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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen19
3,2 von 5 Sternen
Format: TaschenbuchÄndern
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am 20. März 2007
Selten war ich so verblüfft über so viele negative Beurteilungen. Dies ist eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Schlage es hin und wieder irgendwo auf und bin nach zwei, drei Sätzen wie in einem Sog gefangen. Sprachlicher Hochgeschwindigkeitsrausch. Sätze, bei denen mir die Spucke wegbleibt. So viele Informationen, ohne Klischees, mit Understatement und Witz vorgetragen. Lakonisch. Nie pathetisch. Originell und realistisch zugleich. Manchmal auf einer halben Seite ein ganzes Leben. Natürlich sehr melancholisch. Die kleinen Leben blühen auf wie Sterne und vergehen. Ca. 10 Bücher in einem. Immer wieder muß ich mich fragen: wie kann jemand so schreiben ??? Wird niemals irgendwelchen Erwartungen gerecht, immer überraschend. Ich bin dieser festen, genialen, schriftstellerischen Hand blind und glücklich gefolgt. Einfach nur mitreißend.
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am 27. März 2007
Im Jahre 1890 fertigt ein Akkordeonbauer in seinem sizilianischen Heimatdorf sein Meisterwerk, ein kleines grünes Knopfakkordeon mit neunzehn polierten Perlmuttknöpfen und glänzendem Lack, und macht sich auf nach "La Merica", um dort sein Glück zu versuchen. Er landet in den Docks von New Orleans und kommt schnell unter die Räder. Sein Instrument aber überlebt, ein Schwarzer nimmt es auf seinem Brennholzkahn mit, den Mississippi hinauf.

So beginnt die Odyssee des grünen Akkordeons, die durch ganz Amerika führt und 1996 in Florida endet; es wird gestohlen, verkauft, verpfändet und verschenkt und begleitet Nachfahren verschiedenster Einwandererströme auf ihrer Suche nach einem besseren Leben.

Italiener, Mexikaner, Polen, Afrikaner, Deutsche, Norweger, Iren, Basken und Franzosen, alle wollen sie im gelobten Land ein neues Zuhause und ihr Glück finden. Die Akkordeonmusik ist ihre letzte Verbindung zur Vergangenheit.

Was für ein Meisterwerk ! So sentimental-traurig, so schön wurde wohl noch nie das letzte Jahrhundert der amerikanischen Geschichte und der mit ihr verbundenen menschlichen Schicksale erzählt. Man kann dieses Buch nicht mit Worten beschreiben. Man muss es lesen und spüren: italienische Volkslieder, deutsche Tänze, Polka, Cajun, Swing, Blues ............. einfach nur schön !
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am 2. Dezember 1998
Wow, welch Buch! Die Geschichte dieses Akkordeons innerhalb von 100 Jahren ist wunderbar mystisch geschrieben, so abwechslungsreich, fast wie viele Kurzgeschichten, die sich ineinander verhacken. Interessant ist es auch, weil es mir die Geschichte der USA aus der Sicht der vielen verschiedenen Einwanderer sehr nahe gebracht hat. Während des Lesens hatte ich das Verlangen die Musik des Akkordeon, die sehr gut beschrieben wurde, hören zu wollen. Ich hatte den Eindruck, daß Annie Proulx sehr intensiv recherchiert haben muß, um solch Wissen zusammen zu stellen. Das Buch muß man gelesen haben !!!!!
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am 23. August 1999
E. Annie Proulx' "Das grüne Akkordeon" ist im Prinzip eine Einwanderungsgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Interessant ist die Idee, die Akteure einem Objekt nach zu verfolgen, nämlich derjenige, der sich im Besitz des im ersten Kapitel erstellten grünen Akkordeons befindet, der ist Protagonist. Das Akkordeon wandert durch viele verschiedene Hände und immer wieder sind es Einwanderer. So bekommt der Leser auf indirektem Wege die Lebensgeschichten der Einwanderer geschildert. Es sind so ziemlich alle Gruppen vertreten, die auch mit dem Akkordeon Musik machten und noch immer machen: Italiener, Deutsche, Polen, Iren, Schwarze und Franzosen. Mit der Abnahme der Bedeutung des Akkordeons verschwindet es auch immer weiter aus dem Blickfeld und ist praktisch nur noch da, um den Bezug zu dem neuen Charakter herzustellen. Das Buch hat einen ganz eigenen Reiz. Die Sprache der Autorin ist immer überzeugend und trifft den richtigen Ton. Sie hat ein unglaubliches Sprachgefühl. Besonders witzig fand ich, daß sie oft, wenn sie einen Charakter verläßt, um sich einem anderen zuzuwenden, in einer Klammer, die bis zu einer Seite lang werden kann, kurz den weiteren Werdegang oder bestimmte Ereignisse aus dem zukünftigen Leben skizziert. Insgesamt ist das Buch eher ein trauriges Buch, denn es zeigt oft das Scheitern der Träume und die harte Realität in den USA, wo es Einwanderer schwer haben, sogar noch untereinander aneinander geraten. Proulx schildert diese Probleme völlig unbefangen und trägt so auch zu einer Aufklärung bei, die der amerikanischen Gesellschaft guttun dürfte. Wirklich ein gutes Buch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 5. Mai 2000
E. Annie Proulx gelingt es unvergleichlich von der ersten bis zur letzten Zeile Atmosphäre zu erzeugen. Das lebende Instrument "atmet" sich in die Herzen der Spieler und somit des Lesers. Begleitet durch schwarzen Humor durchwandert das Akkordeon ein Jahrhundert Menschengeschichten voller Höhen und Tiefen.
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am 30. Januar 2000
Ein Buch wie Musik! Gewaltige Sprache, eine Kulturgeschichte der USA, Musikgeschichte und der Verfall der Werte, alles in einem. Dazu lebendige Charaktere. Im Buch, das die Geschichte eines eher bescheidenen Knopfakkordeons beschreibt, werden verschiedene ethnische Einwanderergruppen, verschiedene Landstriche der USA und die Bedeutung des Akkordeons für den jeweiligen Besitzer skizziert. E. Annie Proulx bedient sich einer Sprache, die miterleben lässt, so mitreissend, dass man unwillkürlich mit dem Fuss den Takt zur Akkordeonmusik klopft.
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am 9. Dezember 1998
E. Annie Proulx hat mit "Das grüne Akkordeon" ein beeidruckendes Buch geschrieben, das menschliche Schicksale perfekt mit geschichtlichen Fakten verbindet. Das grüne Akkordeon wird in einem Zeitraum von über 100 Jahren von Einwanderer zu Einwanderer weitergeben. Die einzelnen Probanden kennen sich nicht, leben in unterschiedlich Zeiten zu unterschiedlichen Bedingungen. Das einzige was sie verbindet, ist, dass sie alle die Musik lieben und damit auch das kleine grüne Akkordeon. Und noch eine Gemeinsamkeit haben sie; sie hoffen, in Amerika, dem vorallem zu Beginn des Jahrhunderst "gelobte Land" ihr Glück zu finden. Ob es ihnen gelingt, sollten sie selbst "erlesen"...
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am 12. März 2003
Die Geschichte eines Akkordeons über 200 Jahre mitzuverfolgen, klingt vielversprechend. Aber welche Enttäuschung wartet zwischen den Buchdeckeln. Nach einem fulminanten Start verzettelt sich Proulx in endlosen Biographien. Beim Versuch, das Umfeld jedes neuen Besitzers genauestens auszuleuchten, verliert Proulx wiederholt den roten Faden. Gegen Ende des Buches hat man den Eindruck, dass Proulx die Freude an ihrer eigenen Geschichte verloren hat. Da gibt es nur mehr biographische Rückblicke und verwandtschaftliche Vernetzungen. Weniger wäre hier mehr gewesen. Dazwischen gelingen zwar immer wieder interessante Momentaufnahmen, aber die Durststrecken dazwischen werden immer länger. Fazit: Auch knappe 700 Seiten können das Leben von 10 Generationen nicht fassen. Proulx scheitert an ihrem eigenen Anspruch, Geschichte lebendig werden zu lassen.
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am 21. November 2005
Bei der Amerikanerin E.Annie Proulx könnte man lernen, wie man einen Bestseller für gehobene Ansprüche schreibt. Das Rezept dazu würde man etwa folgendermaßen formulieren: Erstens: Wähle einen interessanten Gegenstand, von dem nur wenige etwas verstehen. Zweitens: Wühle dich mit wissenschaftlicher Akribie ins Thema und schütte über deinem Werk jede Menge aufregender Begriffe aus, die gespannt machen. Drittens: Wahre knappen Stil und wache viertens darüber, dass in deinen Geschichten viele arme Schlucker und abgehackte Arme vorkommen. Dennoch: ich habe sie mir durchgelesen, alle 558 Seiten und bereue es nicht, auch wenn ich mir dabei stets bewußt war, nur brillant verführt worden zu sein. Verführt auf die hundertjährige Reise eines kleinen grünen Knopfgriff-Akkordeons quer durch die amerikanische Siedlunggeschichte, von New Orleans bis Montreal, quer durch mögliche und unmögliche Familiensagas der Italiener, Deutschen, Polen, Afrikaner und vieler Einwanderer mehr, betäubt von unzähligen Variationen menschlicher Schicksale, betört von den verschiedenen Genres und Typen des Akkordeonspiels. Eine wahre Odyssee durch die amerikanische Seelenlandschaft nebst einem vielstimmigen Sound aus Glück und Elend, kurzem Ruhm und schnellem Fall. Ein Buch, an dem man sich einen Rausch ansaufen kann, weil es voller Originale und voller Geschichten ist, wie sie das Leben nun einmal nicht schreibt.
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am 11. September 2001
Anfangs sehr interessant. Die Orte sind wirklich so, wie sie beschrieben werden. Gegen Ende verliert das Buch leider den Hauptgegenstand (das Akkordeon) aus dem Blick und verliert sich ein wenig in den verschiedenen Charakteren. Insgesamt ein tolles, lesenswertes Buch.
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