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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jazzig...
Ich hab mir dieses Buch spontan gekauft, ich stand in der Buchhandlung und wollte mir vor Ladenschluß noch ein neues Buch kaufen.
Murakami war mir schon bekannt durch "NaokoŽs Lächeln" und "Der Elefant verschwindet".
Ich mochte zwar bei den Büchern die Art und Weise wie er Dinge beschreibt aber warum jetzt sooo der Hype um ihn gemacht wurde,...
Veröffentlicht am 20. November 2008 von Kyn

versus
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Jetzt hat er's geschafft.
Eigentlich mochte ich Murakami immer sehr. Er hat 2 sehr geniale und ein paar sehr gute Bücher geschrieben. Aber in letzter Zeit wird mir das alles immer skurriler. Auch "Afterdark" ist wieder so ein Fall. Man liest es recht schnell durch und denkt sich dann: "Aha?". Und nun? Keine großartige "Sprachmagie". Murakamis Ton eine Geschichte interressant und...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2006 von deathdealer92618


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jazzig..., 20. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Afterdark: Roman (Taschenbuch)
Ich hab mir dieses Buch spontan gekauft, ich stand in der Buchhandlung und wollte mir vor Ladenschluß noch ein neues Buch kaufen.
Murakami war mir schon bekannt durch "NaokoŽs Lächeln" und "Der Elefant verschwindet".
Ich mochte zwar bei den Büchern die Art und Weise wie er Dinge beschreibt aber warum jetzt sooo der Hype um ihn gemacht wurde, hab ich nicht so ganz kapiert..
Auf jeden Fall hab ich mir nur schnell den Klappentext von "Afterdark" durchgelesen und da ist die Rede von vielen Leuten, Geschichten zwischen Mitternacht und Morgengrauen und auf den ersten Blick machte es den Anschein als wären es Kurzgeschichten. Wie dem auch sei, zuhause habe ich noch die ersten 30 Seiten gelesen und war direkt-ACHTUNG, schlimmes Wort-gefesselt!
Die Atmosphäre die Murakami in dem Buch beschreibt, kommt so gut rüber, so verständlich und klar...Es ist zwar ein Roman aber drei Geschichten die parallel laufen und irgendwie doch zusammenhängen-erinnerte mich sehr an die Filme L.A. CRASH und BABEL.
Die 19-jährige Mari verbringt die Nacht alleine in Cafés und liest, ein junger Kerl setzt sich zu ihr, eine Prostituierte wird von einem Freier brutal vermöbelt, die Schwester von Mari schläft seit 2 Monaten und selbst das wird zu lebendig erzählt, dass man das Gefühl hat, dabei zu sein...
Beim Lesen musste ich immer wieder an das Bild "Nighthawks" von Edward Hopper denken...

Die Menschen die in dem Roman mitspielen sind zwar mit anderen Menschen zusammen aber jeder wird für sich mit seinen kleinen und großen Problemen dargestellt und beschrieben wird und jeder hat seinen Grund für das nächtliche Aufbleiben...
Das Buch hatte ich in 3 Zügen durch und war nicht eine Sekunde gelangweilt. Man bekommt direkt Lust selber alleine durch die Nacht zu streifen und Jazz zu hören
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Jetzt hat er's geschafft., 7. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Afterdark (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich mochte ich Murakami immer sehr. Er hat 2 sehr geniale und ein paar sehr gute Bücher geschrieben. Aber in letzter Zeit wird mir das alles immer skurriler. Auch "Afterdark" ist wieder so ein Fall. Man liest es recht schnell durch und denkt sich dann: "Aha?". Und nun? Keine großartige "Sprachmagie". Murakamis Ton eine Geschichte interressant und spannend zu machen ist ihm hier völlig abhanden gekommen. Alles trocken und knapp, als hätte der Autor ein Filmskript schreiben wollen. Dialoge die auch bei einer grenzenlosen Interpretationsgabe nicht viel hergeben. Ebenso die Figuren, die nicht wirklich interessante Geschichten zu erzählen haben. Natürlich ist klar, dass alle in diesem Buch vor etwas fliehen, sei es nun Mari vor ihrer Familie, ihre Schwester Eri vor ihrem oberflächlichen Leben, ein Musiker von dem unsicheren ins sichere Leben oder eine Angestellte eines Lovehotels vor irgendwem. Aber der Funke ist bei mir einfach nicht übergesprungen. Ich will das was hier passiert gar nicht wissen. Denn was weiss ich nach dem Lesen dieses Buches? Das die Japaner auch nur Menschen sind, mit den gleichen Problemen wie andere auch?

2 Sterne bekommt das Buch wegen den tollen nächtlichen Bilder und dem Ende, das zwar, wie in allen Murakami Büchern recht vage ausfällt, dafür aber die Figuren etwas erleichtert in den nächsten Tag entlässt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hörenswert!!, 2. November 2006
Habe die CDs heute bekommen und schon einige davon durchgehört und bin ziemlich beeindruckt! Wer Bücher von Murakami mag, kann hier eigentlich nichts falsch machen.

Die Geschichte wird einfühlsam und nüchtern zugleich erzählt, Murakami glänzt hier wieder mit seinem glanzlosen Stil. Zuweilen fühlt man sich auch an Pulp Fiction erinnert wenn man beobachtet wie sich die Handlungsstränge verknüpfen und wieder lösen - obwohl die Geschichte stellenweise einen fantastischen Eindruck hinterlässt, kommt sie einem eigentlich nie unrealistisch oder dramatisiert vor.

Ich vermute, dass Afterdark seinen Charme und seine Anziehungskraft aus der Art und Weise bezieht, wie Murakami seine Charaktere nicht durch großspurige Ausschweifungen sondern (fast wie ein Mosaik) aus einer Vielzahl von liebenswürdigen kleinen Details zusammensetzt und deren Leben (oder eher deren Nacht) in die teils düstere Atmosphäre einer Nacht in Tokyo einbettet.

Ich kann natürlich verstehen, wenn jemand 'unbelastet' - also z.B. ohne Erfahrungen mit dem Autor - sich nicht hineinfühlen kann, aber ich denke auch, dass man mit einer Portion Aufgeschlossenheit als aufgeschlossener Hörer kein Problem damit haben wird, dass diese Geschichte nicht in einer strahlenden Großstadt, sondern in den kalt und manchmal einsam anmutenden Gassen einer anonymen Großstadt spielt. Murakami beweist für mich mal wieder, dass man Helden nicht unbedingt an einer goldenen Rüstung erkennt sondern ab und an nur, wenn man sich traut, ihr Verhalten kritisch zu reflektieren.

Diese Geschichte werde ich nie bereuen gekauft zu haben (nur schade dass man bei einem Hörbuch keine Musik hören kann ;) ).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Nacht, 4. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Afterdark: Roman (Taschenbuch)
Das Buch Afterdark behandelt den Abschnitt einer Nacht von 3 verschiedenen Protagonisten.
Hierbei agiert der Erzähler wie ein Regisseur und beschreibt genau, was der Leser durch eine Art Kamera gerade sehen kann. Der Leser fühlt sich, als wenn er einen Film sehen würde.
Das Buch ist in Kapitel unterteilt , welche getrennt voneinander die Nacht der jeweiligen Person beschreiben.
Nach und nach erkennt der Leser aber Parallelen zwischen den einzelnen Geschichten und aus den 3 zuerst unzusammenhängend erscheinenden Geschichten wird ein Erzählstrang.
Inhaltlich springt das Buch dabei zwischen normalen Alltagssituationen, Gangster und Zuhälter Passagen bis hin zu liebevoll beschriebenen para-normal Erscheinenden Ereignissen.
Meiner Meinung nach, hat Haruki Murakami dabei etwas zu tief in die Trickkiste gegriffen. Der Anfangs sehr interessante Stil, die Handlung aus Sicht einer Art Kamera zu beschrieben, wird zum Ende hin eher lästig. Ebenso wie die para-normalen wirkenden Scenen, welche ein Mädchen beschreiben, das scheinbar nichtmehr aufwachen kann.
Trotz dieser Mängel kann ich das Buch Afterdark empfehlen. Es ist im gewohnt liebevollen und verträumten Schreibstil Murakami's gehalten und verzaubert somit die Leser erneut. Ebenso ist der Großteil der Handlung interessant und mit 237 Seiten meiner Meinung in eine gute Länge verpackt. Ebenso zufrieden bin ich mit dem offenen Ende, was dem Leser verdeutlicht, das es sich eben nur um eine Nacht handelt.
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32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen As Murakami as can be - too much?, 30. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Afterdark (Gebundene Ausgabe)
Murakami erzählt im eigentlichen Sinne dieses Wortes eine Geschichte, die anfangs an Jarmuschs schönen Film "Night on Earth" erinnert ("wir" beobachten die Protagonisten, "sind ein Auge, eine Kamera" - und die ganze Erzählung handelt von den Geschehnissen in nur einer Nacht) und eine dichotome Struktur a la "Hard Boiled Wonderland" (Murakami) zu haben scheint, wobei aber die Verbindung zwischen beiden Welten oder Erzählsträngen weniger konsequent hergestellt wird sowie das ganze Ende nicht sehr beeindruckend ist. Erzählen kann Murakami fraglos meisterhaft und auch "Afterdark" ist gewiß sehr fesselnd und läßt sich locker in einem Zug durchlesen, kommt aber in seiner Intensität an die meisten anderen Murakami-Werke nicht ganz heran. Schon in "Kafka am Strand" hatte ich teilweise den Eindruck, daß Murakami seine eigenen Stilmittel exzessiv einsetzt und über die eigentliche Erzählung stellt, sei es mit einer Übertreibung an Bizarrem oder - wie im vorliegenden Buch - der typischen und unvermeidlichen Musik, die permanent von irgendjemandem aufgelegt/gehört wird. Das kann doch nicht das einzige Mittel sein, Atmosphäre zu beschreiben, oder? Sieht sich der gute Murakami gezwungen extra murakami-ig zu sein? Das Lekorat ist übrigens mit diversen teilweise ärgerlichen Fehlern vor allem in der ersten Hälfte des Buches bescheiden. Denjenigen unter den Lesern dieser Rezension, die zuvor noch nicht Murakami gelesen haben, empfehle ich, frühere Bücher von ihm zuerst zu lesen. Alte Murakami-Fans (wie ich) werden das Buch trotzdem "fressen".
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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenig Buch für viel Geld, 7. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Afterdark (Gebundene Ausgabe)
Junge oder junggebliebene Einzelgänger, Tokyo bei Nacht, Jazz und jede Menge Hintergrund-Musik, Essen, Katzen.
Die Themen sind in Murakmamis Büchern vordergründig immer ähnlich. Auch die Verwebung von verschiedenen realen und irrealen Ebenen gehört zu einem echten Murakami.
2 Menschen treffen sich (wieder) in einem Imbiss-Restaurant, reden, trennen sich wieder. die Nacht geht für beide weiter, sie treffen sich wieder, trennen sich wieder, die Nacht geht weiter, sie treffen sich wieder, trennen sich wieder, die Nacht geht in den Tag über. Dazwischen ein Love-Hotel, chinesische Mafia, ein perverser Programmierer, und vor allem eine dauer-schlafende Schönheit, die an Schneewitchen erinnert.
Als Murakami-Fan freue ich mich auf jedes neue Buch. Hier wurde ich allerdings enttäuscht. Die Geschichten sind zu flach und schon zu oft erzählt, es ist eher eine aufgeblasene Erzählung.
Auch der Verlag tat sein bestes um daraus ein Buch zu machen, dass für 20 Euro verkauft werden kann: Grosse Schrift, kleiner Satzspiegel und bei jedem der 18 Kapitelwechsel bis zu 4 leere Seiten. Ich kam auf gerundete 58 leere Seiten! !
Weil es ein Murakami ist bekommt es immerhin noch 2 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eher eine Erzählung, 6. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Afterdark: Roman (Taschenbuch)
Als eingefleischter Murakamifan, darf ich mich den Vorrezensenten insofern anschließen als dass es sich hier eher um eine längere Erzählung handelt, dennoch mochte ich auch dieses Buch wieder sehr. Die poetische Kraft ist immerhin eine Murakamische auch wenn sich - zugegebenermaßen - die Themenfelder sehr ähneln...Dennoch mich hat er auch mit diesem Bändchen eingefangen, deshalb noch immer 4 Sterne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Afterdark, 12. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Afterdark: Roman (Taschenbuch)
Ich war mit einem namenlosen Helden auf wilder Schafsjagd, bin zusammen mit Toru - "Mr. Aufziehvogel" - Okada in Brunnen gestiegen, habe Urlaub im Hard-boiled Wonderland gemacht und bin vor kurzem zusammen mit Kafka Tamura am Strand gewesen. Bei all diesen Büchern hatte ich wirklich das Gefühl, dabei zu sein. Bei Afterdark war es das erste Mal so, dass ich mich lediglich als Beobachter gefühlt habe. Das war von Murakami offensichtlich beabsichtigt, immerhin hat er uns Leser ja quasi ganz direkt als Beobachter angesprochen und uns durch diese eine Nacht in Tokyo geführt.

Und diese eine Nacht, in der sich Afterdark abspielt, ist glücklicherweise auch wieder typisch Murakami-magisch. Die Charaktere stimmen, die Ereignisse sind interessant und machen Spaß, und es gibt herrlich abstruse und surreale Momente und Anspielungen. Allerdings habe ich mich diesmal nicht in dem Buch verloren. Dazu war es zu offensichtilch nur ein Buch. Beim Aufziehvogel, der Schafsjagd, dem Wonderland und Kafka am Strand habe ich stellenweise vergessen, dass ich nur eine Geschichte lese (was ich mir auch jetzt, im Nachhinein, noch nicht wirklich eingestehen will) so einnehmend waren sie. Selbst, wenn ich die Bücher kurz geschlossen habe (was teilweise nötig war, um lebenswichtigen anderen Tätigkeiten nachzugehen), haben sich meine Gedanken weitergesponnen, ich habe versucht, Symbole zu entschlüsseln, Andeutungen zu verstehen oder einfach alles nochmal und nochmal Revue passieren zu lassen.

Vielleicht lag es an der geringen Seitenzahl oder an der damit verbundenen "zeitlichen Begrenzung" der Geschichte, vielmehr jedoch glaube ich, dass es an dem fehlenden Ich-Erzähl-Protagonisten lag. In allen Büchern, die ich bis jetzt von Murakami gelesen habe, wurde die Geschichte aus der Sicht der Protagonisten erzählt. Dadurch hatte man natürlich direkten Zugriff auf ihre Gedanken und Gefühle und das war immer etwas ganz besonderes. Unzählige kleine Weisheiten ließen sich so spielend einfach und unaufdringlich verstecken. Anspielungen, Gedankenanregungen, Standpunkte, Meinungen etc. haben einen ganz natürlich dadurch erreicht, dass der Protagonist einfach nur dasaß und nachdachte. So simpel und unrevolutionär das ist, so genial ist es bei Murakami auch immer. Wie gesagt, bei Afterdark fehlte mir das. Natürlich denken die Charaktere auch hier nach und geben ununterbrochen interessante Gedankennahrung von sich, jedoch erreichte es mich diesmal auf unpersönlicherer Ebene. Die Botschaft, die zweifellos irgendwo zwischen den Zeilen versteckt liegt, hat mich nicht wirklich erreicht.

Die Erzählweise ist selbst für Murakami-Verhältnisse einfach zu sachlich. Es wird quasi einfach nur geschildert,was gerade passiert. Mir kam die gesamte Lektüre vor, wie eine Art Drehbuch. Sollte irgendwer das Buch jemals verfilmen wollen, kann er es sich sparen, ein extra Drehbuch zu schreiben.

Das alles liest sich sehr negativ. Im Endeffekt ist Afterdark für sich allein in meinen Augen jedoch nach wie vor ein toller Roman. Und jeder, der Murakami mag, sollte ihn definitiv lesen. Im direkten Vergleich zu anderen Werken von ihm war es jedoch das erste Mal, dass zumindest bei mir der Wow-Effekt quasi vollkommen ausblieb; es hat mir gefallen, mich aber nicht vom Hocker gehauen, wie bisher jedes andere seiner Bücher. Es hat diesmal einfach nicht so schön klick gemacht.

Vielleicht verstehen Murakami-Fans in etwa, was ich sagen will. Bei allen anderen entschuldige ich mich für das Gedankenfetzen-Textwirrwarr (und empfehle ihnen, Murakami mal zu lesen! Meiner Meinung nach eignet sich die Wilde Schafsjagd übrigens als klasse Einstieg!).

Freudig blicke ich nun der Gefährlichen Geliebten entgegen, die ich heute bestellt, und Ende der Woche zu lesen beginnen werde.

- Hendrik
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rezension: "After Dark", 2. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Afterdark (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat keine Hauptfigur im klassischen Sinne, sondern die Szenerie wird „mit den Augen eines hoch am Himmel fliegenden Nachtvogels“ wahrgenommen. Im laufe einer Nacht (insgesamt 18 Kapiteln) lernen wir völlig verschiedene Charaktere kennen, z.B. die intelligente und ruhige Mari, die im Schatten ihrer hübschen Schwester Eri steht, die Besitzerin eines „Lovehotels“ und eine fast zu Tode verprügelte chinesische Prostituierte. Ihre Geschichten und Leben verlaufen parallel, am Anfang wissen sie nichts voneinander. Allmählich vermischen sich ihre Welten. Dieses Buch endet bei Tagesanbruch.
Im Großen und Ganzen fand ich dieses Buch nicht schlecht, doch es gibt viel bessere Bücher von Haruki Murakami, z.B. „Mister Aufziehvogel“.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich geht es wieder aufwärts., 23. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Afterdark: Roman (Taschenbuch)
Nachdem mich "Hard-boilded Wonderland..." gefesselt, "Wilde Schafsjagd" und "Wie ich eines schönen Morgens.." umso mehr enttäuscht haben, bin ich froh wieder ein gutes Buch von Murakami gelesen zu haben.

Der Roman ist wirklich wie eine Nacht. Finster startet sie und mit jeder Stunde gen Sonnenaufgang ändert sich die Stimmung. Murakami zeigt in diesem flotten Roman die Anonymität und Tragik, sowie auch die Vertrautheit zwischen fremden Menschen in einer großen Stadt, indem er einzelne Geschichten geschickt miteinander verbindet. Entgegen "Wilde Schafsjagd" und "Wie ich eines..." wird endlich wieder ein roter Faden durch die ganze Geschichte gezogen und lässt kein unbefriedigendes Gefühl zurück.
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Afterdark: Roman
Afterdark: Roman von Haruki Murakami (Taschenbuch - 2. Juli 2007)
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