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Kundenrezensionen

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am 16. November 1999
Die Behauptung, der Roman habe etwas mit der Technogeneration zu schaffen und sei an die 68er Eltern addressiert, ist eher unverständlich und allenfalls als Marketing-Finte zu verwenden. Menschen wie "Jo", die Protagonistin, gehören, ihrer Art nach keiner Generation an und eignen sich schon gar nicht als Stereotypen für so etwas diffuses wie die Technogeneration. So vollzieht sich auch das Sujet ganz unter der Oberfläche der, zwar chronologisch, aber lax arrangierten und autobiographisch anmutenden Collagerie von Erlebnissequenzen - ganz in der Zeit- und Epochelosigkeit des Unbewusten. Nichts wird deutlich beim Namen genannt, oder angeprangert, doch überall tun sich deutlich Abgründe auf. Aufmerksam, unbestechlich und ausgegeben wertfrei wird die Erzählung, von einer unheilvollen Stimmung durchtränkt, mit einer zurückhaltenden und dennoch tabulos krassen Subjektivität, welche stellenweise ans psychotische grenzt, von der Ich-Erzählerin in Richtung Leser transportiert. Der deutlichste Konflikt, zwischen der Protagonistin und ihrer Mutter, scheitert nur vordergründig an der passiven Sehnsucht der einen und der selbstverleugneten Interesselosigkeit der anderen, bevor er überhaupt Gestalt annehmen konnte. Wie alles andere in dieser Erzälung auch, war er von Anfang an dazu verurteilt an der Direktive der Hoffnungslosigkeit zu ersticken. Dann hinterlässt uns Jo, von einer auf den letzten Seiten der Erzälung aufkeimenden Entschlusskraft beseelt, nach einer kurzen Episode verhaltener Grausamkeit, an einem offenen Ende. Und wer weiß es schon, ist`s vielleicht ein neuer Anfang, oder doch die Präambel zum endgültigen Untergang ? Letzteres wird keiner ihr wünschen wollen, ihr, der nach Wirklichkeit ringenden, gänzlich ehrlichen Grenzgängerin aus dem Zwischenreich. Verdientermaßen ist die Erzählung mit dem aspekte-Literaturpreis geehrt worden und in ihrem Wesen - das sei hier völlig wertfrei gesagt - ganz Debut.
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am 3. Mai 2004
Liest man das Buch laut, sollte man zusehen, dass man einen freudlosen pathetischen Ton anschlägt; tut als sei man hoch intelligent; man sollte auch verstehen, dass die "Weiden sehr traurige Bäume sein müssen und sich die Äste wohl deshalb zu Boden neigen, weil die Last aller Tränen dieser Welt auf ihnen liegt". - Bibber!!!!!!!!!! Das ist ja nicht auszuhalten, wie "klumpig die Worte" da aus der Autorin "Mund purzeln"... neeeeee! Jenny mag tatsächlich Talent haben und ein paar Alt-68er mögen sich Vorwürfe machen (und deshalb das Buch mit Preisen überhäufen!??), aber das Blütenstaubzimmer trieft von der ersten bis zur letzten Seite nur so von aufgesetzter Melancholie, da ist nichts echt, nichts wirklich gefühlt, so kommt's mir jedenfalls rüber. Es heißt vielleicht auch daher, das sei jetzt die "Stimme der Technogeneration"... bleibt nur zu hoffen, dass die Stimme sich noch mal ersthaft mit Tonleitern auseinandersetzt, die sie ggf. auch mal zu singen versucht, statt sie nur zu kennen.
Sehr, sehr, sehr enttäuschend!!!
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am 29. März 2000
Hymnisch war die Kritik von allen Seiten, eine 'rundum gelungene Erzählung' meinte DIE ZEIT. Ich dachte, daß sich so viele renommierte Kritiker nicht irren können und kaufte (zum Glück nur das Taschen)buch. Der Inhalt kam mir genauso belanglos und nichtssagend vor wie der Titel; ich konnte mit der ganzen Geschichte nicht viel anfangen und fragte mich nach den 120 Seiten, was das Buch überhaupt mitteilen will. Nur eines weiß ich jetzt ganz sicher: Es wird sich kein weiteres Buch mehr von Zoe Jenny als Lektüre auf meinem Nachttisch finden! cj/at2000
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am 23. August 2003
Neugierig geworden durch den ganzen Medienhype um Zoe Jenny las ich dieses erste Werk - und fand es öde, larmoyant, nichtssagend und relativ überflüssig. Geradezu nervtötend wie jemand, der einem mit aufgesetzter Depression auf die Nerven geht. Ich muss gestehen, ganz werde ich den Eindruck nicht los, hier wurde ein Erstling vielleicht nicht vor allem, aber sicher ein wenig deswegen so hochgejubelt, weil die Autorin jung, gutaussehend und somit medientauglich, vermarktbar und damit als hervorragendes Kanonenfutter für den hungrigen Literaturbetrieb erschien. Eine Zeitlang wurde sie dann auch in der Szene herumgereicht wie ein Superstar. Sicher, sie schreibt illusionslos, hart, eindringlich, schnörkellos. Aber für meinen bescheidenen Geschmack ohne bleibenden Eindruck, leer, enttäuschend und keineswegs "einer der ersten radikalen Romane der Technogeneration". Wer auch immer das geschrieben hat, er hat nicht wirklich Ahnung von der Techno-Generation, und Zoe Jenny hat er mit dieser Prägung auch keinen Gefallen getan. Mir hatte das Buch nichts zu sagen. Daran konnten weder all die Stipendien und Literaturpreise etwas ändern, noch der ganze Medienrummel. Und irre ich mich - es sind vier Jahre vergangen - ist es nicht verdächtig still geworden um das Talent? Um nicht falsch verstanden oder absichtlicher Bosheit verdächtig zu werden: Natürlich ist es schwer, sich der vielköpfigen Hydra des Literaturbetriebs unbeschadet zu entziehen und dann ein zweites, besseres Werk nachzulegen. Aber ich fand ja dieses erste schon banane...
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am 20. September 2004
Selten hat mich ein Buch so genervt. Die Autorin verwendet dermaßen viele Vergleiche und Metaphern, dass der durchschnittliche Leser ihrer spätestens nach der Hälfte des Romans überdrüssig wird. Durch Jos negative, pessimistische Sicht der Welt verspürt der Leser keinerlei Identifikation oder auch nur Mitgefühl. Auch der Inhalt des Romans lässt alle Wünsche offen. Durch die chaotische Schreibweise und unvorhersehbaren Zeitsprünge kommt keine Spannung auf und der Leser wird allein gelassen. Da der wenig spektakuläre Höhepunkt bereits am Anfang stattfindet, ist der Rest des Romans praktisch überflüssig. Anfangs noch voller Erwartung, muss der Leser schließlich begreifen, dass seine Hoffnung vergeblich war.
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am 1. Juni 2000
In die Lobeshymnen der renommierten Literaturkritiker kann auch ich nicht einstimmen. Obwohl ich an der sprachlichen Qualität des Textes eigentlich nichts auszusetzen habe, geht mir die Weinerlichkeit des Buches auf den Keks. Lauter kaputte Typen, wohin man blickt! Depressionen, Beziehungsunfähigkeit, Angstneurosen - was für ein Glück, dass die Gesellschaft doch nicht ganz so verkorkst ist, wie die Autorin sie sieht! Und wieso der Text eine Abrechnung mit der 68er Generation sein soll, ist mir auch nicht klar. Die Erzählung ist allerhöchstes eine Auseinandersetzung mit einer total gestörten Mutter.
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am 3. September 2013
Klappentext:

Eine junge Frau begibt sich auf die Reise. Sie verläßt den Vater, um die Mutter zu finden. Doch ihr Weg führt zum unausweichlichen Abschied von den Eltern.

Rezension:

Jo hat gerade ihr Abitur hinter sich, als sie beschließt vor dem Studiumbeginn ihre Mutter Lucy zu besuchen. Diese hat sie seit über 10 Jahren weder gesehen noch gesprochen. Lucy zog als Jo noch zur Schule ging mit ihrem neuen Ehemann Alois weg von Jo und ihrem Vater. Während Jo's Besuch, verstirbt Alois plötzlich und Lucy verschanzt sich in seinem ehemaligen Arbeitszimmer. Jo versucht ihrer Mutter in dieser schweren Zeit beizustehen so dass sich ihr Besuch auf ganze zwei Jahre erstreckt in denen Lucy ihre Tochter jedoch immer weiter von sich wegstößt.

Fazit:

Ich habe dieses Buch bereits vor über 10 Jahren in der Oberstufe lesen sollen, damals habe ich es zum erstenmal abgebrochen. Vor ein paar Jahren wagte ich mich dann nochmal an die knappen 120 Seiten ran, aber auch da wieder erfolglos. Jetzt im Rahmen der 20/13 Challenge habe ich es erneut zur Hand genommen und diesmal auch beendet. Aber ich brauchte auch fast eine Woche dafür was wohl schon dafür spricht wie fesselnd und spannend diese 120 Seiten sind. Jo's Geschichte ist kurz gesagt einfach traurig und es deprimiert mich sie zu lesen. So sehr das ich mich zu jeder Seite fast zwingen muss. Für andere ist das vielleicht ein interessantes und tiefgründiges kleines Buch für zwischendurch, für mich ist es leider das reinste Trauerspiel zu lesen wie Jo sich bemüht nur um immer wieder feststellen zu müssen das sie den anderen egal ist. Zusammengefasst, zweimal abgebrochen, einmal durchgequält: 1 Stern von mir.
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am 15. Januar 2000
Das Buch ist in ein einer überaus einfachen und keinesfalls poetischen Sprache verfaßt, die eher an einen Bravo-Kurzroman erinnert als an schweizerische Hochkultur. Die Handlung ist platt und nichtssagend, die Charaktere auf Äußerlichkeiten beschränkt. Von allen Bestsellern, die ich in letzter Zeit gelesen habe, ist dieser wohl der Enttäuschendste...
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am 21. September 2002
Hätte ich dieses Buch mit 15 in Händen gehabt, so wäre es wohl die Offenbarung gewesen. Als Erwachsene jedoch stellt man fest, daß es sich um ein ganz nettes Debüt einer jungen Autorin handelt, die Konflikte beschreibt, die man so oder ähnlich schon oft genug anderswo gelesen hat. Man fragt sich, warum dieses Buch, eigentlich ein Jugendroman, ein Roman von einer jungen Frau für junge Leser als Lebenshilfe, in den Medien als Literatur für Erwachsene hochgejubelt und mit Preisen überschüttet wird. Auf diese Art werden junge Talenten um jede Möglichkeit zu einer Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit und ihres Stils gebracht.
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am 20. Januar 1999
Zweifellos hat Jo, ein Alter Ego der Autorin?, viele Probleme und "Schicksalsschläge" zu überstehen: ihre Eltern trennen sich, die Kindheit verlebt sie bei ihrem Vater, dem scheinbar seine (unverkäuflichen) Bücher mehr bedeuten, als seine Tochter; auf einer Party lernt sie einen jungen Mann kennen, mit dem sie schläft und ein Kind produziert, das abgetrieben wird - es bleibt die Frage offen, ob das ein jungfräuliches Erlebnis war, oder nicht; ihr Stiefvater kommt durch einen schrecklichen Autounfall ums Leben, ihre Mutter sperrt sich daraufhin im Blütenstaubzimmer (daher der Titel) ein, kann nur durch psychologische Hilfe wieder auf die Beine gebracht werden (und durch einen neuen Mann). Stellt sich für mich die Frage, wieviele Schicksalsschläge kann man ertragen, auf knapp 140 Seiten? Sprachlich allerdings geschliffen (wirklich treffende Bilder) und der Aufbau der Handlung - wunderbar!
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