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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2006
Als die Globalisierung noch jung war, so Anfang des 18. Jahrhunderts, wurde ein neues Finanzwesen erfunden. Dieses Finanzwesen, so der Hauptakteur,"hatte eine unaufhaltsame Macht ins Leben gerufen, eine Macht von einem Ausmaß, wie ich es mir nicht einmal vorzustellen vermochte."..." Zu viele Männer besaßen zu viel Macht und Wissen, aber keinen konnte man für seine Verbrechen verantwortlich machen, weil sie sich hinter endlosen Labyrinthen aus Täuschungen und Trugbildern versteckten."

Am Ende dieses Romans wird doch alles aufgeklärt, wie es sich für einen ordentlichen Krimi gehört. Und der Leser bekommt in diesem gut recherchierten Buch eine Ahnung davon, was diese Finanzwelt zusammen hält. Merkwürdige Gestalten verkehren in quirrligen Kneipen und schließen überwiegend üble Geschäfte ab. Soweit zu den Anfängen der Börse.

Nun ist unser junger Held in der Geschichte von kräftiger Gestalt und hat einen blitzgescheiten Durchblick. Ohne Polizei, sowas gibt es praktisch noch nicht, gegen eine korrupte Justiz und Verwaltung, klärt er die Morde und Betrügereien auf. Allein gegen die Mafia in Great Britain vor 300 Jahren.

Ob das Buch mit 200 Seiten weniger nicht an Substanz verloren hätte (es wäre sicher weniger reichhaltig und detailliert gewesen), wage ich zu bezweifeln. Andererseits hatte ich es zwischenzeitlich auch schon mal weggelegt, um es dann später weiter zu lesen .

Wer sich für intelligente Unterhaltung aus den Bereichen Ökonomie, Historie, Macht und Verbrechen interessiert, wird auf seine Kosten kommen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2001
Es wundert mich , dass dieser Roman nur an 124.Stelle der Verkaufsliste steht !
4 Sterne sind das Minimum , was ich hier vergeben möchte , und das aufgrund der folgenden Punkte :
1) Selten fand ich einen Roman dieser Machart atmosphärisch dichter . Die Metropole London im 18 Jahrhundert wird dem Leser anschaulich nahegebracht . Einzelne im Roman vorkommende Personen stehen zumeist für ganze Gesellschaftsgruppen , respektive - Schichten und erleuchten das Bild der Gesellschaft .
2) Mit der neugegründeten Börse und dem damit einhergehenden Aktienhandel hat sich der Autor eine interessante Rahmenhandlung geschaffen . Die Stimmung zu Beginn dieses neuen "Wirtschaftszeitalters" wird trefflich wiedergegeben . Auf diese Weise ist dieser kurzweilige Roman auch informativ .
3 ) Der Plot mag kompliziert sein ; dies ist gleichzeitig aber auch seine Stärke , da man nicht gewillt ist , das Buch aus der Hand zu legen , bis man wenigstens in einen Handlungsfaden etwas mehr Ordnung gebracht hat .
Jedenfalls gut strukturiert und mit intaktem Spannungsbogen .
4 ) Die pittoreske Hauptfigur ist überzeugend und glaubhaft dargestellt . Der Charakter des Benjamin Weaver ist vielschichtig ; als gefallener Sohn aus gutem Hause verdingt er sich als Preisboxer , um dann als eine Art Detektiv und Bodyguard wieder halbwegs auf den rechten Weg zurückzukommen .
Die Sprache ist bewußt im Stile des 18. Jahrhunderts gehalten , wobei dies den Lesefluß nicht stört , da es sich auf einige Worte und Redewendungen beschränkt .
Alles in allem : Ein sehr lesenswerter Roman für Fans des History-Thrillers.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2001
Es wundert mich , dass dieser Roman nur an 124.Stelle der Verkaufsliste steht !
4 Sterne sind das Minimum , was ich hier vergeben möchte , und das aufgrund der folgenden Punkte :
1) Selten fand ich einen Roman dieser Machart atmosphärisch dichter . Die Metropole London im 18 Jahrhundert wird dem Leser anschaulich nahegebracht . Einzelne im Roman vorkommende Personen stehen zumeist für ganze Gesellschaftsgruppen , respektive - Schichten und erleuchten das Bild der Gesellschaft .
2) Mit der neugegründeten Börse und dem damit einhergehenden Aktienhandel hat sich der Autor eine interessante Rahmenhandlung geschaffen . Die Stimmung zu Beginn dieses neuen "Wirtschaftszeitalters" wird trefflich wiedergegeben . Auf diese Weise ist dieser kurzweilige Roman auch informativ .
3 ) Der Plot mag kompliziert sein ; dies ist gleichzeitig aber auch seine Stärke , da man nicht gewillt ist , das Buch aus der Hand zu legen , bis man wenigstens in einen Handlungsfaden etwas mehr Ordnung gebracht hat .
Jedenfalls gut strukturiert und mit intaktem Spannungsbogen .
4 ) Die pittoreske Hauptfigur ist überzeugend und glaubhaft dargestellt . Der Charakter des Benjamin Weaver ist vielschichtig ; als gefallener Sohn aus gutem Hause verdingt er sich als Preisboxer , um dann als eine Art Detektiv und Bodyguard wieder halbwegs auf den rechten Weg zurückzukommen .
Die Sprache ist bewußt im Stile des 18. Jahrhunderts gehalten , wobei dies den Lesefluß nicht stört , da es sich auf einige Worte und Redewendungen beschränkt .
Alles in allem : Ein sehr lesenswerter Roman für Fans des History-Thrillers.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der historische Krimi über den Beginn des Aktienhandels in England spielt vor dem »South Sea Bubble« anno 1720, einem frühen Börsencrash der Wirtschaftsgeschichte.

Autor Liss versteht es, seinen Leser in die Ermittlungen eines Privatdetektivs einzubinden, der auch den mysteriösen Tod des eigenen Vaters aufklären will. Interessant dabei ist, dass die Akteure Juden sind, die schon aus geschichtlichen Gründen tief in den Geld- und Aktienhandel verstrickt sind.

Der Autor bemüht sich, den Erzählstil früherer Jahrhunderte nachzuempfinden und gerät dabei ein wenig in die Breite. Vielleicht fördert aber gerade diese stilistische Methode den Lesegenuss.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit "Die Papierverschwörung" hat David Liss ein bemerkenswertes Debüt geschafft. Er läßt seine Hauptfigur, den Privatermittler und ehemaligen Boxer Benjamin Weaver, im Umfeld der Londoner Börse des Jahres 1719 in einem Doppelmord ermitteln, bei dem sein eigener Vater eines der Opfer ist. Die Hindernisse, auf die Weaver dabei stößt, haben nur zum Teil mit seiner Religion - er ist Jude - zu tun. Viel mehr wird er von verschiedenen Parteien für ihre Interessen eingespannt, wodurch ein turbulentes (und exzellent erzähltes) Verwirrspiel entsteht.
Trotz der für einen historischen Krimi enormen Länge von 630 Seiten schafft es Liss immer wieder, mit geschickten Ablenkungsmanövern nicht erwartete Wendungen in die Geschichte reinzubringen. Selbst als man denkt, daß der Täter bekannt ist, schlägt Liss wieder ein Haken und läßt den Leser bis zum Schluß nicht zur Ruhe kommen.
Daß er sich - wie er selbst zugibt - die eine oder andere schriftstellerische Freiheit in Bezug auf historische Fakten genommen hat, fällt höchstens Experten auf. Ansonsten hat er gut recherchiert und schafft es, die Lebensweise der damaligen Zeit sehr gut zu skizzieren.
Fazit: absolut empfehlenswert für Krimifreunde, die verzwickte Storys mögen und auf eine gute Sprache nicht verzichten wollen!
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am 28. August 2012
Dieser Titel wäre besser! 5oo Seiten zähe Masse ohne klaren Weg, aufgelockert durch etwas Liebesaffäre und Grobheit. Selbst noch 50 Seiten vor Ende sind alle Tätervarianten möglich, Spannung ist nicht vorhanden. Hätte der Autor wenigstens mal 10 Seiten auf irgendeine Spur gelockt, dann gewechselt auf die nächste Spur, wäre es noch recht nett geworden. Aber hier werden auf jeder Seite alle Spuren gleichzeitig gepflegt sowie das Unwissen des Haupakteurs beschrieben - und das mehr als 500 Seiten lang!
Zu allem Überfluss sind auch noch eine Reihe logischer Brüche drin, mal geht eine erst blutrünstig beschriebene Straßengang nach kurzer "Ansprache" durch den Akteur friedlich nach Hause, dann trinkt er erst vier Krüge Bier, eine Flasche Madeira, ist "ganz entspannt", also betrunken und kann Minuten später hinter fortfahrenden Kutschen herlaufen, aufspringen und dann noch wirtschaftlich spannende Gespräche führen!
Ganz, ganz zum Schluss gibt es natürlich eine Aufklärung, hätte aber auch jede andere Variante sein können, denn bis dahin waren alle Verdächtigen untereinander austauschbar. Den Inhalt auf max. 300 Seiten zusammengestrichen und klaren Handlungsablauf reingebracht, dann wäre es vom Thema ein guter Roman geworden. So bleibt nur Langeweile.
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am 11. Juni 2010
In den Roman konnte ich mich sofort sehr gut einfinden. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er zieht den Leser gleich in seinen Bann und lässt ihn in die Geschichte eintauchen. Zudem ist der Protagonist Benjamin Weaver interessant, vielschichtig und authentisch.
Ich hatte stellenweise wirklich meine Probleme, den ganzen Verwicklungen zu folgen, und es ist mir nicht immer ganz gelungen, vor allem am Ende nicht. Die ganz unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Charaktere haben mich manchmal doch etwas verwirrt. Aber trotzdem habe ich den Roman mit viel Freude gelesen.
Manchmal sind die Schilderungen etwas langatmig, aber glücklicherweise an keiner Stelle langweilig. Die Spannung bleibt immer erhalten.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. März 2002
Zwar ist der historische Hintergrund der Geschichte, auch in Betrachtung der Vorgänge an den Aktienbörsen dieser Welt oder der T-Aktien-Manie durchaus interessant, und die sich daraus entwickelnde Handlung für den Leser ähnlich verwirrend wie für den Hauptprotagonisten. Selbst die Schilderung Londons zu Beginn des 18. Jahrhunderts mag noch angehen, doch leider mangelt es dem Buch etwas an Prägnanz und erzählerischem Geschick. Der Autor ist kein Schriftsteller oder Geschichtenerzähler, und so gerät ihm die Handlung etwas langatmig, woran auch die immer wieder einmal eingestreuten gewalttätigen `Actionszenen' nichts ändern. Gegen Ende nimmt die Handlung etwas Fahrt auf, wer bis dahin durchhält bekommt zumindest ein wenig Spannung geboten. Fazit: Für wirklich eingeschworene Fans des historischen (Kriminal-)Romans lesenswert, für die restliche Bevölkerung 200 Seiten zu lang und in gebundener Form als anspruchsarme Urlaubslektüre zu teuer.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2011
das buch läßt sich super gut lesen, ist spannend und fesselt. aber warum muss man hier unbedingt 20 worte eingeben ...mehr fällt mir zu diesem produkt einfach nicht ein !
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juli 2003
Ich meine auch, dass das Buch gut 200 Seiten weniger haben könnte. Es werden immer wieder einzelnen Begebenheiten oder Verfolgungsszenen langatmig/langweilig beschrieben, während die eigentliche Geschichte damit nichts zu tun hat. Nach mehreren Seiten muss man wieder "von vorne" anfangen, weil man den Zusammenhang vergessen hat.
Ich habe sonst keine Schwierigkeiten, ein dickes Buch in einem Zug durchzulesen, aber hierbei ist mir die Lesefreude abhanden gekommen und ich habe fast 14 Tage dran gelesen.
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