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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hinreißend!
Das Buch ist einfach ein Klassiker und es lohnt sich absolut es in der Originalsprache zu lesen, auch wenn man mit dem herkömmlichen Schulenglisch schon mal ins Stolpern kommt. Aber der Witz und die Intelligenz der Protagonisten kommt auch so hundertprozentig rüber!

Über den Inhalt will ich mich nicht auslassen, nur so viel: Der Mittelteil...
Veröffentlicht am 21. September 2006 von Karoline65

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sehr viele Übersetzungs-und Rechtschreibfehler
Das Buch ist ein Klassiker, die Sprache dieser günstigen Version ist an sich schon etwas ungewöhnlich. Die vielen Rechtschreibfehler erschweren ein flüssiges Lesen. Ich habe das Buch seit dem Kauf in einer besseren Übersetzung gelesen und es hat mich überzeugt. Diese o.g. Version ist nicht zu empfehlen
Vor 4 Monaten von chris veröffentlicht


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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hinreißend!, 21. September 2006
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist einfach ein Klassiker und es lohnt sich absolut es in der Originalsprache zu lesen, auch wenn man mit dem herkömmlichen Schulenglisch schon mal ins Stolpern kommt. Aber der Witz und die Intelligenz der Protagonisten kommt auch so hundertprozentig rüber!

Über den Inhalt will ich mich nicht auslassen, nur so viel: Der Mittelteil erinnert an Jane Austens Pride&Prejudice, nur, dass in Charlotte Brontes Buch die Protagonisten nicht ganz so eindimensional und brav erscheinen. Jane und Mr. Rochester haben zwar beide ihre Prinzipien und sind im Grunde "gut", aber sie sind weder perfekt noch tun sie so als ob. Die Vor- und Nachgeschichte zur Romanze zwischen Jane und ihrem "Herrn" gibt der Geschichte eine zusätzliche Dimension und macht sie irgendwie "greifbarer". Ms. Bronte zeichnete keine kitschig-süße Fantasiewelt, in der immer alles schwarz oder weiß sein muss. Sie zeigt uns, dass es wichtig ist, trotz allen Widrigkeiten des Lebens uns selbst und unseren Prinzipien treu zu bleiben. Und natürlich, dass es sich lohnt, um seine Liebe zu kämpfen.

Fazit: Preis ist mehr als ok, Geschichte teils spannend, teils romantisch und man nimmt auch noch ein paar gute Gedanken mit! Volle Punktezahl!!!
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als Puddingkochen, 3. Oktober 2007
Nachdem ich mit Begeisterung Jane Austen Romane gelesen habe machte ich mich auf die Suche nach anderen englischen Autorinnen jener Zeit und traf auf Charlotte Bronte und Jane Eyre.

Aufgemacht wie eine Autobiografie werden zuerst Janes Kinder- und Jugendjahre beschrieben. Jane Eyre wächst bei der reichen Familie ihres Onkels auf, sie ist Vollwaise. Als ihr Onkel stirbt wird sie von ihrer Tante und besonders ihrem Cousin schwer schikaniert. Sie rebelliert und wird in ein Internat für arme Waisenkinder gesteckt. Auch die Jahre auf der Schule sind hart und grausam doch wie durch ein Wunder überlebt die kränkliche, blasse Jane auch diese Zeit. Nach der Schule und nachdem sie dort einige Jahre selbst Lehrerin gewesen war, möchte Jane mehr von der Welt sehen und sucht sich eine Stelle als Gouvernante. Sie landet im düsteren Haus von Mr.Rochester. Dieser ist fasziniert von Janes scharfer Intelligenz, ihrer ehrlichen Natur und ihrem Mut, sie verlieben sich. Doch Janes seltenes Glück währt nicht lange, denn Mr.Rochesters Haus birgt ein dunkles Geheimniss aus der Vergangenheit seines Besitzers...

Jane Eyre ist mir im Laufe des Buches zu einer meiner liebsten Romanheldinnen geworden. So viel Unglück, Grausamkeiten und Schmerz Jane auch wiederfahren ist, hat sie nie daran gedacht aufzugeben. Charlotte Bronte hat damals mit Jane eine ganz neue Art von Romanheldinnen geschaffen. Eine Frau, die sich weder durch Schönheit, Sittsamkeit noch durch Geld auszeichnet sondern mit einem scharfen Verstand und die dazu noch Rechte einfordert die zur damaligen Zeit nur Männern vorenthalten waren.
Die Atmosphäre ist im ganzen Buch düster, leicht unheimlich und passt zu Jane Eyre und Mr.Rochester. Auch das Ende ist kein klassisches happy ending es trägt einen dunklen Nachgeschmack.
Den Roman habe ich sehr gerne gelesen und er hat mir sehr viel gegeben. Und obwohl schon 150 Jahre alt, lässt sich Charlotte Brontes plastischer Schreibstil gut und flüssig lesen. Vorallem für Frauen (gerne auch für Männer) ist Jane Eyre ein Stern am ewigen Literaturhimmel und wärmstens zu empfehlen
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss man gelesen haben!, 28. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jane Eyre: Roman (Taschenbuch)
Jane Eyre ist eines der wunderbarsten Bücher, die ich je gelesen habe. Charlotte Bronte war ihrer Zeit weit voraus. Sie beschreibt eine sehr charakterstarke Frau, die feste Prinzipien hat, die sie immer streng einhält - selbst wenn sie dabei ihre große Liebe zu verlieren droht. Jane Eyre ist trotz negativer Kindheitserfahrungen - sie wächst u.a. bei einer Verwandten auf, die ihr alles andere als Liebe, Vertrauen und Verständnis entgegen bringt - ein äußerst gradliniger Mensch. Noch dazu ist sie sehr offen, ehrgeizig und wissbegierig, was für Frauen in dieser Epoche sehr ungewöhnlich ist. Außerdem hat Jane eine starke Kämpfernatur, sie verfolgt ihren Weg trotz vieler Rückschläge. Die Geschichte der Jane Eyre fasziniert mich immer wieder. Lese ich dieses Buch, bin ich fast ein Teil der Handlung, denn der Stil, in dem Charlotte Bronte schreibt, fesselt den Leser ungemein. Um diese Geschichte zu beschreiben und zu rezensieren, reichen einige kurze Worte gar nicht aus. Es ist ein Buch, das jeder einmal gelesen haben sollte und Jane ist eine Frau, an der man sich ein Beispiel nehmen kann.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk der englischen Erzählliteratur, 19. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jane Eyre: Roman (Taschenbuch)
Brontes Roman Jane Eyre folgt in vielerlei Hinsicht dem Muster des Entwicklungsromans, so wie es durch Goethes Wilhelm Meister geprägt wurde und durch Thomas Carlyles Goethe-Übersetzung Eingang in die englische Literatur fand. So verfolgt der Leser die 'apprenticeship' seiner Heldin von der Kindheit bis zur Heirat und dem Finden ihres Platzes in der Gesellschaft. Ähnlich wie David Copperfield und Oliver Twist ist auch Jane ein Waisenkind, die ihrer Umwelt erhebliche Widerstände entgegen setzen muß, um für sich einen bescheidenen Lebensraum zu finden. In allen Prüfungen, die ihr vom Leben auferlegt werden (Tod der Freundin, tragische Liebesgeschichte, etc,), verletzt sie nie ihre moralischen Wertvorstellungen und beweißt stets Mut und Entschlossenheit. Da der Roman als fiktive Autobiographie als Ich-Erzählung verfaßt und aus der Retrosperktive geschildert wird, ergeben sich stets interessante Konstellationen zwischen erzählendem und erlebendem Ich. Brontes Werk ist nicht nur ein Klassiker der englischen Erzählliteratur, sondern auch ein frühes Dokument, des imaginären Erprobens neuer Aktions- und Handlungsräume der Frau im 19. Jahrhundert. Schonungslos ist der Roman auch als zeit-und gesellschaftskritisches Portrait , das in vielerlei Hinsicht mit den eigenen Erfahrungen der Autorin durchsetzt ist: das oft menschenfeindliche und erbamungslose englische Schulwesen und vor allem die beschränkten Möglichkeiten, die sich einer Frau zur Zeit des Viktorianismus boten, um ihren eigen Lebensunterhalt zu verdienen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker der Weltliteratur, 18. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Jane Eyre (Taschenbuch)
Jane Eyre wächst unter schweren Bedingungen im Waisenhaus und bei lieblosen Verwandten auf. Als junge Frau kommt sie als Erzieherin auf den abgelegenen Herrensitz Thornfield, wo sie die kleine Nichte des düsten Mr. Rochester unterrichten soll. Zwischen dem älteren, reichen Gutsbesitzer und der zurückhaltenden, aber klugen Jane entsteht schon schnell eine besondere Verbindung, die in einem überraschenden Heiratsantrag mündet. Für die überglückliche Jane scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen, aber ihr Leidensweg ist noch nicht vorbei, denn Mr. Rochester hütet ein dunkles Geheimnis ...
Dieser überaus spannende Roman besitzt alles, was ihn zu einem der besten Bücher aller Zeiten macht - schaurige Atmosphäre, flüssige, wundervolle Sprache und detaillierte Beschreibungen, lebensnah gezeichnete Charaktere mit Stärken und Schwächen, eine spannende Handlung mit überraschenden Wendungen. Die äußerlich schwache und innerlich so starke Jane Eyre ist eine der einprägsamsten Frauengestalten der Weltliteratur. Ich empfehle das Buch jedem, der gerne liest und stundenlang in einem Schmöker versinken kann.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der schönsten Liebesgeschichten überhaupt, 27. Mai 2001
Von Ein Kunde
Dies ist die romantsiche Liebesgeschichte der jungen Jane Eyre und Lord Rochester. Sie kommt, als Gouvernante, in sein Haus und gewinnt die Liebe des Hausherren. Kurz vor der Hochzeit muß sie jedoch erfahren, daß dieser bereits verheiratet ist. Enttäuscht läuft sie mittellos davon... Ein von der ersten Seite an spannender, autobiographisch erzählter Roman, der gerade durch die altertümliche, stilistische hervorrangende Erzählkunst den Leser in die Zeit der Jane Eyre versetzt und ihn auch erst am Ende des Buches wieder losläßt. Auch nach eineinhalb Jahrhunderten immer noch lesenswert
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine zeitlose Biographie, 19. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Jane Eyre (Audio CD)
Die Ich-Erzählerin namens Jane Eyre lebt nach dem Tod Ihrer Eltern bei Ihrer Tante Mrs. Reed und deren drei Kindern. Mrs. Reed lässt Jane deutlich fühlen, dass sie nur geduldet wird und die Kinder, allen voran John, macht sich dies zunutze indem er Jane misshandelt und schlägt, wo er nur kann, ohne eine Strafe befürchten zu müssen.
Die Demütigungen, denen Jane ausgesetzt ist, eskalieren derart, dass Sie sich eines Tages gegen die brutalen Schläge Johns zur Wehr setzt, worauf hin man Sie in das Internat „Lowood“ schickt. Auch dort herrschen Entbehrungen, strenge Regeln, fast verdorbenes Essen und schlechte medizinische Versorgung vor. Aber Jane erfährt hier zum ersten Mal in Ihrem Leben Freundschaft, Zuneigung und Verständnis. Dies führt schließlich dazu, dass Sie nach Schulabschluss für einige Zeit als Lehrerin in Lowood verbleibt.
Erste Liebe und noch mehr Leid
Als sie 18 Jahre alt ist, verlässt sie auf eigenen Wunsch Lowood und verdingt sich als Hauslehrerin in Thornfield Hall, das von Mr. Rochester, seiner unehelichen Tochter Adele und einer Haushälterin bewohnt wird.
Sie verliebt sich in den Hausherrn, gibt dieser Verbindung jedoch keine Chance da sie weder hübsch, noch reich oder standesgemäß für Edward Rochester wäre. Zu Ihrer Überraschung macht er Jane jedoch einen Heiratsantrag, den Sie voller Glück an nimmt. Doch am Vorabend Ihrer Hochzeit macht sie eine schreckliche Entdeckung: Edward ist bereits verheiratet und versteckt seine wahnsinnig gewordene Frau auf dem Dachboden. Er fleht Jane an, sie trotzdem zu heiraten. Dieses Ansinnen lehnt Sie jedoch voller Empörung zurück, da sie sich nicht der Bigamie schuldig machen will.
Sie flieht aus dem Haus und irrt verzweifelt durch die Heide bis Sie, halb verhungert, im Haus der Geschwister Rivers Zuflucht findet. Hier sucht Sie Abstand von Edward, den Sie immer noch liebt, wird von Ihrem Vetter St. John Rivers umworben und erfährt wie nebenbei, dass die Rivers entfernte Verwandte sind. Als Sie von einem fast gänzlich vergessenen Onkel zur Alleinerbin eingesetzt wird, teilt Sie das Vermögen zwischen sich und den Geschwistern auf und muss sich nicht mehr als Almosenempfängerin Ihrer Verwandten ansehen.
Eines Nachts glaubt Sie im Traum die Stimme von Edward zu hören, der Sie verzweifelt ruft. Unverzüglich reist Sie nach Thornfield Hall und findet das Haus durch einen Brand völlig zerstört vor. Edwards Frau ist bei dem von ihr gelegten Brand zu Tode gestürzt und er selber ist so schwer verletzt, dass er für immer auf Hilfe angewiesen ist.
Die beiden heiraten und leben gemeinsam mit Adele in zwar bescheidenen, doch von monetären Sorgen befreiten Verhältnissen glücklich zusammen.
Wir können auch anders!
Damals wie heute spiegelt Literatur auch den Konsens der Gesellschaft. Viktorianische Frauen sollten hübsch, dumm, folgsam, gläubig und ansonsten bestenfalls Staffage und Aushängeschild des Hausherrn sein. Jane Eyre ist genau das Gegenteil: intelligent, interessant, eigenwillig und stur. Sie hat ihre eigenen Vorstellungen vom Leben und setzt diese auch um; und das sogar gegen den Willen der Männer in Ihrem Leben. Dies geht soweit, dass am Ende der Biographie Sie zur Ernährerin Ihres Mannes wird, der ohne Sie und Ihr Geld hoffnungslos verloren wäre. Mit Ihrer Erzähltechnik steht sie damit eher Defoes „Molly Flanders“ als Dickens oder Thackeray näher. Ihre Intension sind weniger sozialkritische Schilderungen oder naturgetreue Milieudarstellungen sondern die Schilderungen des inneren Lebens der Protagonistin.
Erika Mann liest
Sophie Rois, vielleicht vielen bekannt aus der Mini-Serie „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ in der Rolle der Erika Mann, hat eine Stimme mit einer erstaunlichen Bandbreite. Intuitiv erfaßt Sie die hinter den Textstellen versteckt liegenden Emotionen und vermag dadurch dem Hörer ein ungewöhnliches Hörerlebnis zu verschaffen. Mal glaubt man, einem trotzigen Kind zu lauschen, ein anderes Mal ersteht vor dem inneren Auge der bigotte, selbstgefällige Schulleiter oder die hochnäsige, kalte Tante nebst feixenden, sadistischen Kindern. Besonders gelingt ihr durch behutsamen Tonwechsel, der sich über die gesamte Laufzeit erstreckt, das „Erwachen“ von Jane Eyre auch stimmlich zu vermitteln. Und hier ist das Hörbuch wieder einmal der Printversion weit voraus: um diese Entwicklung auf die Schnelle nochmals nachvollziehen zu können, genügt es einfach, ein paar Tracks der ersten und der letzten CD hintereinander anzuhören, um allein durch die nuancierte Vortragsweise von Fr. Rois einen Eindruck von der Wandlung Jane Eyres zu erhalten.
Ein Juwel
Es handelt sich um eine, so Verlagstext, sorgsam gekürzte Lesung, und ich kann dies, verglichen an Hand „Jane Eyre“-Ausgabe des Insel-Verlages, nur bestätigen. Dem Hörbuch selber liegt ein 8-seitiges, eng bedrucktes, ausführliches und informatives Booklet bei. Die CDs selber sind, genau wie bei Benetts „Hotel Grand Babylon“ mit 90 Minuten übervoll, was jedoch nicht zu Lasten der Klangqualität geht.
Fazit: Hervorragend rezitierte, sehr gut ausgestattete Hörbuchversion eines zeitlosen Klassikers.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Male and loved it!, 25. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jane Eyre (Penguin Classics) (Taschenbuch)
I just read in the second-to-last review that the reader (from suburban D.C.) never met a man or a boy who liked this book. Well here's one! I am 23 years old and have just finished it for my literature class, but it's not unprobable I would have read it otherwise anyway, sience it is a classic. Anyway, I first of all think it was very well written with a fluent language. The main reason why I enjoyed it so much, though, is because of the way the writer seems to understand and symphatise with her characters (which are all very real), even for the ones that have faults she condemns. You might think I, being a man (or a boy), could not identify with Jane, but in many ways I could. Maybe because Charlotte Brontë is so superb in making her literal world coming alive, that I almost feel I'm there myself, or maybe just because Jane Eyre is the kind of person you'd want to be.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Puddingkochen nichts für Frauen, 19. Dezember 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Jane Eyre (Gebundene Ausgabe)
"Es ist zwecklos zu fordern, der Mensch solle sich mit einem beschaulichen Leben zufriedengeben. Er braucht Betätigung und Abwechslung, und wenn er sie nicht findet, schafft er sie sich selbst. Millionen sind zu einer noch geruhsameren und eintönigeren Existenz verdammt als ich, und Millionen lehnen sich stumm gegen ihr Los auf. Niemand weiss, wieviel Aufruhr und Rebellion - abgesehen von politischer Empörung - in den Menschenmassen gären, die die Erde bevölkern. Frauen gelten im allgemeinen als sehr ruhig und sanftmütig, aber sie fühlen nicht anders als Männer; sie müssen ihre Begabungen ebenso erproben können wie ihre Brüder, und genau wie diese brauchen sie einen Bereich, in dem sie ihre Fähigkeiten entfalten können. Sie leiden unter allzu starker Einschränkung und er-zwungener Tatenlosigkeit nicht weniger als Männer; und es ist engstirnig, wenn ihre privilegierteren Mit-menschen sagen, sie sollten sich aufs Puddingkochen und Strümpfestricken, aufs Klavierspielen und Taschenbesticken beschränken. Es ist gedankenlos, sie zu verurteilen oder sich über sie lustig zu machen, wenn sie bestrebt sind, mehr zu tun oder zu lernen als das, was Tradition und Sitte ihrem Geschlecht zubilligen."

Aus Jane Eyre" von Charlote Bronte, Verlag Philipp Reclam 1990, übersetzt von Ingrid Rein, S. 173 f.

Kleine Anmerkung zum Roman.

Als der Roman 1847 erschien war er über Nacht ein grosser Erfolg, obwohl Charlotte Bronte darin die Religion und das Patriarchat, zwei Säulen der Gesellschaft, fadengerade und unzweideutig kritisiert hatte, obwohl sie es deshalb ratsam fand, den Roman unter einem Pseudonym zu veröffentlichen und obwohl ein grosser Teil der Kritik den Roman als höchst schädlich und antichristlich einstufte. Nicht zuletzt die oben zitierte Stelle hatte zu diesen Abqualifizierungen geführt. Nun, die Kritiker von damals kennt kein Schwein mehr, der Roman von Charlotte Bronte dagegen ist well und alive, weiterhin in vielen Ausgaben erhältlich und, last but not least, eine weiterhin lesenswerte und packende Geschichte.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roman zum Leben erweckt, 3. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jane Eyre (Audio CD)
Ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen. Eher zufällig bin ich auf dieses Hörbuch aufmerksam geworden und ich kann es nur jedem empfehlen! Man ist von dieser Geschichte so gepackt, dass man schwer den CD-Player ausschalten kann.
Die Umsetzung durch Sophie Rois ist sehr gut gelungen. Sie verleiht den Charakteren soviel Leben und Intensität, dass man glaubt sie vor sich zu sehen. Auch das Seelenleben und die innere Wandlung der Personen sind glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt worden. Ich persönlich möchte Mr. Rochester nur noch mit dieser Frauenstimme sprechen hören! ;-)
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Jane Eyre: Roman
Jane Eyre: Roman von Charlotte Bronte (Taschenbuch - 1998)
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