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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nesser nimmt Fahrt auf
Nachdem sich Kommissar Van Veeteren aus dem Polizeidienst zurück gezogen hat, tritt in "Der Tote vom Strand" die bisherige Nebenperson Eva Moreno in den Mittelpunkt von Hakan Nessers Erzählungen.
Die Komissarin trifft zufällig auf einer Zugfahrt auf ein junges Mädchen,Mikaela Lijphart, welche Ihre Lebensgeschichte erzählt.
Mikaela hat...
Veröffentlicht am 1. Juli 2003 von Stephan Becker

versus
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Ich oute mich als absoluten Fan von Hakan Nesser. Mir gefällt besonders, dass er keinen Kriminalguru braucht, der die Fälle souverän im Alleingang löst. Der Held ist die Dienststelle, das Kollektiv oder es kommt jeder einmal dran. Im neuen Krimi ist Ewa Morena an der Reihe, ihre Stärken und Schwächen zu zeigen.
Was mir in diesem Buch...
Veröffentlicht am 8. September 2002 von Leserin


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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nesser nimmt Fahrt auf, 1. Juli 2003
Nachdem sich Kommissar Van Veeteren aus dem Polizeidienst zurück gezogen hat, tritt in "Der Tote vom Strand" die bisherige Nebenperson Eva Moreno in den Mittelpunkt von Hakan Nessers Erzählungen.
Die Komissarin trifft zufällig auf einer Zugfahrt auf ein junges Mädchen,Mikaela Lijphart, welche Ihre Lebensgeschichte erzählt.
Mikaela hat gerade an ihrem 18. Geburtstag von der dunklen Vergangenheit ihres Vaters, einem verurteilen Mörder, erfahren.
Sie ist unterwegs um den verwirrten Mann im Heim zu besuchen.
Als Kommissarin Moreno kurz darauf erfährt, dass Mikaela verschwunden ist, wird sie hellhörig und schaltet sich in die Ermittlungen ein, die von der örtlichen Polizei nur schleppend durchgeführt werden.
Wenig später finden spielende Kinder am Strand eine Leiche...
Hakan Nesser hat in Bezug auf Sprache und Wortgewandtheit deutlich dazugewonnen. Mit der Tote vom Strand liegt eins seiner bestern Werke vor.
Ein optimaler Roman für spannende Stunden im Urlaub oder zwischendurch...
Wer mit Hakan Nesser Krimis anfangen will, sollte auf die chronologische Reihenfolge achten. Leider sind die Romane in Deutschland zeitlich ungeordnet erschienen.
Die richtige Reihenfolge ist wohl:
Das grobmaschige Netz - Die Frau mit dem Muttermal - Das falsche Urteil - Das vierte Opfer - Münsters Fall - Der Kommissar und das Schweigen - Der unglückliche Mörder - Der Tote vom Strand
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen uneingeschränkt empfehlenswert, 11. November 2002
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
einer der besten Nesser-Krimis - ungewöhnlicher Aufbau, in dem anfangs ein Mädchen verschwindet (man ist dauernd versucht, zum Ende zu blättern, um zu erfahren, ob sie tot ist) und tolle Verstrickung von Mußmaßungen, falschen Schlüssen, Schweigen und Vertuschung von höherer Stelle, die zu einer über 16 Jahre dauernden Tragödie geführt haben. Extrem spannend, dabei schön die Einflechtung der privaten Herzensangelegenheiten von Ewa Moreno (Titel im Original: Morenos Fall), leider nicht so witzige Dialoge wie in vorigen Bänden, weil Moreno im Urlaub ermittelt und dadurch der Humor von Reinhardt und Münster hier nicht zum Tragen kommt, anrührend allerdings ihre Verehrung für "den Kommissar" van Weeteren und ihr Nutzen aus dem, was sie von ihm gelernt hat. Das Buch hat mir fast so gut gefallen wie die Åke Edwardssons und besser als die letzten Mankells und Donna Leons. Streckenweise sehr witzige Schilderung, selbst da, wo am Strand die Leiche zutage gefördert wird.... Unglaublich gut!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ... aber van Veeteren fehlt trotzdem, 13. Oktober 2003
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ewa Moreno, bisher eine Polizistin aus van Veeterens Stab, ermittelt hier in ihrem ersten eigenen Fall: Auf der Fahrt in den Urlaub begegnet sie Mikaela, einer 18jährigen, die erst gerade erfahren hat, wer ihr Vater ist, und dass dieser seit 16 Jahren in der Psychiatrie sitzt. Mikaela will ihren Vater kennen lernen, verschwindet aber spurlos, nachdem sie ihn besucht und mit ihm gesprochen hat. Ewa schaltet sich in die Ermittlungen ein, trotz Urlaub, und obwohl ihr der leitende Beamte Vrommel Steine in den Weg legt. Die Spur des Falles führt zurück zu einem Mord, den angeblich Mikaelas Vater begangen haben soll.
Die fundierte und gut konstruierte Geschichte hat mir gefallen, auch Ewa als neue Ermittlerin im Zentrum des Geschehens. Geschickt verlässt Nesser manchmal die Ebene der Aufklärung und fügt Kapitel ein, in denen das Geschehen um Mikaela, ihren Vater und andere Personen geschildert wird; der Leser weiss etwas mehr als die Polizei, aber nicht soviel, dass er der Lösung konkret näher kommt.
Aber der zweite Fall, die Aussage des Verbrechers, den Ewa verhört, dass einer der Polizisten in Maardam, Ewas heimischen Behörde, ein Kinderschänder sei, erscheint mir wie angeklebt und völlig irrelevant für die Hauptgeschichte. Den Täter ermittelt Münster von zuhause aus, und es wird der Schuldige aus dem Hut gezaubert ohne dass der Leser am Hergang der Ermittlung beteiligt ist. Oder sollte diese Geschichte nur dazu erzählt werden, um van Veeteren zum Schluss noch einen Auftritt zu gönnen? Ich hätte mir "ein bißchen mehr van Veeteren" gewünscht; schließlich habe ich ihn schon durch ein paar Romane hindurch begeleitet und wüsste gern, wie es ihm in seinem neuen Leben mit alten Büchern geht.
Für einen Leser, der noch nie einen Hakan Nesser-Roman gelesen hat, ist dieses Buch nicht zu empfehlen; dass man Personen wie van Veeteren oder Münster schon kennt, wird eigentlich vorausgesetzt, v.a. am Schluss des Buches.
Trotz der Kritik halte ich das Buch für einen guten und lesenswerten Krimi.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnde Lektüre, 4. Januar 2003
Alles, was ich bisher von Nesser gelesen habe, hat mich überzeugt, aber 'Der Tote vom Strand' setzt noch eins drauf.
Starke Charaktere, psychologische Rafinesse und ein wirklich gekonnter Spannungsaufbau lassen mich dieses Buch wärmstens weiterempfehlen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut für den Strand!, 9. Januar 2010
Gut für den Strand!

Wenn man in den Urlaub fliegen möchte, um dort ein paar ruhige Tage am Meer zu verbringen, und wenn man gerne Krimis liest und wenn man zwischen den Sprüngen ins Wasser einfach gerne durch die Untiefen der menschlichen Seele schwimmt und einen Krimi zu lesen sucht mit ansprechendem Niveau - dann ist man hier an der richtigen Stelle; zumal das Preis-Leistungsverhältnis bei diesem Doppelband wirklich gut ist und man mit den etwa 900 Seiten ordentlich beschäftigt ist. Einschränkend muss ich aber bemerken, dass qualitativ durchaus Mängel sichtbar werden. Nun will ich hier nicht ins Detail gehen, ein Krimileser möchte ja nicht vorschnell ins Bild gesetzt werden. Daher nur grob gesagt: In beiden Romanen ist die Auflösung etwas überraschend und scheint, wenn man den bisweilen etwas schleppenden Ermittlunsverlauf betrachtet, überhastet zu sein. In beiden tauchen in dieser Auflösung auch Dinge auf (Verhaltensweisen der Täter), die mehr als unwahrscheinlich und konstruiert sind und speziell der zweite Roman des Doppelbandes ("Die Schwalbe...") hat deutlich Überlänge. Solche Qualitätsabschläge muss man bei dem "Konkurrenzautor" Mankell nicht erwarten, Nesser kommt an den berühmten "Konkurrenten" aber nun einmal nicht heran, meines Erachtens in keinem seiner Bücher. Aber es ist immer noch hochwertige Ware. Und wenn man alle Mankells gelesen hat (und die letzten werden ja auch deutlich schwächer!) und weiterhin gerne gute Krimis aus Skandinavien lesen will, was soll man dann machen? Dann kann man Nesser und diesen Doppelband gerne einpacken, denn beide Romane sind gelungen konstruiert, sprachlich einigermaßen ansprechend und vor allem der zweite ist sogar bisweilen witzig, vor allem dann, wenn die Ermittler ihrem Zynismus freien Lauf lassen! Und noch etwas ist Nesser im zweiten Roman gelungen: Der Täter! Wohl nicht in seiner psychologischen Durchdringung, Nesser erklärt ihn nicht wirklich, aber in seiner Brutalität, in dem Schauder, welchen er dem Leser über den Körper jagt. Dieser Täter ist wirklich Angst einflößend, bedrohlich, eklig - und noch aktiv. Die Spannung bleibt also bis zum Ende erhalten, auch wenn man sich dann etwas wundert, wie es zu Ende geht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit Ewa Moreno, 24. Januar 2009
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Tote vom Strand (Taschenbuch)
hat Nesser eine Protagonistin geschaffen, die ebenso sympathisch rüberkommt wie Van Veeteren.
Warum dieser Fall allerdings immer noch unter die Van-Veeteren-Reihe fällt, ist mir schleierhaft - hat er doch in diesem Fall nur einen wirklich sehr kurzen Gastauftritt.

356 Seiten, die ich fließend fast in eins lesen konnte (wenn ich nicht zwischendurch mal etwas Schlaf nötig gehabt hätte), weil das Buch in meinen Augen immer seine Spannung beibehält.

Besonders gut gefallen hat mir, dass der ganze Roman in der dritten Person geschrieben wurde. Das hat mir öfter das Gefühl gegeben, den Ermittlern über die Schulter zu sehen. Ich denke mal, dass die Geschichte aus Ewa Morenos Sicht bei weitem nicht so interessant rübergekommen wäre.

Auch wenn der Anfang recht verwirrend ist, so habe ich für mich selbst schon sehr früh entschieden, wer der Mörder sein könnte. Und ich lag auch nicht so ganz daneben - trotz einiger "falschen Fährten".
Als vorhersehbar würde ich den Fall und die Lösung dennoch nicht bezeichnen.

Abschließend kann ich sagen, dass dieser Fall für mich sehr interessant war, obwohl es von Hakan Nesser bessere Fälle gibt.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 8. September 2002
Ich oute mich als absoluten Fan von Hakan Nesser. Mir gefällt besonders, dass er keinen Kriminalguru braucht, der die Fälle souverän im Alleingang löst. Der Held ist die Dienststelle, das Kollektiv oder es kommt jeder einmal dran. Im neuen Krimi ist Ewa Morena an der Reihe, ihre Stärken und Schwächen zu zeigen.
Was mir in diesem Buch sehr gut gefällt, ist die Idee und auch die Umsetzung mit Rückblicken in die Vergangenheit, die dem Leser immer wieder neue Einblicke ins Dunkel gewähren.
Was mir nicht gefällt ist die Sprache, die Hakan Nesser wählt, diese vielen unvollständigen Sätze, die zum Teil unbefriedigende Wortwahl, die ich gerne der Übersetzerin in die Schuhe schieben würde. Allerdings muß ich zugeben, dass ich mit den bisherigen Arbeiten von Frau Haefs wirklich zufrieden war.
Was mir noch weniger gefallen hat, war, dass er ein sehr heikles Problem als Nebenschauplatz in den Roman einführt und dann praktisch unbearbeitet abhakt. Das ist in meinen Augen fahrlässig bis kontraproduktiv.
Dennoch bereue ich nicht, diesen Krimi gelesen zu haben. Ich freue mich aber schon auf den nächsten, der diesen dann sicherlich vergessen machen wird.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der bisher beste Nesser, 1. September 2002
Mit seinem neuesten Buch "Der Tote vom Strand" ist ein Hakan Nesser ein Meisterstück gelungen. Der Kriminalroman ist wirklich spannend von der ersten bis zur sprichwörtlich letzten Zeile.
Als Inspektorin Ewa Moreno den Auftrag erhält, an ihren ersten Urlaubstagen einen Verbrecher zu vernehmen ahnt sie nicht, dass sie in ein Verbrechen verstrickt werden wird, dessen Anfänge bereits 16 Jahre zurückliegen. Auf der Zugfahrt zu ihrem Urlaubsort lernt sie ein Mädchen kennen, das auf dem Weg ist, seinen Vater, den es zuletzt vor 16 Jahren gesehen hat, in einer psychiatrischen Anstalt zu besuchen. Zwei Tage später ist das Mädchen verschwunden, kurze Zeit später auch der Vater. Ewa Moreno beginnt, obwohl sie eigentlich nicht zuständig ist zu ermitteln und stößt auf Abgründe und Intrigen deren Ursachen weit in der Vergangenheit liegen.
Dieser neue Nesser hat mich wirklich begeistert. Obwohl "der Kommissar" nicht mehr selbst ermittelt ist er bzw. sein Einfluss immer wieder spürbar. Und wie auch in den vorhergegangenen Romanen lernt man den Ermittler in diesem Fall Ewa Moreno, die sich im Urlaub eigentlich nur Klarheit über sich und ihre neue Beziehung verschaffen wollte, besser kennen.
Ein Faktor, der die Spannung zusätzlich erhöht ist ein schrecklicher Verdacht, der am Anfang der Geschichte geäußert wird und Ewa Moreno bis zum Ende hin immer wieder beschäftigt.
Auch in diesem Buch schreibt Nesser wieder auf seine präzise, knappe ja manchmal fast karge Art. Und obwohl die Geschichte von den Abgründen, der menschlichen Seele und auch oft vom Rand unserer Gesellschaft erzählt, ist es dem Autor gelungen einen spannenden Kriminalroman zu schreiben, der nicht andauernd an das soziale Gewissen des Lesers appellieren muss, um interessant zu bleiben.
Allen Nesser-Fans kann ich "Der Tote vom Strand" wirklich empfehlen, wobei zu sagen ist, dass der Kriminalroman noch um einiges interessanter wird, wenn man die vorhergegangenen Bücher "Münsters Fall" und "Der unglückliche Mörder" gelesen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Krimi, 15. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tote vom Strand (Taschenbuch)
Was geschah mit Mikaela Lijphart? Was geschah mit ihrem Vater? Was geschah vor 16 Jahren und warum ist Mikaelas Vater seit dieser Zeit geistig verwirrt?
Die junge Kriminalbeamten Ewa Moreno lernt die 18 jähre Mikaela Lijphart kurz vor ihrem Verschwinden kennen. Ewa will zwei Wochen am Meer Urlaub machen. Hier erfährt sie, dass das junge Mädchen vermisst wird und beginnt gewissermaßen undercover zu ermitteln.
"Der Tote vom Strand" ist der zweite Krimi, den ich von Hakan Nesser gelesen habe und wurde wieder nicht enttäuscht.
Der Autor versteht es nur zu gut, intelligente Krimis zu schreiben. Seine Charakterstudien zeugen von großem menschlichem Einfühlungsvermögen. Die Charaktere wirken sehr menschlich und damit lebendig.
Der Schreibstil ist gut. Der Leser wird in Spannung gehalten.
Vier Sterne verteile ich für diesen Roman. Für fünf Sterne hätte ich mir ein wenig mehr Tempo gewünscht und vielleicht die eine oder andere unvorhersehbare Wendung mehr.
Dieser Roman hat mich neugierig auf weiter Romane von Hakan Nesser gemacht.
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3.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 8. September 2002
Ich oute mich als absoluten Fan von Hakan Nesser. Mir gefällt besonders, dass er keinen Kriminalguru braucht, der die Fälle souverän im Alleingang löst. Der Held ist die Dienststelle, das Kollektiv oder es kommt jeder einmal dran. Im neuen Krimi ist Ewa Morena an der Reihe, ihre Stärken und Schwächen zu zeigen.
Was mir in diesem Buch sehr gut gefällt, ist die Idee und auch die Umsetzung mit Rückblicken in die Vergangenheit, die dem Leser immer wieder neue Einblicke ins Dunkel gewähren.
Was mir nicht gefällt ist die Sprache, die Hakan Nesser wählt, diese vielen unvollständigen Sätze, die zum Teil unbefriedigende Wortwahl, die ich gerne der Übersetzerin in die Schuhe schieben würde. Allerdings muß ich zugeben, dass ich mit den bisherigen Arbeiten von Frau Haefs wirklich zufrieden war.
Was mir noch weniger gefallen hat, war, dass er ein sehr heikles Problem als Nebenschauplatz in den Roman einführt und dann praktisch unbearbeitet abhakt. Das ist in meinen Augen fahrlässig bis kontraproduktiv.
Dennoch bereue ich nicht, diesen Krimi gelesen zu haben. Ich freue mich aber schon auf den nächsten, der diesen dann sicherlich vergessen machen wird.
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Der Tote vom Strand
Der Tote vom Strand von Håkan Nesser (Taschenbuch - 2004)
EUR 9,50
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