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66 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine melancholische Liebesgeschichte
In "Naokos Lächeln" erzählt ein junger Student, names Toru, seine Geschichte. Sein Leben wurde durch den Selbstmord seines besten Freundes aus der Bahn geworfen, genauso wie das der Freundin seines Freundes, Naoko. Als die beiden Schicksalsgenossen sich Jahre später in Tokyo wiedertreffen, entsteht eine ganz besondere Beziehung zwischen den...
Veröffentlicht am 28. März 2006 von Curak al'Kar

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Habe gut geschlafen...
Gähn Schnarch... Sorry, aber nicht alles Hochgelobte ist dann auch wirklich gut. Das Buch ist so öde, da schlafen mir die Füße ein. Zieht sich wie Kaugummi und ist einfach nur deprimierend.
Vor 3 Tagen von Nina Huster veröffentlicht


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66 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine melancholische Liebesgeschichte, 28. März 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman (Taschenbuch)
In "Naokos Lächeln" erzählt ein junger Student, names Toru, seine Geschichte. Sein Leben wurde durch den Selbstmord seines besten Freundes aus der Bahn geworfen, genauso wie das der Freundin seines Freundes, Naoko. Als die beiden Schicksalsgenossen sich Jahre später in Tokyo wiedertreffen, entsteht eine ganz besondere Beziehung zwischen den beiden, und Toru fängt an sich für Naoko verantwortlich zu fühlen, bis dahin dass er sich in sie zu verlieben glaubt. Wenn die beiden zusammen sind führen sie ein Leben abseits der Gesellschaft, zu der sie sich auch nicht zugehörig fühlen.
Zeitgleich lernt Toru noch eine weitere Studentin kennen, die ihn durch ihre seltsame Art in ihren Bann zieht und mit der er gerne zusammen ist. Oder er zieht mit seinem ebenso eigenartigen Freund abends um die Häuser um mit Frauen ins Bett zu kommen.
So lebt Toru vor sich hin, ohne zu wissen wo sein Leben überhaupt hinsteuert, wird nur von Schicksalsschlägen hin- und hergeschleudert.
Obwohl Klappentext und inhaltliche Darstellungen zu der Vermutung Anlass geben, dass sich die Geschichte um eine typische Dreiecksbeziehung dreht, ist dem absolut nicht der Fall. Die Frage, für welche der beiden Frauen sich der Protagonist entscheiden wird, kommt im Grunde nie wirklich auf. Vielmehr erlebt man hier voneinander getrennt verlaufende Liebesgeschichten.
Murakami versucht auch nicht irgendeinen Spannungsbogen aufzubauen, welcher dann in einem dramatischen Moment seinen Höhepunkt erreicht. Nein, er sorgt von Anfang an für Klarheit.
Der Reiz des Romans ist nicht so leicht zu erfassen. Er manifestiert sich auf sehr subtile Weise. Zum Beispiel in den vielen skurilen Einzelheiten oder der alles überlagernden melancholischen Atmosphäre. Denn es ist kein Roman der Leidenschaft und Freude, sondern eher der Zärtlichkeit und Ruhe.
Im Gegensatz zu vielen anderen Stimmen bin ich aber schon der Meinung, dass es sich hier nur um eine Liebesgeschichte handelt, der Untertitel also absolut zutrifft. Natürlich gehen mit einer Liebesgeschichte immer viele unterschiedliche Aspekte einher, aber wäre das anders bräuchte man sie ja nicht erzählen. Der Roman besitzt nämlich im Gegensatz zu anderen Werken Murakamis keine Elemente eines Thriller- oder Gruselromans und auch Gesellschaftskritik (u.a. kritisiert er beispielsweise Rückgradlose Studentenrevolten) wird ganz anders als sonst nur selten geübt. "Naokos Lächeln" verzichtet auch auf die surrealen Elemente, die für Murakami so typisch sind.
Ansonsten aber in jeder Hinsicht ein typischer Murakami: Im Mittelpunkt steht ein männlicher Ich-Erzähler, mit dem sich der Leser identifizieren kann oder zumindest mitfühlen kann (wobei mich hier interessieren würde wie das Frauen empfinden). Er ist eher ein Aussenseiter der Gesellschaft, freundlich aber verschlossen, mit Einzelgänger-Tendenzen und mehr der gute Zuhörer, als der Redner. Wie immer mit ausgeprägtem Sexualleben, wobei er hier selten selbst die Fäden zieht.
Daneben steht der Protagonist wie immer in Beziehung zu mehreren Frauen (ob nun in Partnerschaft oder Freundschaft). Frauen in Murakamis Büchern sind im Gegensatz zum Erzähler nie das was man normal nennt. Immer haben sie etwas Geheimnisvolles und/oder Extravagantes an sich und sind außerdem natürlich hübsch und sexy, denn Erotik und Romantik sind elementar in seinen Romanen. Dabei pflegt Murakami eine offensive bis aggresive Angehensweise zum Thema Sexualität und befürwortet Offenheit in diesem Zusammenhang. Zudem hat man das Gefühl, dass Murakami von Monogamie nicht viel hält.
Wie immer spielen auch Musik und andere zeitgenössische Themen eine nicht geringe Rolle. Also für Nostalgie (wenn man genügend Jahre auf dem Buckel hat) ist gesorgt.
Für mich zieht der Roman genau an der richtigen Stelle den Schlussstrich, wobei ein kleiner Wehmutstropfen bei mir verbleibt. Es wird weder ein Kreis geschlossen, noch erwartet den Leser am Ende eine große Offenbarung.
Aber auf jeden Fall bekommt der Leser eine wunderbar melancholische Liebesgeschichte geboten, die ans Herz geht.
Zum Schluss eine Anmerkung zum deutschen Verlag btb: Auf die Rückseite eines Buches gehören nur Kommentare, die mit dem Roman zu tun haben. Es ist lächerlich auf allen Büchern Murakamis genau dieselben Zitate zu bringen, obwohl diese sich auf andere Werke Murakamis beziehen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerfüllte Liebe und Einsamkeit, 5. März 2001
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Naokos Lächeln (Gebundene Ausgabe)
"Naokos Lächeln" ist eine Liebesgeschichte, eine ganz eisige. Während der Lektüre werden anfängliche Hoffnungen zerschlagen. Toru Watanabe erinnert sich rückblickend an seine schmerzvollen Studentenjahre - unerfüllte Liebe und Einsamkeit.
Naoko, die Eine, wird psychotisch, zieht sich in ihre eigene Innenwelt zurück, Midori, die Andere, kann über Sex nur reden, und Toru Watanabe hat Naoko im Kopf, die ihr Dasein in einem abgeschiedenen Erholungsheim fristet. Anhand dieses Beziehungsgeflechts schildert Haruki Murakami von den Schwierigkeiten des Erwachsenenwerdens. Weil sie Lebenskrisen nicht lösen können, stürzen einige in Selbstmord, andere schaffen den Sprung ins Leben. In Kapitel 1 wird von einem Brunnen erzählt, der sich genau zwischen einer Wiese und einem Wald befindet. Anhand dieses Bildes können wir den Sinn des Romans entschlüsseln: Die Wiese mit dem duftenden Gras soll die Kindheit sein, in den Brunnen stürzen einige, andere schauen nur in den Abgrund und springen herüber in den Wald. Der Wald ist die Welt der Erwachsenen. Es ist dort dunkel, aber wenn wir stark werden wie ein Baum, können wir die Schattenseiten überwinden, und zur Baumkrone aufblicken, dort ist es hell. Der Roman ist also nur zweitrangig eine Liebesgeschichte. In der Erinnerung sieht Toru Watanabe seine Naoko auf der Wiese.
Ein Rätsel bleibt Murakamis Sprache. Sie ist einfach oder nur scheinbar einfach. Der Autor meistert die Geschichte mit einer verblüffenden Leichtigkeit und schaut dabei tief in menschliche Seelen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwachsenwerden (müssen), 24. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman (Taschenbuch)
Dem Fazit aus den verschiedenen Rezensionen ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen; die Geschichte einer Entscheidung zwischen "himmlischer" (unerreichbarer) und "irdischer" Liebe ist vor allem eine Geschichte über das Erwachsenwerden in den späten 1960er Jahren.

Murakami hat einen überaus schönen, sensiblen Roman geschrieben. Liebevoll und bedächtig erzählt er von jungen Menschen, die versuchen, mit den Wunden zu leben, die das Leben ihnen schlägt. Zugleich ist die Geschichte ein leiser Abgesang auf eine Kultur, die sich in einem tiefgreifenden Wandel befindet.

Eine wunderschöne Lektüre, die einem das ferne Japan und seine Menschen näher bringt.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Naokos Lächeln..., 23. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman (Taschenbuch)
... ist tatsächlich "nur eine Liebesgeschichte." Aber eine ganz besonders schöne, traurige Liebesgeschichte. Haruki Murakami, entführt uns in die Welt des Studenten Toru Watanabe. Man taucht schon nach wenigen Zeilen, ganz tief in diese Welt ein und vergisst alles um sich existierende. Man sieht diese Welt, durch die Augen von Toru Watanabe. Man fühlt mit ihm, wenn er traurig ist, man lacht mit ihm, wenn er fröhlich ist und man verliebt sich mit ihm, in die Mädchen Naoko und Midori. Dieser Roman, steckt voller Poesie und Schönheit. An vielen Stellen, hat man das Gefühl, dass Murakami sich die schönsten Worte ausgedacht hat, die ihm eingefallen sind, um mit ihnen wunderschöne Sätze zu bilden. Er beschreibt alles so genau und detailgetreu, dass für den Leser alles zum greifen nahe scheint. Es ist so sinnlich, wenn er beschreibt, wie das Mondlicht auf den nackten Körper der zierlichen Naoko fällt. Es ist so lustig, wenn Midori den armen Toru mit ihren ständigen Fragen übers Masturbieren löchert oder mit ihm einen S/M Film ansehen will. Und es ist so traurig, wenn...

Aber lesen Sie selbst. In diesem Sinne, viel Spaß mit "Naokos Lächeln."
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Hammer, 23. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman (Taschenbuch)
Ich kann mit japanischer Kultur sonst leider nicht allzuviel anfangen und war daher sehr skeptisch, ob ich über die ersten paar Seiten diese Buches hinauskommen würde.
Aber was soll ich sagen, "Naokos Lächeln" ist das Beste, was mir seit langer Zeit in die Finger gekommen ist.
Murarakami versteht es eine Liegsgeschichte derartig fesselnd zu erzählen, dass man das auf und ab der Gefühle der Hauptfigur fast schmerzhaft miterlebt.
Für Literaturfreunde eine absolute Pflichtlektüre.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Melancholie und anderen Dämonen, 29. März 2009
Von 
Esther (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman (Taschenbuch)
"Norwegian Wood" von den Beatles ist der Song Naokos, der Song zwischen 1969 und 1970 als Toru Watanabe erwachsen wurde, der Song, der ihn immer an Naoko erinnern wird, denn dass er sich immer an sie erinnert, hat er ihr versprochen, als wüsste sie, er würde schon nach einiger Zeit die Züge ihres Gesichtes nur mehr wage ins Gedächtnis zurückrufen können.

Dem Jahr, in welchen Toru Kobe verlässt und sein Studium auf einer öffentlichen Universität Tokyo's beginnen wird, geht der Selbstmord seines besten Freundes voraus. Als letzter hat er ihn an diesem Abend gesehen; zurück bleibt seine Freundin Naoko; Als er Naoko in Tokyo wieder trifft, entfacht eine sehr zurückhaltende, wage Liebe zwischen beiden, die keinem Genre zugeordnet werden kann. Über den Tod des gemeinsamen Freundes kommt Naoko allerdings nicht hinweg und sucht Hilfe bei einer Organisation nahe Kyoto, die an ein Sanatorium erinnert, einer Selbsthilfegruppe allerdings nicht unähnlich scheint, umgeben von Wald, Natur und Ruhe. Während Naokos Abwesenheit begegnet Toru Midori und lässt sich beinahe augenblicklich auf ihr lebenslustiges Spiel aus Möglichkeiten ein.

Nicht die klare Sprache, nicht der ungebremste Erzählfluss, nicht die Art und Weise, wie eine doch fremde Welt uns voller Realismus begegnet, nicht die Außerordentlichkeit seiner Charaktere unterscheiden sich von anderen "Murakamis" - es ist die Realität, die mich Leser diesmal einholt. Keine gekonnt surrealen Verflechtungen von Realität und Fantasie finden sich in Naokos Lächeln, hier ist die Melancholie und das Sterben zentrales Halluzinogen.

Das Gesellschaftsbild ist für mich ein besonderes - so frage ich mich, ob die Anzahl an Selbstmorden der Zeit und ihrer Liberalisierung oder der japanischen Kultur des Miteinanders zuzuschreiben ist. Die Suche nach einem Alterego, das ersehnte Entkommen aus der Einsamkeit verbindet die jungen Menschen - zumal ohne Erfolg. Der einfachste Weg aus der Einsamkeit ist die Sexualität, die zumeist bei einem unpersönlichen Charakter verharrt.

Überaus trauriges, äußerst empfehlenswertes Leseerlebnis japanischer Gegenwartsliteratur.
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig aber schön, 8. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman (Taschenbuch)
Eigentlich sind es zwei Liebesgeschichten, die Murakami vor dem Leser ausbreitet. Toru Watanabe liebt zwei Mädchen, das eine krank und unerreichbar, das andere lebenslustig, etwas skurril, aber bereit, ihn wiederzulieben.
Sehr einfühlsam geht Murakami auf zwei Lieben ein, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit in einem Mann vereinen. Unaufhaltsam steuert die geschichte ihre tragischen Ende zu, das in seiner Notwenidigkeit beinahe erlösend wirkt. Die Erfüllung der Liebe bleibt aus, die Erfüllung des Schicksals nicht.
Naokos Lächeln in reinster Lesegenuß, schlicht geschrieben, aber berührend erzählt. Anrührend, aber nicht kitschig, unterhaltsam, aber nicht oberflächlich. Ein Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte, um es ungestört genießen zu können.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbstfindung., 13. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Naokos Lächeln (Gebundene Ausgabe)
Das war eine Nacht! Ich habe mit Naokos Lächeln vor einer Woche angefangen und bei Seite 100 war ich gestern Nacht um zwei. Heute um halb sechs am morgen war ich dann Fertig. Nachdem ich schon drei Bücher von Murakami gelesen habe bin ich der Meinung das er Qualitäten besitzt die möglicherweise von konservativeren Charakteren nicht richtig verstanden werden können. Er beschreibt dinge wie sie sind, spricht deutlich aus was seine Figuren fühlen und rührt in mir durch diese Ehrlichkeit und Präzision Gefühle an die ich bei nur wenigen Gelegenheiten empfinde. Naokos Lächeln ist ein schönes Buch es hat eine wundervolle Atmosphäre und ist so gut geschrieben dass ich, als ich versuchte mir den Protagonisten Toru Watanabe vorzustellen, immer mich vor Augen hatte. Leider sind bei der deutschen Erstauflage oft die Namen der Personen vertauscht worden. Zum Glück an stellen die trotzdem keine verwirrung aufkommen lassen. Mir als 17 jährigen hat dieses Buch besonders gut gefallen und ich kann es auch allen gleichaltrigen nur empfehelen Murakami zu lesen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderschöne Liebesgeschichte, 28. Februar 2001
Rezension bezieht sich auf: Naokos Lächeln (Gebundene Ausgabe)
Eine wunderschöne Liebesgeschichte, mit Sensibilität erzählt, die man auch mehrmals lesen kann. Ich habe bisher nur die englische Version gelesen ("Norwegian Wood") und in meinem Freundeskreis begeistert weiterempfohlen. Murakami schafft es meisterhaft, dem Leser das Gefühl von Identifikation mit dem Protagonisten zu vermitteln und sich entsprechend fesseln zu lassen. Für den Murakami-erfahrenen Leser noch der Hinweis, daß das Buch in seiner ruhigen Art eher "South of The Border" ("Gefährliche Geliebte") ähnlich ist als den phantastischeren, komplexeren Werken wie "Wind-up Bird Chronicle" ("Mister Aufziehvogel") oder "Hard-Boiled Wonderland")
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Geschichte die zum träumen einlädt., 2. Mai 2013
Von 
ATREYU (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman (Taschenbuch)
Bei NAOKOS LÄCHELN war ich auch wie zuvor schon ihn anderen Büchern von Haruki Murakami nach ein paar Seiten begeistert. Dieser einfach ausgedrückt angenehme Schreibstil, die wenigen Worte die er benötigt um eine Person bildhaft vor einem erscheinen zu lassen und auch die schönen Dialoge zwischen den Geschlechtern geben seinen Geschichten immer wieder eine schöne Note. Persönlich was mich auch selbst betrifft, mag ich es auch dass seine Protagonisten des Öfteren Jazz/Rock hören, gerne Whisky trinken und natürlich nicht zu vergessen die Kunst des guten Essens. Die Geschichten handeln oft von Verlust und sie berühren einen meist auch zutiefst.

Auch in Naokos Lächeln geht es wieder um Verlust, den Verlust eines sehr guten Freundes, Liebe, Verantwortung, das Erwachsenwerden und das Leben an sich. Der 37 Jahre alte Toru Watanabe sitzt in einer Boing 747 die langsam zur Landung auf Hamburg ansetzt. Aus den Lautsprechern ertönt der Beatles Song „Norwegian Wood“ der ihn schlagartig in seine frühere Studienzeit, in den sechziger Jahren zurückversetzt. Eine Zeit in der er mit Kizuki und dessen Freundin Naoko bestens befreundet war. Ein schweres Schicksal durchschnitt diese innige Freundschaft und so versuchen Toru und Naoko getrennt einen Neuanfang in Tokyo. Wie es der Zufall will begegnen die zwei sich in der Stadt wieder und es beginnt erneut eine erste freundschaftliche Annäherung bei Sonntagsspaziergängen durch die Straßen von Tokyo. Mehr möchte ich hier nicht erzählen.

Fazit: Eine wunderbar geschriebene Geschichte eines jungen, Musik und Literatur begeisterten Studenten, der zwischen zwei Frauen unterschiedlicher Natur hin und hergerissen ist. Ein Buch das mich doch sehr berührt hat, lebendig mit vielen interessanten und auch unterschiedlichen Charakteren, einfühlsam und leidenschaftlich geschrieben. Neben „Hard boiled Wonderland und das Ende der Welt“ für mich das bis jetzt beste Buch des Japanischen Autors.
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Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman
Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman von Haruki Murakami (Taschenbuch - 1. Februar 2003)
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