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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kommissar Van Veeteren wird amtsmüde
Ein misteriöser anonymer Anruf bei der Polizei. Ein Mädchen soll aus dem Ferienlager einer Sekte verschwunden sein.
Nichts deutet darauf hin, dass wirklich etwas geschehen ist. Nirgends wird ein Mädchen vermisst, niemand hat etwas gesehen.
Weil die lokale Polizei im Dunkeln tappt, wird Kommissar Van Veeteren um Hilfe gebeten.
Im Dickicht der...
Veröffentlicht am 27. Mai 2003 von Stephan Becker

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ganz gut !!
In diesem Buch wird sehr viel Wert auf die Darstellung von van Veeteren gelegt. Er wird in eine kleine Stadt gerufen, da auf dem örtlichen Polizeirevier zwei anonyme Hinweise eingegangen sind. Es soll ein Mädchen aus einem Ferienlager verschwunden sein, die Anruferin geht da von aus, dass jetzt noch mehr Kinder verschwinden werden. van Veeteren macht sich also...
Veröffentlicht am 18. Januar 2004 von Richard Bolitho


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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kommissar Van Veeteren wird amtsmüde, 27. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Kommissar und das Schweigen: Roman (Taschenbuch)
Ein misteriöser anonymer Anruf bei der Polizei. Ein Mädchen soll aus dem Ferienlager einer Sekte verschwunden sein.
Nichts deutet darauf hin, dass wirklich etwas geschehen ist. Nirgends wird ein Mädchen vermisst, niemand hat etwas gesehen.
Weil die lokale Polizei im Dunkeln tappt, wird Kommissar Van Veeteren um Hilfe gebeten.
Im Dickicht der obskuren Sekte sucht er nach Ansatzpunkten. Seine Ermittlernase sagt ihm, dass irgend etwas nicht stimmt.
Warum verweigert die Sekte jegliche Zusammenarbeit ?
Welche Rolle spielen die wenigen Nachbarn in der bewaldeten Region ??
Noch während Van Veeteren ermittelt, wird eine Mädchenleiche im Waldgebiet entdeckt.
Handelt es sich um das vermisste Mädcvhen aus dem Internat ????
Hakan Nessers Roman schildert neben den klassischen Inhalten auch die Gefühlswelt des alternden Kommissars Van Veeteren.
Nicht ganz so sozialkritisch wie bei Henning Mankell erhält der Leser einen Einblick in die Persönlichkeit des Kommissars.
"Der Kommissar und das Schweigen" ist ein guter Krimi, auch wenn an manchen Stellen etwas die Glaubwürdigkeit fehlt. So ist nicht ganz nachvollziehbar, warum gerade Van Veeteren diesen "Fall" bekommt, obwohl noch überhaupt kein Mord oder ähnliches zu vermuten ist.
Diese Ungereimtheiten können jedoch den Lesespass nicht trüben.
Wer mit Hakan Nesser Krimis anfangen will, sollte auf die chronologische Reihenfolge achten. Leider sind die Romane in Deutschland zeitlich ungeordnet erschienen.
Die richtige Reihenfolge ist wohl:
Das grobmaschige Netz - Die Frau mit dem Muttermal - Das falsche Urteil - Das vierte Opfer - Münsters Fall - Der Kommissar und das Schweigen - Der unglückliche Mörder - Der Tote vom Strand
Da noch nicht alle Romane in deutsch erschienen sind, ist dies nur eine vorläufige Reihenfolge.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schlüsselroman in der Van-Veteeren-Reihe, 7. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Kommissar und das Schweigen: Roman (Taschenbuch)
Lange hat es gedauert, bis dieser fünfte Roman der Kommissar-Van-Veteeren-Reihe des schwedischen Krimiautoren Hakan Nesser als Taschenbuch vorliegt. Leider ist die chronologische Reihenfolge vom Verlag völlig vernachlässigt worden, auch wenn die einzelnen Romane nicht so stark miteinander verknüpft sind wie die Kurt-Wallander- oder Martin-Beck-Reihen.
"Der Kommissar und das Verbrechen" von 1997 ist inhaltlich zwischen "Die Frau mit dem Muttermal" und "Münsters Fall" angesiedelt und markiert der großen Wendepunkt in der Krimireihe um den kauzigen, stets schlecht gelaunten und verschwenderisch genussvollen niederländischen Kommissar aus Maardam. In einem ländlichen Ferienort sind aus einem streng religiösen Landschulheim zwei Mädchen verschwunden, die beide sexuell missbraucht und ermordet aufgefunden werden. Während alle zurst den despotischen Sektenpfarrer und seine hörigen Jüngerinnen verdächtigen, folgt der hinzugezogene Ermittler Van Veteeren zurst seiner Ratlosigkeit und später seinem Instinkt, um durch Grips und einen Zufall auf die richtige Spur zu kommen.
Während Van Veteeren in den Romanen zuvor verbissen den nicht vorhandenen Spuren folgt, so tut er hier das Gegenteil - er läuft davon! Die Grausamkeit der beiden Kindermorde, gepaart mit exstentialistischen Fragen, Altersfrust, sexueller Unlust und dem Bestreben nach einem Neuanfang bewegen den sonst dominanten
Charakter zur Rückzug ins innere Exil. Er quartiert sich in Nachbarstädten ein, philosophiert, versteckt sich und überlässt seinen ratlosen Kollegen die Ermittlungen. Und am Schluss entdeckt natürlich er wieder die Wahrheit, aber zieht schließlich die Konsequenz und gibt seinen langjährigen Job auf.
Wo Kurt Wallander oder Martin Beck häufig von einem Leben auf dem Lande und dem Ausbruch aus dem grausamen Berufsalltag träumen, lässt Hakan Nesser seine Titelfigur den finalen Schritt tun. In den folgenden Romanen ist er nur noch eine Hintergrundfigur und überlässt die Ermittlungen seinen ehemaligen Kollegen Münster ("Münsters Fall"), Reinhardt ("Der unglückliche Mörder") oder Ewa Moreno "Der Tote am Strand"). Eine ungewöhnliche Entwicklung einer Krimireihe, auch wenn der omnipotente Schatten Van Veteerens auch später niemals ganz verblassen wird. Und wer die letzten Romane der Reihe wirklich verstehen und einige Wissenlücken schließen möchte, sollte schleunigst diesen wichtigen und natürlich wieder sehr spannenden Roman auf seine Urlaubs-Schmökerliste setzen!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kriminalromane mit Klasse!!!, 9. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Kommissar und das Schweigen: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch war das dritte,welches ich von Hakan Nesser gelesen habe.Zum ersten Mal fand ich die Geschichte stellenweise etwas langatmig,die Spannung fehlte mir oft etwas.
Ansonsten jedoch ist Hakan Nesser wieder ein tadelloser Krimi geglückt,der widerum in winer wunderschönen,klaren Sprache verfasst ist.
Seine Stammleser werden zufrieden sein,allen Einsteigern empfehle ich mit "Der unglückliche Mörder" oder "Das grobmaschige Netz" zu beginnen.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amtsmüder Van Veeteren löst noch einen mysteriösen Fall, 22. August 2001
Von Ein Kunde
Aus dem Ferienlager einer Sekte verschwinden zwei Mädchen, doch der Priester und die Aufseherinnen verweigern jede Mitarbeit, selbst als die beiden Leichen gefunden werden. Kommissar Van Veeteren, der über den Ausstieg aus dem Beruf nachdenkt, ist ratlos. Alle Spuren versanden, und selbst als auch noch der Priester ermordet wird, ist keine Lösung der mysteriösen Vorfälle in Sicht. Erst durch einen Blick ins Telefonbuch fällt sie ihm praktisch per Zufall in den Schoß. Hakan Nesser spielt auch in diesem Roman geschickt mit den Erwartungen der Leser, die dann nicht eingelöst werden, weil der Schlüssel ganz woanders liegt. Ärgerlich ist aber auch im Fall dieses schwedischen Autoren die Veröffentlichungspolitik des Verlags. In "Münsters Fall", von Nesser 1998 geschrieben und im Vorjahr in Deutschland erschienen, hat Van Veeteren bereits den Dienst quittiert, während in dem jetzt erschienenen Roman, den der Autor schon 1997 verfasst hat, seine Beweggründe geschildert werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen AM SCHEIDEWEG, 16. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Kommissar und das Schweigen: Roman (Taschenbuch)
Im Vergleich zu den vorangegangenen Romanen mit van Veeteren handelt es sich hier um ein "ruhigeres" Werk NESSER's; allerdings ohne jegliche Qualitätseinbuße.

DIE STORY:

Es herrscht Hochsommer; Temperaturen über 30°C; schwer verträgliche Schwüle. Im Morddezernat von Hauptkommissar van Veeteren herrscht Flaute. Keine aktuelle Leiche. Zeit liegengebliebene Fälle aufzuarbeiten und nachzudenken. Der Hauptkommissar gerät ins Grübeln. Seine - schon in den vorangehenden Romanen bestehenden - Zweifel an der Art seiner "Selbstverwirklichung" sind größer als zuvor. Er trifft zwei Entscheidungen: erstens will er in den Sommerferien zwei Wochen nach Kreta fliegen, dort im Christo's untersteigen (er hatte mitbekommen, dass eine ihm sehr sympathische alte Bekannte dort gebucht hatte) und entspannen; und zweitens nach diesm Urlaub seinen Polizeidienst quittieren und anschließend eine offene Stelle in einem kleinen Antiquariat annehmen. In diese "öde" Zeit fällt dann ein Hilferuf aus Sorbinowo. Polizeianwärter Kluge - während des Urlaubs des Polizeichefs stellvertretender Polizeichef - bittet um Unterstützung. Da sonst nichts zu tun ist, läßt van Veeteren sich breitschlagen. Kluge ist beunruhigt. Er hat zwei anonyme Anrufe einer Frau erhalten, in denen mitgeteilt wird, dass ein Mädchen aus einem Ferienlager verschwunden sein soll. Van Veeteren nimmt dieses Lager unter die Lupe. Er stößt auf die Glaubenssekte "Das Reine Leben", die in dem Lager junge Mädchen auf ihre Konfirmation vorbereitet. Chef ist der einschlägig vorbestrafte Oscar Jellinek. Trotzdem scheint alles von der Religionsfreiheit gedeckt zu sein und van Veeteren beschließt wieder zurückzufahren. Plötzlich wird dann doch eine Mädchenleiche gefunden. Gleichzeitig ist Jellinek verschwunden. Die Ermittlungen laufen an...und führen - wieder einmal - aufgrund van Veeterens schon nahezu sprichwörtlichen Intuition (er hat nur einen (!) Fall nicht aufklären können!) zur Ergreifung des Täters ... und van Veeteren trifft für sich eine zukunftsweisende Entscheidung ...

FAZIT:

Nesser zeichnet in diesem Roman den Charakter seiner Hauptfigur intensiv weiter. Wesentlich weitgehender als in den ersten van Veeteren-Romanen spielt sich das Geschehen im "Inneren" des Protagonisten ab. Van Veeteren gewinnt dadurch mehr an Schärfe und an einem individualisierenden Charakter mit entsprechend hohem Indentifikationsgrad. Leider ist die Geschichte anfangs (ca. die ersten 90 Seiten) etwas schleppend. Dennoch handelt es sich wieder um einen brillianten Kriminalroman mit einem überraschenden Ende (allerdings nicht unbedingt was das Tatmotiv anbelangt) und einem sehr brisanten und heiklen Thema.

Viel Spaß beim Nachlesen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Kommissar und die Mädchen, 5. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Kommissar und das Schweigen: Roman (Taschenbuch)
Es geht in diesem Kriminalroman um ein heißes Eisen. Missbrauch von Minderjährigen, anschließender Mord. Kein Wunder, dass van Veteren alles tut, um sich diesen Fall vom Leib zu halten, zumal er sich ja nicht in seinem Sprengel abspielt. Es geht um verdrängte Triebe, und auch van Veteren hat in den letzten Jahren einiges in dieser Hinsicht verdrängt. Die Stichworte sind Triebverzicht und ein Ignorieren jeglicher Lust. Dagegen geht van Veteren jetzt an. Das, was offenbar von einigen Lesern als öde Nebenhandlung angesehen wird, scheint mir gerade die nötige Grundierung dieser Geschichte zu sein. Dass gutes Essen, ausgiebiges Trinken und Rauchen Ersatzhandlungen für Sex sein können, ist nicht neu. Dass ein Autor so geschickt mit diesen Motiven spielt, ist es schon eher. Doch nicht jeder ist ein kleiner van Veteren. Dem Täter, der auch hier wieder aufgrund eines sehr intuitiven Vorgehens des Hauptkommissars gefasst wird, standen offenbar weniger Sublimationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Leider war mir schon in einem sehr frühen Lektürestadium klar, auf wen es diesmal hinauslaufen würde. Daher der eine Stern Abzug.
Aber sonst gilt: guter Krimi, ziemlich hintergründige Geschichte.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Kommissar als Triebtäter, 2. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Kommissar und das Schweigen: Roman (Taschenbuch)
Hakan Nessers Reihe um und über den Kommissar Van Veeteren hat einen bissigen Tonfall, die Ermittler gehen auch verbal nicht sanft zur Sache. Die Jahre haben die bärbeissige Hauptfigur Van Veeteren zunächst hart, dann zynisch und inzwischen mürbe werden lassen. Zu Beginn von DER KOMMISSAR UND DAS SCHWEIGEN spielt die Hauptfigur mit dem Gedanken an Ausstieg: aus dem Beruf und aus seinem bisherigen Leben.

Durch eine zweifelhafte Bringschuld aus eben diesem bisherigen Leben landet er jedoch in der (erfundenen) dänischen Provinz, in der ein Polizeianwärter einen potentiellen Mordfall zu bearbeiten hat. Potentiell, weil es keine Leiche, sondern nur einen anonymen Hinweis auf ein ermordetes Mädchen gibt. Und so beschließt Van Veeteren, arbeits- und berufsmüde diesen Pseudo-Fall als sicher geglaubte Überbrückung bis zu seinem bereits gebuchten Griechenlandurlaub irgendwie über die Runden zu bringen.

Bis auf den Anruf-Tipp gibt es keinerlei Hinweise. Und so driftet Van Veeteren umher, ermittelt herum, isst zu Abend, versucht, die Zeit totzuschlagen. Als schließlich die angekündigte Leiche auftaucht, ändert sich nicht viel am Ermittlungsstil des Kommissars, zu dürftig sind weiterhin die Hinweise. Der einzige tragfähige Verdacht gilt einem Sektenguru, einem Aussteiger mit pädophil-krimineller Vergangenheit, aus dessen Jugendgruppe das Mädchen verschwunden war und welcher selbst verschwindet, als ein weiteres Mädchen aus der Gruppe tot aufgefunden wird.

Der Fall verdient diese Bezeichnung nicht, zu hilflos und sporadisch sind die Ermittlungs(fort)schritte, zu orientierungslos das inzwischen berufene Ermittlerteam, von dem sich der Kommissar als einsamer Wolf absetzt und auf die Eingebung wartet, er, der abgesehen von seinem allerersten Fall eine 100%ige Aufklärungsquote aufzuweisen hat. Er, den die Wahrheit sucht und traktiert, so sehr er sich ihr auch verweigert. Er, der ein beruflicher Triebtäter ist, so sehr ihn sein Beruf auch anekelt.

Hakan Nesser schreibt in seinen van Veeteren-Krimis über einen Mann, der der Welt kopfschüttelt gegenüber steht, nicht allein, weil er sie nicht mehr versteht, sondern weil er dazu verflucht ist, in ihr die abstoßendsten Wahrheiten zu finden, ob er sie sucht oder nicht. Seine zum Zynismus verhärtete Ironie, unter der ein menschlich warmer Kern schlummert, schützt ihn davor, an diesem Los zu zerbrechen. Und ermöglicht es dem Leser, ihm und seinen Kollegen auf ihrem hilflosen Weg durch diesen Fall zu folgen und dabei sogar gut unterhalten zu werden.

Wäre es anders, es müssten einem die Tränen kommen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ganz gut !!, 18. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Kommissar und das Schweigen: Roman (Taschenbuch)
In diesem Buch wird sehr viel Wert auf die Darstellung von van Veeteren gelegt. Er wird in eine kleine Stadt gerufen, da auf dem örtlichen Polizeirevier zwei anonyme Hinweise eingegangen sind. Es soll ein Mädchen aus einem Ferienlager verschwunden sein, die Anruferin geht da von aus, dass jetzt noch mehr Kinder verschwinden werden. van Veeteren macht sich also auf den Weg und stößt in diesem Ferienlager auf so eine Art Sekte, die zur Zusammenarbeit nicht gerade bereit ist. Die Einstellung dieser Gruppe und deren Fanatismus kommt sehr subtil rüber.
Die Figur van Veeteren wird ziemlich mürrisch und lustlos dargestellt. Er ist amtsmüde und spielt mit dem Gedanken den Dienst bald zu quittieren und sich an einem Bücherladen zu beteiligen.
Der Schwerpunkt des Buches beschäftigt sich also wie gesagt mit van Veeterens Lage. Dazu kommt dann aber die Ermittlungsarbeit, die ausführlich und für meine Begriffe ganz gut dargestellt wird. Eher negativ finde ich die Auflösung des Falles. Diese erfolgt dann innerhalb weniger Seiten und geht ohne größere Beleuchtung, der Motive des Täters von statten.
Insgesamt gesehen ist dies ein sehr gut zu lesenes Buch, welches mir keine langeweile bereitet hat. Umgehauen hat es mich aber auch nicht. Die Handlung läßt an manchen Stellen was die Spannung betrifft schon etwas zu wünschen übrig und wie gesagt fliegt van Veeteren die Auflösung dieses Falles nur so zu.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Ausreisser?, 6. März 2007
Es tut mir leid das zu sagen, der Kommmissar und das Schweigen war aus meiner Sicht bisher der schlechteste Krimi, den ich von Nesser gelesen habe.

Grund dafür ist zum einen die zwar realistische, aber sehr träge erzählte Geschichte. Dazu überzeugt van Veeteren in diesem Buch eher als Alkoholvernichtungsmaschine als durch Scharfsinn und Intuition. Obendrein hilft ihm auch noch ein mehr als glücklicher Zufall bei der Lösung des Falls.

Dadurch erscheint die Geschichte unglaubwürdig und das erzählerische Niveau entspricht nicht dem, was man sonst von Nesser gewohnt ist. Mögliche Spannungsmomente lösen sich viel zu schnell im Nichts auf und gestalten die Lektüre eher mechanisch.

Ich freue mich trotzdem auf das nächste Buch von ihm, da ändert auch dieser 3 Sterne-Ausreisser nichts.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langatmig, 14. Januar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Kommissar und das Schweigen: Roman (Taschenbuch)
Der Kommisaar handelte promt:
Er schlief noch mal so richtig aus und schon am nächsten Morgen ging es los.
Ich hoffe unsere deutsche Polizei handelt etwas schneller und intensiver wenn möglicherweise ein Kind verschwunden ist.
Dieses Buch beschreibt mehr das private Gefühlsleben der Akteure als die eigentliche Ermittlung.
Ich habe nicht mehr gezählt wie oft der Kommissar sich einen Drink genemigte, sich eine Zigarette qualmte oder wie oft er essen war. Aber das scheint in diesem Buch so mit das wichtigste zu sein.
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Der Kommissar und das Schweigen: Roman
Der Kommissar und das Schweigen: Roman von Hakan Nesser (Taschenbuch - 1. Mai 2003)
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