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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen34
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am 10. November 2007
Nachdem ich Larssons zweites Buch "Weiße Nacht" zuerst gelesen habe und wirklich begeistert von dieser neuen Autorin aus Schweden war, habe ich mir, auch wegen der vielen inhaltlichen Bezüge, Band 1 noch nachbesorgt. Und das erwies sich als mehr als lohnend:
Die Hauptfigur, die Anwältin Rebecka Martinsson wird einfühlsam und unaufdringlich entwickelt - sie ist eine sehr geradlinige, wenn auch etwas schwermütige, in sich eingeschlossene und tief einsame Heldin. Sie kommt in ihre Heimat im hohen Norden Schwedens zurück, um ihrer Freundin Sanna aus der Jugendzeit, deren Bruder ermordet wurde, beizustehen. Sanna ist hilflos und haltlos, zieht sich zurück, sobald es schwierig wird, dabei ist sie gleichzeitig manipulativ und selbstbezogen - also eigentlich das genaue Gegenstück zu Rebecka. Die beiden Frauen agieren mit- und gegeneinander im Milieu einer schwedischen Erweckungsgemeinde, die geprägt ist von bigotten, heuchlerischen Pastoren und ihren dubiosen Machenschaften. Und dann gibt es noch die hochschwangere Kommissarin Anna-Maria Mella und ihren Kollegen Sven-Erik Stalnacke, die beide ebenfalls erfrischend menschlich daherkommen und ja auch in Band 2 wieder ermitteln.
Neben den interessanten Figuren lassen sich als weitere Eins-A-Zutaten feststellen: die wirklich spannende, hintergründige Geschichte, die faszinierende Stimmung und Atmosphäre im winterlich-düsteren Lappland und vor allem Larssons großes schriftstellerisches Können, reale und mächtige Bilder im Innern des Lesers entstehen zu lassen. Also wie Band 2 ein echtes 5-Sterne-Buch, und man kann sich nur wünschen, dass diese Autorin ihr hohes Niveau in weiteren Rebecka-Martinsson-Romanen halten kann!
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am 19. März 2007
für jeden Krimifan. Spannung (auch geschaffen durch die Retrospektiven) von der ersten Seite bis zur letzten. Das Setting (Nordschweden im Winter) ist so authentisch, daß man sich die Handlung nirgends anders vorstellen könnte; das düstere Geheimnis im Umkreis fanatischer Evangelikaler wird ganz allmählich enthüllt, und zwar von realistischen und psychologisch stringent gezeichneten Figuren. Dazu eine bilderreiche, lebendige Sprache, nicht einmal bei Beschreibungen eintönig, und gut übersetzt.

Kein Actionthriller, kein Reißer, sondern ein zum Nachdenken anregender Fall aus den Abgründen menschlichen Lebens. Aus meiner Sicht lesenswert!
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am 27. Dezember 2011
Dieser Krimi ist vom Anfang bis zum Ende durchaus spannend zu lesen. Die Geschichte handelt vom grausigen Mord an einem religiös fanatischen Freikirchen-Mitglied, den die Anwältin Rebecka - früher selbst Mitglied dieser Kirch-Gemeinde - zu lösen versucht. Sie selbst verstrickt sich dabei immer weiter in ihre eigene Vergangenheit. Die Figuren sind aus meiner Sicht etwas zu blass gezeichnet. Zuviele charakterliche Eigenschaften bleiben dem Leser verborgen und auch psychologische Motive und Handlungsantriebe der Protagonisten bleiben oberflächlich. Die an sich interessante Thematik des religiösen Fanatismus hätte aus meiner Sicht einen gehaltvolleren Krimi hergegeben. Ausserdem kann ich für die deutsche Übersetzung nur eine eingeschränkte Lese-Empfehlung abgeben.
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am 6. August 2009
Schon oft bin ich über Bücher von Asa Larsson gestolpert. Nachdem ich die relativ guten Bewertungen gesehen hatte und sich auch die Inhaltsangabe ganz gut angehört hat, habe ich es gewagt und mir den ersten Roman aus der Serie besorgt.
Mittlerweile muss ich jedoch sagen, dass ich etwas mehr erwartet habe, wenn dieser Roman sogar den Schwedischen Krimipreis bekommen hat. Dazu würde ich gerne wissen, nach welchen Kriterien dies erfolgt...

Das Buch kann man sicherlich lesen und es ist auch nicht durchgehend langweilig. Aber zwischendurch plätschert die Story vor sich her und man muss sich fast zwingen, weiterzulesen. Die Protagonisten bleiben relativ im Dunklen und dem Leser werden selten spannende Häppchen hingeworfen, um ihn bei der Stange zu halten.
Ich denke deshalb, es wird das erste und auch letzte Buch sein, das ich mir von Asa Larsson gekauft habe.

Wer, wie ich, Schwedenkrimis mag, wird sicher auch andere und bessere Autoren finden.
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am 23. Januar 2012
Viele gute Rezensionen und Kurzbeschreibungen haben mich neugierig gemacht.
Leider wurde ich enttäuscht und habe nicht zu Ende gelesen.
Für ein Erstlingswerk wirklich nicht schlecht, obwohl der Plot hinsichtlich Inhalt und Spannung
und die Ausführung der Figuren aus meiner Sicht nicht preiswürdig sind.
Das liegt aber nur an mir. Ich kann mit so vielen weiblichen Figuren und deren
verschiedenen Gemütslagen nicht wirklich etwas anfangen, was die vielen weiblichen
5-Sterne Rezensentinnen offensichtlich völlig anders sehen.
Das die Figur- und Themenwahl anscheinend autobiografische Züge hat, stört
mich nicht - die Wahl des Themas: Christlicher (!) Fanatismus in ländlichen Gemeinden
Skandinaviens zeugt von Mut und Hintergrundwissen. Ob Leser aus Deutschland das
wirklich nachvollziehen können, lasse ich offen.
Der Kritik einer teilweise merkwürdigen Übersetzung schließe ich mich an.
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am 26. März 2014
Nachdem ich von der Autorin schon "Denn die Gier wird euch verderben" gelesen habe und mir dieses Buch sowohl von der Spannung und der nördlichen Stimmung her unheimlich gut gefallen hat, wollte ich unbedingt weiteren Lesestoff von Asa Larsson. "Sonnensturm" konnte mich leider nicht 100%-ig überzeugen. Die Spannung hält sich in Grenzen, die Geschichte plätschert vor sich hin - kein Vergleich zu dem anderen Buch der Schriftstellerin. Wer mit Asa Larsson beginnen möchte, dem empfehle ich "Denn die Gier wird euch verderben"! Den "Sonnensturm" kann ich leider nur als mittelmäßig bewerten.
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am 24. Oktober 2010
Ich fand das Buch spannend, gut zu lesen, war aber mit der Übersetzung sehr unzufrieden. Gabriele Haefs hat einiges so übersetzt, dass man es entweder nicht verstanden hat oder der Fehler das Lesen sehr störte. Das ist mir bisher bei noch keinem anderen Buch aufgefallen.

Seite 76: ''Aber wir haben doch ein seltenes Mal telefoniert.' (ab und zu)
Seite 79: ''Jetzt hältst du einen Moment die verdammte Klappe, und dann wollen wir mal nachsehen.' (deine, überlegen/darüber reden)
Seite 106: 'Tjapp (der Hund) hat sich freundlich neben sie gelegt,'. (einfach freundlich weglassen)
Seite 107: 'Der Hund lief zur Haustür, fiepte kurz, kam zu Rebecka zurück und drückte abermals auffordern das Gesicht gegen Rebeckas. (seine Schnauze)
Seite 130/131: 'Wenn die tagsüber gepflückten Beeren gesäubert waren. Oder der Waldvogel gerupft und ausgenommen (war). (Man muss doch in der gleichen Zeit bleiben, oder?)
Seite 167: '. schaute auf einen Gehweg und auf ein Mietshaus mit grüner Blechfassade. Es stank nach altem Suff und Schmutz. (was bitte ist alter Suff? Abgestandener Alkohol?)
Seite 211: '. Er nahm seinen Helm ab und ging zu einem der draußen stehenden Autos. 'Fahren Sie nach oben?', fragte Rebecka. (Verständnisproblem: In der Grube unter Tage parkt ein Auto? Ich habe noch nie gehört, dass Autos unter Tage fahren, sondern andere Fahrzeuge und Aufzüge')
Seite 301: 'Mit manchen Leuten kommt man wirklich gut zurecht.' (klar, aus)
Seite 333: ' , dass die Leute ihrem sanften Ton gehorchten. Dafür war sie bekannt. Als Fliege war sie noch nie behandelt worden. (??? Wie wird eine Fliege behandelt??)
Seite 339: ' Hinter ihr stand eine Krankenschwester mit einem fürsorglichen und nicht zu strahlendem Lächeln im Gesicht. (seltsam dieses Wort in einem verneinenden Zusammenhang zu nutzen.

Ein Satz, der es wert ist, ihn aufzuschreiben:
Seite 81: 'Das Wort glauben', sagt er, 'bedeutet dasselbe, wie sich auf etwas verlassen, davon überzeugt sein. Wenn ich sage, 'ich glaub an dich, Rebecka', dann meine ich, dass ich davon überzeugt bin, dass du meine Erwartungen an dich erfüllen wirst.'
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am 12. Januar 2014
Nachdem ich mit vielen bekannten Autoren wie Mankell, Nesbo, Adler-Olsen oder Nesser komplett durch war, war ich auf der Suche nach skandinavischen Autoren, die ich noch nicht kannte, etwas Neuem also. Dabei stolperte ich über Asa Larsson und ihr Debüt "Sonnensturm", dass 2003 den schwedischen Krimipreis erhielt. Warum, erschließt sich mir nach der Lektüre, die ich gerade beendet habe, nicht. Eine mäßig spannende Story um einen Mord innerhalb einer religiösen christlichen Sekte, stereotype Charaktere, ein langweiliger Schreibstil, eine holperige Übersetzung, all das macht den Roman selbst bei nur knapp 350 Seiten Länge zäh und für mich ziemlich ungenißebar. Die letzten 50 Seiten habe ich nur mehr oder weniger quer gelesen, denn ich wollte meine wertvolle Zeit nicht mehr vergeuden und endlich wieder anfangen, etwas Gutes zu lesen. Die Auflösung ist für meinen Geschmack auch ziemlich mißlungen und einige Handlungen der Akteure sind überhaupt nicht nachvollziehbar. Absolut keine Leseempfehlung.
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am 30. Dezember 2006
Asa Larsson wird seit dem Erscheinen dieses nun auch in einer Taschenbuchausgabe lieferbaren Debüts "Sonnensturm" in Schweden als sensationelle Neuentdeckung gefeiert. Vollkommen zu Recht.

Wie sie ihre Handlung, ihre Figuren und vor allen Dingen die bunte und für Außenstehende kaum verständliche Struktur und Lebensweise der schwedischen Freikirchen und Sekten in Lappland schildert, zeugt von einer schriftstellerischen Klase, die sie übrigens mit ihrem sehr empfehlenswerten zweiten Buch "Weiße Nacht" in diesem Jahr erneut unter Beweis gestellt hat.

Die in Kiruna geborene und dort auch aufgewachsene Rebekka Martinsson hat sich in ihrer Jugend in freikirchlichen Kontexten bewegt und wurde dadurch sehr geprägt für ihr Leben, in mehrfacher, nicht nur positiver Hinsicht. Nun lebt sie seit einigen Jahren als erfolgreiche Anwältin in Stockholm. Ihre Jugendzeit und ihre religiöse Erweckung hat sie mit allen Begleiterscheinungen anscheinend erfolgreich verdrängt, als sie einen Anruf erhält von Sanna Strandgard. Deren Bruder Viktor, Prediger der "Kirche der Kraftquelle" in Kiruna, ist brutal ermordet von

Sanna in der Kirche gefunden worden, und sie ist selbst unter Verdacht geraten.

Gegen den Widerstand ihres Chefs fährt Rebekka sofort in den Norden und beginnt ihre Recherchen, in die sie aber eher weniger freiwillig gestürzt wird. Sie kooperiert dabei locker, aber freundschaftlich mit dem Polizeiteam um die hochschwangere Kommissarin Anna-Maria Mella,gerät in einen Strudel aus schuldbeladenen menschlichen Verwicklungen, hoch aufgeladen mit einer bigotten Religiosität und wird schmerzhaft mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Rebekka gehörte über lange Zeit selbst zum Freundeskreis des ermordeten Viktor Strandgard und seinen vier recht dubiosen Predigerkollegen. Mutig durchbricht sie Stein für Stein eine Mauer des Schweigens und fördert eine Tragödie zu Tage.

Ein fulminantes und psychologisch ausgereiftes Debüt. Der Nachfolger "Weiße Nacht" setzt übrigens die Zusammenarbeit zwischen Rebekka Martinsson und Anna-Maria Mella fort und steht dem Debütroman in nichts nach.
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TOP 500 REZENSENTam 9. Januar 2010
Inhalt:
Victor Strandgård wird tot in der Kirche der Kraftquelle gefunden - die Augen ausgestochen, die Hände abgehackt.
Nicht nur die hochschwangere Kriminalinspektorin Anna-Maria Mella sucht nach dem Täter und nach Antworten, sondern auch die Anwältin Rebecka Martinsson, eine frühere Bekannte des Opfers, kehrt zurück in die ehemalige Heimat, um Victors Schwester beizustehen und den gewaltsamen Tod aufzuklären.

Mein Eindruck:
Larssons Kriminalroman ist spannend, obwohl er einem beim Lesen nicht 'das Blut in den Adern stocken' lässt, wie es im Klappentext steht. Dennoch wird der Leser gut unterhalten und 'Sonnensturm' bietet eine in sich konsistente Handlung mit einem stark religiösen Einschlag und glaubwürdigen Charakteren.

Mein Resümee:
Gute Unterhaltung für Zwischendurch und genau das Richtige für verschneite Winterabende.
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