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am 20. Januar 2002
Das Buch ist von Anfang an sehr spannend, obwohl es bisweilen aufgrund der vielen verschiedenen handelnden Polizeibeamten anstrengend zu folgen ist. Aufgrund der Vielfalt der agierenden Personen werden diese auch nicht besonders gut skizziert. Einzig Münsters Charakter wird etwas detaillierter gezeichnet. Der im Krankenhaus weilende Kommissar erinnert ein bißchen an Dürrenmatts "Verdacht". Interessant sind die Zeitsprünge im Buch, die jeweils als eigene Kapitel dargestellt werden. Ein bißchen enttäuschend ist jedoch, dass man als Leser erst auf den letzten Seiten einen Verdacht entwickeln kann. Die diffizile Handlungsentwicklung des gesamten Buches verdient einen stimmungsvolleren, sensibleren Ausgang.
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am 9. Juni 2005
Da meine Vorrezensenten bereits beschrieben haben, um was es in dem Buch geht, kann ich gleich zu meiner Meinung kommen. Es ist nicht mein erstes Buch von Hakan Nesser, jedoch meiner Auffassung nach das schlechteste. Die Story beginnt sehr schleppend, die Ermittlungen von Van Veteeren kommen nur langsam in Gang. Trotz schöner Umgebungsbeschreibungen, will keine richtige Lesefreude aufkommen. Die Lösung des Falls findet auf den letzten Seiten statt, kommt eindeutig zu kurz, denn Van Veteeren begibt sich in das Haus, hält sich dort eine Zeit lang auf und kommt heraus mit der Idee wer der Mörder sein kann. Für den Leser ist es bis zum Ende des Buches ein Rätsel, wie der Kommissar darauf kommt. Auch der Ausgang der Geschichte kommt zu kurz. Zwar gibt es schöne Botschaft: Der wahre Täter entkommt nicht! doch man erwartet eindeutig mehr. Obwohl ich ein Fan Nessers bin, war ich beim Lesen dieses Buches leider sehr entäuscht.
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am 20. Juni 2003
Dieses war das erste Buch von Nesser, welches ich -mehr zufällig- gelesen habe, welches mich aber begeisterte und daher nicht mein letztes sein wird, da es -bis auf den etwas seltsamen Schluss- sehr realitisch über Medien, Polizeiarbeit und menschliche Abgründe berichtet.
Ein zweifacher Mörder wird umgebracht kurz nachdem er das Gefägnis verließ und die teilweise sympathische, teilweise seltsame Polizeitruppe Schwedens fragt sich, ob er überhaput zurecht im Gefägnis saß und ob darin das Motiv liegen könnte. Hinzu kommt, das Komissar Van Veeteren, ansonsten schon ein Kotzbrocken, im Krankenhaus liegt und von daaus schikaniert.
Was ich schade finde ist, dass jeder Nesser mit Mankell vergleichen will, nur weil er Schwede ist un Krimis schreibt, vom Stil her unterscheiden beide sich aber gewaltig, das wäre wie wenn man Otto mit Loroit vergleichen würde, also: dieser Vergleich hinkt, denn die Spannung in Nessers Büchern ist eine andere. Ich habe mir auf jeden Fall bereist zwei weitere gekauft.
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am 23. Juli 2002
Ein Mann wird nach jahrelanger Haft aus dem Gefängnis entlassen und noch in der selben Nacht ermordet. Seine Leiche wird verstümmelt aufgefunden.
Kommissar Van Veetreren muss zuerst die Identität klären - und macht sich trotz Krankheit und Operation auf die Suche nach den Hintergründen.
Schnell kommen Zweifel auf, ob der Tote zu Recht für zwei Morde verurteilt wurde.
Aus meiner Sicht liegt hier eines der stärkeren Nesser - Bücher vor. Hervorragend wird ein Geflecht aus Gegenwart und Vergangenheitsbetrachtungen gesponnen in dem Kommissar Van Veeteren beharrlich seiner Intuition folgt.
Auch wenn "Das falsche Urteil" nicht der erste Fall der Reihe ist, eignet er sich gut als Einstieg, da keine "Vorkenntnisse" aus den vorhergehenden Büchern erforderlich sind.
Für Fans von Krimis mit anspruchsvollem Spannungsverlauf ein absoluter Kauftipp, für Nesser-Fans ohnehin ein Muss.
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am 17. August 2014
Das ist jetzt nach "Das grobmaschige Netz" mein zweiter Nesser und ich bin wieder hin- und hergerissen. Das Buch bietet einen sehr starken Einstieg mit Spannung pur in klar gesetzten klugen Sätzen, viel düsterer Atmosphäre und psychologischem Feinsinn, um dann im Mittelteil mit endlosen Dialogen der Ermittler untereinander sowie zwischen Ermittlern, Zeugen und Verdächtigen - was ich überhaupt nicht mag, da Nesser es vollkommen uninteressant und spannungsarm herunterspult - zu nerven, um dann in einer verblüffend banalen und ein wenig an Haaren herbeigezogenen, hastig präsentierten Auflösung zu enden. Dieses Schema ist mir schon beim grobmaschigen Netz aufgefallen, hier ist es noch eklatanter. Sprachlich ist Nesser vor allem beim Schildern psychischer Zustände und innerer sowie äußerer Landschaften der düsteren und bedrückenden Art brillant. Die Figurenzeichnungen gelingen ihm gar nicht, Kommissar und Kollegen bleiben blass. Ein bisschen Macho- gegen Feministin-Geplänkel, sozialkritische Reflexionen und vollkommene Humorlosigkeit in einer öden Umgebung sorgen für den typisch schwedischen Touch. Anders als die von Sven Wolter in den van-Veeteren-Filmen mit viel Zwischentönen, Selbstironie und Feingeist ausgestattete Figur ist der Kommissar im Buch ein rechtes Ekelpaket. Angenehm fand ich die sehr lockere und sprachlich unverkrampfte Übersetzung von Gabriele Haefs.

Dennoch werde ich weitere Nesser-Krimis lesen in der Hoffnung, irgendwann mal auf Gold zu stoßen.
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am 7. Juli 2003
Mein zweiter Van Veeteren und er tut meiner Begeisterung keinen Abbruch!
Diese "Antihelden"-Figur fesselt einen einfach durchgängig durch seine Kauzigkeit und Unaufdringlichkeit. Das ist es, was den Charme dieser Kriminalreihe ausmacht. Hinzu kommt, daß es Nesser gelungen ist, eine durchaus komplizierte und originelle Story zu stricken. Es geht damit los, daß als Leiche lediglich ein Torso entdeckt wird. Eine Identifizierung ist nahezu ausgeschlossen. Einziger Anhaltspunkt: eine männliche Leiche mit nur einem Hoden. So ist die "routinemäßige" Polizeiarbeit auch relativ frustierend. Am Ende ist es nur der Hartnäckigkeit, dem richtigen Gespür und der unbestechlichen Kombinationsgabe Van Veeterens zu verdanken, daß der eigentlich aussichtslose Fall (der perfekte Mord) doch aufgeklärt wird...und das nach einer Darmkrebsoperation!
Allerdings war das Ende für mich etwas unbefriedigend, weil es - trotz vereinzelter Andeutungen und Detailschilderungen im Verlaufe des Buches - im Grunde an der tatsächlichen Auflösung des Tathergangs leider mangelt. Das ist wegen der vorherigen Andeutungen eben etwas unbefriedigend. Dennoch alles in allem eine sehr ungewöhnliche Geschichte mit der typischen "Van Veeteren-Mischung" und der "Hakan Nesser-Spannung"; genau das Richtige für einen sonnigen Liegestuhl oder einen lauschigen Kaminplatz!
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am 2. Juni 2013
Wieder ein weiteres Meisterwerk von Hakan Nesser! Alle Van Vetereen Fälle haben mich bis jetzt vollständig überzeugt und begeistert! Dieser Fall - einer der Besten!
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am 21. Mai 2011
Kurzweiliger aber spannender Skandinavien-Krimi mit Kommissar Van Veeteren. Der Krimi spielt in den 90Žer Jahren. Eine Leiche wird gefunden ohne Kopf, Hände und Füße. Sie gehört einem Mann, der 24 Jahre für 2 Morde hinter Gittern saß. War er unschuldig? Van Vetereen ermittelt. Obwohl er sich im Krankenhaus von einer Operation erholt. Der Plot ist spannend, die Hauptfiguren zahlreich und gut gezeichnet, der Schreibstil flüssig, ab und an wird ein Kapitel der vergangen Morde eingespielt, das trägt zur Spannung bei. Das Ende ist leider etwas enttäuschend, besonders Van Veteeren.
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am 16. November 2002
Ich habe das Buch zwar nicht vollständig und andererseits von hinten nach vorne gelesen, dennoch hat es mich mit dem ruhigen Gang der Ermittlungen und der Auflösung - wenn auch der Knalleffekt am schluss nicht unbedingt plausibel scheint - beeindruckt. Die Figur van Weeterens hebt sich von seinen Krimikollegen - auch den skandinavischen - in angenehmer Weise duch die Subtilität seiner Gedankengänge ab. Die Figur hat etwas Geheimnisvolles - ohne die Spuren von Heroismus oder Zerquältheit wie bei manchen internationalen Kollegen.
Der Fall selbst ist psychologisch sauber ausgearbeitet und stimmig, die Tragik der Geschichte der Hauptperson berührt in überdurchnittlichem Maße.
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am 18. Juli 2007
Liegt es an Van Veeteren oder an mir, dass ich einfach keine Spannung aufbauen konnte? Mir fehlte der gewisse "Kick", um wirklich Gefallen an dem Buch zu finden.
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