Kundenrezensionen


33 Rezensionen
5 Sterne:
 (18)
4 Sterne:
 (11)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


130 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch über ein "schlimmes Weib"
Meine musikbegeisterte Großmutter hat Alma Mahler noch gekannt - und konnte sie auf den Tod nicht ausstehen. Großmutter wurde richtig wütend und sprach immer nur von "dem schlimmen Weib". Das machte mich natürlich erst recht neugierig und so las ich die neueste Biographie über diese interessante Dame, die es immerhin bewerkstelligt hat, mit den...
Veröffentlicht am 31. Juli 2006 von isy3

versus
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schmalspur
Ich war immer neugierig auf diese Frau, schließlich hat sie den Männern dreier Dekaden den Kopf verdreht - und was für Männern, von Zemlinsky, über Mahler, Gropius, Kokoschka, Werfel bis hin zu eher flüchtigen Bekannten wie Schnitzler. Diese Zeit der Nachjahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert könnte sich in ihrer Person wirklich...
Veröffentlicht am 1. April 2012 von Catero


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Porträt einer verstörenden Muse, 14. November 2010
Von 
Sommerwind - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Witwe im Wahn: Das Leben der Alma Mahler-Werfel (Taschenbuch)
Trotz des wenig charmanten Titels ist dem Verfasser eine umfassende und weitgehend sachliche Biographie Alma Mahler-Werfels gelungen. Dabei zeichnet er zugleich ein kulturgeschichtliches Panorama des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, beginnend im Wien des Fin de Siecle, endend im "postmodern" werden wollenden New York. Die Schilderungen zu den Ehemännern und Lebensgefährten dieser verstörenden Muse - Mahler, Werfel, Kokoschka, Gropius - rekonstruieren den einmaligen Dunstkreis von Alma Mahler-Werfel und fügen den Einzelbiographien durchaus Nennenswertes hinzu. Gleichwohl kann auch Hilmes das Rätsel um die destruktive Anziehungskraft von Alma Mahler-Werfel kaum lösen - von der Mutter (man erinnere sich an Freuds Mahler-Analyse) zur Muse, von der Hetäre zur Salonlöwin ... bis hin zur sichtlich durch den Alkohol gezeichneten Mahler-Witwe der späten Jahre. In der europäischen Kulturgeschichte gibt es zahlreiche Gewährsleute für eine zumindest skeptische Haltung gegenüber Alma Mahler-Werfel: Adorno, Th. Mann, Wollschläger usw. Hilmes kann sich dem nicht immer entziehen und lässt gelegentlich die Distanz des Biographen fahren. Relativiert wird dieser nicht immer ganz glückliche Eindruck allerdings durch die quellenkritischen Erläuterungen des Verfassers. Überdies ist der Text gut geschrieben, klar im Ausdruck und auf Verständlichkeit angelegt. Angesichts der bisherigen Quellen- und Publikationslage darf Hilmes Arbeit daher als Biographie der Wahl bezeichnet werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr lesenswertes Buch, 10. August 2010
Von 
Dietmar Dzieyk (Hausmannstätten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ein wohl sehr genau recherchiertes Buch, dessen Inhalt allerdings auch eine gewisse distanzierte Einstellung des Verfassers nicht ganz verleugnen kann. Diese mag das Buch manchmal ein wenig subjektiv gefärbt erscheinen. Das Buch ist aber ein in jeder Hinsicht interessantes kultur-, und zeitgeschichtliches Kaleidoskop jener Zeit, in dem eigentlich alles was in der Kunst Rang und Namen hat, in den Alltag gehoben wird. Ich bin einer Rezension gefolgt, und habe erst dieses Buch und dann Almas Erinnerungen gelesen. Das ist sicher ein guter Vorschlag, um dieser auf jedenfall einzigartigen Frau einigermaßen gerecht werden zu können. Den Titel <Eine Witwe im Wahn> hätte ich nicht gewählt. Es ist ein Zeichen des Verfassers, trotz aller Bemühungen, dass er seine Einstellung Alma gegenüber dem Leser doch irgendwie aufzwingen möchte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witwe im Wahn - Spannend wie ein Krimi, 13. Juli 2004
Auch und gerade für Leserinnen und Leser, die sich noch nie mit dem Leben der Alma Mahler-Werfel befasst haben, ist dieses Buch äußerst lesenswert. Oliver Hilmes zeichnet ein gleichermaßen exaktes wie komplexes und schillerndes Bild des Zusammenspiels von Kunst, Politik und Gesellschaft der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach. Mit seinen sprachlichen Fähigkeiten schafft er es, von der ersten bis zur letzten Seite Spannung zu erzeugen. Zwar bin ich keine Historikerin, aber dennoch möchte ich behaupten: Oliver Hilmes hat aufs sorgfältigste recherchiert und die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit geschickt zu einem Ganzen verwoben. Nach der Lektüre kann ich für mich persönlich feststellen, dass ich mit Sicherheit kein "Alma-Fan" geworden bin, wohl aber die Lektüre genossen und mich weitergebildet habe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spiegel einer gesellschaft, 7. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Witwe im Wahn: Das Leben der Alma Mahler-Werfel (Taschenbuch)
viel hab ich ja nicht konkret über alma mahler-gropius-werfel gehört bisher, außer, dass sie mit vielen bekannten und herausragenden männern liiert war.

diese biografie finde ich auf alle fälle großartig und sehr gut recherchiert. dass dies kein leichtes unterfangen war, beschreibt der autor auch gleich am anfang des buches und auch wie er zu seinem material kam, wie er es mit almas autobiographie hält und erläutert auch ein wenig bisher erschienene biografien und ihre quellen.

man mag über alma denken wie man möchte, für mich kam hier aber der spiegel der damaligen gesellschaft stark heraus, wie frauen (ohn)mächtig waren und wurden.
das leben der alma mahler-gropius-werfel spielte sich in einer zeit ab, wo sigmund freud die psychotherapie begründete und festmachte. es war die zeit, wo frauen als hysterisch beschrieben wurden und dies auch ein krankheitsbild war.
aber was stand wirklich dahinter?

da war bildung für frauen nicht wichtig und vorallem seltenst durchgängig in den mädchen-und jugendjahren.
noch so talentiert konnte eine frau sein- ihr schicksal war doch eindeutig festgelegt- hausfrau, mutter und nesthüterin.
einen partner zu finden, mit dem man auf augenhöhe stand, der einen intelektuell förderte oder mit dem man gemeinsam wissenschaftlich, künstlerisch arbeiten konnte, war so gut wie ausgeschlossen. diese zustände beschreibt der autor durch seine biographie "witwe im wahn"- den titel finde ich übrigens nicht wirklich treffend.

alma hatte auch andere pläne für ihr leben- pläne wo sie musik schrieb, musikalisch sich entwickeln konnte und vor allem anerkannt in ihrem künstlerischen tun werden konnte.
damit hat sie wohl ihr leben lang gerungen.
ihre bewältigungsstrategie war diese, dass sie einerseits großartige männer in ihrer künstlerischen ausdruckskraft dahingehend förderte, dass sie sie einerseits demütigte, also in gefühlswelten stürzen ließ, die grenzwertig waren und andererseits muss diese frau eine ausstrahlung an den tag gelegt haben, die so einmalig und frech zu dieser zeit war, dass man ihr mehr oder weniger erliegen musste.

wenn sie nicht mit ihrer härte und stärke damals aus nazideutschland mit ihrem dritten mann franz werfel geflüchtet wäre und ihn angetrieben hätte nach spanien zu flüchten, wäre werfel wohl in einem kz verstorben und nicht in den usa. und klaus mann hätte die strapazen der flucht wohl auch nicht überlebt, wäre nicht alma an der seite seiner frau und ihm gewesen.

alma hat gelitten unter der nicht entfaltung ihres künstlerischen könnens und den diktaten der zeit, aber sie war damals möglicherweise sowas wie ein beruflicher coach für die menschen- vorallem männer, die um sie waren. die methoden sind natürlich nicht gerade feinfühlend oder empathisch gewesen, dennoch hatten auch damals die menschen die freiheit zu gehen, vorallem männer, weil finanziell unabhängig und moralisch sowieso- nur, die meisten blieben bei alma, weil sie offenbar auch eine kollektive schuld empfanden.

wie auch immer- dieses buch ist wirklich großartig und spannend zu lesen, es empfiehlt sich, das urteil über alma nicht im moment der beschreibung ihrer untaten zu fällen, sondern diese frau als ein beispiel von frauen und ihren inneren auseinandersetzungen, träumen und tränen zu sehen, in einer zeit, die mädchen-und frauenentwicklung -und rollen unflexibel vorgegeben haben und an dessen system viele tolle frauen mit ihren begabungen untergegangen und gescheitert sind.

ein leiden war es allemal, wenn man sich nicht in diese rollenzuschreibungen fügen konnte und wollte- ob geisteskrank als hysterikerin abgestempelt oder ob als eine frau wie alma, die den alkohol benötigte um ihre spannungen zu ertragen und dennoch ihren weg zu gehen.

gehört auf alle fälle in jede bibliothek und zeigt auch ein wenig österreichische politik.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen muse, geliebte und alptraum vieler männer, 14. Juli 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
OLIVER HILMES' biographie hat meiner vorstellung von alma mahler werfel eine neue richtung gegeben. von der muse großer männer, denen sie ihr leben hingegeben und ihre eigene kariere geopfert hat, hin zu einer egozentrischen, herrschsüchtigen und mit dem alter immer unsympathischer werdenden person. so zuminderst erscheint sie mir nach der lektüre dieses buches.
besonders abstoßend ist ihr extrem antisemitisches denken, das sie auch gar nicht zu verbergen versuchte.
einer tiefen beziehung zu ihren kindern war sie kaum fähig und es stellt sich die frage, ob alma mahler werfel überhaupt jemanden außer sich selbst geliebt hat. ihre ehemänner dienten wohl in erster linie ihrer selbstdarstellung.
eine gut lesbare biographie, mit der O. HILMES meines erachtens dem wesen dieser frau am ehesten gerecht wird.

B.S.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 10. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Witwe im Wahn: Das Leben der Alma Mahler-Werfel (Taschenbuch)
Ich war zuerst sehr skeptisch, da es schon soviele Biographien über "Alma" gibt.
Aber Hilmes hat ein super recherchiertes Buch geschrieben. Hochinteressant und spannend noch dazu.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Ein toller Einblick in ein aufregendes Leben, 18. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Witwe im Wahn: Das Leben der Alma Mahler-Werfel (Taschenbuch)
Wenn man wirklich etwas über Alma Mahler erfahren möchte, dann ist man mit diesem Buch bestens beraten. Hier wurde sauber, sorgfältig und mit präzisen Quellenangaben ein Leben recherchiert, wie es bunter wohl kaum geht. Es ist gut zu lesen, auch oder weil immer wieder Tagebucheintragungen oder Zitate die Sätze ergänzen. Man erfährt gleichzeitig etwas über das Leben in der Welt um die Jahrhundert-Wende und in den beiden Weltkriegen. Almas Leben, ihr Handeln, ihre Ambitionen werden niemals beschönigt, aber auch nicht künstlich dramatisiert - man kann sie sich genauestens vorstellen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Faszinierend. Ein opulentes Leben (1879 - 1964). - Wirklich lesenswert, ohne dass man Hilmes Auslegung immer teilen muss, 25. November 2012
Von 
Marion Boysen "Rapsody" (Hessen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Witwe im Wahn: Das Leben der Alma Mahler-Werfel (Taschenbuch)
Alma Mahler-Werfel (1879 - 1964)

Es gibt Frauen mit einer Ausstrahlung, der Männer nicht widerstehen können, und die von anderen Frauen oft mit höchstem Misstrauen beäugt werden. Ich schätze, das Alma durchaus in diese Kategorie gehörte. Und was für ein Leben!

Ich finde den Buchtitel "Witwe im Wahn" denkbar unpassend. Das kommt dem Versuch gleich, das Leben von Alma Mahler-Werfel auf etwas Pathologisches, nämlich der sogenannten "Hysterie", zu reduzieren. Das ist, möchte ich meinen, eine ziemlich maskuline, seziererische Herangehensweise. Kritisch wird so etwas, meiner Meinung nach immer, wenn alle Lebensaspekte und -facetten in dieses einmal gedachte Schema gedrückt und vorzugsweise interpretiert werden. Dann dient auf einmal alles als Beweis für diese Grundannahme. Genau das zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Buch.

Parallel hat sich Oliver Hilmes der schwierigen Angelegenheit von Almas Antisemitismus angenommen. Und das ist wirklich schwierig. Obgleich Alma Mahler-Werfel selbst wohl ihre Haltung in dieser Hinsicht, lange nicht unter den Teppich kehren (lassen) wollte, weshalb autobiographische Veröffentlichungen immer wieder zurückgestellt wurden, weil sie gerade diese Selbstzensur nicht wollte.

Hilmes neigt aber auch bei dieser Thematik, finde ich, zu allzu großer Reduktion. Man kann den Eindruck gewinnen, als hätte Alma's ganze Umgebung und ihre Ehemänner unter ihrem permanenten Antisemitismus zu leiden gehabt oder es als befremdlich und maximal störend empfunden. Ich weiß nicht, ich weiß nicht - wie lange und wie oft würden all diese Bekannten und Freunde immer wieder bei Alma Mahler-Werfel aufgetaucht sein und hätten ihre gesellschaftlichen und auch privaten Einladungen immer wieder angenommen, wenn ihre Ansichten, Meinungen und ihre Haltung letztlich mehrheitlich gegen den Strich gingen. Sie hatte einen großen, prominenten jüdischen Bekanntenkreis.

Ihre Ansichten und Gedanken, ihre Wortwahl - das alles war nicht nur ihr zu eigen, sondern, gerade auch was den Antisemitismus anbelangt, Ausdruck des damaligen Zeitgeistes. Und es gab intellektuelle und philosophische Auseinandersetzungen darüber. Genauso, wie es harsche Meinungsmache und ätzende, anti-jüdische Frotzeleien gab. Das zog sich durch alle Gesellschaftsschichten. Mag sein, dass Alma Mahler-Werfel wirklich einen messianischen Traum träumte, den "Juden" vor sich selbst zu retten.

Der Spannungsbogen zwischen dem ausgehenden 19. Jahrhundert und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist gewaltig. Da ist das enorm Pathetische, das übertrieben Sentimentale neben dem zutiefst Depressiven und dem manisch Religiösen zu finden. Die gegensätzlichsten Pole rauschten mit Präzision gerne zielgenau zu einer gewaltigen Explosion aufeinander los.

Ich denke, das man die ganze Kunstszene und weite Teile des gesellschaftlichen Lebens zu jener Zeit, unter diesem Blickwinkel respektieren muss. Es will mir scheinen, dass gerade so manches künstlerische und auch sonst öffentliche, individuelle Leben genau diese entgegengesetzten Polaritäten widerspiegelt. Dabei vereinen sich in durchaus nicht wenigen Persönlichkeiten große Widersprüchlichkeiten.

Ist ein Leben in und für Kunst und Kreativität nicht schon immer ein Vorreiter, ein Wegbereiter des kommenden Neuen, der Moderne? Es braucht, denke ich, große Seelen, um einen in sich zerrissenen Zeitgeist Ausdruck zu verleihen. Wen muss da interessieren, ob Alma Mahler-Werfel nun maßgeblich oder weniger maßgeblich das eine oder andere Künstlerleben beeinflusst oder gar erst ermöglicht hat (wie sie, mag sein, überzeugt war)? Sicher ist nur, ihr sind unglaublich viele Zeitgenossen begegnet und unglaublich viele haben sich bei ihr ein Stelldichein gegeben. Schon das allein fasziniert.

Diese Biographie ist uneingeschränkt lesenswert, auf jeden Fall sehr gut recherchiert, mit einem umfangreichen Quellennachweis und einem beachtlichen, hochinteressanten Literaturverzeichnis versehen.

Alma Mahler-Werfel war mit Sicherheit kein leichter Charakter. Ich könnte mir vorstellen, dass sie aufreizend, herausfordernd, schlagfertig, laut, intelligent, gebildet und nebenbei berechnend, intrigant und nervtötend war. Und das alles gewürzt mit Charme, erotischer Hochspannung, intuitiver Menschenkenntnis und unbedingter Selbstbehauptung. Was für eine Frau!

Andere haben Romane geschrieben und Symphonien komponiert. Sie hat, denke ich, beides gelebt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Witwe im Wahn, 15. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Witwe im Wahn: Das Leben der Alma Mahler-Werfel (Taschenbuch)
sehr ausführlich und gut lesbar geschrieben. Ein interessantes Buch über eine außergewöhnliche Frau, die sich kaum in ein Schema pressen lässt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen interessant, 5. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Witwe im Wahn: Das Leben der Alma Mahler-Werfel (Taschenbuch)
Sehr gut geschriebene Biographie, die sich wie ein Roman liest und nie langweilig war. Toll recherchiert wird ein stimmiges Bild der damaligen Zeit gemalt. Ein Punkt Abzug eigentlich nur, weil ich es nicht ein zweites Mal lesen würde. Aber dafür kann der Autor nichts.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Witwe im Wahn: Das Leben der Alma Mahler-Werfel
Witwe im Wahn: Das Leben der Alma Mahler-Werfel von Oliver Hilmes (Taschenbuch - 17. Oktober 2005)
EUR 10,00
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen