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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationell
Im Klappentext steht, Hundsköpfe sei ein Kracher. Grob und amüsant, mutig, unterhaltsam und tiefsinnig. Dem kann nur zugestimmt werden. Uns wird eine Familiengeschichte ohne Pathos, eher distanziert als emotional und streng chronologisch erzählt. Die Schauplätze sind Dänemark und Norwegen, fast immer an der Küste. Man kann mit den Figuren nur...
Veröffentlicht am 4. September 2006 von Offenacher

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Och ja...
Man kann nicht sagen, dass das Buch langweilig wäre, es liest sich gut weg. Aber richtig fesseln konnte es mich nicht, richtig lustig fand ich es auch nicht und die Charaktere jetzt auch nicht wirklich packend, so dass man an der Geschichte dranbleiben muss. Die super Bewertungen hier kann ich nicht nachvollziehen, von mir gibt es keine Kaufempfehlung.
Vor 8 Monaten von Christiane veröffentlicht


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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationell, 4. September 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hundsköpfe (Gebundene Ausgabe)
Im Klappentext steht, Hundsköpfe sei ein Kracher. Grob und amüsant, mutig, unterhaltsam und tiefsinnig. Dem kann nur zugestimmt werden. Uns wird eine Familiengeschichte ohne Pathos, eher distanziert als emotional und streng chronologisch erzählt. Die Schauplätze sind Dänemark und Norwegen, fast immer an der Küste. Man kann mit den Figuren nur eines machen, sie in sein Herz schließen: Segelohr, Appelkopp, Raffzahn oder die Großmutter, die nicht aufhört von einem Leben wie aus einem Arztroman zu träumen. Die einzelnen Geschichten können einen einmal zum Lachen, ein anderes mal fast zum Weinen bringen – manchmal beides gleichzeitig. Dem Klappentexter ist nur zuzustimmen: Hundsköpfe ist ein Kracher. Ein geniales Buch nicht nur für die kommenden Novemberabende!
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungestüm und herzzerreissend, 5. September 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hundsköpfe (Gebundene Ausgabe)
Hurra! Endlich mal wieder ein Buch, bei dem die letzte Seite eine Bedrohung ist, denn das Ende des Lesespaßes kommt nur allzu früh. „Hundsköpfe“ ist ein furiose Familiengeschichte aus dem hohen Norden, von einem Autor, der mit seinem wilden Reigen über die Familie des Protagonisten Asger Eriksson??? Töne anschlägt, die seit dem frühen John Irving keiner mehr bedient hat. Hier sind drei Generationen unter einem Dach, eine Familie, die sich über Geschichten definiert und in ihrem verwegenen und unsteten Leben zwischen Norwegen und Dänemark, der grimmigen Verteidigung der Jugendlichen, die sich durchschlagen und verteidigen müssen und Pubertätswirren, die einem Haare zu Berge stehen lassen. Wer sich „Populärmusik in Vittula“ gekreuzt mit einer Irving-Familienkatastrophe wie „Das Hotel New Hampshire“ vorstellen kann, das Ganze nur noch grobklotziger und herber, der findet hier ein Buch, das so wild und verwegen Tragik, Komik und ganz persönliche Schicksale fügt, dass man gleich nach mehr rufen möchte. Aber das halt nicht tut, weil „Hundsköpfe“ auch ein Buch ist, das weh tut und man Stoßseufzer gen Himmel schickt: Danke, dass man die Jugendhölle halbwegs unbeschadet überstanden hat. Jeder muss seinen eigenen Weg finden und sich mit seiner (Familien-)Geschichte auseinandersetzen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Irgendwo in Ostdeutschland läuft mein Großvater über eine Ebene." Der überzeugende erste Satz!, 10. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Hundsköpfe: Roman (Taschenbuch)
Ein Lesebeispiel als Beweis:

Neunzehn Monate nach Leilas (Mutter) erster Geburt (von Schwester Stinne) gab der Zirkus auf der Entbindungsstation eine weitere Vorstellung. Es gibt keinen Grund, sich zu wiederholen - aber auch ich wurde von Frau Mutters (Großmutter mütterlicherseits) vorwurfvollem Blick getroffen, von Askild (Großvater) unter dem Kinn gekitzelt und in Bjorks (Großmutter) sentimentalen Tränen gebadet - , aber als sich die früher so blasse und hilflose Anne Katrine (Tante) der Wiege näherte, wurde es jedem klar, dass es einen Unterschied zwischen den Säuglingen gab..."

Erzählt wird aus der Sicht des Enkels, der in Amsterdam lebt und nach Dänemark zurückkehrt, da seine Großmutter im Sterben liegt. Nun beginnt er seine Geschichte mit interessanten Perspektiven zu erzählen, wobei er bei seinem Großvater beginnt.

Wer Familiengeschichten mag, wird diesen Roman verschlingen; eine beeindruckende Geschichte, absolut lesenswert und voller überraschender Aspekte.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Magischer Realismus aus dem Norden, 15. Februar 2009
Von 
Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Hundsköpfe: Roman (Taschenbuch)
Romane aus Skandinavien, die in den letzten 20 Jahren ins Deutsche übersetzt wurden, kommen selten daher als solides Handwerk aus einem nahen, artverwandten Kulturkreis, sondern als klirrende Botschaften, die das gesetzte Bild unserer Nordnachbarn gehörig ins Wanken bringen. Meist bleibt nicht viel von der Vorstellung, unsere skandinavischen Nachbarn seien aufgeklärte, zurückhaltend lebende Völker mit einer gesetzten, demokratischen Tradition, überdimensionierter Toleranz und einem impliziten Hang zur Avantgarde.

Der in Dänemark lebende und 1971 geborene Morten Ramsland hat mit dem im Jahr 2005 erschienen Roman Hundsköpfe ein weiteres Verfremdungswerk aus Skandinavien auf den Markt gebracht, das - ähnlich wie die Populärmusik aus Witula in Schweden - bei heimischem Publikum Kultstatus erreichte und bei uns zum Geheimtipp für Liebhaber des literarisch Skurrilen wurde.

Im Grunde erzählt Ramsland eine Familiengeschichte, die zur Zeit der deutschen Besatzung in Norwegen beginnt und Ende der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts endet. Die Handlung umfasst die Familienbande von fünf Generationen, verwoben durch Schicksal und Unvermeidliches, magische Geschichten und irrationale Wendepunkte. Großvater Askild, einer der Protagonisten, schmuggelt und bestiehlt die deutschen Besatzer, um Geld für die Heirat mit einer Tochter aus höherem Hause zu beschaffen, wird gefasst, landet in einem deutschen KZ, kann unter mysteriösen Umständen fliehen und kehrt traumatisiert zurück. Ihm gelingt es, die Frau seiner Liebe zu gewinnen, aber er entpuppt sich als ein zerstörter Mensch, der zeit seines Lebens vom Alkoholismus begleitet wird. Als Schiffskonstrukteur scheitert er, weil er die Konstruktionszeichnungen immer wieder mit kubistischen Extravaganzen versieht, an denen alle Schmiede scheitern. So wandert er samt junger Familie von Werft zu Werft in Norwegen bis letztendlich Dänemark, alle durchleben das psychopathische Rondo immer wieder, dazwischen liegen die Kindheitssozialisationen der Nachkommen, die nur so von abstrusen Entwicklungen und tragischen Wendungen strotzen. Einen Teil zieht es zur Seefahrt, und diese Figuren tauchen wie die schwarzen Reiter immer mal wieder auf, übersät mit Tätowierungen und Papageien auf der Schulter, trunken oder fleischeslüstern, um gleich darauf von den Wellen in die imaginäre Exotik zurück getragen zu werden. Diejenigen, die in dem wie auch immer gearteten daheim" geblieben sind, das sich lediglich als zuverlässiges Provisorium entpuppt, durchleben die unerträgliche Enge der Provinz, mit ihrem Schein, ihrer Habsucht, ihrem Frevel und ihrer Brutalität.

Das einzige, was dieses Ensemble von-einander-weg strebender Individuen zusammenhält, sind die episodenhaften Geschichten, die von den einzelnen Familienangehörigen erzählt werden, ohne immer mit den Tatsachen kongruent zu sein. Aber sie setzen einen Sinn, der das Zusammensein begründet. Erst der letzten Generation gelingt es, das Brüchige der tradierten Lebenslüge zu enttarnen, ohne dass es ihnen damit besser ginge. Als die Alten sterben, lüftet sich die Wahrheit und es blitzt so etwas auf, wie eine letzte Verbundenheit, die sich aus einer vermeintlichen Erinnerung nährt. Ein Grund für eine gemeinsame Zukunft findet sich jedoch nicht und es kommt einem alles nur vor wie ein böser Rausch, von dem da erzählt wurde, aus einem Teil der Erde, der das halbe Jahr im Dunkeln liegt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnde Tragikkomödie einer Familie, 14. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Hundsköpfe (Gebundene Ausgabe)
Ein tolles, sehr fesselndes Buch, das immer zum Weiterlesen animiert!

Die Familiensaga über drei Generationen hinweg beschreibt die Nöte und glücklichen Momente der Protagonisten aus ihrer jeweiligen Perspektive und läßt so für jede Person Verständnis und Empathie aufkommen, auch wenn ihr tatsächliches Handeln dem oft entgegensteht. Die Geschichten der Personen sind ergreifend, teils haarsträubend, teils rührend, sie werden jeden ansprechen, der das Leben ebenfalls als großes Abenteuer mit vielen Sonnen- aber auch vielen Schattenseiten erlebt.

Insgesamt ist es einfach ein toller, genial geschriebener, spannender und eindrücklicher Roman, den man lange in Erinnerung behalten wird!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Och ja..., 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hundsköpfe: Roman (Taschenbuch)
Man kann nicht sagen, dass das Buch langweilig wäre, es liest sich gut weg. Aber richtig fesseln konnte es mich nicht, richtig lustig fand ich es auch nicht und die Charaktere jetzt auch nicht wirklich packend, so dass man an der Geschichte dranbleiben muss. Die super Bewertungen hier kann ich nicht nachvollziehen, von mir gibt es keine Kaufempfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hundsköpfe ohne M..., 21. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Hundsköpfe: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch gerade gelesen und bin ganz begeistert. Sehr gute Unterhaltung, witzig, emotional und eine hinreißende Familiengeschichte. Nicht unbedingt Mainstream und deshalb sehr gut!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbar amüsant, 12. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Hundsköpfe: Roman (Taschenbuch)
Wirklich eins der besten Bücher die ich seit kurzem gelesen habe.
Eine wahrer Schatz und eine ideale Leseunterhalung für den Abend.
Lustige, aber ehrliche Personen und eine Geschichte die Wendungen hat, die man sich, selbst im Laufe des Buches, nicht erahnen lässst.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr davon, 9. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Hundsköpfe: Roman (Taschenbuch)
Geschichten, die das Leben schreibt. Oder der Autor? Die Begebenheiten, die der Autor schildert, klingen so skuril, dass sie sich tatsächlich genauso zugetragen haben können. Teilweise erinnert mich die irrsinnige Komik an Christopher Moore. Andererseits steckt das Buch auch voller Tragik. Und sogar etwas Mysthik ist dabei. Also eine runde Sache, so wie sie mir gefällt.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erinnerungen mit der Muttermilch aufgesogen, 19. Januar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hundsköpfe (Gebundene Ausgabe)
Morten Ramsland wurde in seiner dänischen Heimat für seinen Roman "Hundsköpfe" mit Auszeichnungen und Preisen überhäuft. "Hundsköpfe" wurden zum dänischen "Buch des Jahres 2005" gewählt, erhielt den "Preis der Leser 2005" und von den Buchhändlern den "Goldenen Lorbeer 2005". Aber der junge Autor (35) kann sich mit seiner Familiensaga nicht nur im Land der Dänen im Erfolgsrausch wähnen. Die Lizenzen für sein Buch wurden international verkauft. Der 480 Seite lange Generationsroman liegt, welch Freude und Glück, auch bei uns vor. Und auch in deutschen Landen lieben ihn alle, sowohl die Leser, deren Herzen Ramsland mit "Hundsköpfe" im Sturm erobern konnte, als auch die Kritiker. Zu Recht, denn seine Saga besticht durch Witz und sprachlicher Eleganz.

Dabei hat es sich Morten Ramsland nicht schwer gemacht. Er hat sich einfach hingesetzt und die Geschichte seiner Familie aufgeschrieben: "Ich habe viele dieser Erinnerungen quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Sie wurden mir schon als Kind erzählt. Darunter waren auch einige sehr abenteuerliche Geschichten und nicht immer haben sie ganz der Wirklichkeit entsprochen - aber sie waren die Grundlage, auf der das Buch aufbaut". Morten Ramsland muss als Kind sehr gut hingehört haben, als seine Großeltern von ihren Erlebnissen berichtet haben. Geschadet hat das auf keinen Fall.

"Hundsköpfe" ist eine famos erzählte Geschichte über eine norwegisch-dänische Familie über drei Generationen hinweg. Eine Familienchronik, die viel über die dänische Geschichte erzählt. Morten Ramsland Figuren sind allesamt schrullige Typen, er berichtet von Nazis, Trunkenbolden, Schmugglern und "Raffzähnen". Wie etwa von Askild, dem Großvater, welcher einst aus dem KZ geflohen ist und sich als verkanntes Malgenie von morgens bis abends volllaufen lässt. Oder von dessen Frau Bjork, die sich einst in den Arzt Thor verliebte (und trotzdem bei Askild blieb), und am Sterbebett ihre Familie - die Kinder Niels "Segelohr", Knut und die behinderte Anne Katrine nebst Enkeln Asgir und Stinne (auch deren Geschichten lesen wir in "Hundsköpfe") - in Traumbildern um sich sieht.

Die Zeiten und Erzählperspektiven wechseln in "Hundsköpfe" mehrmals. Erst allmählich fügen sich die Puzzleteile der Geschichte für den Leser zusammen. Dabei liegen Lachen und Weinen bei diesem komisch-traurigen Familieroman, den man auf gar keinen Fall verpassen darf, eng beieinander. Ich erteile Kaufbefehl für den Roman "Hundsköpfe" und halte es mit der Zeitung "weekendavisen", die ihre Leserschaft aufforderte: "Kauft es, lest es, verschenkt es, macht einen Bestseller daraus!" (das Volk zog übrigens tatsächlich los und kaufte).

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass "Hundsköpfe" reine Phantasiegebilde aus der Feder Ramslands sind. In seinem Roman leidet einer seiner Figuren als Kind unter der alptraumhaften Vorstellung, dass der Hundskopf unter der Kellertreppe des Elternhauses wohnt. Wer ähnliches schon einmal geträumt hat, dem sei, der Autor selbst reicht uns großzügig das Gegenmittel, gerne geholfen: Laut brüllen oder aufwachen - oder einfach weiterlesen.
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Hundsköpfe: Roman
Hundsköpfe: Roman von Morten Ramsland (Taschenbuch - 1. Mai 2008)
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