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Kundenrezensionen

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am 17. März 2010
Seit längerem habe ich nicht mehr ein so wundervolles Buch gelesen wie "Ein Licht über dem Kopf". Die Kurzgeschichten von Dimitré Dinev sind einfach grosse Klasse. Dem Autor gelingt es, grandios emotional über alltägliches und auch weniger alltägliches zu schreiben. Einmal zum weinen traurig, ein andermal trunken-fröhlich. Dabei gelingt es dem Autor mit seiner Sprache stets, den Leser in die richtige Atmosphäre zu bringen. Man fühlt sich beim lesen geradezu mitten in der Geschichte. Dies obwohl einem die beschriebene Szenarien als "Westler" doch eigentlich meistens fremd sind. Nach jeder Geschichte wünscht man sich nur, dass eine Weitere kommt. Doch leider gibt es eine Letzte.
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am 11. März 2011
Dieses Buch wurde mir schon seit Langem empfohlen- von einer Freundin aus Wien. Endlich bin ich Ihrer Empfehlung nachgekommen und habe mir nach der Lektüre alle Bücher von Dimitré Dinev geholt. Ein wunderbarer Schriftsteller. Humorvoll, poetisch, philosophisch und voller Lebensweisheit- trotz recht junger Lebensjahre. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und bei der letzten Geschichte mußte ich vor Lachen & Rührung weinen. Kleines Buch, kleine Geschichten, große Wirkung. Bravo!
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am 21. Januar 2006
Dimitré Dinevs Geschichten erzählen vom Auf und Ab des Lebens, das sich nicht selten auch im Kreis dreht. Seine Figuren haben Träume, erleben die Liebe, enttäuschen, machen Gewinn und treffen Fehlentscheidungen. Seine Sätze sind einfach, aber poetisch. Melancholie und humorige Ironie verweben sich zu einer einzigartigen Substanz. In fast jedem Satz steckt eine Überraschung und gelegentlich auch höhere Wahrheit. Die Erzählungen in „Ein Licht über dem Kopf“ zu lesen, war für mich ein Hochgenuss und ist unbedingt empfehlenswert.
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am 29. Juni 2015
Für mich überraschend war der Stil des Autors: komisch, ironisch, übertreibend, viele ungewöhnliche, skurille Ideen in der Handlung, , die aber
überzeugen und auf mehr gespannt machen. Gut, dass es mehrere , kurze und längere Erzählungen sind, die man portionieren kann!
Werde mehr von dem Autor lesen !!,
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am 19. März 2005
Dinev untermauert mit diesem Erzählband seinen bereits gefestigten Ruf als großartiger deutschsprachiger Erzähler. Diesen Ruf hat er sich bereits mit Erzählungen, aber vor allem mit seinem ersten Roman "Engelszungen" seit vielen Jahren erarbeitet. Hart erarbeitet, doch mit so viel Leichtigkeit und tiefer Poesie erschrieben. Das ist Literatur mit Tiefgang, die dennoch gerne gelesen wird, weil sie Grenzen, Anfeindungen, Vorurteile, Dummheiten, Arroganz (alles eben keine unbekannten Erfahrungen) aufgreift und zutiefst menschlich engagiert ad absurdum führen hilft. Darum ist Dinevs Prosa auch keine "Ostblockprosa", sondern sie gehört zur Weltliteratur. Und überhaupt: Gibt es "den Ostblock" -außer in unseren Köpfen-wirklich?
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am 6. April 2014
Ein sehr empfehlenswertes Buch!
Es hat mich sehr berührt und war spannend bis zum Ende.
Regt zum Nachdenken an.
Großartig!
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am 19. Juli 2005
Dimitré Dinev, ein Mann, viele Worte. Worte, die zu Erzählungen werden.
In seinem neuesten Werk „Ein Licht über dem Kopf" wird in unterschiedlich langen Erzählungen die Absurdität des Lebens und seiner Schicksalsschlägen betont. Der Leser wird in eine Welt entführt, die ihm bekannt erscheint, aber dennoch völlig fremd ist.
Der Blickwinkel auf unsere Hauptstadt ist ein anderer. Wir erleben Wien aus der Sicht von Migranten und Flüchtlingen. Flüchtlingen, deren einziges Ziel es ist, Arbeit zu finden.
„Arbeit war das erste Wort, das Spas auf Deutsch gelernt hatte." Es „war mehr als ein Wort, es war die Rettung". Wer Arbeit gefunden hatte, durfte bleiben. Aber offizielle Arbeit zu finden ist nicht gerade einfach.
Diese Erzählung - „Spas schläft" - hat einen autobiographischen Kern. Dinev, 1968 in Bulgarien geboren, hat seine eigenen Erfahrungen miteingebaut: Flucht aus Bulgarien, diverse Gelegenheitsjobs und Studium in Wien. Er studiert Philosophie und russische Philologie und schreibt nebenbei. Seine ersten Veröffentlichungen waren der Erzählband „Die Inschrift" (2001) und sein Roman „Engelszungen" (2003). Auch hier geht es um Migrantenschicksale.

Spas Christov und alle anderen Protagonisten sind nicht wie du und ich. Es sind Menschen, die jeden Tag aufs Neue um das Überleben kämpfen. Dieser Kampf kann ein gutes Ende nehmen, oder auch nicht.
Tod, Einlieferung in die Psychiatrie oder Ankommen in einer neuen Stadt sind nur mögliche Enden der Geschichten. Enden, die in Wirklichkeit nicht zu Ende sind. Die Erzählungen sind Ausschnitte, die uns die Lebens- und Denkweisen anderer Völker, hier hauptsächlich von Bulgaren, näher bringen sollen.
Es geht um Menschen, die die Abwechslung lieben, um Menschen, die einen Hai im Kopf haben oder um einen Polizeiinspektor, der eine Handtasche aus Menschenhaut anfertigen lässt, nur um seine Geliebte nicht zu verlieren. Makaber. Vielleicht, aber nicht unbedingt. Liebe macht blind. Eifersucht macht wütend. Und blinde wütende Menschen tun Dinge, die sie sonst nicht tun würden. Alles in der Welt hat einen Sinn und so auch diese Handtasche. Ohne sie wäre einem russischen Emigranten nie so ein wunderbares Glück beschert worden.
Eine andere Erzählung -„Die Totenwache" - erinnert an den Film „Immer Ärger mit Bernie" von Ted Kotcheff. Es wird mit einer Leiche getanzt, gefeiert, gesungen und getrunken.
Dabei sollten die fünf Freunde des Verstorbenen nur die Totenwache halten. Bis sie auf die glorreiche Idee kamen, all das zu tun, was der Verstorbene auch gerne getan hätte. Natürlich konnten sie dies nicht ohne ihn machen. Also wurde er prompt aus dem Sarg geholt und die Feier konnte beginnen.
Es wird auch von einem Taxifahrer erzählt, der in Bulgarien „eine Rettung für die Verzweifelten" war. „Man brauchte ihm nur zu winken und er bot einem Sicherheit und Zukunft." Um seine eigene Sicherheit kümmerte er sich jedoch wenig, bis er eines Tages zusammengeschlagen wurde, Lichter sah und sein Licht über dem Kopf weg war. Er reiste mit einem gefälschten Pass nach Wien, wo er sein „kleines gelbes Licht über dem Kopf" wieder fand.
Dinev hat einen einzigartigen Stil die Realität aufs Papier zu bringen. Seine Schilderungen werden durch die Verwendung von meist kurzen und prägnanten Sätzen noch deutlicher gemacht. Dass Deutsch nicht die Muttersprache der Protagonisten ist, wird dadurch noch mehr betont.
Flucht, Arbeit, Liebe, Sex, Freundschaft, Träume. Dies sind nur einige Themen, mit denen der Leser konfrontiert wird. Er wird von seinem eigenen Alltag in einen anderen hineinversetzt und lernt das Leben von Ausländern im eigenen Land kennen. Vielleicht wird der ein oder andere Leser ein anderes Bild von den Einwanderern, die mitten unter uns leben, bekommen.
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am 9. Mai 2005
Im Erzählband „Ein Licht über dem Kopf" beleuchtet Dimitré Dinev vor allem Geschichten, die ein gewisses Balkanflair besitzen. Der Autor selbst stammt aus Bulgarien, flüchtete aber 1990 nach Wien, wo er derzeit als freier Schriftsteller lebt.
Viele seiner Erzählungen handeln von Migrantenschicksalen, die so lebensnah geschildert werden, dass der Eindruck entsteht, er habe diese selbst erlebt.
Obwohl es den Erzählungen an makaberen Szenen nicht fehlt, wirken diese, durch den ironischen Stil Dinevs, manchmal auch komisch.
Trotz des Wunderbaren und Absurden verlieren die Geschichten nie den Bezug zur Realität und bieten somit eine glaubwürdige und nachvollziehbare Grundlage für weitere Betrachtungen des Lesers über die Schicksale der Menschen aus dem Osten.
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