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71 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...wer einen brillanten und poetischen Erzählstil mag....
...wird diesen Roman lieben. Pascal Mercier, ein wirklicher Könner seiner Zunft, beweist uns erneut seine Kunst, mit Worten zu spielen. Auf subtile Weise, sehr poetisch und eindrucksvoll, enthüllt der Roman "Der Klavierstimmer" ein Familiendrama, dass mir persönlich ein paar mal ein lautes: "Nein, das jetzt nicht auch noch!" entlockte...
Veröffentlicht am 4. September 2005 von Alexandra Egli

versus
26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Faden verloren: Mercier und Ich
Nach Merciers "Nachtzug" verlangte es mich, in eine neue Geschichte von ihm einzutauchen. Und es wurde zur Qual, nur meine Treue zu Mercier ließ mich durchhalten. Die ersten 200 Seiten und viele Abschnitte im Schluss geben keinen wirklichen Mehrwert zum letztlich doch sehr originellen und spannenden Kern der Erzählung. Die überempfindlichen mimosenhaften...
Veröffentlicht am 15. Februar 2009 von Dr. Rudolf Pichler


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71 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...wer einen brillanten und poetischen Erzählstil mag...., 4. September 2005
Von 
Alexandra Egli (Frankfurt/M.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Klavierstimmer (Taschenbuch)
...wird diesen Roman lieben. Pascal Mercier, ein wirklicher Könner seiner Zunft, beweist uns erneut seine Kunst, mit Worten zu spielen. Auf subtile Weise, sehr poetisch und eindrucksvoll, enthüllt der Roman "Der Klavierstimmer" ein Familiendrama, dass mir persönlich ein paar mal ein lautes: "Nein, das jetzt nicht auch noch!" entlockte. Pascale und Patricia,Geschwister, werden aus verschiedenen Teilen der Welt nach Hause gerufen: Ihr Vater, einer der besten Klavierstimmer, habe während einer Opernaufführung einen berühmten italienischen Tenor erschossen. Was mag den glücklosen Opernschreiber zu dieser Tat bewogen haben? Das Geschwisterpaar, durch eine tiefe und nur zum Teil platonische Liebe eng verbunden, beschließt, die eigenen Gefühle, Gedanken und das Erlebte ihrer Kindheit in einer Art Tagebuch niederzuschreiben um es dem jeweils anderen zum Lesen zu geben. In diesen Tagebüchern, immer abwechselnd dargeboten, entblättert sich für den Leser erst nach und nach die gesamte Tragik und der Verfall einer Familie.
Ich mag den langsamen, sprachlich dichten und psychologisch eindringlichen Schreibstil von Pascal Mercier, obwohl "Der Klavierstimmer" auch einige unnötige Längen bereithält, wo das Ganze ein bisschen langweilig zu werden droht. Deshalb ein Punkt Abzug.
Eine Empfehlung für die Liebhaber poetischer und ruhiger Romane.
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51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Psychogramm eines Schattenkünstlers, 20. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Klavierstimmer (Gebundene Ausgabe)
Der beeindruckende Roman "Der Klavierspieler" von Pascal Mercier hat mich zu der Erkenntnis gebracht, daß Erfolgsstreben in den meisten Fällen ein Fiebern nach Anerkennung, Beachtung und Liebe ist, so wie es sich im Leben des Protagonisten Frédéric Delacroix, alias Fritz Bärtschi, darstellt, dem es vorerst nicht genügt, als hervorragender Klavierstimmer seine Bestimmung zu finden, sondern, der den Traum hegt, als Opernkomponist zu Ruhm und Ehren zu gelangen.
Nachdem Fritz Bärtschi zuerst einige Jahre seiner Kindheit im Heim verbringt und dann von dem Klavierstimmer Pierre Delacroix und seiner Frau Sophie adoptiert wird, lernt er in seinem neuen Zuhause die Liebe zur Musik kennen. Diese wiederum soll ihm nun dabei helfen, den Applaus seiner Mitmenschen zu erlangen.
Mit Chantal, die er heiratet und die selbst durch den Einfluß eines "Übervaters" psychisch nicht ganz "koscher" ist, erzieht er die Zwillinge Patricia und Patrice. Diese, die nun selbst unter dem Einfluß der nicht ganz einfach zu nehmenden Eltern stehen, erzählen die Geschichte abwechselnd aus ihrer Sicht.
Nach wiederholten Ablehnungen seiner Werke und daraus sogar resultierenden Mordgedanken, gelangt Frédéric Delacroix am Ende zu der plötzlichen Erkenntnis, daß es eigentlich seine Bestimmung ist, einzig und allein ein guter Klavierstimmer zu sein. Seine Gedanken: "...und das genügt!" lassen plötzlich alle Anspannung von ihm - und dem Leser - abfallen.
Fazit des Romans "Der Klavierstimmer" ist letztendlich die Aussage, daß es nicht der Applaus der Mitmenschen ist, der ein Leben lebenswert macht, sondern die Fähigkeit, die eigene Begabung zu erkennen und sie als gleichwertig zu akzeptieren, um dann durch deren Einsatz im Leben Seelenfrieden zu erlangen.
Der Autor bezaubert in seinem Werk "Der Klavierstimmer" außerdem durch die erkennbare Liebe zur Sprache, die Brillanz poetischer Darstellung und die große Sensibilität des Erzählens, die mich beim Lesen begeistert haben.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unglaublich schön, 6. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Klavierstimmer: Roman (Taschenbuch)
Mercier ist für mich wirklich ein Virtuose der Wörter!
Sein Stil ist unglaublich poetisch, gefühlvoll und ausdrucksstark, ohne dabei anstrengend oder unverständlich zu werden.

Die Geschichte "der Klavierstimmer" ist ebenso beeindruckend wie seine Erzählform: Nachdem ihr Vater angeblich einen Mord während der Aufführung von "Tosca" verübt hat führt das Zwillingspaar für den jeweils anderen eine Art Tagebuch. Sie schreiben, um einander einerseits besser zu verstehen, die Vergangenheit aufzuarbeiten und zu erkennen, wie es zu dem Mord kommen konnte. Andererseits schreiben sie, um einander endlich loslassen zu können.
Die Familiengeschichte wird somit von zwei Seiten erzählt, die sich nahtlos ineinanderfügen, alle Gefühle der Beiden schonungslos offen legen und dem Leser die Möglichkeit geben, sich als stummer Beobachter des Ganzen zu fühlen.

Ein sehr beeindruckendes Werk!
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blicke sind seltsame Wesen..., 2. Mai 2006
Von 
Amazon Kundenrezensionen "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Klavierstimmer: Roman (Taschenbuch)
Frederic Delacroix, Deutschschweizer, in Berlin wohnhaft, ist ein begnadeter Klavierstimmer und ein (weniger begnadeter) Operkomponist; seine Frau Chantal ("Maman") schwer morphiumsüchtig. Eines Tages erschießt Frederic einen berühmten italienischen Tenor während einer "Tosca"-Vorstellung in Berlin. Nun müssen die beiden Kinder Patricia und Patrice, die 6 Jahre vor dem oben erwähnten Vorfall Berlin fluchtartig verlassen haben, zurück zu ihren Eltern. Es beginnt die Aufarbeitung einer tragischen und höchst dramatischen Familiengeschichte...

Pascal Mercier, der inzwischen durch seinen Bestseller "Nachtzug nach Lissabon" auch einem breiteren Publikum bekannt ist, veröffentlichte 1998 diese höchst dramatische Familiensaga. Geschickt gewählt ist auch die Form des Romans: Die beiden Kinder schreiben sich in je 7 Heften (gegenseitig) die Geschichte ihrer Familie von der Seele. Schicht umd Schicht - wie bei einer Zwiebel - enthüllt sich dem Leser die Tragödie eines gescheiterten Künstlers und seiner Familie in all ihren Facetten. Und wenn dann eine deutsche Zeitung diesen Roman mit Thomas Mann "Buddenbrooks" vergleicht, ist dieser Vergleich gar nicht so weit herbeigeholt!

Ein faszinierendes, unheimlich beeindruckendes Werk auf höchstem sprachlichem Niveau!
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Faden verloren: Mercier und Ich, 15. Februar 2009
Von 
Dr. Rudolf Pichler (Graz, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Klavierstimmer (Taschenbuch)
Nach Merciers "Nachtzug" verlangte es mich, in eine neue Geschichte von ihm einzutauchen. Und es wurde zur Qual, nur meine Treue zu Mercier ließ mich durchhalten. Die ersten 200 Seiten und viele Abschnitte im Schluss geben keinen wirklichen Mehrwert zum letztlich doch sehr originellen und spannenden Kern der Erzählung. Die überempfindlichen mimosenhaften und doch exzentrischen, inzestiösen Figuren nervten und bekommen in ihren seelischen Zuständen soviel Raum, dass es bis zum fast Aufgeben langweilig wird. Dieses anhaltende und übertriebene Gelaber und die zu vielen Nebensächlichkeiten um den zentralen Handlungsfaden herum zerstören das Werk, das eines werden hätte können. Der häufige Wechsel der Erzählebenen hat der Verwirrung nur noch mehr zugetan. Nur in der Kerngeschichte erkannte man Mercier wieder, den Philosophen und den Goldschmied der Worte, aber das konnte den Gesamteindruck dann doch nicht mehr retten. Resumee: Sehr gute Story, Ausführung leider vergurkt.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Selbstverliebt, konstruiert und redundant, 29. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Klavierstimmer (Taschenbuch)
Merciers Roman ist handwerklich zweifellos gut gemacht. Hier schreibt jemand, der sein verbales Handwerkszeug beherrscht. Dafür gibt es von mir zwei Sterne. Viel anderes, das ich mir von einem gelungenen Roman erwarte, fehlt mir allerdings.

Da sind einerseits die erzählenden Figuren, die Zwillinge Patrice und Patricia, die mich kaltlassen oder überhaupt ärgern: Patrice ist kalt, selbstverliebt und selbstgerecht. In seiner Selbstbezogenheit ähnelt er Merciers Perlmann, allerdings ohne dessen Identifikationspotenzial. Patricia wirkt weniger unsympathisch, dafür aber als Persönlichkeit blass.
Der Kunstgriff, die Erzählfiguren ihre Erfahrungen in "Heften" aneinander richten zu lassen, geht nach hinten los: Dass jemand komplizierte Dialoge (so redet keiner!) und verwickelte Erzählungen diverser Familienmitglieder seitenlang wortwörtlich aufzeichnet, ist in diesem Kontext einfach unglaubwürdig. Und damit wird auch der vorgebliche Adressat, nämlich der jeweils andere Zwilling, der die inhaltlichen und familiären Zusammenhänge ja bereits kennt, unglaubwürdig. Da gibt es zum Beispiel eine Textstelle, in der Patrice seiner Schwester lange und ausführlich über eine Begebenheit berichtet, von der beider Vater immer wieder erzählt hat. Wieso? Patricia kennt diese Geschichte genauso gut wie ihr Bruder. Wir, die LeserInnen, kennen sie nicht, aber dann muss sich der Autor eben einen anderen Weg einfallen lassen, sie uns zur Kenntnis zu bringen. Glaubhaft für Patrice wäre jedenfalls eine Formulierung wie "Unterwegs musste ich an Papas Geschichte mit dem Bière Cardinal-Schild denken." FINITO.
Noch ein Detail: Patrice wird als "Wortkünstler" charakterisiert, Patricia legt Wert auf die mehrfach wiederholte Feststellung, dass er ihr sprachlich überlegen ist - da würde ich deutlich unterschiedliche Schreibstile der beiden erwarten. Zu Beginn der einzelnen "Hefte" hatte ich das Gefühl, dass der Autor das so anzulegen versucht, dann aber nicht durchhält: Nach wenigen Zeilen spricht bei beiden Erzählfiguren nicht mehr die Figur Patrice oder Patricia, sondern der sprach- und detailverliebte Mercier.

Andererseits sind die Hintergrundgeschichten der Protagonisten dick aufgetragen und lassen keine menschliche Tragödie, keinen psychologischen Zusammenhang (Freud, anybody?) und kein Klischee aus. Die Rahmenhandlung ist konstruiert, die Erzählweise empfinde ich als detailverliebt, geschwätzig, über Seiten redundant und ohne den geringsten Anflug von Humor.

Offenbar sehen das viele Leserinnen und Leser ganz anders, und denen sei ihre Freude am "Klavierstimmer" von Herzen gegönnt. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu "literal-minded", um mich mit dieser durch und durch artifiziellen Geschichte anzufreunden. Empfehlen würde ich das Buch jedenfalls nicht. Wenn schon Mercier, dann lieber Perlmanns Schweigen: Roman!
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine verbotene Liebe ..., 11. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Klavierstimmer (Taschenbuch)
... Einsamkeit innerhalb einer Familie, Schicksale und verlorene Träume, zwischenmenschliche Nähe und Distanz, davon erzählt Pascal Mercier in seinem Roman "Der Klavierstimmer" und im Hintergrund ein Mord, der sich selbst erklärt. Man darf sich keinen Krimi erwarten. Man muss sich auf dieses Buch einlassen, es zieht einen hinein in eine andere Welt, gewährt Einblick in Einzelschicksale und das, einer ganzen Familie. Jeder Satz ist ein Hochgenuss sprachlichen Ausdrucks. Dieses Buch kann man sich auf der Zunge und der Seele zergehen lassen. Nehmen Sie sich nichts vor, wenn Sie dieses Buch aufschlagen - lesen Sie, genießen Sie und fühlen Sie!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein geplatzter Traum, missverstandene Liebe und große Gefühle!!, 2. Oktober 2007
Von 
Judith Dombrowski "Ivanka" (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Klavierstimmer (Taschenbuch)
Nie zuvor habe ich ein Buch gelesen, das so viele verschiedene, die Menschen bewegende, Themen vereint und dabei von solch fantasitscher Erzählkarft ist!
Es ist nicht möglich den Inhalt des Buches kurz zusammen zu fassen...irgendein wichtiges Detail würde immer fehlen.
Aber von vorne: Nachdem ich "Nachtzug nach Lissabon" geradezu "verschlungen" habe, wollte ich mehr von diesem faszinierenden Autor lesen. Ich besorgete mir "Lea" und "der klavierstimmer", mit dem ich began. Und dieses Buch hat mich über zwei Wochen nicht mehr losgelassen. Jede freie Minute nutzte ich um weiterzulesen. Die zahlreichen, so einfühlsam beschrieben, tragischen Charaktere, sie lassen Einen nicht mehr los. Diese unglaubliche Spannung, lässt meiner Meinung nach alle Schwächen hinten anstehen!
Zu Beginn ist es zunächst einmal schwierig dem Plot zu folgen, da sich Patrice und Patricia oft in ihren Erzählungen verstricken, mal etwas von "heute" mal etwas von "vor 6 Jahren" erzählen. Aber gerade das macht das Buch auch so interessant. Man kann die Gefühle der Zwillinge beim schreiben geradezu aus den Worten "herausfühlen".
Was mich persönlich auch entwas enttäuschte (andere werden es für brilliant halten) sind die Geschehnisse auf der aller letzten Seite der Romans, was ich jetzt aber nicht vorwegnehmen will.
Die Richtungswechsel in der Geschichte, die sehr viele überraschende Wendungen enthält, sorgen dafür, das die Spannunug aufrecht erhalten wird, zeihen die Geschichte jedoch teilweise auch ins nrealistische.

Alles in Allem ist Mercier wieder ein unglaublich fesselndes Buch gelungen, das man nich aus der Hand legen mag.
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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein packendes Buch, das einen nicht los läßt, 27. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Klavierstimmer (Taschenbuch)
Ein berühmter Tenor wird auf der Bühne erschossen und die Kinder des Mörders versuche, die Hintergründe dieser Tat aufzudecken...so, oder so ähnlich ist die kurze Inhaltsangabe auf der Buchrückseite. Gut, man denkt sich ein Krimi, oder etwas Ähnliches. Dem ist aber nicht so:Es wird eine Familiengeschichte enthüllt, die immer weiter Tiefen erkennen läßt und zum Ende des Buches einfach keinen anderen Schluß zuläßt, als den, dass dieser Mord passieren mußte. Erzählt wird die Geschichte aus zwei Ebenen.Die Zwillinge Patrice und Patricia schreiben in einer Art Tagebuch ihre Erinnerungen der letzten Jahre auf, jeder für den anderen und so setzt sich nach und nach ein Puzzle zusammen, in das die ganze Familie verstrickt ist und unglaubliche Abgründe aufdeckt. Pascal Mercier ist es gelungen, ein Familienepos zu schreiben,welches so packend geschrieben ist, dass man atemlos bis zur letzten Zeile weiterliest.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schreibstil vom Feinsten!, 8. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Klavierstimmer (Taschenbuch)
Wieder einmal hat mich Pascal Mercier nicht enttäuscht. Er schreibt in einer Dichte und mit so klarer sprachlicher Schönheit wie selten jemand in der heutigen Zeit. Seine Bücher leben durch die psychischen Studien und Situationsbeschreibungen, er schreibt keine Actionbücher, wer sowas erwartet wird enttäuscht sein. Nein, seine Geschichten sind leiser Natur beschreiben Familiensituationen , wie auch in diesem Buch. Alleine die Berichte der Zwillinge ihre tiefe Verbundenheit die bis zum Inzest führen, die beklemmende Atmosphäre im Haus, der Vater mit seiner Geschichte , die Mutter alle Gefangene ihrer Kindheit. Literatur vom Feinsten.
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Der Klavierstimmer
Der Klavierstimmer von Pascal Mercier (Taschenbuch - Oktober 2000)
EUR 10,00
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