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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein exploratives Lesevergnügen
Ich falle gleich mit der Tür ins Haus: Ich bin KEIN Fan von Terry Pratchett!

So, nachdem das raus ist und der letzte Stein in meine Richtung wohl geflogen ist erkläre ich kurz, warum ich diesen Einstieg für meine Rezi gewählt habe. In vielen anderen Rezis äußern sich zahlreiche enttäuschte Pratchett-Fans negativ über...
Vor 6 Monaten von Ein Leser veröffentlicht

versus
28 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider etwas zäh und nicht besonders pratchettig.
Wer wie ich Terry Pratchetts Romane aus der Scheibenwelt und seine anderen phantasievollen Erzählungen kennt, wird von diesem Werk vielleicht ähnlich enttäuscht sein. Das Thema ist toll, das Konstrukt einer sich plötzlich öffnenden Verbindung zu unzähligen Parallelwelten philosophisch faszinierend. Detailliert deklinieren die Autoren durch,...
Vor 17 Monaten von J. Scriba veröffentlicht


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein exploratives Lesevergnügen, 2. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Lange Erde: Roman (Kindle Edition)
Ich falle gleich mit der Tür ins Haus: Ich bin KEIN Fan von Terry Pratchett!

So, nachdem das raus ist und der letzte Stein in meine Richtung wohl geflogen ist erkläre ich kurz, warum ich diesen Einstieg für meine Rezi gewählt habe. In vielen anderen Rezis äußern sich zahlreiche enttäuschte Pratchett-Fans negativ über diesen Roman und vergeben niedrige Wertungen. Und das kann ich sehr gut nachvollziehen, denn das was sie vielleicht nach über 30 Jahren Scheibenwelt erwartet hatten dürften sie hier – bis auf im Vergleich zum Romanumfang winzige Anflüge – wohl kaum gefunden haben. Die Lange Erde ist weniger ein komischer Roman mit feinsinnigem Humor nach typischer Pratchett-Art (ich habe genug von ihm gelesen um das beurteilen zu können) als viel mehr ein ebenso feinsinniges Nachdenken über die Möglichkeiten unzähliger Parallelwelten. Und das ist in meinen Augen sehr gut gelungen!

Zur Story nur eine ganz kurze Zusammenfassung: 2015 wird am sogenannten Wechseltag der gesamten Menschheit offenbart, dass es neben der Erde noch unzählige weitere Versionen unseres Heimatplaneten gibt – und sie sind nur einen Schreit weit entfernt und unbesiedelt. Mit sogenannten 'Wechslern', durch eine Kartoffel mit Strom versorgte Geräte, kann entweder nach Ost oder West gewechselt werden und der jeweilig identische Punkt auf der Parallelerde betreten werden. Schnell bricht eine wahre Goldgräberstimmung aus und die Menschen beginnen mit der Besiedlung dieser Welten, die endlose Ressourcen und alternative Lebensweisen versprechen. Jahre später wird der natürliche Wechsler Joshua von der Black Corporation bzw. der Computerinkarnation eines tibetischen Motorradmechanikers Lobsang engagiert, um mit diesem im einem Luftschiff die Lange Erde zu erforschen. Denn ist die Lange Erde wirklich unendlich und was hat es mit den 'Trollen' aus sich, die als scheinbar einzig humanoide Lebewesen vor etwas auf der Flucht durch die Erden zu sein scheinen.

So viel zur Handlung und tatsächlich ist das im Grund auch schon alles, auch wenn es noch andere Handlungsstränge gibt, die aber eher eine untergeordnete Rolle spielen. Zumindest sind sie vom Umfang deutlich kürzer als der Strang um Joshua und Lobsang, trotzdem sind sie aber wichtig. Denn was den Roman für mich so interessant macht ist nicht mal unbedingt die Handlung, sondern das Nachdenken der beiden Autoren über das Prinzip der Langen Erde. Da werden Dokumente eingefügt, historische Vorkommnisse geschildert, Tagebucheinträge eingebunden um die Bedeutung der Parallelwelten zumindest im Ansatz abbilden zu können und deren Auswirkungen auf die Menschheit darzustellen. Das fand ich sehr schlüssig und spannend und gerade in unserer heutigen Gesellschaft, wo viele Menschen auf der Suche nach einer Alternative sind, extrem inspirierend. Ich hab mich bei der Lektüre oft selbst gefragt was ich machen würde und das hat mich bei der Stange gehalten. Außerdem mag ich Bücher, deren Handlung ihre Protagonisten ins große Unbekannte schicken und mich ihnen dabei über die Schulter gucken lassen. Joshua und Lobsang 'erfahren' (ja, Luftschiffe fahren!) die Lange Erde und ich bin mit dabei gewesen. Da kommt es natürlich zu Längen, nicht jede Welt kann schließlich ein Highlight sein, auf der anderen Seite sind Ausnahmen dann um so spannender. Gerade das Vorfinale und das Finale ziehen dann noch mal richtig an und deswegen hätte ich mir noch mehr Seiten gewünscht ... jetzt warte ich ganz dringend auf den zweiten Band!
Natürlich gibt es auch etwas Schatten, denn ich hätte mir mehr Ausflüge an die Oberfläche der Welten gewünscht und nicht nur Tiere, die an Schweine, Pferde, Hunde ... und Elefanten erinnern. Außerdem gibt es so einige kleine logische Ungereimtheiten, angefangen bei der Kartoffel im Wechsler (Wie ersetzen bei Verbrauch), über die Orte des Wechselns angesichts tektonischer Unterschiede zwischen den Welten (Höhe, Hindernisse, Wasserstände) bis hin zur Lücke (Luftschiff!) in der Langen Erde. Außerdem kommt die Handlung recht behäbig in Fahrt, das Erzähltempo insgesamt ist auch nicht besonders hoch. Aber das ist mir auf keinen Fall mehr als einen Punkt Abzug wehrt und ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der sich gerne mit alternativen Weltentwürfen beschäftigt. Denn hier leisten Pratchett und Baxter echt ein rundes Werk ab und zeichnen meiner Meinung nach das Wesen der Menschheit sehr passend. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlechte Bewertungen haben mich zum Glück nicht abgehalten..., 26. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Lange Erde: Roman (Kindle Edition)
... Sonst hätte ich eine wundersame Reise verpasst.

Zunächst zu den vorherigen Kritiken, es ist kein Scheibenwelt Roman!
Dies ist wichtig, weiterhin ist es ein gemeinsames Werk von Terry und Stephen.

Zunächst ohne Spoiler, wenn man sich voll und ganz auf diese Welt einlässt und nicht von vornherein einen Scheibenwelt Roman erwartet, wird man auch hier liebevoll gestaltete Charaktäre finden. Die Protagonisten Joshua und Lobsang entwickeln sich über das ganze Buch, die viel bemängelten Sidestorys dienen besseren Verständnis, wie sich die Welt durch den Wechsler gewandelt hat. Man erkennt bei vielen Welten oder physikalischen Beschreibungen den Einfluss Baxters, wobei Lobsang und seine Handlungen eindeutig aus Pratchetts Feder stammen. Da es sich ja um den Auftakt der Serie handelt dürften alle diejenigen, die nicht enttäuscht sind weil sie von Pratchett nur Romane im Stile der Scheibenwelt erwarten, es kaum erwarten können, wie es mit diesen Welten weitergeht. Die Einführung Haben wir nun hinter uns, haben Welten und Wesen mal kurz im raschen Flug mit der Marc-Twain überflogen, im kommenden werden wir wohl einen genaueren Blick darauf dürfen...

So, Obacht, noch eine Anmerkung mit Spoiler...

auch in diesem Werk ist wieder viel kritisches eingeflossen, zwar wurde es nicht so übertrieben und verulkt wie in der Scheibenwelt, aber es gibt doch sehr viele kleine Momente in denen man mal kurz innehalten und nachdenken muss. Klar, in dieser Zusammenarbeit sind die Einflüsse beider Autoren zu spüren, aber bevor zu sehr ins ernste oder wissenschaftliche abtreibt wird die Situation durch einen kleinen, von Lobsang "zufällig" arrangierten Außenbordeinsatz aufgelockert.

Ich hoffe, dass sich auch andere Leser nicht von Rezensionen mit zwei oder weniger Sternen abhalten lassen und in dieses Buch eintauchen, es ist es auf jedenfall wert!
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28 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider etwas zäh und nicht besonders pratchettig., 29. Oktober 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Lange Erde (MP3 CD)
Wer wie ich Terry Pratchetts Romane aus der Scheibenwelt und seine anderen phantasievollen Erzählungen kennt, wird von diesem Werk vielleicht ähnlich enttäuscht sein. Das Thema ist toll, das Konstrukt einer sich plötzlich öffnenden Verbindung zu unzähligen Parallelwelten philosophisch faszinierend. Detailliert deklinieren die Autoren durch, was das plötzliche Ende von Resourcenknappheit, die Chance einem eingefahrenen Lebensweg zu entfliehen, mit unserer Gesellschaft anstellt. Ökonomische Verwerfungen, politisches Chaos, explosive Gruppendynamik, skurrile Parallel-Evolutionen – all dies beobachtet die Hauptfigur Josua auf seiner Reise durch die anderen Erden.

Und darin liegt das Problem dieses ambitionierten Buchs: Es ist kein Roman geworden. Sonst verpackte Pratchett tiefenphilosophische Gemmen in quirlige Handlung, legte seine Weisheiten lebendigen Charakteren in den Mund, die durch ihre Interaktion die Geschichte vorantreiben. In der "Langen Erde" wird in schulmeisterlicher Futurologen-Tradition ein Thema nach dem anderen erklärt und analysiert. Kaum eine der handelnden Personen lebt irgendwelche Emotionen aus, ständig müssen die Charaktere wortreich darlegen, warum sie diese oder jede Empfindung haben. Sogar eine mögliche romantische Konfrontation zwischen dem einsamen Helden und seinem ähnlich autark durch die Welten streifenden weiblichen Pendant gestaltet sich unprickelnd wie eine Stuhlkreisdiskussion im Konfirmandenunterricht.

Ich vermute, dass das auch beim Lesen anstrengend ist. Als Hörbuch ist besonders ermüdend, dass der Diskurs über weite Strecken zwischen dem Quasi-Helden und seinem hyperintelligenten virtuellen Gefährten Lobsang (einem zur Software gewordenen Tibeter, dessen Name ist ein mattes Selbstzitat aus der Scheibenwelt ist) geführt wird. Den stellt der Sprecher mit wenig modulierter Synthetikstimme dar, und so bekommt der staubtrockene Volkshochschulkurs über alternative Evolutionen und kosmologische Anomalien auch noch akustisch das letzte Bisschen Spannung ausgetrieben. Nicht einmal eine kurz vor Schluss explodierende Atombombe wirkt so richtig dramatisch.

Schade. Hätte Pratchett seine Idee, die ihm laut Wikipedia schon am Beginn seiner Schriftstellerkarriere kam, seinerzeit weiterverfolgt, wäre vermutlich eine packende Buchserie daraus geworden. So fragt man sich, warum beiden Autoren nicht aufgefallen ist, dass die Geschichte in dieser Form nicht funktioniert.
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3.0 von 5 Sternen Interessante Idee, durchwachsene Umsetzung!, 5. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Lange Erde: Roman (Broschiert)
Die meisten Bücher von Stephen Baxter habe ich gelesen. Einige fand ich gut (z. B. Zeitschiffe, Die letzte Flut, Die letzte Arche, Der Orden), einige fand ich langweilig. Daher war ich durchaus gespannt auf seinen neuen Roman, der in Zusammenarbeit mit Terry Pratchett entstanden ist.

Zum Plot:

Im 21. Jahrhundert wird eine Maschine erfunden, mit der die Menschen in unzählige Paralleluniversen bzw. auf unzählige Parallelerden "wechseln" können. Manche Menschen können die Erde auch ohne diese Maschine verlassen (vermutlich aufgrund einer evolutionären Entwicklung), unter ihnen die Hauptfigur Joshua, die gemeinsam mit einer "künstlichen Intelligenz" names Lobsang aufbricht, um die Parallelerden zu erforschen. Da die Wechsel-Maschinen allen Menschen zur Verfügung stehen, erkunden viele die Parallelerden bzw. wandern sogar auf diese aus.

Bewertung:

Der Plot gibt zwei Erzählfäden vor: zum einen natürlich die Erkundungsreise von Joshua und Lobsang und zum anderen die gesellschaftlichen Veränderungen auf der "Ursprungserde", die davon geprägt sind, daß plötzlich viele Menschen den Planeten verlassen und zum Beispiel nicht mehr zur Arbeit kommen. Auch empfinden einige Menschen, denen es nicht möglich ist, auf eine Parallelerde zu "wechseln", Neid und Mißgunst den anderen gegenüber.

Beide Erzählfäden werden meiner Meinung nach wenig spannend auch nicht besonders originell gesponnen. Die Reise von Joshua und Lobsang erscheint zunächst ziellos, handlungsarm und monoton. Was will man auch erwarten, wenn ein Computer mit einem Mensch von einer Parallelerde zur nächsten usw. springt?! Immerhin: Auf den letzten 100 Seiten nimmt die Handlung dann an Fahrt auf und führt zum Fortsetzungsroman ("Der lange Krieg") hin, der auf deutsch noch nicht erschienen ist.

Die gesellschaftlichen Veränderungen werden im Roman zunächst auch nur am Rande erwähnt und spielen zunächst auch keine Rolle, da die Hauptfigur, die diese Veränderungen erleben könnte, "unterwegs" ist. Ich habe den Roman zwar zu Ende gelesen, da mich doch interessiert hat, wie die Idee des "Wechselns" im Ganzen dargestellt wird, doch es war auf den ersten 200 Seiten eine eher mühsame Lektüre. Den zweiten Teil des Buchs fand ich dann hingegen deutlich temporeicher und auch inhaltlich interessanter. Es bleibt zu hoffen, daß die Fortsetzung des Romans dieses Tempo von Beginn an aufnimmt!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider langweilig, 12. Januar 2014
Von 
Harald Effenberg (Kleinmachnow) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Lange Erde: Roman (Kindle Edition)
Leider gibt es in diesem Buch keine Geschichte. Es gibt eine großartige Idee zu einer Geschichte, aber sie fängt nie an. Über lange Strecken erinnert die Struktur des Buches an einen Schulaufsatz übers schönste Ferienerlebnis: "Und dann haben wir...und am nächsten Tag haben wir...und danach haben wir...und anschliessend..."
Sie sehen irgendwelche Tiere, die aussehen wie Zebras, nur anders. Und sie finden Planeten, auf denen viele Bäume wachsen. Und sie treffen auf Menschen, die Fische essen. Und ich frage mich: "Wieso soll mich das interessieren?"

Zwischendurch gibt es immer wieder spannende Momente und ich denke: "Jetzt fängt die Geschichte an!"
Aber leider: Was eben noch ein beängstigendes Rätsel war, wird Sekunden später völlig unwichtig; gute Ideen werden nicht weiterverfolgt; aufgeworfene Fragen werden nicht beantwortet. Man reist einfach weiter zur nächsten Welt und dort sind wieder Tiere mit langen Beinen oder kurzen Ohren oder sonst etwas sensationelles faszinierendes.

Und was den großen Namenszug "Terry Pratchett" auf der Titelseite angeht: Pratchetts Humor und Erzählkunst blitzen in diesem Werk nur in homöopathischen Dosen auf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen großartig, 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Lange Erde: Roman (Kindle Edition)
Wie nicht anders erwartet liest sich das Buch hervorragend. Terry Pratchett versteht es seine Leser von Anfang an in den Bann zu ziehen. Ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Eine Fantasystory, die gar nicht sooo viel mit Fantasy zu tun hat, sondern durchaus sehr gut vorstellbar und fast schon real scheint. Sehr empfehlenswert. Hoffentlich gibt es bald weitere Teile.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessantes Szenario langweilig umgesetzt, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Lange Erde: Roman (Broschiert)
Der Roman ist leider über weite Strecken sehr unspektakulär und langatmig. Die Charaktere sind recht flach und die Dialoge fühlen sich zu sehr wie Monologe an, die die Autoren den Protagonisten aufgezwungen haben. Alles plätschert so dahin, es fehlen die Höhepunkte. Am Ende des Buches häufen diese sich dann, als hätte das Autorengespann - gerade noch rechtzeitig - das bedrohliche Näherkommen des zweiten Buchdeckels bemerkt.

Den Grund für das ganze findet sich vielleicht auf Seite 397 in der Danksagung, falls man es als Leser soweit geschafft hat:

"Als Schauplatz dieses Romans haben wir uns nicht zuletzt deshalb für Madison, Wisconsin, entschieden, weil uns bei der Ausarbeitung der Idee zum Buch auffiel, dass genau dort im Juli 2011 die zweite Nordamerikanische Scheibenwelt-Convention stattfinden sollte. Auf diese Weise konnten wir ziemlich viel Recherche vor Ort erledigen, in einem Aufwasch, wie wir Autoren so gerne sagen."

Vielleicht wäre aus dem Buch mit weniger Aufwasch und mehr Recherche mehr geworden. Zumal Madison in dem Roman nicht direkt die zentrale Rolle spielt. Die Idee der "Langen Erde" hätte sicher noch mehr hergegeben.
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2.0 von 5 Sternen Weitgehend langweilig, 28. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Lange Erde (MP3 CD)
"Die lange Erde" leidet von Beginn an unter einem Problem: Die Grundidee, daß es Tausende Parallelerden gibt, die aber alle (so scheint es zumindest zunächst) völlig leer sind, ist öde. Parallelweltgeschichten leben ja von dem ganzen "was wäre wenn" Kniff, man kann sich da so schön austoben. Wenn aber alles menschenleer ist, naja...

Baxter und Pratchett schaffen es aber dennoch immer wieder, mit guten Ideen den Ansatz von Spannung aufkommen zu lassen. Das zweite Problem des Buches ist aber, daß jedes Mal, wenn dies passiert, ein Schwenk auf eine andere, sehr viel fadere Handlungsebene folgt und das Buch im Anschluß wieder stundenlang herumdümpelt.

Alles in allem können die Hauptfiguren wenig begeistern, Nebenfiguren erscheinen nur sporadisch und in unregelmäßigen Abständen, Roboter Lobsang und sein Zeppelin sind nur mäßig faszinierend und selbst das Finale dieses Bandes hinterläßt auf keinen Fall das Gefühl, daß man unbedingt den nächsten Teil hören möchte. "Die lange Erde" ist zu selten der erhoffte Hürbuchgenuß und plätschert zu oft und zu lange einfach dahin. Da gibt es auf dem Markt dutzendweise Geschichten, die einen Kauf mehr lohnen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, 28. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Lange Erde: Roman (Broschiert)
Das Buch war spannend, super gut durchdacht und innovativ. Leider muss ich mich einigen anderen Kritikern anschließen. Das Buch hat seine Längen und das Ende ist fürchterlich unspektakulär. Da hätte man mehr rausholen können.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen KEIN Terry Pratchett!!!, 22. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Lange Erde: Roman (Broschiert)
Dies Buch ist leider eine reine Enttäuschung und Zeitverschwendung. Wer eine gute Geschichte, mit vielen Kniffen, phantastisch beschriebenen Charkteren erwartet, wie man es von TP gewöhnt ist, wird heillos enttäuscht! Die Idee ist an sich sehr gut (ein Stern dafür), aber das war auch das einzige positive. Ich weiss gar nicht wie man es schafft eine so gute Idee so herrausragend zu verhunzen. Das langweiligste, was ich seit langem gelesen habe, mal abgesehen davon das Lobsang in keiner Weise dem Lobsang Charakter der vorherigen TP Romane entspricht. Meine These: TP hatte die Idee, SB hat das Buch geschrieben. Sehr, sehr schade.
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Die Lange Erde: Roman
Die Lange Erde: Roman von Stephen Baxter (Broschiert - 14. Oktober 2013)
EUR 17,99
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