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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd...
Michael Cunninghams Roman ist mit einem Wort: fesselnd. Auf das Buch bin ich eigentlich durch den Film „The Hours" gekommen, der mich auch noch zu Virginia Woolfs „Mrs Dalloway" geleitet hat.
Das Schicksal der 3 Frauen aus 3 verschiedenen Epochen ist hervorragend und ergreifend geschrieben. Obwohl es drei Geschichten sind, die eng voneinander...
Am 27. Juli 2005 veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Literarisch anspruchsvoll, einfallsreich - leider etwas langatmig
Michael Cunningham beschreibt in seinem Buch "die Stunden" sehr anspruchsvoll und detailiert einen Tag im Leben dreier Frauen und stellt so eine lebendige Beziehung zu Virginia Woolf her. Die einzelnen Geschichten stehen dennoch für sich und sind interessant zu lesen. Literarisch perfekt und eine tolle Idee, aber leider auch etwas zu verworren und langatmig...
Veröffentlicht am 1. August 2011 von tiha


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd..., 27. Juli 2005
Von Ein Kunde
Michael Cunninghams Roman ist mit einem Wort: fesselnd. Auf das Buch bin ich eigentlich durch den Film „The Hours" gekommen, der mich auch noch zu Virginia Woolfs „Mrs Dalloway" geleitet hat.
Das Schicksal der 3 Frauen aus 3 verschiedenen Epochen ist hervorragend und ergreifend geschrieben. Obwohl es drei Geschichten sind, die eng voneinander abhängen oder die eng zusammenpassen, verliert man nie die Übersicht. Durch das Buch habe ich den Film auch besser verstanden und konnte ihm bis ins Detail folgen, was den Film und auch das Buch noch attraktiver macht.
„The Hours" macht süchtig. Die Erzählung der 3 Frauen geht ans Herz und lässt den Leser nicht mehr los. Besonders gut gelungen sind die Ansätze an „Mrs Dalloway" und der „rote Faden", der sich geschickt durch den ganzen Roman schlängelt.
„The Hours" ist ein unvergesslich, rundum gelungenes und packendes Buch, das viele Leser und Liebhaber des gleichnamigen Films fesseln wird.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert!, 26. April 2003
Ich muß zugeben, daß ich den Film nicht gesehen habe. Das Buch hat mir jedoch recht gut gefallen.
Die Geschichten dreier Frauen sind kunstvoll miteinander verwoben, die Sprache ist teils fast poetisch angehaucht.
Es handelt sich bei den Hauptcharacteren um Virginia Woolf, eine ihrer Leserinnen und eine Lektorin, die den Spitznamen der wohl bekanntesten Romanheldin Virginia Woolfs, "Mrs. Dalloway" trägt. Sie alle verbindet eine gewisse Todesnähe, die dem Roman einen Zug von Wehmut verleiht, ohne bedrückend zu wirken. Zudem sind alle drei auf der Suche nach ihrer Identität, was sie über ihre jeweilige Zeitepoche hinaus verbindet.
Ein durchaus empfehlenswerter Roman, der Kurzweil garantiert und zum Nachdenken anregt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch über Frauen, 2. Juli 2006
Das Buch "The Hours" von Michael Cunningham habe ich mir gekauft, weil ich vor einiger Zeit den gleichnamigen Film gesehen habe, der mich sehr beeindruckte.

Parallel wird ein Tag im Leben von drei Frauen in verschiedenen Jahrzehnten geschildert. Da ist das Jahr 1923. Virginia Woolf lebt zusammen mit ihrem Mann auf dem Land, wo sie sich nach schwerer psychischer Krankheit erholen soll. Virginia sehnt sich jedoch nach dem Großstadttrubel in London. Sie müht sich aktuell damit, für ihren neuen Roman mit dem Titel -Mrs. Dalloway- den richtigen Einstieg zu finden. Am Ende des Tages weiß sie zumindest, dass ihre Hauptdarstellerin nicht sterben wird sondern ein "verrückter Poet" und dass sie mit ihrem Mann wieder nach London ziehen werden. Dann wird der Leser bekannt gemacht mit Laura Brown, die 1949 in einer typisch amerikanischen Vorortsiedlung lebt. Sie fühlt sich gefesselt in ihrem Hausfrauendasein und nimmt sich ein Stück Freiheit, in dem sie alleine in ein Hotel flüchtet und dort den Roman -Mrs. Dalloway von Virginia Woolf- liest. Am Ende des Tages kehrt sie doch zu Mann und Kind zurück. Die dritte Protagonistin Clarissa Vaughn agiert im New York der 90er Jahre. Sie will für ihren todkranken Jugendfreund, der einen Schriftstellerpreis erhalten soll, eine Party ausrichten. Von diesem Freund wird sie -Mrs. Dalloway- genannt. Der "Poet" entzieht sich jedoch auf tragische Weise dem bevorstehenden Ereignis. Clarissa Vaughn lernt am Ende des Tages Mrs. Laura Brown kennen, die 80jährige Mutter des Jugendfreundes.

Zunächst war es etwas verwirrend, den Überblick über die einzelnen Personen zu behalten. Ständig wurde zwischen den einzelnen Frauen gewechselt. Aber mit ein paar Notizen und dem Film in Kopf klappte es dann ganz gut. Ich geriet beim Lesen schnell in einen regelrechten Sog, wollte wissen, wie es in den nächsten Stunden bei den drei Frauen weitergeht, was sie denken, fühlen, machen werden. Alle drei sind auf magische Weise miteinander verbunden.

Allerdings muss ich sagen, dass mich der Film weit mehr beeindruckt hat. Es kam dort eine eigentümliche Stimmung rüber, die mich sehr fesselte. Der Film hält sich inhaltlich sehr eng an das Buch. Daher ist es auf jeden Fall lesenswert. Trotzdem würde ich in diesem Fall dem Film den Vorzug geben. Aber entscheidet selbst.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein wundervolles Buch!, 30. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Stunden (Gebundene Ausgabe)
Ich bin vollends begeistert von der wunderbaren, einfühlsamen und mäandernden Sprache Michael Cunninghams. Nach zwei Seiten war ich gefangen von dem Auf und Ab seiner Beschreibungen, nach wenigen Stunden hatte ich das Buch durch. Bezaubernd!

Die Geschichte ist eigentlich banal: Drei Frauen - Virginia Woolf im London zu Beginn der 1920er Jahre, die Hausfrau Laura Brown im Los Angeles der späten 1940er Jahre und die Verlegerin Clarissa im heutigen New York - werden durch einen Roman, Mrs. Dalloway von Virginia Woolf miteinander verknüpft. Woolf kämpft mit dem Romananfang, Laura Brown liest das Buch gerade, und Clarissa trägt den Spitznamen "Mrs. Dalloway". Allen gemeinsam jedoch ist das Gefühl der Verzweiflung und Leere, der Schönheit und der Banalität des Lebens und des Todes, das Cunningham in einfachen und doch virtuos-lyrischen Sätzen und Beschreibungen einzufangen weiß.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großer Wurf, 18. März 2003
Von Ein Kunde
Ein stilles und bewegendes, gleichzeitig mitreißendes, ja spannendes Buch. Einfühlsam gezeichnete Charaktere, einzigartige Geschichten fern aller Klischees, die meisterhaft und überraschend miteinander verknüpft werden. Ein großer Wurf, ein Glücksfall - bleibt zu hoffen, dass die Verfilmung ein paar mehr Leute verführt, dieses Buch zu lesen...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Stunden, 24. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Stunden: Roman (Taschenbuch)
Ein wahrhaft meisterhaftes Buch.Drei Frauenleben so charaktervoll und intensiv zugleich aber liebevoll dargestellt, das dieses Buch von selbst zu einem Lieblingsbuch wird.
Unbedingt lesen,denn es gibt nicht viele Bücher dieser Art! Toll!!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen verschlungen, 18. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Stunden: Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich mich auf den ersten paar Seiten an den doch recht ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnen musste, hab ich das Buch quasi in einem Atemzug verschlungen. Es war das erste, von dem ich, einmal angefangen zu lesen, nicht mehr aufgeblickt habe. Mein absolutes Lieblingsbuch, gespickt mit den kleinen Dingen, die das Leben lebenswert machen oder eben auch nicht...
Die Spannung, die durchaus existiert, ist von Anfang an da und sie wächst. Das Buch ist einfach nur lesenswert und für die etwas Philosophischen ein Muss!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mitreißender Roman mit vielen stillen Momenten, 15. April 2003
Von 
Jon Abraham - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Stunden: Roman (Taschenbuch)
Wahrlich, Michael Cunningham, ist mit diesem besonderen Roman, sowohl in Idee und Ausführung, ein ganz großes Stück Literatur gelungen. Mit jeder Zeile kann man, nein, muss man in die Gefühlswelten der Charaktere eindringen. Unaufhaltsam nehmen sie einen mit durch die Geschichte. Gerüche, Gesten, Gedanken, alles nimmt man als Leser auf. Berauschend. Gleichzeitig sind die drei so unterschiedlichen Welten der drei Hauptfiguren in unterschiedlichen Epochen des 20. Jahrhunderts doch so gleich. Jede der drei starken Frauen ist auf ihre Weise großartig. So wie der Roman!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Stunden der Frauen, 24. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Stunden: Roman (Taschenbuch)
Die Stunden - das war der Arbeitstitel von Virginia Woolfs Roman "Mrs Dalloway". Und von der Entstehung dieses Romans handelt das Buch unter anderem. Es erzählt einen Tag im Leben der Schriftstellerin, als sie morgens erwacht und den perfekten Beginn für ihr neues Werk im Kopf hat.

Die Stimmen, die sie immer wieder so quälen, sind an diesem Tag verstummt, ihre Schwester kommt zu Besuch, und sie spürt, dass sie lebt - zumindest jetzt, in diesem Augenblick. Doch genauso gewiss weiß sie auch, dass ihr Glück nur ein geborgtes ist.

Mrs. Dalloway ging aus dem Haus, um Blumen zu kaufen. Clarissa, von ihrem Freund Richard in ihrer Jugend auf den Namen dieser Romanfigur getauft, will am Abend für ihn eine Party geben. Und wie ihr literarisches Vorbild taucht auch sie ein in einen lichten, glasklaren Tag - einen wunderschönen Frühlingsmorgen, mit der Gewissheit, die Welt umarmen zu können. Ihre Erinnerungen greifen zurück in eine Vergangenheit, als sie und Richard ganz kurz ein Paar waren. Nun stirbt er an Aids, hört Stimmen und verliert langsam, aber sicher den Verstand.

Der Tag der dritten Frau, die hier geschildert wird, findet kurz nach dem 2. Weltkrieg statt; Laura ist zum zweiten Kind schwanger, ihr Mann hat Geburtstag, ihr kleiner Sohn wartet darauf, ihre Zuwendung spüren zu dürfen. Sie fühlt sich den Anforderungen nicht wirklich gewachsen, möchte eigentlich nur im Bett liegen und nur noch lesen, lesen, lesen - bis sie es auch einfach macht, ihr Kind bei der Nachbarin abgibt, und sich für einige Stunden ein Hotelzimmer nimmt, um in Ruhe in "Mrs. Dalloway" schmökern zu können...

Ein sehr schönes, stilles Buch, das auf sehr kunstvolle Weise drei unterschiedliche Zeitebenen miteinander verknüpft.

Es passiert nichts Spektakuläres; und trotzdem durchleben alle drei eine breite Palette von Gefühlen, Glück, unbändige Lebensfreude, Verzweiflung und Todessehnsucht. Die zarten, doch sehr haltbaren Bande von Freundschaften spielen in ihrer aller Leben eine wesentliche Rolle.

Ein Buch, das auf einer raffiniert ausgedachten, kunstvoll umgesetzten Idee aufbaut: Einen Roman gleichzeitig entstehen zu lassen, den Leser zu zeigen - und eine Figur, die diesem Roman entsprungen sein könnte.

Wunderbar gelungen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbar!, 7. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Stunden: Roman (Taschenbuch)
"Die Stunden" (The Hours) ist ein Buch über Liebe und Wahnsinn, die Kostbarkeit des Lebens und die Schwierigkeit sich darin zurechtzufinden, man selbst zu sein. Cunninghams Erzählkunst ist atemberaubend. Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, sehr langsam, weil immer wieder ein Satz ein zweites Mal genossen werden musste. Meine Empfehlung: unbedingt lesen, ein großes Buch, obwohl es so schlank erscheint.
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Die Stunden: Roman
Die Stunden: Roman von Michael Cunningham (Taschenbuch - 1. November 2001)
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