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Kundenrezensionen

225
4,5 von 5 Sternen
Die Asche meiner Mutter: Irische Erinnerungen
Format: TaschenbuchÄndern
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. März 2003
Selten habe ich eine solch fesselnde Erzählung gelesen, die so humorvoll und ironisch geschrieben ist trotz der oft schrecklichen Geschehnisse und des unglaublichen Elends, über das Frank McCourt berichtet. Die Schilderungen aus den Armenvierteln mit dem quälenden Hunger gehen jedem Leser, der sich solche Lebensbedingungen kaum vorstellen kann, sehr unter die Haut.
Doch alles in allem kann man "Die Asche meiner Mutter" als optimistisches Buch bezeichnen. Es hat mich enorm beeindruckt, wie Frank dem Leben immer wieder die positive Seite abgewinnt.
Das Schicksal von Frank zeigt, daß man mit viel Lebensmut und viel Lebenswillen dem Elend aus eigener Kraft entkommen kann. Es wird nichts moralisierend erzählt und es wird niemand direkt angeklagt.
Als ich mit dem Buch begann, quälte ich mich zunächst durch ersten 20 Seiten, weil ich mit dem ungewöhnlichen Schreibstil einfach nicht zurechtkam. McCourt schreibt fast durchgehend in der Gegenwartsform, in kurzen Sätzen, immer aus der Perspektive seines jeweiligen Alters, mit ständigem Wechsel von Erzählform und direkter Rede. Trotzdem gibt es in diesem Buch kein einziges Anführungszeichen. Sobald man sich erst mal daran gewöhnt hat, fragt man sich, warum die Anführungszeichen nicht längst abgeschafft wurden. Man braucht sie nicht. Doch davon sollte man sich auf keinen Fall abschrecken lassen. Gewöhnungsbedürftig ist der Schreibstil schon, aber absolut genial. Schon nach kurzer Zeit wird man davon begeistert sein.
Das Buch lebt von McCourts Sprachwitz und von der Aneinanderreihung von Elend und erschütternden Begebenheiten auf der einen Seite sowie der Lebenslust und der Freude an kleinen Dingen auf der anderen.
Die Beschreibung der Charaktere, die oft schon als skurril zu bezeichnen sind, gelingt McCourt ausgezeichnet. Wäre es keine Tatsache, so könnte man seinen Vater als das Klischee des irischen Säufers bezeichnen.
Deutlich zutage tritt die Kritik an der katholischen Kirche. Trotz seines Glaubens, der Frank oft durch schwere Zeiten geholfen hat, wurde er doch allzu oft von der Kirche im Stich gelassen.
Beeindruckend auch, daß Frank die ganze Geschichte aus der Sicht als Kind bzw. Jugendlicher aufgeschrieben hat, ohne im nachhinein Wertungen aus dem Aspekt des Erwachsenen hineinzubringen. Kaum zu gleuben, daß Frank McCourt kein erfahrener Schriftsteller ist.
Ein Buch, für alle diejenigen, die mit nichts zufrieden sind. Ein Buch zum Verschlingen. Ein Buch, das Gefühle freisetzt. Für mich einer der besten Romane, die ich je gelesen habe.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
In den Gassen spielen verwahrloste, zerlumpte, abgemagerte Kinder zwischen Pfützen, Abfall und Kloake. In den Hauseingängen stehen die Mütter und unterhalten sich darüber, welche karikative oder kirchliche Einrichtung heute wohl am besten aufgesucht werden soll. Die meisten Frauen sind das, was man heute als „Alleinerziehende“ bezeichnet. Die Männer sind abgehauen oder kommen nur nach Hause, um ihren Rausch auszuschlafen oder Mutter und Kinder zu prügeln und um die letzten Ersparnisse zu betrügen.
Arbeit gibt es kaum und wenn, ist sie hart und unterbezahlt. Die Kinder, vor allen Dingen die Jungen, müssen schon früh mit anpacken und für ein paar Pence Tagelöhnerdienste leisten. Die Kirche übt großen Einfluss auf die ungebildeten Armen aus und wer sich ihrem Willen widersetzt, bekommt ihre ganze Macht und Grausamkeit zu spüren.
Dies ist keine Beschreibung des Londons von Charles Dickens aus dem Jahre 1850, sondern traurige Realität einer Kindheit in den Armenvierteln in Irland nach dem ersten Weltkrieg. Lesen und Schreiben gehört nicht zu den Dingen, die ein Junge können muss. Schulbesuche sind allenfalls geduldet und werden unterbunden, sobald der Nachwuchs kräftig genug ist, mitzuarbeiten und ein Glas Bier zu halten.
Frank McCourt erzählt in seinem preisgekrönten Roman „Die Asche meiner Mutter“ über seine Kindheit in den irischen Slums in der Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Weltkrieg. Dabei geht er keineswegs schonungsvoll mit den auftretenden Personen um und verschweigt auch keine seiner eigenen kleineren und größeren Sünden. Besonderes Augenmerk legt er jedoch in seinem Roman auf die Schilderung der Schwierigkeiten, die seiner Mutter das Leben vergällen. Trotz aller Widrigkeiten schafft sie es immer wieder irgendwie, die Familie zusammen zu halten und durchzubringen. Seine Kraft, gegen das Schicksal anzukämpfen, bezieht er aus seinem christlichen Glauben und seinem fast übermenschlichen Überlebenswillen. Nicht ohne Ironie erzählt er von den Versuchungen, denen er fast erlegen wäre und nur durch die Kraft des Glaubens schadlos überstanden hat. Der Erzählstil ist naturgemäß schlicht, da das Buch aus der Sicht eines Jungen, später Jugendlichen, erzählt wird. Dabei bleibt der Roman jedoch packend auf Grund der Detail- und Erzählfreude des Autors. Die Ambivalenz, mit der er Menschen gegenübertritt, vermittelt er auch den Hörern. Aber da der Autor selber eine Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen durchmacht, sieht er später manche Personen und Ereignisse anders, als bisher geschildert. Dann scheut er sich nicht, dies auch dem Hörer mitzuteilen. Durch diese sich ständig ändernden Blickwinkel zieht er den Hörer tief in das Geschehen mit ein und überlässt letztendlich dem Hörer die Entscheidung, mit welchen Personen und Handlungsweisen er sympathisiert oder welche er ablehnt.
Die perfekte Wahl für ein preisgekröntes Werk
Im Verlag Steinbach Sprechende Bücher ist jetzt die ungekürzte Lesung dieses Romans einer irischen Kindheit erschienen. Wäre allein dies schon Grund genug für jeden Hörer anspruchsvollerer Literatur, in Jubel auszubrechen, übertrifft Christian Brückner als Sprecher alle Erwartungen, die man im Vorfeld an die Beste aller möglichen Interpretationen stellen konnte. Egal ob Beobachter, Ich-Erzähler, zeternde Kinder, besoffene Väter, bigotte Kleriker oder neidische Nachbarinnen, stets trifft er den perfekten Ton. Nicht umsonst zählt er seit Langem zur absoluten Spitze der Sprecherriege in Deutschland und es gibt wenige Kollegen, die eine solche Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung haben wie Christian Brückner. Auch diesmal schafft er es auf bewunderungswürdige Weise, die Atmosphäre des Romans einzufangen ohne die Ironie zu überzeichnen oder das Elend und die Verzweiflung zu verharmlosen. Den Charakteren verleiht er die notwendige Lebendigkeit und bleibt trotz des ernsten Hintergrundes dem optimistischen und lebensbejahenden Stil des Buches verbunden.
Fazit: Ein Meisterwerk meisterlich vorgetragen von Christian Brückner. Die vollständige Lesung gehört in jede Sammlung des Liebhabers anspruchsvoller Literatur.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2008
Dieses Werk zeichnet in der Tat ein erschütterndes und zugleich faszinierendes Bild von der Jugend des Autors in Amerika und vor allem in Irland der dreißiger und vierziger Jahre. Erstaunlich ist, wie genial der Autor Emotionen und Zustände mit einfachen Mitteln derart prägnant und berührend rüberbringt. Sein Stil ist witzig und unkonventionell - so kommt er ohne klassische direkte und oft auch indirekte Dialoge aus, obwohl die Figuren viel miteinander sprechen. Man kann dieses Buch kaum weglegen, ohne es zu Ende gelesen zu haben, obwohl kein großer Handlungsbogen und keine spannende Entwicklung zugrunde liegen. Äußerst empfehlenswert!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Februar 2007
Seit ich "Die Asche meiner Mutter" zum 1. Mal gelesen habe, sind schon einige Jahre vergangen, aber es ist ein Buch, dass auch nach mehrmaligem Lesen nichts verliert.

Der Überlebenskampf der Familie, erst in New York und später dann in den Slums von Limerick, bleibt fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Man fühlt mit den beteiligten Personen, mit der Mutter, deren Hoffnung auf ein besseres Leben immer wieder enttäuscht wird, wenn ihr Mann mitten in der Nacht betrunken nach Haus kommt und die Kinder aus dem Bett holt und sie schwören lässt, für Irland zu sterben. 3 Kinder, die wirklich sterben - nicht für Irland, aber als Folge der dauernden Mangelernährung, die grösstenteils davon kommt, dass der Vater den Arbeitslohn oder das Stempelgeld vertrinkt, statt Essen dafür zu kaufen.

Der Vater wird aber trotz allem nicht als bösartig beschrieben, eher als ein Patriot, der ein bisschen naiv ist und nie darüber hinwegkommt, dass er, obwohl er seinen Beitrag für Irland geleiset hat, keine Veteranen-Unterstützung bekommt.

Und schliesslich Frank, dem schon früh klar ist, dass er seine Mutter und Geschwister unterstützen will und alles Menschenmögliche unternimmt, um zurück zu gehen ins gelobte Land, nach Amerika, was ihm schliesslich auch gelingt.

Man ist mitten drin in Irland, wenn man dieses Buch liest.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2003
Dankbarkeit, dafür dass mir mein Schicksal eine irisch-katholische Kindheit erspart hat.
Das Buch ist interessant von Anfang bis zum Schluss. Frank McCourts Kindheit ist schlimm und traurig aber gleichzeitig faszinierend, aufregend und auch witzig.
Der Leser taucht ein in eine Welt die (für mich) weit weg und völlig fremd ist. Frank McCourt gelingt es den Leser mitzunehmen, in vollkommen teilhaben zu lassen an seiner Entwicklung, ja der Leser fühlt sich als Teil der Familie McCourt.
Wir wandern mit zurück nach Irland, kommen an in Limerick, erleben wie das Schicksal der Familie vom Vater versoffen und ruiniert wird. Wir sind dabei wie Schicksalschläge die Familie immer wieder heimsuchen. Besonders eindringlich erleben wir, wie der Tod der Begleiter des jungen Frank ist und wie nüchtern er von Frank McCourt erlebt wird. Aber schlussendlich erleben wir auch, wie Frank McCourt sein Ziel erreicht und begleiten ihn bis zurück zu den Anfängen - bis nach Amerika wo wir ihn leider verlassen müssen.
Das Buch vermittelt nicht nur die Kindheit eines Jungen in Irland in der ersten Hälfte des vergangen Jahrhunderts, der Leser erfährt viele Zusammenhänge und Hintergründe die das Land aus meiner Sicht bis heute prägen. Besonders beindruckt hat mich die Schilderung der Familien die nicht miteinander sprechen, weil die Vorfahren vor hunderten von Jahren, in der grossen Hungersnot, eine Tasse protestantische Suppe angenommen und gegessen haben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 1999
Eigentlich bin ich nicht der Fan von gefühlgesülzten Romanen, doch als mir meine Mutter, die das Buch als erstes in unserer Familie laß (mittlerweile haben es alle gelesen) , immer wieder eine kleine Szene daraus erzählte, musste ich auch mal hineinschnuppern. Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand geben und ich war sogar ein wenig traurig, als es zu Ende war. Ich werde es eines Tages wieder lesen. "Die Asche meiner Mutter" ist ein Tribut an einen starken und selbstlosen Menschen mit der Entschlossenheit die Familie zusammenzuhalten. Trotz Armut schafft sie es gelegentlich ein wenig Sonne in die Dunkelheit des McCourt Haushalts und die Trübsal, die über den Strassen von Limerick hängt, zu lassen. Es scheint als hätte sich das Leben gegen die McCourts verschworen, aber Angela hält dagegen. Der Gedanke, dass Humor und Zärtlichkeit angesichts solcher Gegensätze doch leben und blühen können scheint unglaublich. Beim Lesen dieses Buches wirst Du die Wärme fühlen, die von der Asche aus Angela's Ofen abstrahlt. Am besten gefielen mir die erfolgreichen kleinen Seitenhiebe auf den Katholizismus. Lies das Buch! Auch die original Audio-Version ist nicht zu verachten: man muss McCourt mit seiner Irischen Zunge hören, wenn er seine Kindheitserinnerungen erzählt. Seine wundervolle Stimme bringt so richtig Leben in seine Familie. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. September 2001
So eben habe ich o.g. Buch ausgelesen und bin begeistert über die Art und Weise des Autors, seine Kindheit und Jugend zu schildern. Aber ich bin auch erschüttert, wenn ich darüber nachdenke, in welch katastrophalen Verhältnissen er aufgewachsen ist und gelebt hat. Dieses Buch beschönigt nichts, ist aber auch weit davon entfernt alles schwarz sehen zu lassen. Kann man eben noch über eine Episode schmunzeln, so ist es durchaus möglich, dass einem schon beim lesen der nächsten Zeile die Tränen in den Augen stehen. Eine Fähigkeit, die nur sehr sehr wenigen Autoren gegeben ist. "Die Asche meiner Mutter" sollte uns auch zum Nachdenken anregen; Wie oft sind wir am Jammern, dass uns dies und das fehlt, dass wir uns jenes und welches nicht leisten können. Dieses Buch zeigt einmal mehr, dass es mir wirklich gut geht und ich überhaupt keinen Grund habe mich zu beklagen. Ich habe ein Dach über dem Kopf, ich brauche nicht zu frieren, ich habe mehr zum Anziehen als ich je brauchen werde und ich habe noch nie hungern müssen. Der unerschütterliche Optimismus und der Ehrgeiz, mit dem der Autor sein Ziel verfolgt und seinen Traum verwirklicht sollte beispielhaft für uns alle sein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Juli 2001
Wer das Buch gelesen hat und es mindestens "gut" oder "interessant" etc. fand, den wird die Audiobook-Fassung völlig begeistern. Christian Brückner ist, wie vielleicht sonst nur noch Gert Westphal, ein "Vorlese-Titan", ein genialer "Atmosphäre-Vermittler", der einem das Werk von Frank McCourt so dermassen lebendig vorführt, daß man glaubt, man hätte es noch gar nicht gelesen, so brillant hebt Brückner auch aller-subtilste Details der Erzählung ins Blickfeld. Und das Ganze gelingt ihm auch noch mit einer unglaublich angenehmen, völlig "unbemühten" Stimme - ein sensationeller Könner! Natürlich ist das Buch teilweise deprimierend, aber im Vergleich zur Buchlektüre fällt das durch Brückners eleganten Vortrag nicht so sehr ins Gewicht, genauer gesagt, der McCourt allzeit innewohnende Humor kommt in der Audiobook-Fassung erst richtig zum Vorschein, und die traurigen Stellen andererseits sind erst hier so RICHTIG traurig. Schön!!! Wer sich vor einer emotional wertvollen Erfahrung nicht scheut (keine Angst - das Buch ist alles andere als ein heulsusiger Psychotrip...), wer mal wieder wissen will, was Bescheidenheit wirklich bedeutet, einen äußerst charmanten Humor erleben möchte und Kraftausdrücke nicht scheut, der ist hiermit mehr als gut bedient!
PS: Wer noch andere Audiobooks, von Chr. Brückner gelesen, kennt, möge mir bitte mailen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich bin begeistert über die Art und Weise des Autors, wie er gekonnt seine Kindheit bis zur Jungend schildert und bebildert, ohne dabei einen Zeichenstift zu benutzen. Sein einziges Werkzeug, die Erinnerungen an eine erschütternde Kindheit in den 30ern. Hier wird einem die wechselhafte Geschichte von Leid, Armut, Entbehrungen, aber auch Freude, Lachen, Hoffnung und einem ungeheuren Lebenswillen nähergebracht. Die ersten Lebensjahre (in Armut ) verbringt Frank McCourt in New York, um mit vier Jahren nach Irland in noch größere Armut umzuziehen. Er will mit seiner Autobiographie nichts beschönigen, hat aber auch nicht das Ziel alles schwarz in schwarz sehen zu lassen. Kann man eben noch über einen Abschnitt lächeln, so ist es durchaus möglich, dass einem schon beim lesen der nächsten Zeile die Tränen in den Augen stehen. Schwindsucht, Kindstod, Alkohol. Religiöse Heuchler und politische Phantasten. Bittere Armut, Mangel an Nahrung und Kleidung. Menschliches Miteinander und nachbarschaftliches Zusammenhalten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Dezember 1999
Dieser Roman von Frank McCourt ist eine der spannensten und interessantesten Darstellungen des Lebens in Irland. Denken wir in Deutschland an Irland, so sehen wir vor uns nur ein kleines schwermütiges Land zwischen Alkoholismus und Suizid. Und irgendwie scheinen auf den ersten Blick die Kindheitserinnerungen des Autors diese europäischen Vorurteile zu bestätigen. Schaut man aber hinter die Fassade unserer überlieferten Vorurteile dann erscheint das Leben in Irland doch wieder einmal in einem anderen Licht. Dieses Buch ist eine unglaublich lustige Beschreibung der an sich sehr traurigen Kindheit des Autors, mit all seinen Abenteuer und Erlebnissen und wie er dieses Verarbeitet. Dieses ist die beste darstellung des Lebens in Irland, die ich bisher gelesen habe. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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