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90 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umwerfend
Also mal ganz ehrlich, die Verfilmung „Die Geisha“ ist ein Schlag ins Wasser hat aber bewirkt, das ich nachträglich unbedingt den Roman lesen wollte. Schon nach wenigen Zeilen war ich im Bann A.Goldens gefangen und mir fiel es schwer das Buch auch nur kurz beiseite zu legen, zum Beispiel um zu essen. Welch verzaubernde Worte er nutzt um die Dinge zu...
Veröffentlicht am 22. Februar 2006 von Schmitt Patrick

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltung? Ja....Spannung? Eher nicht....
Insgesamt ein unterhaltsamer Roman, der einem einen Einblick eine fremde Kultur gewährt. Die Geschichte der kleinen Chiyo, die nach dem Tod Ihrer Mutter von dem mittellosen, in einem Fischerdorf lebenden Vater in ein Geishahaus nach Kyoto verkauft wird und dort einer harten Ausbildung zur Geisha unterzogen wird, ist rührend und fesselnd.
Die...
Veröffentlicht am 10. August 2009 von FloA


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90 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umwerfend, 22. Februar 2006
Von 
Schmitt Patrick "Japaniac" (winterthur/kobe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha: Roman (Taschenbuch)
Also mal ganz ehrlich, die Verfilmung „Die Geisha“ ist ein Schlag ins Wasser hat aber bewirkt, das ich nachträglich unbedingt den Roman lesen wollte. Schon nach wenigen Zeilen war ich im Bann A.Goldens gefangen und mir fiel es schwer das Buch auch nur kurz beiseite zu legen, zum Beispiel um zu essen. Welch verzaubernde Worte er nutzt um die Dinge zu beschreiben wie sie ein Kind wohl sieht. Ich fiel selber ins Kindsalter zurück und schlüpfte in die Rolle der keinen Chiyo, sah alles mit ihren Augen. Ich begann zu fühlen wie sie. Lachte und weinte mir ihr. Während des lesens wurde ich zu Chiyo und mit ihr zur Geisha Sayuri, ging eine tiefe Verbindung mit ihr ein und streifte durch die Gassen von Gion (Kyoto – der einzige Ort wo heute noch Maikos zu Geishas ausgebildet werden) als währe ich tatsächlich dort. Ich begann Chiyos bzw Sayuris Widersacherin Hatsumomo zu verachten und machte mir Gedanken wie ich sie aus dem Weg räumen könnte.
Leider aber hat diese Geschichte trotz aller Lobeshymnen auch einige Kleinigkeiten die mich etwas störten. So zum Beispiel wird sehr viel Zeit für die Misuage (Entjungferung in der Tradition der Geishas) aufgewendet und es erscheint der Eindruck als hätten damals (im realen Japan) alle jungen Geishas das selbe Schicksal ertragen müssen, was nicht stimmt. Auch huscht Herr Golden durch die Kriegsjahre als währen es ein paar Wochen gewesen. In diesem Kapitel hätte er etwas mehr verweilen können, denn hier gerät der Autor stellenweise sogar ins stottern. Auch kam es mir so vor als wolle er die Geschichte endlich zu Ende bringen. So wirkt das letzte Drittel des Buches im Vergleich zum Anfang, an Detailtreue zu verlieren. Es könnte aber auch daran liegen, dass ich mir kein Ende dieses Romans gewünscht hatte weil ich als Sayuri ewig leben wollte.
Als ich die letzten Zeilen gelesen hatte erwachte ich wie aus einem Traum aus welchem ich eigentlich gar nicht erwachen wollte und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht.
Alles in allem ist „Die Geisha“ eine grossartige, unglaublich gut geschriebene Story und es fällt mir schwer zu glauben, dass das Herr Goldens Erstlingswerk sein soll.
Da ich nicht mehr als 5 Sterne geben kann, rechnen Sie diese einfach mal 2, dann kommen Sie auf meine Bewertung.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Reise in eine andere Welt, 17. August 2005
Von 
Michaela Jung (Mainz, Rheinland-Pfalz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha (Taschenbuch)
Nachdem ich beruflich in Japan war, wollte ich mehr über diese Kultur wissen und habe dieses Buch entdeckt. Spannend geschrieben erklärt es uns Europäern viel über japanische Traditionen. Eine herzzerreißende Geschichte von zwei Schwestern, die von nach dem Tod der Mutter von ihrem Vater verkauft wurden. Ich habe erfahren was eine Geisha ist, wie man in Japan dazu wurde. Sie ist keine Prostituierte sondern die Geliebte eines Mannes, der für sie sorgt.
Am Ende des Buches, sie ist Ihrem Liebhaber nach New York gefolgt, schlägt sie die Brücke in unsere Welt in einem kurzen Gespräch mit einer Amerikanerin, die sich abwertend äußert. Sie macht ihr klar, dass es keinen Unterschied macht, die Geliebte eines Mannes in New York oder Tokyo zu sein. Allerdings hat sie eine lange und gute Ausbildung hinter sich und Ruhm als Geisha erlangt.
Ein interessantes Buch, das ich auch schon verschenkt habe.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das in eine fremde Welt entführt, 21. Januar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha: Roman (Taschenbuch)
Die Geisha von Arthur Golden ist ein faszinierendes Buch. Es handelt von Chiyo, die schon im zarten Kindesalter von ihrem Vater nach dem Tode ihrer Mutter verkauft wird. Sie selbst erzählt ihre Lebensgeschichte (deswegen im Original auch Memoirs of a Geisha) und berichtet von ihrer Ausbildung zur Geisha und ihrem späteren Leben als Geisha. Golden schafft es, den weiblichen Hauptcharakter des Buches sehr plastisch und glaubhaft zu schildern und die Irrungen und Wirrungen, die Höhen und Tiefen ihrer Lebens- und Liebesgeschichte ziehen den Leser schnell in ihren Bann. Vor allem jedoch besticht das Buch durch sein Porträt der für uns fremden japanischen Kultur, auf die es einen faszinierenden Einblick bietet. Allein deswegen wäre es schon lesenswert, doch Golden gelingt es auch noch spannend und anschaulich zu schreiben und plausible Charaktere zu entwickeln.
Fazit: Ein lohnenswertes Buch. Sehr empfehlenswert.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Wortmalerei ueber eine Geisha in Japan, 27. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha (Gebundene Ausgabe)
Arthur Golden ist es mit seinem Buch ‚Die Geisha' gelungen, den Leser in eine faszinierende Welt zu entführen, die dem Bewohner der westlichen Welt gänzlich fremd und verschlossen ist, aber deswegen umso mehr mitreisst. Golden malt auf mehr als 500 spannenden Seiten ein detailgenaues Bild der Welt einer Geisha über den Zeitraum von den 1930ger Jahren bis nach dem zweiten Weltkrieg. Er zeigt auf, dass eine Geisha weniger die Angestellte eines Bordells als vielmehr eine Unterhaltungskünstlerin ist, die in jahrelanger Ausbildung zugleich singen, tanzen, musizieren, Teezeremonie zubereiten, anmutig sein, mal geistreiche, mal lustige Konversationen in exquisiter Kleidung und Umgebung zur Unterhaltung von bezahlenden Herren lernt. Arthur Golden geht dabei auf Feinheiten und Details des Geishalebens, -lernens und -leidens ein, so dass der Leser meint, in die Handlung integriert zu sein. Dabei benutzt er Wortmalereien und Metaphern um uns die Kultur Japans mit ihrem strengen Verhaltenskodex und den zahlreichen informellen und impliziten Handlungsweisen nahe zu bringen. So beschreibt er ein altes, windschiefes Haus als ‚beschwipstes Haus' oder nennt einen Kunden mit schuppendem Haar ‚Herrn Schneegeriesel'.
Im Mittelpunkt des Romans steht die Entwicklung sowie der Lehr- und Leidensweg und spätere Erfolg des einfachen Mädchens Chiyo zur begehrten Geisha Sayuri in Kyotos Geishaviertel Gion. Die naive und unwissende Chiyo wird nach dem Tod ihrer Mutter aus einem Fischerdorf in ein Geishahaus nach Kyoto verkauft, wo sie unter lauter Frauen zunächst als Dienerin arbeitet und dann ihre Lehre als Geisha beginnt. Chiyo, mittellos und hochverschuldet wird von der aktuellen Stargeisha des Hauses, Hatsumomo, gedemütigt und qequält und schliesst mit ihrer Leidensgenossin ‚Kürbisköpfchen' zunächst Freundschaft, bevor diese ihre grosse Rivalin wird. Mit Hilfe der grossen Geisha Mameha wird Chiyo in die Feinheiten des Geishalebens eingeführt und beginnt zugleich einen Kampf ums nackte Überleben, in dem sie nur als strahlende Siegerin oder verachtete Verlierein hervorgehen kann. Sie lernt, Verehrer zu betören und gegeneinander auszuspielen, sich einen Ruf aufzubauen und sich im harten Wettbewerb unter den Geishas zu behaupten. Chiyo entfaltet sich so zu einer der begehrtesten Geishas Japans, bis der zweite Weltkrieg die scheinbare Idylle und abgeschlossene Welt der Geishas in Kyoto beendet.
Die Geschichte Chiyos ist so unglaublich spannend und zugleich informativ geschrieben, dass jede Seite süchtig nach mehr macht. Einmal begonnen möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen - und das nicht nur einmal, sondern immer wieder. Denn viele Feinheiten des Buchs erschliessen sich dem Leser erst nach mehrmaligem Lesen bis ins Detail. Zugleich wird deutlich, wie genau Arthur Golden für sein Buch recherchiert hat und wie viel Wissen er sich für die Geschichte durch das Studium der Geschichte Japans und mehrjährige Japanaufenthalte angeeignet hat. Man mag kaum glauben, dass die Geschichte erfunden ist und nicht den tatsächlichen Aufzeichnungen einer lebenden Geisha folgt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend, fesselnd, mitreißend, 16. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha: Roman (Taschenbuch)
Eine tragische Geschichte um ein kleines Mädchen das von ihrem Vater verkauft und von da an zur Geisha ausgebildet wird. Durch die Ich-Erzählweise fühlt man sich sofort mit dem Hauptcharakter verbunden, man fiebert mit ihr mit, leidet mit ihr, freut sich mit ihr.

Zudem wird der Alltag dieser Frauen sehr detailliert beschrieben. Dadurch erfährt man auch noch sehr viel über die Aufgaben, Rechte und auch die Pflichten einer Geisha. Über Intrigen und die harte Konkurrenz unter ihnen.

Das ganze Thema hat mich dermaßen fasziniert, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Anschließend wollte ich unbedingt noch mehr über das Thema "Geisha" erfahren.

Das Buch ist wirklich fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite und absolut lesenswert!
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessanter Einblick in eine andere Kultur, 20. Februar 2006
Von 
B. Kugler "Bücherfan" (Michelfeld, BW Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha: Roman (Taschenbuch)
Japan in den 30er Jahren. Chiyo wird als 10-jährige mit ihrer Schwester nach Kyoto verkauft. Die Mutter liegt im Sterben, der Vater kann sich um die beiden nicht entsprechend kümmern. Die Schwester landet im Bordell. Chiyo, die Hübschere mit ungewöhnlichen grauen Augen, landet in einer Okiya. Dort fängt sie als Dienerin an und soll später zur Geisha ausgebildet werden.
Geishas sind Künstlerinnen geschult in Tanz, Gesang, Instrumente spielen, Teezeremonie und ausgebildet, um Männer zu unterhalten. Chiyo wird in der Okiya durch die eifersüchtige und neidische Geisha Hatsumomo das Leben schwer gemacht und sie versucht zu fliehen. Die Flucht scheitert und es scheint, als ob Chiyo fortan ein Leben als Dienerin beschert wäre, um die hohen Schulden abzuarbeiten, die sie sich eingehandelt hat.
Die Geisha Mameha, (auch ein Opfer von Hatsumomos Intrigen) nimmt Chiyo als jüngere Schwester an, was Chiyo erlaubt wieder die Geishaschule zu besuchen. Mameha wettet mit der Mutter der Okiya, in der Chiyo lebt, dass Chiyo bis zu ihrem 20. Lebensjahr mehr Geld verdient als Hatsumomo.
Ein langer und schwerer Weg mit Hindernissen steht Chiyo bevor, die später den Namen Sayuri annehmen wird und sehr erfolgreich wird.
Der Krieg führt dazu, dass die Teehäuser geschlossen werden, Sayuri muss arbeiten gehen und die Kriegsjahre gehen nicht spurlos an ihr vorbei.
All die Jahre pflegt sie eine Freundschaft zu Nobu, mit dem sie schicksalhaft verbunden zu sein scheint, und der ihr oft hilft. Sie träumt aber nur von dem „Direktor“ der Firma, für die auch Nobu tätig ist. Der Direktor beachtet sie jedoch nicht.
Sayuri wird ihr Glück machen. Mehr wird nicht verraten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der schönsten Bücher der Welt, 11. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha (Taschenbuch)
In einem unvergleichlich anmutenden Stil erzählt Arthur Golden die fesselnde Lebensgeschichte eines kleinen Mädchens, das schon in frühen Jahren von ihrem Vater verkauft wird, um die Ausbildung zur Geisha zu durchlaufen.
Nach anfänglichem Widerstand beschließt die kleine Chiyo, aus dem aufgezwungenen Schicksal ihren ganz eigenen Traum zu machen und eine erfolgreiche Geisha zu werden, um vielleicht den Mann wiederzusehen, an den sie in einer traurigen Stunde ihr Herz verloren hat- den Direktor.
Nicht nur die vielen Hochs und Tiefs dieses unvergleichlichen Schicksals bewegen einen mit jedem Satz mehr und mehr, auch die Einblicke in das Leben einer Geisha der 1920er und 30er fesseln einen und machen es dem Leser schier unmöglich, dieses Buch aus der Hand zu legen.
Irrtümer über diesen Teil der japanischen Kultur werden offen geklärt, ohne vollkommen sachlich oder nüchtern zu erscheinen. Nicht eine Sekunde lang verliert der Autor den Bezug zu seinen faszinierenden Personen, die niemals ein völlig schillerndes oder gänzlich dunkles Bild liefern, sondern die gesamte Vielfalt menschlicher Natur mit allen Fein- und Schrecklichkeiten zeigen.
Ein wunderschöner Einblick in eine unglaubliche Kultur mit sehr viel Menschlichkeit.
Eine Geschichte, die man immer und immer wieder lesen kann.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine fazinierende andere Welt, 12. Januar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha: Roman (Taschenbuch)
Ich muß gestehen, daß ich mir zu Beginn das Buch nur gekauft hatte, um festzustellen, ob ich den Film haben möchte. Aber ich habe den Kauf in keinster Weise bereut. Dieses Buch hat mich in eine andere Welt entführt, die ich mir vorher so anderes vorgestellt habe. Jede neue Seite habe ich mit Chiyo mit gebangt und für sie gehofft. Ich hatte wirklich Schwierigkeiten das Buch auf die Seite zu legen. Es ist ein Buch, daß ich persönlich auch gerne noch ein zweites und drittes Mal lesen würde. Ich fand das Buch fanzinieren, mitreißend und einfach nur schön.

Fazit: ICh kann das Buch ohne Bedenken weiter empfehlen.
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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Memoiren einer versunkenen Welt, 23. Januar 2006
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha: Roman (Taschenbuch)
Die achtjährige Sayuri wird von ihrem Vater verkauft und landet in einem „okiya“, einem Geisha-Haus. Dort wird sie zur Geisha ausgebildet. Die Bösartigkeit der Okiya-Besitzerin und die Intrigen eifersüchtiger Geishas machen ihr das Leben zur Hölle. Sie läuft weg und wird wieder eingefangen. Nur einer behandelt sie freundlich: Der Chairman einer großen Elektrofirma. Von da an wird dieser Mann ihre große Liebe, die Lichtgestalt, mit dem sie zusammensein möchte. Doch fortan zeigt er ihr die kalte Schulter.
Geishas im Japan vor 1945 waren keine Prostituierte, sondern Künstlerinnen, die Musik, Tanz und Teezeremonie perfekt beherrschen mussten, um damit Männer zu unterhalten. Aber ihre Jungfräulichkeit wurde an den Meistbietenden versteigert und wenn sie achtzehn waren, suchte die „Mutter“ des Okiya für sie einen „Danna“, einen reichen Mann, der sie aushielt. Auch hier erhielt der Meistbietende den Zuschlag.
Sayuri erfährt bald, welche Intrigen hinter den lächelnden Lippen so mancher ihrer Kolleginnen gesponnen werden. Sie muss sich einem Mann widmen, der nur einen Arm hat, Direktor einer berühmten Firma ist und der sich offensichtlich in sie verliebt. Doch Gefühle spielen keine Rolle, dass sie diesen Mann achtet, aber einen anderen liebt, interessiert niemand. So ist der Roman eine Berg- und Talfahrt, die uns einmal die Kultur und Bildung der Geishas erleben lässt, dann wieder wie sehr alles, jede Bewegung, jede Gesichtsregung kontrolliert werden musste. Wir werden nicht Geisha, um glücklich zu sein, sondern weil wir keine Wahl hatten, erklärt ihr eine ältere Kollegin.
Sayuri wird die erfolgreichste Geisha in Kyoto. Doch glücklich wird sie erst, als die Tradition nach 1945 langsam zerbricht.
Gordon nimmt uns mit auf eine Zeit- und Kulturreise. Auf diesem Hintergrund spinnt er seine bittersüßte Geschichte von Erfolg und unterdrückter Liebe, die uns nach und nach dieses Leben erleben lässt, sein Lächeln, seine Faszination, aber auch seine dunklen Seiten.
Fazit: Bittersüßer Roman, der uns eine vergangene Zeit, eine verlorene Kultur nahe bringt, mit all ihren Facetten. Unbedingt Lesen!
(C) Hans Peter Roentgen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abtauchen in eine fremde Kultur..., 31. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha: Roman (Taschenbuch)
Ihre Kindheit verlebt die junge Chiyo in einem kleinen Fischerdorf in sehr einfachen Verhältnissen. Als ihre Mutter erkrankt und schließlich stirbt, entschließt sich der gebrochene Vater, sie und ihre Schwester Satsu zu verkaufen.
Chiyo ist gerade erst 8 Jahre alt, als sie in der Großstadt Kyoto ihre Ausbildung zur Geisha antreten soll. Sie hat ungemeines Glück, sie ist ein hübsches Mädchen, mit außergewöhnlichen blauen Augen, doch ihre Schwester, von der Natur nicht mit einer derartigen Schönheit bedacht, zieht ein weitaus schwereres Los. Kaum in Kyoto angekommen, werden die beiden Geschwister getrennt und Satsu wird, ohne das Wissen Chiyos, in ein Freudenhaus gebracht...

Packender Roman, anschaulich erzählt. Man taucht ein in eine längst vergangene Zeit und wird Zeuge einer kulturellen Lebensweise, die Europäern wohl nur schwer begreiflich erscheint.
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Die Geisha: Roman
Die Geisha: Roman von Arthur Golden (Taschenbuch - 5. Dezember 2005)
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