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5.0 von 5 Sternen Eine leise Trennung
Die Autorin beschreibt die Sprachlosigkeit zwischen zwei Ehepartnern. Die beiden Hauptfiguren haben ihre Adoptivtochter verloren. Diese ist irgendwann von zu Hause fortgelaufen. Die Gründe dafür liegen etwas im Dunklen und werden nicht klar. Allerdings schadet dies der Handlung nicht. Von der ersten Seite an schwelt dieser Verlust zwischen den beiden...
Veröffentlicht am 27. Februar 2003 von lschrader6

versus
3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Achtung Frauenbuch !
Im Rahmen einer Prüfung war ich gezwungen dieses Büchlein zu lesen.
Mit meinen 23 Jahren bin ich nun nicht unbedingt die Zielgruppe. Das Buch ist einfach nur langweilig und depressiv.
Die erste Hälfte des Buches ist eigendlich komplett Inhaltslos
und beschreibt nur Gefühle und Gedanken der Hauptpersonen.
Beim 2. Teil gähnt man...
Veröffentlicht am 6. März 2003 von Bob


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine leise Trennung, 27. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Eisträger: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Autorin beschreibt die Sprachlosigkeit zwischen zwei Ehepartnern. Die beiden Hauptfiguren haben ihre Adoptivtochter verloren. Diese ist irgendwann von zu Hause fortgelaufen. Die Gründe dafür liegen etwas im Dunklen und werden nicht klar. Allerdings schadet dies der Handlung nicht. Von der ersten Seite an schwelt dieser Verlust zwischen den beiden Hauptfiguren. Zuerst bleibt er völlig unbenannt und erst später wird er enthüllt. Die Beschreibung konzentriert sich darauf, wie die Betroffenen mit dem Verlust fertig zu werden versuchen. Anstatt Ermittlungen aufzunehmen, haben sie die Ereignisse oberflächlich verdrängt und bemühen sich den Verlust zu kompensieren. Dabei ist der Autorin eine sehr überzeugende Beschreibung der inneren Seelenlage gelungen, die doch bei beiden nur wüstes Land ist. Die Charaktere werden dabei vollkommen unterschiedlich beschrieben, der Mann nimmt gewissermaßen nur das "Außen" wahr, während die Frau allein in ihrer Seele forscht. Durch die Sprachlosigkeit werden die Gedanken jedoch nur auf die Personen zurückgeworfen. Die Perspektiven wechseln dabei von Kapitel zu Kapitel.
Das Scheitern der Protagonisten scheint von der ersten Seite an durch. Kann man es zunächst nicht genau festmachen, so kristalliert es sich später immer deutlicher hervor. Die Geschichte kulminiert schließlich darin, daß beide sich auf ihre eigene Weise ihren Verlust zugestehen. Aber dann ist es bereits zu spät und die Frau bleibt alleine zurück.
Das Buch ist sprachlich sehr schlicht, es ist nicht mit den sonst üblichen Adjektiven überladen, sondern erscheint oft sehr karg. Umso stärker wirkt dadurch die Erzählung. Die wachsende Verzweifelung und die Ausweglosigkeit wird immer stärker betont ohne dabei ins theatralische abzugleiten. Negativ ist mir nur aufgefallen, daß die Erzählung etwas zu sehr mit Metaphern durchsetzt ist (z.B. Sand, Sperrwerke, Lotsen, Hecken), die nicht gerade subtil daherkommen.
Insgesamt ein sehr gutes und interessantes Buch. Gerade die zurückhaltende Erzählhaltung macht es stark und es hat mich berührt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düster und hautnah, 12. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Eisträger: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kurz vor dem Abitur läuft Maj, die Tochter von Loes und Nico, davon. Die Eltern beschließen eine Art Schweigepakt: Sie sprechen weder miteinander noch mit Außenstehenden über den Vorfall. Ein halbes Jahr später ? sie haben noch immer nichts von ihrer Tochter gehört ? beginnt die Leugnung der Wahrheit immer deutlichere Spuren zu hinterlassen. Loes und Nico entgleitet nach und nach die Kontrolle über ihr Leben, bis schließlich alles in einer Katastrophe endet. Ohne Kitsch oder Gefühlsseligkeit beschreibt die niederländische Autorin Anna Enquist in ?Die Eisträger? die Geschiche vom Ende einer allzu perfekten Familie ? packend und intensiv. Allerdings ist dieses Buch nur für Frohnaturen geeignet - in schlechter Stimmung gelesen, kann das Werk durchaus suizidale Wirkungen an Tag legen.
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Achtung Frauenbuch !, 6. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Eisträger: Roman (Gebundene Ausgabe)
Im Rahmen einer Prüfung war ich gezwungen dieses Büchlein zu lesen.
Mit meinen 23 Jahren bin ich nun nicht unbedingt die Zielgruppe. Das Buch ist einfach nur langweilig und depressiv.
Die erste Hälfte des Buches ist eigendlich komplett Inhaltslos
und beschreibt nur Gefühle und Gedanken der Hauptpersonen.
Beim 2. Teil gähnt man nur noch im Intervall.
Zum Ende hin wird es fast spannend, doch dann ist auch schon schnell Schluss.
Positiv ist die einfache und dadurch punktgenaue Schreibweise,
doch Frau Enquist hätte eigendlich auch schildern können wie ein Sack Reis in China umfällt.
2 Sterne weil es bewundernswert ist, wie man sprachlich hochwertig und ohne Inhalt ein Buch füllen kann.
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Die Eisträger: Roman
Die Eisträger: Roman von Anna Enquist (Taschenbuch - 1. Oktober 2004)
EUR 7,50
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