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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein untypisches Schaf in einem typischen Murakami
"Wilde Schafsjagd" ist Murakamis 3. Roman. Von den ersten beiden aus den 70er Jahren hat er sich deutlich distanziert. Sie sind nie ins Deutsche übersetzt worden. Damit ist "Wilde Schafsjagd" der älteste in deutscher Sprache lesbare Murakami, 1982 geschrieben, 1984 in Deutschland veröffentlicht.

Und bereits in diesem frühen Roman ist alles...
Veröffentlicht am 15. Januar 2011 von Manfred Küper

versus
20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Märchen ? Ein Krimi ? Eine Parabel ? Ein Fantasy-Roman ? Ein Vexierbild ? Ein Entwicklungsroman ? Ja, auch. Aber...
Murakamis "Wilde Schafsjagd" beginnt recht konventionell und trägt alle Züge einer Kriminalgeschichte; ein unbedarfter Held, ein großes, dunkles Geheimnis, mächtige Männer im Hintergrund, eine undurchsichtige Verschwörung und eine geheimnsivolle, schöne Frau. Nach und nach jedoch wandelt sich die Erzählhandlung, nimmt zusehends...
Veröffentlicht am 3. Mai 2007 von C. Stotz


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein untypisches Schaf in einem typischen Murakami, 15. Januar 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schafsjagd (Taschenbuch)
"Wilde Schafsjagd" ist Murakamis 3. Roman. Von den ersten beiden aus den 70er Jahren hat er sich deutlich distanziert. Sie sind nie ins Deutsche übersetzt worden. Damit ist "Wilde Schafsjagd" der älteste in deutscher Sprache lesbare Murakami, 1982 geschrieben, 1984 in Deutschland veröffentlicht.

Und bereits in diesem frühen Roman ist alles enthalten, was Murakami-Romane zum Leseerlebnis werden lässt: Ein 30jähriger Protagonist, kinderlos und frisch geschieden, gesegnet mit allen menschlichen Schwächen, die den mittelmäßigen Mann zum absoluten Sympathieträger werden lassen, erzählt seine Geschichte. Seinen Namen erfährt man nicht. Es ist nicht wichtig. Namen ändern sich. Sind Schall und Rauch.

Strenggenommen ist es nicht seine eigene Geschichte, sondern die eines Schafes. Er reagiert nur, wird hineingezogen, treibt die Handlung nicht an, sondern geht mit ungeheurem Urvertrauen wie selbstverständlich davon aus, dass etwas passiert. Und er behält jedesmal Recht.

Wie in den späteren Werken des so europäisch wirkenden Japaners bevölkern die skurrilsten Figuren die Szenerie. Eine Frau mit schönen Ohren, ein Mafiaboss, ein merkwürdiger Schafsmann, ein toter Freund, aber vor allem ein merkwürdiges Schaf mit übernatürlichen Kräften.

Mehr als in seinen späteren Romanen entwickelt sich die Story mit Schwung, scheinbar zielorientiert. Aber wie bei allen Werken Murakamis ist nicht die Auflösung des Rätselhaften das Seligmachende am Lesen, sondern das Lesen selbst. Seine Werke sind eine einzige Offenbarung, ziehen den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann, faszinieren.

Ein wunderbares Buch, ein wunderbarer Klappentext, den zu wiederholen es lohnt: "Murakami zu lesen wirkt selbst tröstlich auf Leute, die noch gar nicht traurig sind" (Die Zeit). Wie wahr!
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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Frühwerk, 7. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schafsjagd (Gebundene Ausgabe)
Obwohl der Roman "Wilde Schafsjagd" unter Haruki Murakamis Frühwerk einzuordnen ist, ist er als gelungen zu bezeichnen. In ihm vereinigt sich gewissermaßen die Spannung nach Art eines Kriminalromans (auch, wenn es keinen Mordfall im eigentlichen Sinne gibt) mit der für Murakamis Romane typischen Stimmung, durch die man sich als Leser während der Lektüre wie in einem Traum verlieren kann.

Die Geschichte beginnt zunächst völlig realitätsgebunden. Der 29jährige, namenlose Icherzähler, gerade geschieden, betreibt mit einem Freund und Kollegen in Tokyo eine Werbeagentur. Per Rückblende erfahren wir, daß er einige Jahre zuvor von seinem früheren Freund Ratte einen Brief mit einem Foto erhielt, welches eine Gebirgsweide mit Schafen im Vordergrund auf dem nordjapanischen Hokkaido zeigt. Eines der Schafe, mit einer sternförmigen Fellzeichnung auf dem Rücken, unterscheidet sich von den anderen. Der Protagonist veröffentlicht das Landschaftsfoto zufällig im Rahmen einer Werbekampagne. Bald darauf erhält er in seiner Agentur Besuch von einem Mann, der ihn im Auftrag einer geheimen Untergrundorganisation beauftragt, das besagte Schaf mit dem Stern auf dem Rücken zu finden. Mit der Drohung, der Chef der Organisation werde das Leben und die Werbeagentur des Protagonisten zerstören, übt er Druck aus. Hintergrund ist die dem Schaf mit der Sternzeichnung innenwohnende übernatürliche Macht, die sich der im Sterben liegende Chef der Organisation aneignen will. Klingt etwas eigenartig, aber Murakami spinnt eine spannende, in sich stimmige Geschichte daraus!

Zunächst völlig planlos, macht sich der Icherzähler mit seiner neuen Freundin, die offenbar mit übersinnlichen Fähigkeiten ausgestattet ist, auf den Weg nach Hokkaido, einerseits um Ratte, andererseits um das besondere Schaf aufzuspüren. Nach einigen Irrwegen und mit Hilfe einiger Fingerzeige seiner Freundin findet er die auf dem Foto erkennbare Bergweide und kurze Zeit darauf auch das Schaf - allerdings nicht in seiner auf dem Foto sichtbaren Gestalt... Die Bedrohung, der sich der Icherzähler zunächst ausgesetzt sah und die von der Untergrundorganisation ausging, ist somit zwar aufgehoben; ein wirkliches "Happy End" gibt es allerdings dennoch nicht.-

Trotz einiger nicht ganz durchschaubarer Verwicklungen und der eigentümlichen, teilweise fantastischen Handlung scheint dennoch alles im Roman aus dem Leben gegriffen erzählt und zieht den Leser mit einer ganz eigenen Spannung, durch die sich auch andere Romane von Haruki Murakami auszeichnen, in seinen Bann.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bis über beide Ohren verliebt., 4. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schafsjagd (Taschenbuch)
Ich bin nicht der große Inhaltsangabenmacher. Meist verfange ich mich in Kleinigkeiten, zerrede womöglich noch dieses wunderbare Buch; das darf mir hier keinesfalls passieren.
Was schreibe ich also hier?
Nun, ich habe mittlerweile 3 Murakamis tief eingeatmet (mit diesem jetzt 4), und mein Verlangen nach neuen Geschichten ist nach wie vor ungebrochen. Murakami ist ein Traumarchitekt, dem man seine Fantasiebauten zweifellos abkauft. In seinen Büchern gibt es keine feste Realität, unter ihr schlafen Mythen und Mysterien, die einfach da sind. Punkt.

Die Suche nach einem Schaf, einem Schaf, das einem in den Kopf steigt, Kreativität bis zum zerbersten in seinem Wirt erweckt, ihn unsterblich macht, ein Schaf mit einem Stern auf dem Rücken. Es muss gefunden werden. Absurd? Nein, das ist so. Eine detektivisch angehauchte Story, die mitsuchen lässt.
Hier treffen die Zufälle eines Paul Austers auf Einsamkeitsmomente eines Becketts. Immer wieder blitzt feiner Humor auf und...das hört sich vielleicht kindlich naiv an, einmal hat es mich sogar richtig gegruselt.
Das Ende ist sehr konsequent. Das "Tanz mit dem Schafsmann" eine Fortsetzung ist (ich habe es noch nicht gelesen) überrascht da schon, aber nun denn...
Wilde Schafsjagd ist bestes Murakami-Feeling. Auch als "Einstiegsdroge" zu empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Sog der mittelmäßigen Welt, 8. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schafsjagd (Taschenbuch)
Der freie Wille und das Schaf. In dem Roman "Wilde Schafjagd" beschäftigt sich Murakami mit der Vorstellung vom mittelmäßigen Leben in einer mittelmäßigen Welt. Es ist ein Buch voller magischer Momente und philosophischer Rätsel, das den Leser zum Schmunzeln und Nachdenken anregt.

Es ist ein Foto von Schafen auf einer gewöhnlichen Weide in den japanischen Bergen, die den neunundzwanzig Jahre alten Protagonisten in die Schafwelt entführt. Ein mysteriöser Fremder erteilt ihm den Auftrag eines der Schafe auf dem Bild zu finden. Das Schaf hat eine sternförmige Zeichnung in der Wolle. Nicht nur die Zeichnung macht das Schaf besonders. Es kann auch in Menschen schlüpfen, um sie zu lenken und seinen Plan auszuführen. Sollte der Auftrag misslingen, könnte auch das Leben des Protagonisten vorbei sein. "Wir stecken doch schon mitten in realen Schwierigkeiten!...Spürst du nicht das Wasser am Hals?....Im Gegenteil, ich liebe so was!...Das hier, das ist Leben!"
Das ist das Grundgerüst des Romanes "Wilde Schafsjagd" von Haruki Murakami. Wie in allen seinen Büchern verschmilzt die Realität mit Traum- und Jenseitswelt. Walpenisse, Ohren, Unterröcke und das Bandwurmuniversum tauchen auf, ebenso wie gescheiterte Liebe, Freundschaft und Mentholzigaretten. "Die Welt ist mittelmäßig. Daran besteht kein Zweifel."
Auch der Protagonist fühlt, dass sein Spiegelbild realer ist, als sein wahres Bild oder war es umgekehrt? Er versteht nicht nur die Frauen und Freunde nicht, manchmal versteht er auch die Welt nicht mehr. Er ist Beobachter der Welt und Vorwärtsgetriebener der Ereignisse. "Alles, was ich unternahm, lief an der Sache vorbei."
Was sich nach einer verworrenen Geschichte anhört, ist in Wahrheit eine spannende Reise in die Welt des Zufalls und des freien Willens, auf die sich jeder Leser begeben sollte, der spannende, bewegende und alles andere als mittelmäßige und langweilige Erzählungen liebt. Murakamis Sprache ist klar und voller Wärme und Witz, dabei aber niemals Trivial. "Wir kehrten zurück und hatten Geschlechtsverkehr. Ich mag das Wort -Geschlechtsverkehr- sehr. Es lässt nur ganz bestimmte Assoziationen zu."
Obwohl Murakamis Romane hauptsächlich in Japan spielen, sind die Handlungen und Orte Europäern und anderen westlich von Japan lebende Lesern fast genauso vertraut und genauso erfolgreich. Das liegt vermutlich daran, dass Murakami etliche Jahre in Italien, Griechenland und den USA lebte. Zudem übersetzte er die Bücher von Raymond Chandler, Raymond Carver, Truman Capote und John Irving ins Japanische.
Murakami lebt ein normales mittelmäßiges Leben. Er wurde 1949 in Kyoto geboren und lebt seit 2001 mit seiner Frau Yoko in Oiso in der Präfektur Kanagawa. Er liebt Jazz und das Laufen. Erst 1974 bei der Betrachtung eines Baseballspiels beschloss er zu Schreiben. 1979 wurde seine erstes Buch "Hear the wind sing" veröffentlicht, dem folgte 1980 "Pinball 1973". Der Autor erlaubte es nicht, die Bücher außerhalb von Japan zu veröffentlichen und er distanzierte sich sogar von ihnen. Diese beiden Bücher zusammen mit "Wilde Schafsjagd" bilden die "Trilogie der Ratte". Später kam noch "Tanz mit dem Schafsmann" hinzu. Insgesamt wurden bisher zwanzig Bücher von Murakami ins Deutsche übersetzt. Die Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großer Roman unserer Zeit, 6. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schafsjagd (Taschenbuch)
Haruki Murakamis ältester auf Deutsch erhältlicher Roman, erschienen erstmals 1982, weist bereits einige für das Werk Murakamis charakteristische Züge auf. So ist der namenlose Protagonist, aus dessen Perspektive der Roman erzählt wird, um die 30, kinderlos und weiß nicht so recht, was er mit seinem Leben anfangen soll. Leitmotiv ist die Entfremdung des Menschen von der heutigen Lebenswelt. Trostlos und einsam, dennoch nicht verbittert, leicht zynisch, aber dennoch recht optimistisch gleitet der Protagonist scheinbar ziellos durch sein Leben. Das Element des Metaphysischen, das spätere Arbeiten Murakamis prägt, ist in Ansätzen vorhanden, jedoch lange nicht so zentral, die Sexualität als Motiv spielt eine Rolle, ist aber nicht so tragend für die Story, und auch nicht in solch telis abnormen Formen dargestellt, wie zum Beispiel in "Kafka am Strand" oder "1Q84".

Angesiedelt ist die Geschichte im Japan des Jahres 1978, also in der Zeit, in der auch der Autor Haruki Murakami um die 30 Jahre alt war. Der Hauptcharakter, der zusammen mit einem früheren Kommilitonen eine recht erfolgreiche kleine Werbeagentur mit Übersetzungsbüro leitet, wird aufgrund einer von seiner Firma herausgebrachten Fotoanzeige vom Handlanger eines mächtigen Politikers bedroht. Er muss auf der nordjapanischen Insel Hokkaido ein besonderes Schaf finden, welches Angeblich große Macht besitzt. Findet er das Schaf nicht fristgerecht, wird ihm gedroht, seine Firma durch die Kontakte des Politikers zu vernichten. Zusammen mit seiner deutlich jüngeren Freundin, die als Hobbyhure, Lektorin und Ohren-Modell jobbt, macht er sich von Tokio aus auf den Weg in den äußersten Norden Japans, in eine fernab gelegene, abgeschiedene Gegend.

In einer von jeder Menge Rauch, Löwenbräu und Whisky getränkten Atmosphäre entführt Murakami den Leser auf die Reise, auf die "Wilde Schafsjagd". Der Weg ist dabei für den Leser das Ziel, und der Protagonist kommt zu teilweise bitteren Erkenntnissen über seine eigene Vergangenheit, seine gescheiterte Ehe und denkt an ferne, verlorene Freundschaften aus der Studentenzeit, der wilden 68er-Zeit, zurück. Auffällig ist die Entfremdung des Protagonisten von seiner Umwelt. Nicht nur er wird ohne Namen dargestellt, auch nennt er keine andere Person mit ihrem echten Namen. Für seine Jugendfreunde nimmt er die Spitznamen, die er als Student benutzte, ansonsten bezeichnet er die Personen immer nur nach ihrer Rolle in seinem Leben ("der Sekretär", "meine Freundin"). Teils skurrile Charaktere und Situationen kommen auf den Protagonisten zu, eine kafkaeske, undefinierbare, latente Bedrohung ist oft beim Lesen spürbar, und man fließt mit dem Fluss von Murakamis einfacher, betörender Sprache dahin. Auf der Jagd nach dem Schaf wird dem Protagonisten bewusst, dass er dadurch vielleicht nicht nur seinen beruflichen Untergang abwenden kann, sondern sich ihm mit der Schafsjagd auch eine Chance bietet, ein neues Leben zu beginnen und seine Zukunft in den Griff zu bekommen, und so geht er mit zunehmender Hoffnung auf die Suche, wobei er sich auch seiner eigenen Vergangenheit stellen muss.

Zum Stil ist zu sagen, dass dieser simpel und klar ist, aber durchaus aus sehr poetisch sein kann. Der Text lädt zum Tiefen Eintauchen ein und entfaltet mitunter eine fast hypnotische Wirkung. Die deutsche Übersetzung ist sehr gut, und man merkt, dass der Verlag hier nicht den Fehler begangen hat, wie bei anderen Werken Murakamis (Gefährliche Geliebte, Mr Aufziehvogel), aus Kostengründen von der englischen Übersetzung ins Deutsche übersetzen zu lassen. Murakami, der selbst in Japan ein renommierter Übersetzer für englischsprachige Literatur ist, würde es bei sowas wohl die Zehennägel hochrollen, wenn er davon wüsste. Hier wurde gottlob aus dem Japanischen ins Deutsche übersetzt, wie es sich gehört.

Mit gut 300 Seiten ist "Wilde Schafsjagd" für einen Roman eher knapp bemessen. Herausgekommen ist ein kurzes, knackiges kleines Meisterwerk der Postmoderne, dessen Story wohl in jede hochkapitalistische Gesellschaft passen würde; ob nun Japan, Deutschland oder sonstwo.
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20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Märchen ? Ein Krimi ? Eine Parabel ? Ein Fantasy-Roman ? Ein Vexierbild ? Ein Entwicklungsroman ? Ja, auch. Aber..., 3. Mai 2007
Von 
C. Stotz (Esslingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schafsjagd (Taschenbuch)
Murakamis "Wilde Schafsjagd" beginnt recht konventionell und trägt alle Züge einer Kriminalgeschichte; ein unbedarfter Held, ein großes, dunkles Geheimnis, mächtige Männer im Hintergrund, eine undurchsichtige Verschwörung und eine geheimnsivolle, schöne Frau. Nach und nach jedoch wandelt sich die Erzählhandlung, nimmt zusehends träumerische, märchenhafte Züge an, ohne dass der Autor dabei von seiner bildreichen, präzisen Sprache abwiche.

Im Ergebnis kann man "Die wilde Schafsjagd" auf vielerlei Arten lesen. Das macht den Roman zum einen interessant, läßt den Leser am Ende aber ein wenig unbefriedigt zurück.

Die Suche nach dem Schaf (die übrigens alles andere als wild ist)endet offen und präsentiert sich am Ende wohl am ehesten als Allegorie auf das Erwachsenwerden, als die Suche nach dem eigenen Platz im Leben, dem Annehmen von Verantwortung für das eigene Handeln.

Nicht nur. Aber auch.
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5.0 von 5 Sternen Großartig !, 28. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schafsjagd: Roman (Kindle Edition)
Wie immer von Murakami, großartig ! Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich die Geschichte gebannt verfolgt. Mehr ist nicht zu sagen.
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5.0 von 5 Sternen Hurakami pur, 16. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schafsjagd (Taschenbuch)
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich konnte wie bei allen Büchern von Murakami sofort in diese wunderbare, etwas skurrile Welt des Buches eintauchen. Ein toller Roman!
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5.0 von 5 Sternen füher Murakami, 19. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schafsjagd: Roman (Kindle Edition)
Wenn man Murakami mag und kennt merkt man dem Werk an, daß es ein frühes ist.
Nett zu lesen und sicher gut wenn man es vor "Tanz mit dem Schafsmann" liest…
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4.0 von 5 Sternen interessant, 3. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schafsjagd (Taschenbuch)
mein erster murakami. eine verworrene story mit interessanten charakteren und einem plot, der bis zum ende spannung verspricht - erwartungen erfüllt
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Wilde Schafsjagd
Wilde Schafsjagd von Haruki Murakami (Taschenbuch - 4. September 2006)
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