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79 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ausgezeichnetes Buch!
Kein historischer Roman im klassischen Sinne (schon allein aufgrund der Länge von "nur" ca. 265 Seiten Text), aber dennoch, oder gerade deshalb, äußerst lesenswert! John Maddox Roberts versteht es, das politische und das Alltagsleben des Antiken Roms auf flüssige, nicht lehrhafte oder aufgesetzte Art und Weise in seine Romane einzustricken...
Veröffentlicht am 11. August 2002 von D. Haardt

versus
43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Geschichtsstunde, aber die Spannung fehlt mir etwas!
Vorab möchte ich schon mal feststellen, daß es mir als altem Lateiner richtig gut gefallen hat, nach meiner schon länger zurückliegenden Schul-Pflichtlektürenzeit mal wieder in die Straßen des altehrwüridgen Rom einzutauchen.
Der Autor John Maddox Roberts versteht es wirklich gekonnt, die historischen Figuren mit all ihren...
Am 5. November 2002 veröffentlicht


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79 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ausgezeichnetes Buch!, 11. August 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe (Taschenbuch)
Kein historischer Roman im klassischen Sinne (schon allein aufgrund der Länge von "nur" ca. 265 Seiten Text), aber dennoch, oder gerade deshalb, äußerst lesenswert! John Maddox Roberts versteht es, das politische und das Alltagsleben des Antiken Roms auf flüssige, nicht lehrhafte oder aufgesetzte Art und Weise in seine Romane einzustricken. Sicher, bei einem Roman, der in der Gegenwart spielt, würden wir all die dramatischen Verwicklungen wohl etwas übertrieben finden, aber nachdem Rom eine vergleichsweise kleine Stadt mit einem vergleichsweise kleinen Kreis der Bekannten und Mächtigen war, wirkt dies nicht störend. Es geschehen mehrere Morde in Subura, dem Stadtteil, für den der Praefekt der Vigilien (Polizeikommandant) Decius Caecilius Metullus der Jüngere, Sohn des Praetor urbanus Decius Caecilius Metullus des Älteren, zuständig ist. Bald wird diesem klar, dass die Morde zusammenhängen, und Intrigen und Verrat auf höchster Ebene zum Hintergrund haben. Auch ein Schuss Liebe, Erotik und Dekadenz darf nicht fehlen. Mit Hilfe von zu Freunden gewordenen Bekannten, wie dem griechischen Arzt und Experten für Kampfwunden Meister Asklepiodes und dem kampftüchtigen Ostier Titus Annius Milo, gelingt es Decius, die Verbrechen aufzuklären, nichtsdestotrotz ist das Ende des Buches ganz anders, als man erwarten könnte... Ein leichtes, aber dennoch nicht banales Lesevergnügen - hat mich nicht mehr losgelassen bis ich fertig war! Von der Sprache her fallen dem Leser manchmal Worte auf, die zu modern wirken, aber ansonsten kommt einem der Text authentisch vor, und durch die Rolle des rückblickenden Erzählers können auf der übergeschalteten Ebene historische Erklärungen und Details vermittelt werden, ohne gekünstelt zu wirken. (Anmerkung: Angeblich sind nur die ersten fünf Bände der Serie von dieser hohen Qualität.)
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Geschichtskrimi, 31. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe (Taschenbuch)
Die Spannung ist aber nicht das Wesentliche an diesem Krimi. Viel erstaunlicher ist die Tatsache, dass der Autor es gekonnt versteht dem Leser den römischen Alltag und römische Geschichte zur Zeit von Cäsar näher zu bringen.
Sein Protagonist Decius Caecilius Metellus ist ein sympathischer junger Beamter, der pflichtbewusst versucht drei in seinem Bezirk beganne Morde aufzudecken. Im Verlaufe seiner Nachforschungen kommt er mit allen grossen Persönlichkeiten der damaligen Zeit in Kontakt : Cäser, Cicero, Hortalus, ja sogar Pompeius und Crassus sind mit von der Partie.
Nichts weniger als eine Verschwörung auf höchster Ebene steckt hinter all den Morden. Dem Autor gelingt es dadurch sowohl die römischen Riten und Sitten als auch die Bedeutung Roms als Herrscher des Mittelmeerraums in seine Geschichte einzubetten. Zu keinem Zeitpunkt wird die Geschichtsstunde als aufdringlich empfunden.
Jedem, der auf unterhaltsame Art und Weise das grosse und das kleine Rom kennenlernen will, sei dieses Buch angeraten.
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77 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie dröge - trotzdem informativ, 26. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe (Taschenbuch)
Ich muss es gestehen - ich habe angefangen, die SPQR-Krimis zu lesen, als ich mich auf eine Prüfung zum Thema "Krise und Untergang der römischen Republik" vorbereiten musste. Und geschadet hat es bestimmt nicht. Denn John Maddox Roberts verbindet Fiktion und geschichtliche Fakten so geschickt, dass seinen Krimis (anders als viele andere historische Romane die ich kenne) der schwierige Spagat zwischen Information und Unterhaltung hervorragend gelingt. Durch die Augen des senatorischen Helden Decius Caecilius Metellus sieht man den Alltag der späten römischen Republik und die Intrigen und Wirren bekommen durch die erzählerische Form der Kriminalgeschichte Struktur und werden nachvollziehbar. Roberts arbeitet sowohl den allgemeingültigen Aspekt von Geschichte als auch speziell römische Denk- und Reaktionsmuster heraus und kann das noch mit einer guten Portion Humor krönen.
Das Schöne ist: er hält das eine ganze Reihe von Bänden (von wenigen schwächeren Exemplaren abgesehen) durch und verfolgt so den Untergang der römischen Republik. Sehr empfehlenswert.
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101 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schluss mit dem Rom, wie wir es aus den Schulbüchern kennen, 13. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe (Taschenbuch)
Endlich wird das schulische Halbwissen über das antike Rom, das irgendwo in uns schlummert, mit Leben gefüllt. An der Seite des jungen Römers Decius Caecilius Metellus werden wir Zeugen von Morden und Intrigen in der Hauptstadt des Imperium Romanum. Dass Verbrechen nicht vor Senatoren und Würdenträgern halt machen, wird uns hier vor Augen geführt. So langsam bröckelt dann in uns die glänzende Fassade des ehrwürdigen Imperium Romanum, sie macht der Erkenntnis Platz, dass es auch damals nur Menschen waren, die in Rom gelebt und die es regiert haben. John Maddox Roberts, Autor zahlreicher historischer Kriminalromane mit dem Protagonisten Decius, versteht es, die Quellen, die uns über die Geschichte der späten Römischen Republik zur Verfügung stehen, zu interpretieren und ihren Inhalt weiterzuspinnen. Den Helden in eine Senatorenfamilie einzukleiden, die in der Republik einiges bewirkt hat und die tatsächlich in den Quellen auftaucht, ist eine wunderbare Idee, so dass ein neugieriger Leser bei der Überprüfung der historischen Daten und Figuren auf nicht allzu viele Lücken stößt. Das Buch ist nur zu empfehlen - Kennern der römischen Geschichte ebenso wie "Neulingen" auf dem Gebiet.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genialer Auftakt zur Serie, 15. September 2004
Rezension bezieht sich auf: SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe (Taschenbuch)
In diesem ersten Teil der mittlerweile zwölf Bände umfassenden Serie ist Decius Caecilius Metellus ein Mitglied in der Kommission der Sechsundzwanzig und damit erst ganz am Anfang seiner Ämterlaufbahn. Dennoch wird er schon jetzt in üble politische Machenschaften verstrickt, in die sogar Männer aus den höchsten senatorischen Kreisen verwickelt sind.
Die ganze Angelegenheit beginnt mit dem Mord an einem einfachen Bürger, einem ehemaligem Gladiator- eigentlich nichts ungewöhnliches zu Zeiten der späten Republik- und findet ihren Höhepunkt in der Ermordung des Freigelassenen Sergius Paulus, einem der reichsten Männer Roms. Obwohl diese Morde scheinbar nichts miteinander zu tun haben, findet Decius Caecilius ein Bindeglied und fördert damit eine gefährliche Verschwörung zu Tage...
Mit diesem ersten Teil legt John Maddox Roberts einen genialen Start zur Serie hin- spannend und stets humorvoll. Die brillianteste Idee jedoch ist, daß der Autor die Geschichte aus der subjektiven Perspektive seines Protagonisten erzählt und dem Leser damit einen durchaus stimmigen Blick in die Gedankenwelt eines römischen Aristokraten ermöglicht.
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64 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eher handfestes Geschichtsbuch als Krimi, 19. September 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe (Taschenbuch)
Die Rahmenhandlung der Geschichte sind mehrere Mordfälle die von der Hauptfigur Metellus aufgeklärt werden sollen. Aber eigentlich ist das nebensächlich, denn die Magie dieses Buches liegt im Geschick des Autors den Leser in die Welt des alten Rom eintauchen zu lassen. Sei es die Schilderung der engen Straßenzüge, die stetige Angst vor Bränden oder das politische System. Man baut in seiner Gedankenwelt eine Stadt auf, die man in dieser Klarheit noch nicht gesehen hat. Besonders plastisch portraitiert Maddox die gesellschaftlichen Strukturen von Patriziern, freien Bürgern, Freigelassenen und Sklaven. Vor diesem dichten Bild von Rom tritt die Krimihandlung, die allerdings ein wenig mehr Spannung vertragen hätte, in den Hintergrund. Ich wünschte mein Lateinlehrer hätte nur einen Bruchteil des Interesses für Rom geweckt das dieses Buch geschafft hat. Im Anschluss an die Geschichte findet man ein umfangreiches Glossar, in dem alle verwendeten Fachwörter, von Aedilen bis Volksversammlung erläutert werden. Wer sich für die Geschichte des alten Rom interessiert wird von diesem Buch begeistert sein.
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der etwas andere Geschichtsunterricht, 5. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe (Taschenbuch)
Ein Krimi aus dem alten Rom – das hört sich ja interessant an! Nach dem Lesen des Buches stellt man fest, dass es das auch ist.
Der Leser erlebt mit einem jungen, aufstrebenden Polizeibeamten die Aufklärung mehrer Verbrechen und sogar einer Verschwörung. Natürlich dürfen auch die Frauengeschichten des Helden nicht fehlen.
Gekonnt werden auch berühmte Persönlichkeiten, wie Caesar oder Cicero in die Handlung mit eingebunden. Man erfährt also allerlei Hintergrundwissen über die Republik im Jahre 70 vor Christus.
Beeindruckend ist, wie man sich auch ohne seitenlange Beschreibungen eines Gebäudes (was leider zu viele Autoren praktizieren) in die Geschehnisse des antiken Roms versetzen kann. Das Buch wird auch nicht durch sinnlose Nebenhandlungen in die Länge gezogen und die ca. 300 Seiten lassen sich sehr schnell bewältigen. Der Autor versteht anscheinend sein Handwerk.
Auch sehr nützlich ist der Anhang: Hier werden etliche Fachbegriffe der römischen Geschichte erläutert. Eine etwas andere Art Geschichtsunterricht!
Eine Warnung ergeht allerdings an alle „reinen“ Krimi-Fans: Diese werden unter Umständen etwas zu kurz kommen.
Allerdings ist das Buch für jeden, der sich auch nur ein bisschen für das alte Rom interessiert, sehr empfehlenswert. Der positive Gesamteindruck wird nur leicht durch die teils etwas holprige Sprache sowie einige Rechtschreibfehler getrübt.
Man wird es kaum erwarten können, auch die Fortsetzungen zu verschlingen. Das macht insgesamt vier Sterne.
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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SPQR - Das beste, was ich je lesen durfte..., 13. November 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe (Taschenbuch)
...und das ist keineswegs ein übertriebenes oder vorschnell gefasstes Urteil, sondern absolute Gewissheit nach einem dutzend Romanen der SPQR-Reihe.

Doch zuerst zur Story:

Decius Caecilius Metellus der Jüngere, Spross des alten plebejischen Adelsgeschlechts der Meteller, ist, zum bescheidenen Beginn seiner Karriere im öffentlichen Leben Roms, in die Kommission der Sechsundzwanzig gewählt worden.
Damit übernimmt er eine bescheidene Funktion hinsichtlich der Brand- und Verbrechensbekämpfung und muss sich prompt mit dem Mord an einem ehemaligen Gladiator auseinander setzen.
Schnell entdeckt Decius seine Vorliebe fürs Herumschnüffeln und es wird klar, dass der Mord bei weitem nicht so unbedeutend ist, wie er anfangs scheint und weite Kreise bis in die mächtigen Schichten Roms zieht'

Sind die Handlung und die Kriminalfälle als solche schon durchdacht genug, um einen wirklich guten historischen Krimi auszumachen, so sind es doch ganz andere Faktoren, die diese Romanreihe und damit jeden einzelnen Band zu etwas Besonderem machen.

Da wäre zum einen die Nähe des Lesers zu dem absolut glaubwürdigen Protagonisten, der sich so gar nicht mit anderen mir bekannten Romanhelden vergleichen lässt, verstärkt übrigens durch die permanente und ausschließliche Ich-Perspektive, die hier absolut passend ist.
Zum anderen saugten mich die wirklich interessanten historischen Erläuterungen und Anekdoten, die John M. Roberts durch Decius geschickt und je nach Situation passend einstreut, viel tiefer ins antike Rom, als es ein wissenschaftliches Buch je vermocht hätte.
Ob Politik, Glaube, Militär oder einfach tägliches Leben in Rom, sämtliche Schilderungen zeugen von einer äußerst tief gehenden Recherche des Autors.

Diese Nähe zu Rom und dem Helden sorgen zusammen mit Decius' oft sarkastischen und blasphemischen Blicken auf die Ordnung Roms und deren Hüter für ein unglaublich dichtes Leseerlebnis.
Das wird übrigens noch dadurch intensiviert, dass Decius im Verlaufe seiner Karriere immer wieder auf die großen Gestalten des alten Rom trifft und sich dabei nicht zurückhält, dem Leser seine Meinung kundzutun.
Sei es sein Spott über den verschuldeten, hurenden Caesar, seine Abscheu für den erzkonsevativen Cato oder der kopfschüttelnde Blick auf die eigene Familie, Decius' Respektlosigkeit hat mich oft zu teils lautem Gelächter gebracht, was mir bei noch keinem Roman zuvor je passiert ist.

Fazit: An absolut jeden, der sich auch nur ansatzweise fürs alte Rom begeistern kann, Gefallen an durchdachten Kriminalfällen findet und mit einem extrem sympathischen Helden über stolze römische Würdenträger lachen will, ergeht hiermit eine ausdrückliche Kaufempfehlung für diesen Roman, sowie, darüber hinaus, für 3400 Seiten geniale Unterhaltung, sprich, die gesamte Reihe.
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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mord im alten Rom, 18. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe (Taschenbuch)
Es gibt zurzeit zwei Arten, sich vergnüglich mit den „alten Römern" auseinanderzusetzen: die wiederholte Lektüre von „Asterix und Obelix" oder das Lesen der SPQR-Romane von John Maddox Roberts.
Der zu besprechende Band „SPQR" ist der erste Band einer ganzen Rihe von Romanen mit Decius Caecilius Metellus dem Jüngeren als Titelhelden. Dieser ist noch am Beginn seiner Beamtenkarrere - im Verlauf der weiteren Bücher wird er fast den gesamten „cursus honorum" durchlaufen.
Sein Hobby ist die Aufklärung von mysteriösen Mordfällen und von diesen gibt es zur damaligen Zeit in Rom reichlich. Übrigens die Zeit: die Romane spielen in der Zeit von Pompeius, Crassus und Caesar - das gesamte berühmte Personal tritt auf und ist auch in die Handlung verstrickt.
Im vorliegenden Buch wird zunächst ein ehemaliger Gladiator ermordet, dann folgen weitere Mordfälle (ein reicher Bürger, ein freigelassener Sklave, etc.) - Decius taucht immer tiefer in die sich dahinter verbergende Verschwörung ein und muss dabei selbst um sein Leben fürchten.
Insgesamt muss man das Buch außerordentlich loben. Die Handlung ist spannend, das antike Rom wird lebendig und vor allem historisch richtig dargestellt, sodass sich bei der Lektüre spannende Handlung und lehrreiche Abschnitte über römische Geschichte die Waage halten. Insgesamt macht das Werk Appetit auf weitere Bände aus der SPQR-Reihe.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historischer Background und gute Story! Empfehlenswert, 25. August 2006
Rezension bezieht sich auf: SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe (Taschenbuch)
Decius Cäcilius Metellus, sein Name ist ein wahrer Zungenbrecher, er selbst ein sehr sympathischer Held.

Die Geschichte spielt im alten Rom, wo unser Held Polizeichef eines Bezirkes ist. Neben den üblichen Misslichkeiten des Daseins quält ihn vor allem die eigene Karriereplanung und so lernt der geneigte Leser auch etwas darüber, was man vorweisen oder tun musste um auf der Karriereleiter weiter nach oben zu kommen. In dieser Situation finden einige Morde unter zugegebenermaßen nicht nur für die Opfer irritierenden Umständen statt und es bricht ein Brand aus. Decius wittert einen Zusammenhang und wird eigentümlich elegant darauf hingewiesen, seine Nase nicht zu tief in den dekadenten Morast zu stecken. Aber was soll's, er kann und will es nicht lassen und so nimmt das Desaster seinen Lauf; die Gegner werden offensiver und schrecken auch nicht davor zurück ihm eine besonders attraktive Römerin ins Bett zu senden. Decius entscheidet sich für den vollen Genuss ohne Reue, d.h. er schwelgt in der Leibeslust und besorgt sich einen Bodyguard. Ob er sich selbst treu bleiben und den Fall lösen kann, und wenn ja, was aus ihm dann wird, wird selbstverständlich nicht verraten.

Fazit: Ein sehr lesenswerter Historienkrimi, der Appetit auf die nachfolgenden Bände macht. Unterhaltsam im Stile eines Jugendromanes geschrieben. Allenfalls die vielen zitierten Personen mit ihren mitunter unaussprechlichen Namen machen die Lektüre zeitweise etwas schwierig.
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SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe
SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe von John Maddox Roberts (Taschenbuch - 2001)
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