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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessanter und spannender historischer Roman
Beeindruckend, spannend und sehr tiefgehend erzählt Julian Barnes den Lebensweg zweier interessanter englischen Männer im ausgehenden 19.Jahrhundert. Sir Arthur Canon Doyle ist als Autor der Sherlock Holmes Geschichten vielen bekannt, doch sein Leben erweist sich um vieles facettenreicher und ritterlicher. Sein Weg kreuzt jenen des Anwaltes George Edalji, der...
Veröffentlicht am 12. Juli 2007 von weisserstier

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hatte mehr erwartet
Arthur und George von Julian Barnes war das erste Buch,was ich von ihm gelesen habe.Ein wenig enttäuscht war ich schon von dem Gewinner des Booker Preises 2011.
Nicht das es an seiner hochgelobten Erzählkunst,hier in seinem Roman etwas zu mäkeln gibt,nein es wird durchweg flüssig erzählt,es ist der Plot,der ein paar Fragen offen...
Vor 22 Monaten von Detlef.H. veröffentlicht


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessanter und spannender historischer Roman, 12. Juli 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Arthur & George: Roman (Gebundene Ausgabe)
Beeindruckend, spannend und sehr tiefgehend erzählt Julian Barnes den Lebensweg zweier interessanter englischen Männer im ausgehenden 19.Jahrhundert. Sir Arthur Canon Doyle ist als Autor der Sherlock Holmes Geschichten vielen bekannt, doch sein Leben erweist sich um vieles facettenreicher und ritterlicher. Sein Weg kreuzt jenen des Anwaltes George Edalji, der ebenso geradlinig seine Grundwerte hoch hält. Gerade diese Charaktereigenschaft stürzt beide in scheinbar hoffnungslose Tiefen und dort kreuzen sich ihre Wege und es soll der rettende Anker für beide werden.
Dieses Buch ist ein gelungenes, spannendes und einfühlsames Werk - es verändert sich laufend - vom Entwicklungsroman, zur Beziehungsgeschichte, zum Kriminalfall, zur Biographie - immer die Werte des englischen Gentleman hochhaltend. Sehr empfehlenswertes Buch, vor allem nach der Lektüre von Sherlock Holmes Büchern, um die Zeit des Autors lebendig werden zu lassen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Justizirrtümer sind schlimm, noch schlimmer sind, 17. Januar 2009
Von 
Tom Kadi (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Arthur & George: Roman (Taschenbuch)
Fehlentscheidungen, die geradezu vorsätzlich aufgrund von Vorurteilen und vorgefasten Meinungen zustande kommen. Fast zur selben Zeit, in der Frankreich durch den Dreyfuss Skandal erchüttert wurde, hatte England einen ganz ähnlichen Fall - die durch nichts gerechtfertigte Verurteilung von George Edalji, eines Rechtsanwalt indischer Abstammung. Und wie in Frankreich Zola erhob auch in England ein bekannter Schriftsteller seine Stimme gegen dieses Unrecht: Sir Conan Doyle, der Schöpfer der Sherlock Holmes Geschichten. In England war die Folge dieses Fehlurteils die Einführung von Berufungsgerichten, die es zuvor nicht gab - dafür ist der Fall als solcher heute fast völlig vergessen. Barnes erzählt in diesem fulminant geschriebenen Roman aber weit mehr als eine wahre Justizgeschichte: Indem er die beiden Leben der beiden äußerst gegensätzlichen Hauptprotagonisten aufeinander zu und auch wieder auseinanderdriften lässt, gewinnt er Raum, um ein Bild des spät-viktorianischen Englands zu zeichnen - da geht es auch im Ehre, um Liebe um Spiritualismus, um Sexualmoral. Und es wird deutlich, dass es in dieser als sehr engstirnig angesehenen Zeit durchaus Raum gab für sehr kindlich abenteuerliche Burschen wie Sir Arthur, der einmal in seinem Leben wirklich zum Detektiv wird. Da Barnes ein wunderbarer Erzähler ist, ist der Roman ein klassicher page-turner, d.h. wenn man erst mal angefangen hat zu lesen, dann ist es sehr schwierig, das Buch zur Seite zu legen.
P.S. Ein anderes schön geschriebenes Buch über einen Justizirrtum: Thomas Hettche, Der Fall Arbogast.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hatte mehr erwartet, 10. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arthur & George: Roman (Taschenbuch)
Arthur und George von Julian Barnes war das erste Buch,was ich von ihm gelesen habe.Ein wenig enttäuscht war ich schon von dem Gewinner des Booker Preises 2011.
Nicht das es an seiner hochgelobten Erzählkunst,hier in seinem Roman etwas zu mäkeln gibt,nein es wird durchweg flüssig erzählt,es ist der Plot,der ein paar Fragen offen läßt.
Die Handlung nimmt am Anfang ordentlich Fahrt auf,die persönliche Geschichte der beiden Protagonisten Arthur und George wird rasant erzählt,auch der absonderliche Kriminalfall mit all den hinterhältigen Verdächtigungen läßt auf ein fesselndes Kriminalstück hoffen,aber ich sag mal der zweite Teil des Buches verliert an Geschwindigkeit und verspielt vieles was an Erwartungshaltung aufgebaut wurde.
Natürlich ist es keine fiktive Geschichte,die Julian Barnes hier von Sir Arthur Conan Doyle,dem Erfinder von Sherlock Holmes und George Edalji der damals bekanntermaßen einem Justizirrtum zum Opfer fiel,und durch die Hilfe Doyles rehabilitiert wurde.Folglich gab es in England Berufungsgerichte,und das war mit Doyles Verdienst!
Julian Barnes hatte sich an biografische und historische Fakten zu halten,und ich hätte mir gewünscht es wäre nicht so gewesen,was für ein wirklich spannender Kriminalroman hätte da entstehen können!
Der letzte Teil,der sich mehr oder weniger mit den spiritistischen Neigungen Doyles beschäftigt,ist langatmig,ich denke,der Autor wußte hier selber lange nicht,wie er zum Ende kommen soll.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sir Arthur Conan Doyle ermittelt, 15. April 2007
Von 
Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Arthur & George: Roman (Gebundene Ausgabe)
Julian Barnes, in London lebender Schriftsteller, ist auch im deutschsprachigen Raum inzwischen schon mehr als ein Geheimtipp. Seine Fangemeinde dürfte sich mit diesem Buch deutlich vermehren.

"Arthur & George" ist ein Roman, der Realität und Fiktion auf eine äußerst geschickte Art und Weise vermischt: Real ist (Sir) Arthur (Conan Doyle), der Erfinder von Sherlock Holmes (und Dr. Watson). Die zweite Hauptperson, George (Egalji), ebenfalls real, Sohn eines anglikanischen Pfarrers indischer Abstammung, lebt mit seinen Eltern und seiner Schwester zurückgezogen in einem Pfarrhaus. Eines Tages beginnt gegen diese Familie ein regelrechter Psychoterror: anonyme Briefe treffen ein; in diversen Zeitungen erscheinen eigenartige Annoncen. George schafft es aber trotzdem, ein erfolgreicher "Solicitor" (eine Art niederer Rechtsanwalt) zu werden. Dies alles scheint vorbei zu sein, als in der Nähe seines Elternhauses Tiere (vor allem an den Genitalien) verstümmelt werden. George wird verhaftet, da Indizien gegen ihn sprechen, zu mehreren Jahren Haft verurteilt, aber vorzeitig entlassen, ohne dass er rehabilitiert wird. Nun tritt - der Leser ahnt es schon - Sir Arthur in sein Leben. Er, der Autor, schlüpft in die Rolle seiner bekanntesten Figur und beginnt zu ermitteln...

Dieses Buch ist wahrscheinlich das bisherige Meisterwerk von Julian Barnes. Geschickt verbindet der Autor - wie schon erwähnt - Realität mit Fiktion, wobei die Fiktion bei Georges überwiegt, da über sein Leben relativ wenige Fakten bekannt sind. Hier arbeitet die Phantasie des Autors. Ganz anders ist dies beim Leben von Arthur, dessen Biografie jedem Interessierten zugänglich ist. Und: Bis auf wenige Ausnahmen sind alle zitierten Briefe, Zeitungsartikel etc. authentisch und damit noch beeindruckender.

Je weiter man in diesem Buch vordringt, desto mehr zeigen sich Dumpfheit der Leute, Rassismus, Vorurteile, ein mehr als eigenartiges Rechtswesen usw. Und dass es in Frankreich den Fall "Dreyfus" - zeitlich nicht weit von diesem englischen Fall entfernt - gab, verwundert nicht weiter.

Jedenfalls zeichnet Barnes ein faszinierendes Bild Englands und zweier Gesellschaftsschichten von der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Man wünscht "Arthur & George" viele Leser!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sir Arthur Doyle ermittelt, 8. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Arthur & George: Roman (Taschenbuch)
Das Buch spielt Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.

In zwei parallelen Erzählsträngen erfährt am viel von Arthur (Autor der Sherlock-Holmes-Romane und späterer Sir) Und George (ein bescheidener und schüchterner junger Mann, indischer Abstammung, der Anwalt wird).

In flotten Wechsel wird aus dem Leben der beiden erzählt, Leben, die nichts gemein haben.

Im weiteren Verlauf, nachdem unflätige Drohbriefe eingetroffen sind und mehrfach Vieh auf bestialische Weise verstümmelt wurde, wird George aufgrund fadenscheiniger Indizien beschuldigt. Man verfolgt nun die Verhandlung, wobei George bis zum Schluss glaubt, dass das Gericht ihn doch noch frei sprechen würde.

Dann kam ein längere, für mich eher langweiliger Abschnitte über Arthur. Darin geht es hauptsächlich um seine todkranke Ehefrau Touie und seine platonische Geliebte. Auch nähert sich Arthur immer mehr den Spiritismus an.

Erst auf Seite 300 kommt es zum Zusammentreffen von Arthur und George. Nun beginnt Artur in die Rolle des Detektives zu schlüpfen und er versucht, zusammen mit seinem Sekretär Woods (der eine Rolle wie Watson hat), die wahren Zusammenhänge aufzuklären.
Dieses "Detektivspiel" hat mir am meisten Freude beim Lesen gemacht.

Ein lesenswerter Roman, der einerseits eine Krimihandlung enthält, andererseits das Leben in England zu Beginn des 20 Jahrhunderts aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten beleuchtet.
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5.0 von 5 Sternen Eigenständiges Format der Kapitel, 30. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arthur & George: Roman (Kindle Edition)
Zuerst ist es interessant, über Arthur Doyle's Leben was zu erfahren.
Danach fragt man sich, wie der arme George in die Geschichte passt.
Recht und Unrecht ist das übergeordnete Thema.
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10 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut gemeinter Ansatz mit Längen, 18. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Arthur & George: Roman (Taschenbuch)
Der Inhalt des Buches ist in der Beschreibung ja schon zu Genüge wieder gegeben. Im Gegensatz zu den anderen Rezensenten habe ich mich mehr oder weniger mühsam durch den Roman gearbeitet, der zwar vom Grundgedanken eine gute Story und durch den ständigen Wechsel der Sichtweise der Protagonisten (deshalb Arthur & George) auch einen interessanten schriftstellerischen Ansatz hat. Allerdings ermüden die seitenlangen Beschreibungen der skurillen Beziehungen von George zu seiner Familie und dem Gefühlsleben von Sir Arthur den Leser übermäßig. Interessante Figuren des Falls (z.B die eigentlichen Täter) tauchen nur am Rande auf, ein sich aufbauender Spannungsbogen wird nicht fortgesetzt, Nebensächlichkeiten ausgewalzt. Insofern für mein Geschmack ein sehr zwiespältiges Lesevergnügen, deshalb nur 2 Punkte.
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Arthur & George: Roman
Arthur & George: Roman von Julian Barnes (Taschenbuch - 1. Juli 2008)
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