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am 15. Juli 2010
Anhand der Adelsfamilie Finckenstein, die vom frühen 17. bis Mitte des 20. Jahrhunderts im heutigen Brandenburg residierte, zeichnet de Bruyn ein lebendiges Bild vom Aufstieg, der Blütezeit und schließlich dem Untergang Preußens nach. Teilweise direkt dem König unterstellt, sind die Finckensteins für mehrere Generationen unmittelbar an Preussens Entwicklung beteiligt und machen Bekanntschaften mit damaligen Geistes- und Kunstgrößen, die für den Leser in kurzweiligen und sehr interessanten Essays aufbereitet werden. Zudem wird sehr schön veranschaulicht, wie der historische Wandel im 19. Jahrhundert auch Veränderungen in der Adelsfamilie mit sich bringt.

Für Interessierte an Preussens Geschichte sehr zu empfehlen. - eine sehr gelungene Mischung aus Gesellschafts- und Militärgeschichte. :)
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am 21. Dezember 2012
So macht Geschichte Spaß, wenn man hinter die Kulissen schauen kann und nicht nur die Politik sieht, sondern das Leben derer, die Politik machen. Die Verwebung von Kunst, Kultur, Politik und Menschenleben ist immer wieder spannend. Ein unbedingt lesenswertes Buch.
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am 9. Dezember 1999
was wir kennen aus der mark, kenn wir durch fontane. und was fontane nicht vollenden konnte, dessen nimmt sich in hervorragender manier günter de bruyn an. ganz ähnlich als wandelnder contemplateur und connaisseur eröffnet er uns ein neues kapitel der wanderungen durch die mark brandenburg, eine wanderung rund um madlitz. glücklicherweise ist die geschichte der finckensteins unterhaltsam. skurile gestalten tauchen dort auf: ein präsident im auftrag der restauration und künste, ein fast vergessener architekt, der mit dem ewig goldenen tieck in rivalität steht, singende schwestern, die zuhörer verzauberten und männer in ihren bann zogen, und karl und rahel. rahel levins (damals noch nicht varnhagen) und karl finckensteins liebesgeschichte bildet eigentlich den höhepunkt dieses buches. rahel, von der enge der preußischen gesellschaft fast zerstört, und karl, einer jener vorzeigeadligen, wie wir sie heute kennen, degeneriert und selbstversessen, durchleben eine liebe, die uns aus gontscharows alltäglicher geschichte bekannt erscheint. schwülstige liebesbeteuerungen, romantische ausbrüche und schließlich eine schneidende kälte lassen schmunzeln. de bruyn gelingt es jedoch trotz der nahezu humoristischen darstellung dieses paars, den leser die rückständigkeit der preußischen gesellschaft erkennen zu lassen. ein buch voller bilder und anekdoten. für preußenkenner ein renner. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 19. Dezember 1999
"Die Finkensteins" ist ein überaus interessantes Werk von Günter de Bruyn, der im Jahre 1921 geboren wurde und zahlreiche Preise erhielt. Einerseits ist es ein Roman, andererseits ein Zeugnis preußischer Geschichte. Was den Zeitraum betrifft, zieht sich die Handlung über mehrere Jahrhunderte hinweg. Im Zentrum stehen natürlich die Finkensteins, ein gräfliches Geschlecht, daneben erfahren wir so manches über die preußische Gesellschaft, über deren Veränderungen, über all die unterschiedlichen Einflüsse. Ein weiteres Thema ist die Literatur all der Jahrzehnte. Zunächst wird bei Friedrich dem Großen, im Jahre 1759, begonnen. Durch das Buch hinweg lernen wir eine Vielzahl verschiedener Charaktere kennen, nicht nur Finkensteins. Ein interessantes, empfehlenswertes Buch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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