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am 24. Februar 2002
Gerade habe ich "84 Charing Cross Road" aus der Hand gelegt; Gottseidank ist es nicht so umfangreich, dass man nicht zum Schlafen kommt, weil man es in einem Zug durchlesen muss! Der Verlag Hofmann & Campe hat es als Weihnachtsgeschenk an die Buchhändler verschickt - sonst wäre ich vermutlich nie darauf gestoßen... Eine sehr lebendige Korrespondenz hätte ich da verpasst! Der Briefwechsel ist entstanden, weil eine buchbesessene amerikanische Schriftstellerin mit wenig Geld nach dem 2. Weltkrieg in New York die antiquarischen Bücher nicht finden konnte, nach denen sich ihr Herz sehnte (die meisten Autoren, die sie so vermisst, kenne ich nur dem Namen nach...). Sie liest eine Annonce in der Zeitung und wendet sich mit ihren Wünschen (auf sehr persönliche, amerikanische Art) an die englische Buchhandlung Marks & Co. in der Charing Cross Road (daher der Titel). Ihre Briefe werden von Frank Doel beantwortet, der mehr als ein Händler alter Bücher gewesen sein muss; mit seinem Wissen und Engagement hätte er sicherlich so manchen Hochschulprofessor in den Schatten gestellt.
Es treffen aber auch die (unkonventionelle) amerikanische und die (eher zurückhaltende) englische Art aufeinander - nach einigen Seiten glaubte ich, die Personen leibhaftig vor mir zu sehen. Helene Hanff schickt nicht nur Dollarnoten als Bezahlung für ihre Bestellungen, sie schickt auch Lebensmittelpakete. Wer erinnert sich heute noch daran, dass die Engländer - die doch die Hauptlast des Krieges getragen haben - noch bis in die fünfziger Jahre Lebensmittelrationierungen hinnehmen mussten?! Nach und nach ist die gesamte Belegschaft von Marks & Co. involviert; jeder Brief spiegelt die gegenseitige Freundschaft und Wertschätzung.
Das Buch kam vor über 30 Jahren heraus; erst jetzt hat Hofmann & Campe sich seiner angenommen. In den angelsächsischen Ländern war es ein Bestseller, es wurde sogar ein Film mit Anthony Hopkins und Anne Bancroft gedreht, der ebenfalls ein Erfolg war, bei uns aber nie in die Kinos kam.
Ein Lesevergnügen nicht nur für Buchhändler!
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am 10. Mai 2002
Eher zufällig bin ich beim Stöbern auf dieses kleine, aber dennoch (sehr) feine Büchlein gestoßen. Der Briefwechsel zwischen der jungen New Yorker Schriftstellerin und einer Buchhandlung in London entwickelt sich von einer rein geschäftlichen Korrespondenz zu einem freundschaftlichen Verhältnis. Diese Entwicklung der Beziehung zwischen zwei Personen, die sich nie im Leben gesehen haben, ist sehr interessant. In den Briefen herrscht stets ein humorvoller, freundlicher Ton. Die Themen der Briefe sind unterschiedlich, sie reichen von Lebensmittelrationierung in Großbrittanien nach dem 2. Weltkrieg bis zur klassischen Literatur dieses Landes. Schade, dass die Verfilmung des Buches in Deutschland keinen Verleih gefunden hat. Vielleicht ändert sich das ja bei großem Interesse an dem Buch... Also, kaufen!
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am 25. März 2004
Helene Hanffs Zusammenfassung ihrer Korrespondenz mit dem englischen Buchladen Marks & Co. in der 84, Charing Cross Road ist einfach unglaublich schön. Man erlebt mit wie die Büchernärrin Helene eine immer innigere Beziehung zur den Angestellten von Marks & Co. und deren Familien entwickelt. Vor allem zu Frank Doel, der immer bemüht ist, ihre literarischen Wünsche zu erfüllen. In der Nachkriegszeit schickt Helene der gesamten Belegschaft und ihren Familien Lebensmittel und erhält dafür aus Dankbarkeit Briefe von immer mehr Angestellten und auch von Frank Doels Frau Nora.
Dieses kleine Buch ist ein Juwel für jeden, der ein gutes Buch zu schätzen weiß. Helenes Begeisterungsausbrüche über ein besonders schönes Exemplar eines ihrer Lieblingsbücher und ihre Verisse über jede schlechte Übersetzung, jedes verstümmelte "Gesamtwerk" sind einfach zu schön. Ein Buch zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken.
Ich werde es wohl noch viele Male lesen und immer wieder Freude daran haben, da bin ich mir sicher.
Die Verfilmung dieses einzigartigen Briefwechsels kenne ich leider noch nicht, doch wage ich es schon im Vorherein sie jedem ans Herz zu legen, der von dem Buch genauso begeistert ist wie ich. Allerdings wurde der Film nie ins Deutsche übersetzt und somit ist auch auf der DVD nur eine englische Sprachspur enthalten.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Mai 2007
Das Buch wurde mir mehrfach wärmstens ans Herz gelegt und ich hab trotzdem mit einem Stirnrunzeln begonnen. Ich mag keine Bücher in Brief oder Emailform. Ich kann nichts dafür, ich mag sie nicht. Ich finde sie unausformuliert und vage und irgendwie denke ich immer, dass es keine große Kunst ist, ein paar alte Briefe mal eben abdrucken zu lassen.

Ich las also mit Stirnrunzeln, doch die Runzeln glätteten sich und wurden zu Lachfältchen. Amüsante Art Briefe zu schreiben hat Frau Hanff, die mich irgendwie an meine doch sehr bissige Art der Formulierung in so manchem Brief erinnert.

Mit viel Witz und schöner Sprache, geht es in den Briefen um Dinge, die auch mir sehr am Herzen liegen: BÜCHER!

Das Ende dann gefühlvoll und traurig, ich hatte Tränchen in den Augen und das schaffen Bücher bei mir nur sehr selten.

Fazit: Ein ausnehmend guter Briefroman, mit viel Gefühl und Witz, der neugierig auf die beiden Nachfolger der Reihe macht.
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am 4. Oktober 2002
Ich gebe zu, das Buch nicht gelesen zu haben. Vor Jahren hatte ich mal die Verfilmung gesehen und fand am letzten Wochenende durch Zufall die CDs in einem kleinen Buchladen. Ich konnte nicht wiederstehen und kaufte sie. Und das sollten noch mehr Leute tun, denn die CDs sind großartig. Sie haben meinen CD-Spieler seitdem nicht einmal verlassen und ich amüsiere mich über Helene Hanffs bissige Kommentare über Autoren, Bücher und Yorkshire Pudding. Aber auch ihre andere mitfühlende Seite kommt in den keineswegs schwülstigen Briefen gut zum Ausdruck. Auch kann man miterleben,wie sich zwischen dem reservierten britischen Antiquar Frank Dole und Helene Hanff eine sehr gute Freundschaft entwickelt.
Noch drei Wörter zu den Sprechern - sie sind großartig.
Also unbedingt anhören!
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Mai 2006
Dieses Buch begleitet mich schon einige Jahre lang. Ich greife immer wieder gerne danach und lese ein paar der Briefe.Normalerweise sind Briefwechsel nichts für mich, zu trocken. Aber dieser Briefwechsel ist wirklich etwas besonderes! Helene schreibt in ihren Briefen so unglaublich scharfzüngig und witzig das ich mir oft wünsche dieser so bemerkenswerten Frau einmal begegnet zu sein.Leider konnte sie den großen Erfolg ihres Buches in Deutschland nicht mehr erleben.Das Helene und Frank sich nie persönlich begegnet sind ist für mich der einzigste wehrmutstropfen in diesem Buch. Vielleicht wäre aber auch der zauber dann verloren gegangen der diesen Briefen innewohnt, wer weiß?
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am 3. Oktober 2002
Ein Buch, wie man es selten findet, bei dem Inhalt und äußere Aufmachung so gut harmonieren. Nicht nur für Büchersüchtige ein Genuss, die aber wohl mehr als andere verstehen können, wie sehr Literatur verbinden kann. Nein, diese Briefe, dieses langsame Herantasten an den anderen, diese Entwicklung eines anfänglichen Geschäftskontaktes hin zu einer innigen Brieffreundschaft - dies ist bewegend und zeigt menschliche Tiefe und Größe, die selten sind. Selbst ein eifriger Briefeschreiber fand ich mich und meine Erfahrungen damit hier und da wieder. Vielleicht ist dieses Buch geeignet, den ein oder anderen selbst zum Briefe oder E-Mail schreiben zu bewegen, weil es zeigt, wie nahe man sich darüber kommen kann.
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am 23. März 2007
Dieser Briefwechsel ist wirklich zauberhaft! Ich habe durch die lebendigen, sprühenden Briefe neue Bekanntschaften gemacht, ohne diesen Personen leibhaftig begegnet zu sein. Helene Hanffs Briefe sind voller Persönlichkeit, temperamentvoll, witzig und klug. Ihre Bücherliebhaberei überträgt sich bei der Lektüre sofort auf den Leser, sodass man sich fragt, ob es denn etwas Schöneres geben kann als Bücher. Wenn ein Buch das erreicht, dann ist es ein vorzügliches Buch. Es wundert mich daher nicht, dass dieser Briefwechsel zu einem Kultbuch geworden ist.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Oktober 2012
Durch Zufall findet die in New York lebende, junge Frau Helene Hanff im Jahre 1949 eine Zeitungsannonce des Londoner Antiquariats Marks & Co., in dem sie eine schriftliche Bestellung aufgibt. Sie ahnte damals nicht, dass diese Bestellung ihr Leben verändern beziehungsweise bereichern würde.

Denn Frank Doel, ein Mitarbeiter des Antiquariats schreibt ihr zurück und sie fühlt sich beinahe dazu verpflichtet, ihm auch wieder zurückzuschreiben, um eine nächste Bestellung aufzugeben. Diese Briefe werden in dem Buch dann immer abwechselnd aufgezeigt und der Leser merkt sehr schnell, dass die beiden Menschen etwas ganz Besonderes verbindet: Nämlich die Liebe zur Literatur, die Liebe zum Papier der Bücher, die Liebe zum geschriebenen Wort. Was anfänglich noch recht geschäftlich und formell klingt, wird schon mal in eine Plauderlaune übergehen, die aber gesittet bleibt und dem Anstand der damaligen Zeit gerecht ist.

Da es in der englischen Nachkriegszeit zu Lebensmittelrationierungen kam, schickt Helene dem Büro immer wieder kleine Päckchen mit Lebensmitteln oder den damals sehr raren, aber gefragten Nylonstrümpfen. Sie hilft der Antiquariatsgemeinschaft, in den trüben Zeiten kleine Lichtblicke zu geben, die sie selber aus den Büchern zu ziehen scheint, die sie dort bestellt.

Nach und nach werden die Briefe dann auch privater und auch Familienangehörige von Doel schreiben Helen ebenfalls. Größtenteils, um sich bei ihr für die Päckchen zu bedanken, aber auch, um ihr zu schreiben, dass sie sie gerne mal persönlich kennenlernen würden.

Im Nachwort des Buches habe ich erfahren, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht und sie hat mich zum Schluss sehr traurig gemacht. Oder rührselig. Oder wie auch immer man es nennen mag. Auf jeden Fall ist es eine wunderschöne Geschichte über die Liebe zu Büchern und über das, was Menschen somit verbinden kann. Die Entfernung zwischen Kontinenten wird richtig klein und unerheblich, wenn man die Nähe der Briefe spürt, die alle Personen miteinander verbindet.

Ein Büchlein, das sicher in keinem Bücherregal fehlen sollte und das irgendwie noch 'weiterlebt', auch wenn man es schon lange geschlossen hat.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. September 2011
Die Schriftstellerin Helene Hanff lebt in New York und führt zwischen 1949 und 1969 einen Briefwechsel mit der 84, Charing Cross Road, einem Antiquariat für Bücher in London. Sie korrespondiert zumeist mit dem dort arbeitenden Frank Doel, der ihr zunächst im rein geschäftlichen Sinne ihre Briefe beantwortet. Beide entwickeln jedoch bald eine enge Brieffreundschaft, die unzerstörbar bleibt. Helene möchte oft nach England reisen und Frank Doel und seine Familie besuchen, doch immer wieder kommt etwas anderes dazwischen. Sie schickt regelmäßig Nahrungsmittel zu Frank und seinen Mitarbeitern, da sie von den Rationierungen nach dem Krieg in England erfahren hat. Ihre Absicht Frank zu besuchen bleibt jedoch für immer ein Traum und irgendwann ist es zu spät und Frank ist nicht mehr da...

Helene Hanffs Briefe und überhaupt das ganze Buch stellt sich mit einer unverkennbaren Authentizität dar. Sie, Helene, schreibt stets frech, bissig und meint es doch nur gut mit den Doels und den anderen Mitarbeitern der 84, Charing Cross Road. Ihr anfänglicher Wunsch Bücher zu bestellen entwickelt sich in eine enge, vertraute Brieffreundschaft, so wie sie nur bei persönlichen Freunden nach Jahren der Fall sein könnte. Diese Art von Briefroman erinnert zweifellos an Adressat unbekannt von Kressmann Taylor, wenngleich die Geschichte dort ganz anders endet. Hanff veröffentlichte diese Briefkorrespondenz erst ein bisschen später und im englischsprachigen Raum, sehr viel später auch im französisch- und deutschsprachigen Raum, fand diese Zusammenstellung von Briefen über 20 Jahre hinweg, sehr großen Ansturm. Hanff selbst sagte später über die Verfilmung des Buchs mit Anthony Hopkins in der Hauptrolle als Frank Doel: "Wer hätte sich einen Film über Geschäftsbriefe vorstellen können?!". "84, Charing Cross Road" ist eine wirklich lesenswerte Darbietung zweier Freunde, die sich nie persönlich kennengelernt haben und deren Charme und herzenswarmer platonischer Ton man dennoch als Leser spürt.

~Bücher-Liebhaberin~
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