinem Großvater beginnt.

Wer Familiengeschichten mag, wird diesen Roman verschlingen; eine beeindruckende Geschichte, absolut lesenswert und voller überraschender Aspekte.
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am 4. September 2006
Im Klappentext steht, Hundsköpfe sei ein Kracher. Grob und amüsant, mutig, unterhaltsam und tiefsinnig. Dem kann nur zugestimmt werden. Uns wird eine Familiengeschichte ohne Pathos, eher distanziert als emotional und streng chronologisch erzählt. Die Schauplätze sind Dänemark und Norwegen, fast immer an der Küste. Man kann mit den Figuren nur eines machen, sie in sein Herz schließen: Segelohr, Appelkopp, Raffzahn oder die Großmutter, die nicht aufhört von einem Leben wie aus einem Arztroman zu träumen. Die einzelnen Geschichten können einen einmal zum Lachen, ein anderes mal fast zum Weinen bringen – manchmal beides gleichzeitig. Dem Klappentexter ist nur zuzustimmen: Hundsköpfe ist ein Kracher. Ein geniales Buch nicht nur für die kommenden Novemberabende!
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am 5. September 2006
Hurra! Endlich mal wieder ein Buch, bei dem die letzte Seite eine Bedrohung ist, denn das Ende des Lesespaßes kommt nur allzu früh. „Hundsköpfe“ ist ein furiose Familiengeschichte aus dem hohen Norden, von einem Autor, der mit seinem wilden Reigen über die Familie des Protagonisten Asger Eriksson??? Töne anschlägt, die seit dem frühen John Irving keiner mehr bedient hat. Hier sind drei Generationen unter einem Dach, eine Familie, die sich über Geschichten definiert und in ihrem verwegenen und unsteten Leben zwischen Norwegen und Dänemark, der grimmigen Verteidigung der Jugendlichen, die sich durchschlagen und verteidigen müssen und Pubertätswirren, die einem Haare zu Berge stehen lassen. Wer sich „Populärmusik in Vittula“ gekreuzt mit einer Irving-Familienkatastrophe wie „Das Hotel New Hampshire“ vorstellen kann, das Ganze nur noch grobklotziger und herber, der findet hier ein Buch, das so wild und verwegen Tragik, Komik und ganz persönliche Schicksale fügt, dass man gleich nach mehr rufen möchte. Aber das halt nicht tut, weil „Hundsköpfe“ auch ein Buch ist, das weh tut und man Stoßseufzer gen Himmel schickt: Danke, dass man die Jugendhölle halbwegs unbeschadet überstanden hat. Jeder muss seinen eigenen Weg finden und sich mit seiner (Familien-)Geschichte auseinandersetzen.
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am 9. September 2012
Geschichten, die das Leben schreibt. Oder der Autor? Die Begebenheiten, die der Autor schildert, klingen so skuril, dass sie sich tatsächlich genauso zugetragen haben können. Teilweise erinnert mich die irrsinnige Komik an Christopher Moore. Andererseits steckt das Buch auch voller Tragik. Und sogar etwas Mysthik ist dabei. Also eine runde Sache, so wie sie mir gefällt.
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am 12. Oktober 2012
Wirklich eins der besten Bücher die ich seit kurzem gelesen habe.
Eine wahrer Schatz und eine ideale Leseunterhalung für den Abend.
Lustige, aber ehrliche Personen und eine Geschichte die Wendungen hat, die man sich, selbst im Laufe des Buches, nicht erahnen lässst.
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am 19. Januar 2007
Morten Ramsland wurde in seiner dänischen Heimat für seinen Roman "Hundsköpfe" mit Auszeichnungen und Preisen überhäuft. "Hundsköpfe" wurden zum dänischen "Buch des Jahres 2005" gewählt, erhielt den "Preis der Leser 2005" und von den Buchhändlern den "Goldenen Lorbeer 2005". Aber der junge Autor (35) kann sich mit seiner Familiensaga nicht nur im Land der Dänen im Erfolgsrausch wähnen. Die Lizenzen für sein Buch wurden international verkauft. Der 480 Seite lange Generationsroman liegt, welch Freude und Glück, auch bei uns vor. Und auch in deutschen Landen lieben ihn alle, sowohl die Leser, deren Herzen Ramsland mit "Hundsköpfe" im Sturm erobern konnte, als auch die Kritiker. Zu Recht, denn seine Saga besticht durch Witz und sprachlicher Eleganz.

Dabei hat es sich Morten Ramsland nicht schwer gemacht. Er hat sich einfach hingesetzt und die Geschichte seiner Familie aufgeschrieben: "Ich habe viele dieser Erinnerungen quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Sie wurden mir schon als Kind erzählt. Darunter waren auch einige sehr abenteuerliche Geschichten und nicht immer haben sie ganz der Wirklichkeit entsprochen - aber sie waren die Grundlage, auf der das Buch aufbaut". Morten Ramsland muss als Kind sehr gut hingehört haben, als seine Großeltern von ihren Erlebnissen berichtet haben. Geschadet hat das auf keinen Fall.

"Hundsköpfe" ist eine famos erzählte Geschichte über eine norwegisch-dänische Familie über drei Generationen hinweg. Eine Familienchronik, die viel über die dänische Geschichte erzählt. Morten Ramsland Figuren sind allesamt schrullige Typen, er berichtet von Nazis, Trunkenbolden, Schmugglern und "Raffzähnen". Wie etwa von Askild, dem Großvater, welcher einst aus dem KZ geflohen ist und sich als verkanntes Malgenie von morgens bis abends volllaufen lässt. Oder von dessen Frau Bjork, die sich einst in den Arzt Thor verliebte (und trotzdem bei Askild blieb), und am Sterbebett ihre Familie - die Kinder Niels "Segelohr", Knut und die behinderte Anne Katrine nebst Enkeln Asgir und Stinne (auch deren Geschichten lesen wir in "Hundsköpfe") - in Traumbildern um sich sieht.

Die Zeiten und Erzählperspektiven wechseln in "Hundsköpfe" mehrmals. Erst allmählich fügen sich die Puzzleteile der Geschichte für den Leser zusammen. Dabei liegen Lachen und Weinen bei diesem komisch-traurigen Familieroman, den man auf gar keinen Fall verpassen darf, eng beieinander. Ich erteile Kaufbefehl für den Roman "Hundsköpfe" und halte es mit der Zeitung "weekendavisen", die ihre Leserschaft aufforderte: "Kauft es, lest es, verschenkt es, macht einen Bestseller daraus!" (das Volk zog übrigens tatsächlich los und kaufte).

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass "Hundsköpfe" reine Phantasiegebilde aus der Feder Ramslands sind. In seinem Roman leidet einer seiner Figuren als Kind unter der alptraumhaften Vorstellung, dass der Hundskopf unter der Kellertreppe des Elternhauses wohnt. Wer ähnliches schon einmal geträumt hat, dem sei, der Autor selbst reicht uns großzügig das Gegenmittel, gerne geholfen: Laut brüllen oder aufwachen - oder einfach weiterlesen.
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am 11. Dezember 2006
Morten Ramslands Roman ist ein Wunderwerk in sich. Es steht auf einer Ebene mit dem genialen DER HALBBRUDER von Christensen, es lehnt Seite an Seite mit den Büchern von Erik Fosnes Hansen und Einar Karasons TEUFELSINSEL.

Ich bin noch immer ganz erschlagen und berührt und verwirrt von dem Buch. Deswegen auch kein Kommentar zu dieser wunderbaren Sprache, die von Ulrich Sonnenberg einmalig übersetzt wurde. Deswgeen nur ein großes Dankeschön an den Autor. Ich kann nur hoffen, daß die anderen Bücher von Ramsland bald übersetzt werden und bitte bitte bitte so gut sind wie HUNDSKÖPFE.

Lesen. Einfach nur lesen.
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am 21. August 2013
Ich habe das Buch gerade gelesen und bin ganz begeistert. Sehr gute Unterhaltung, witzig, emotional und eine hinreißende Familiengeschichte. Nicht unbedingt Mainstream und deshalb sehr gut!!!
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am 6. März 2010
Gefühlte 900 Seiten Familiengeschichten auf 480 Seiten die man (fast leider) durchliest, als wären es gerade mal 200. Dabei, trotz einer zuweilen mosaikartigen Erzählung, ein rundes geschlossenes Bild abliefern, das ist schon eine Leistung.

Wer mäkeln wollte, könnte mäkeln, das gegen Schluß die Erzählperspektive etwas kippelt, und das eine der Protagonisten selbst plötzlich dem Erzähler zu oft auf den Weg zurückbringen will, den er vorher so souverän geschritten ist. "Man muß nun auch mal zum Schluß kommen", scheint der Autor sich gedacht haben, dabei war das gar nicht nötig. Das er erzähltechnisch die Kurve bekommen wird, war immer klar.
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. September 2008
das ist seit langem mal wieder ein buch das ich vor dem zu bett gehen nicht aus der hand legen mochte und nach dem aufstehen nicht schnell genug weiterlesen konnte.
"hundsköpfe" ist eine üppige, skandinavische familiengeschichte so voller skurriler figuren und anrührender momente, dass man es einfach mögen muss. zumal es auch sprachlich eine freude ist, dieses buch zu lesen. daher: unbedingte empfehlung!
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