Kundenrezensionen


4 Rezensionen
5 Sterne:
 (4)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Klasse, 19. Januar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wolfsjunge. (Broschiert)
Unglaublich gut geschriebenes Buch. Es ist für mich vollständig unverständlich wieso dieses Buch nie den Erfolg hatte, den es verdient.
Das Buch handelt von Fünflingen die früh zu Waisen werden. Der Vater steckt sich mit Tollwut an und wird daraufhin von betrunkenen Soldaten gelyncht. Die Mutter liegt im Schock darnieder und stirbt kurz darauf an einer Blutvergiftung die ihr durch einen Quacksalber zugefügt wird. Keiner der Verwandten kann alle fünf Racker auf einmal aufnehmen und daher werden sie getrennt.
Dies hört sich alles traurig und tragisch an, Michele Folco versteht es aber durch einen lakonischen Schreibstil und seinen trockenen Humor, zu vermitteln wie natürlich der Tod und Leid damals war.
Die Geschichte konzentriert sich dann auf den jüngsten der Fünflinge, Charlemagne der letzendlich mit drei Wölfen zusammenlebt und mit ihnen jagt und vor menschlichen Jägern schützt. Lediglich das Ende erscheint mir etwas lieblos und plötzlich. Letzendlich passt es aber trotzdem zu der ganzen Geschichte.
Ein faszinierender Roman wie es ihn nicht oft gibt und absolut lesenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt empfehlenswert!, 23. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Wolfsjunge. (Broschiert)
Was für ein bemerkenswerter historischer Roman.
Er schildert das Leben eines Aussenseiters in Frankreich im späten 18. Jahrhunderts.
Charlemagne ist der jüngste von Fünflingen , die einem einfachen Holzschuhmacher in einem von dichten Wäldern umgebenen Nest in der französischen Provinz geboren werden.
Die Geschwister ( 4 Jungen und 1 Mädchen ) haben eine sehr enge Bindung zueinander, werden jedoch nach dem frühen Tod der Eltern auseinandergerissen.
Charlemagne muss fortan auf dem Gut des Schlossherrn dienen, wo er eine eine aussergewöhnliche Bindung zu Tieren entwickelt, vor allem zu den Jagdhunden des Schlosses, und ihre Sprache(n) verstehen und "sprechen" lernt.
Schliesslich, nach unzähligen Demütigungen und Prügeln, hat er es satt und flieht in die umgebenden Wälder.
Dort freundet er sich rasch mit einem Rudel Wölfen an , wird sogar Mitglied des Rudels . Doch die Idylle soll nicht lange währen ...
Der Leser empfindet zugleich Sympathie und faszinierte, bewundernde Abscheu für Charlemagne, da er - da nie richtig sozialisiert und selbst oft gequält - oft sehr grausam handelt und für den Tod von mehreren Menschen verantwortlich ist .
Der Roman schildert neben Charlemagnes Geschichte lakonisch und schwarzhumorig das teilweise sehr bizarre , grausame , aber auch anrührende Schicksal vieler Menschen (und Tiere ) kurz vor der französischen Revolution.
( Die Tiere erscheinen teilweise "menschlicher " und sympathischer als die Menschen.)

Nun zum wichtigsten Punkt, warum mich der Roman so beeeindruckt hat ( und der von den meisten Lesern wahrscheinlich nicht bemerkt wird): Charlemagne ist der Urgrossvater von Adolf Hitler.
Erkennbar wird das aus der Geneologie am Ende des Romans; Charlemagnes Sohn hat ein uneheliches Kind namens Alois Schicklgruber, welcher der Vater von Hitler war.
Charlemagne hat seine mangelnde Empathie mit anderen Menschen, seine Grausamkeit, sein Einzelgängertum und seine Vorliebe für Wölfe und Hunde also vererbt ...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser gehts fast nicht, 14. Dezember 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wolfsjunge. (Broschiert)
Einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe. Und völlig zu Unrecht so unbekannt, dass man von Folco meistens nur "Die rechte Hand Gottes" findet. Die Geschichte (relativ kurz, kein Urlaubsschmöker) ist spannend, originell und sehr lebensnah erzählt, so dass man wirklich ein Gefühl für das Leben in der damaligen Zeit bekommt. Was auch an der wunderbaren Sprache liegt, die eben nicht unserer Zeit entspricht, sondern das Lebensgefühl des Mittelalters auch über die Worte transportiert. Übrigens hat die Geschichte nichts mit dem Film "Der Wolfsjunge" zu tun.
Ähnlich gut, aber eigentlich dann doch wieder ganz anders ist auch "Der rote Ritter" von A. Muschg.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Glanzpunkt unter den historischen Romanen, 30. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Wolfsjunge. (Broschiert)
Schon auf der ersten Seite lässt der Leser den Alltag zurück. Mitten hinein geht es ins pralle und bunte Leben des Mittelalters. Die Geschichte wirkt so authentisch und lebensnah, dass man sich mitten drin fühlt. Und die Handlung hat alles was dazu gehört: Schrecken, Spannung, Abwechslung, Leben und Liebe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Wolfsjunge.
Wolfsjunge. von Michel Folco (Broschiert - April 2002)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,88
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen