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Kundenrezensionen

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2001
Faszinierend und verstörend zugleich erzählt die Autorin ihre Geschichte. Drei vierzehnjährige Mädchen und ein erwachsener Mann kommen sich immer näher, treiben ein erotisches Versteckspiel miteinander - bis deutlich wird, was der junge Mann eigentlich im Sinn hat. Gekonnt erzählt Ramona Diefenbach ihre Geschichte aus der Sicht der Beteiligten, baut durch diesen Perspektivwechsel eine ungeheure Spannung auf. Dazu kommt ihr leiser, schwebender Erzählton, der so unaufdringlich daherkommt und dabei etwas so ungeheures erzählt, die Verführung und der sexuelle Missbrauch von drei jungen Mädchen durch einen Mann. Ein absolut fesselndes Buch mit einem fulminanten Schluß und ein gelungenes Debüt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juni 2006
Der Einstieg in das Spiegelhaus war für mich erst einmal sehr verwirrend, bis ich gemerkt habe wer da denn gerade immer erzählt. Die Perspektiven wechseln sich dauernd ab und das macht auch den Reiz und das Besondere dieses Buches aus. Der pädophile Patrick wird nicht nur als Monster dargestellt sondern seine Vorgeschichte wird gerade so angedeutet dass man nicht weiß ob er einem nun leid tun soll oder ob er nur zu verachten ist. Und die 3 Mädchen, die zwischen Kindlichkeit und Pupertät schwanken und das gefährliche Spiel mit Patrick zunächst absolut freiwillig und voller Neugier und Entdeckungslust mitspielen, werden absolut realistisch dargestellt. Ramona Diefenbach hat mit diesem kurzen Roman einen wundervollen Schreibstil an den Tag gelegt den ich so noch nie gesehen habe. Außerdem beweist sie viel Feingefühl für die psychologischen Eigenschaften und Details ihrer Figuren. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Januar 2003
Zeitweise etwas wirr. Wer erzählt jetzt? In welcher Zeit wird jetzt erzählt? Aber die Spannung steigt zunehmend. An einem Nachmittag durchgelesen. Würde sagen es ist unterhaltsam bis spannend. Also lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 12. April 2011
Die Freundinnen Cora, Beatrice und Angelika sind 14 Jahre alt, als ihnen der 32jährige Patrick begegnet. Er beobachtet sie heimlich und weckt ihre Neugierde, bis sie sich auf ein aufregendes Abenteuer mit ihm einlassen. An verschiedenen Wochentagen treffen sie sich mit ihm immer abwechselnd und erleben mit ihm ihre erste sexuellen Erfahrungen. Dieses anfänglich harmlose Spiel wird jedoch mit jedem Tag ernster, denn Patrick verfolgt die Mädchen auf Schritt und Tritt. Angst macht sich breit, dass sie vielleicht nicht die ersten Mädchen waren und sie fragen sich, wie die Geschichte bei ihren Vorgängerinnen ausgegangen sein mag. Die Mädchen drehen den Spieß um und spionieren nun Patrick aus. Dabei tappen die naiven Mädchen in eine tödliche Falle....

Wenn man den Klappentext liest, dann erwartet man einen spannenden Psychothriller, der die Nerven des Lesers strapaziert. Allerdings benötigt der Leser bei Ramona Diefenbach Debüt einiges Durchhaltevermögen. Der Einstieg ist für viele sicherlich verwirrend und nimmt dem Buch eine gewisse Grundspannung. Ramona Diefenbach erzählt die Geschichte um das Spiegelhaus abwechselnd aus Patricks und Beatrice Sichtweise. Die Grundidee, dass drei Freundinnen im Alter von 14 Jahren mit einem deutlich älteren und wildfremden Mann eine solche Affäre anfangen ist schon schwer nachvollziehbar. Durch den ständigen Wechsel der Sichtweisen wirkt es anfänglich noch sehr verworren. Besonders die Charaktere blieben für mich einfach nur blass. Obwohl sie äußerlich in vielen Details beschrieben wurden, entstand kein richtiges Bild. Aber auch ihre Handlungen sind oftmals nicht nachvollziehbar und trist. Die Affären werden minimal angedeutet und schockierende Details fallen weg. Dies fand ich anfänglich noch in Ordnung, aber Details, welche zum Verständnis dienen, fehlen ebenfalls. Ein Mädchen, vielleicht auch noch eine Freundin, hätte ich als so naiv und erkundungsfreudig einstufen können, aber gleich drei Stück, empfand ich übertrieben. Authentisch wirkte diese Idee in meinen Augen nicht. Auch Patrick und seine Sichtweise war an vielen Stellen einfach nur unlogisch konzipiert. Drei Mädchen mit unterschiedlichen Hobbys, er alleine und weiß genau, was die Mädchen jeden Nachmittag treiben. Ausnahmen sind die Tage, an denen ein Mädchen nachmittags bei ihm ist. Dies ist nur ein Aspekt der Fragen beim Lesen aufwirft. Einzig die Geschichte um seine Vergangenheit und um Eveline macht das Lesen spannend. Ansonsten dümpelt das Werk flach vor sich hin.

Nachdem man sich an die zwei Erzählperspektiven gewöhnt hat und entdeckt hat, welche Sichtweisen es nur zu lesen gibt, geht der Text immer flüssiger von der Hand. Manche Handlungen, besonders von den Mädchen, kann man inzwischen als normal naiv bezeichnen, vieles bleibt jedoch blass und unverständlich. Besonders faszinierend empfand ich die Tatsache, dass sämtliche Emotionen einfach nur lieblos hingeklatscht wurden. Nicht mal die panische Angst, als die Mädchen den Plan entdecken, wird an den Leser vermittelt. Ich hatte das Gefühl, dass es sich um ein lustiges Versteckspiel handelt, bei dem die Mädchen zwar die Gefahr kennen, aber es eher zum Lachen finden.

Nach einem eher verworrenen und unspektakulären Anfang und Mittelteil erwartet der Leser zum Schluss einen Showdown mit allen Erklärungen zur Vergangenheit. Ramona Diefenbach sah dies wohl etwas anders. Ohne Ankündigung oder Hinweis wechselt sie erneut die Erzählperspektive und lässt die altersschwache Nachbarin den Rest aus ihrer Sichtweise erzählen. Einige Fragen wurden beantwortet, neue Fragen kamen auf und lediglich zwei oder drei Details geben am Ende einen kleinen Hinweis auf die spannendste Frage 'Was passierte mit Eveline'. Eine richtige Auflösung gibt es nicht. Wie schon bei der Affäre zu den drei Freundinnen wird auch hier die Fantasie des Leser gefordert.

Weder die unlogische Affäre dreier Freundinnen mit einem so alten Mann, noch den Verlauf dieser Affäre fand ich besonders logisch oder authentisch. Weniger Protagonisten und Ramona Diefenbach hätte deutlich mehr aus dieser Thematik herausholen können. Ich persönlich bin von dem schlecht durchdachten, verworrenen und alles andere als spannenden Inhalt enttäuscht. Wer es nicht liest, wird auf jeden Fall nichts verpasst haben.

===Bewertung===
Spannung, Emotionen und Logik sind für Ramona Diefenbach genauso ein Fremdwort wie eine lebendige Beschreibung von Protagonisten. Sie schafft es zwar den Leser durch eine Frage zu fesseln, vermag aber nicht durch eine brillante Auflösung zu punkten. Fragen bleiben offen und für mich bekommt das Werk nur zwei Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Mai 2006
Dieses Buch ist einfach genial. Auch wenn es Anfangs schwer zu verstehen ist, da ja ständig die Perspektiven gewechselt werden.

Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, zumal man immer wissen wollte was nun mit den Mädchen passiert.

Dieses Buch ist auf alle Fälle weiter zu empfehlen.
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am 7. Oktober 2010
'Das Spiegelhaus' ist eine gespenstische, erschreckend plausible Studie zur Psychodynamik eines (psychopathischen) Sexualtäters, - dies in Verbindung mit den Empfindungen von Opfern (halbwüchsigen Mädchen), deren wohl realistisch dargestellten Mischung aus Neugier, Suche nach Abeneuer, "Angstlust" (Balint), Ausprobieren von Sexualität und Machtgefühl gegenüber erwachsenen Männern.

Der Nachfolgeband 'Die Schneckenspur' versucht, die traumatische Bindung der (überlebenden) Opfer zum Täter zu vermitteln. In diesem (handwerklich etwas holprig angelegten) Buch verdichtet sich für mich die Ahnung, daß die Autorin sich hier etwas Entsprechendes vom Leibe zu schreiben versucht hat.. ' Ich fürchte, sie ist noch lange nicht fertig mit diesem (Lebens?-)Thema und vielleicht selbst noch in Gefahr, von der Vergangenheit eingeholt zu werden ' wie auch immer.

TRAUMA BERATUNG LEIPZIG
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
.. diese große Euphorie anderer Rezensionisten. Ok: ein spannendes Thema - aber: für mich nicht ganz ausgereift! Den einzelnen Charaktären kam ich leider nicht näher, nicht mal für die 3 Mädchen konnte ich großartig Gefühle aufbringen. Einzig die Nachbarin, die fand ich spektakulär. Fazit: Romana Diefenbach hat sehr gute Ansätze, die sie im Laufe der Zeit hoffentlich noch ausbauen wird.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Dezember 2002
Zugegeben, das aus der Sicht verschiedener Protagonisten geschriebene Werk ist spannend, wenn auch konstruiert, und liest sich, wie die Krimiautorin Noll auf dem Cover zitiert wird, "in einem durch". Doch warum auch namhafte deutsche Kritiker das Buch so in den Himmel lobten, bleibt mir schleierhaft. Es ist literarisch nicht ausgereift. Beispiele: "Ich spürte es durch ihren statuenhaften Gehorsam." Was ist das? Oder etwas wirr: "Plötzlich war es so, dass ich es nicht nur tun konnte, sondern auch tun musste. Vielleicht weil es unsere Macht ist." Schließlich wimmelt es nur so von überflüssigen Füllwörtern wie "wahrscheinlich" und "vielleicht".
Natürlich mussten die jugendlichen Protagonisten auch alle 14 Jahre alt sein, um unseren Gesetzen Genüge zu tun.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juni 2001
Durch die Zeitschrift Focus wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und konnte es nicht mehr beiseite legen. Ein wirklich spannenender Roman - ich würde bald schon sagen Krimi. Habe lange kein so gutes Buch gelesen wie dieses hier. 5 Sterne sind zu wenig!!!
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. November 2005
Obwohl es nur 160 seiten hat..zieht es sich in die länge..
Ich dachte nach dem klapptext,dass es sehr gut sein wird doch..
es war nicht sehr..ergreifen..LEIDER
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